MagentaZuhause Hybrid

Alles zu den innovativen Hybrid-Tarifen der Telekom


Seit über 2 Jahren schon bietet die Deutsche Telekom eine völlig neuartige Breitbandlösung, welche sich in den Tarifen „MagentaZuhause Hybrid“ wiederfindet. Die Angebote sind bisher einzigartig und versprechen endlich eine wirklich adäquate Lösung für breitbandschwache Regionen. Highspeed für alle! Dieser Ratgeber zeigt, was "Zuhause Hybrid" alles kann, welche Voraussetzungen es gibt, was es kostet und vieles mehr!

Hintergrund: Vor 7 Jahren sollte LTE eigentlich erstmals die lang ersehnte Lösung für mit Breitband unterversorgte, ländliche Regionen bringen. Also dort, wo gar kein oder sehr langsames DSL angeboten wird. In gewisser Weise hat der LTE-Ausbau das Ziel auch erreicht. Mittlerweile können fast alle Haushalte, fernab der Großstädte, über LTE schnelle Internetzugänge mit bis zu 50 MBit (teils bis 100 MBit) beziehen. Doch das Konzept hat jedoch einen entscheidenden Haken: Um Überlastungen der Funkstationen zu verhindern, gibt es die Angebote nicht unlimitiert. Alle Tarife sind auf ein festes Highspeedvolumen pro Monat begrenzt. Beispielsweise 30 Gigabyte – zu wenig, für die meisten Nutzer. Mit Hybrid bündelt die Telekom nun die Vorzüge von DSL mit dem schnellen LTE.

Das Hybrid-Konzept

Infografik:
Infografik Hybrid Internet

So funktioniert Hybrid *klick*

Man nehme einen langsamen DSL-Anschluss, füge mit LTE einen guten Schuss "Pepp" hinzu und kombiniere dies mit einem speziell entwickelten Router. Fertig ist das Hybrid-Rezept! So könnte man das Konzept am einfachsten beschreiben. Die Infografik rechts zeigt noch einmal anschaulich, was dahinter steckt. Für normale Aufgaben reicht ein vergleichsweise langsamer DSL-Anschluss bis maximal 16 MBit vollkommen aus. Selbst 1 MBit ist zum Surfen, Mailen und für Facebook problemlos nutzbar. Primär wird also auf das Festnetz zugegriffen, um den Mobilfunkkanal nur im Bedarfsfall zu belasten. Wird nun mehr Power benötigt, etwa für ein Youtube-HD-Filmchen, schaltet der Hybrid-Router LTE hinzu und versorgt den User mit der nötigen Highspeed-Leistung. Bis zu 100 MBit sind so möglich, wie wir noch zeigen werden.

Ohne Drosselung = echte Flatrate

Hauptkritikpunk an den reinen LTE-Zuhause-Tarifen (Call&Surf via Funk) war bisher die sogenannte Drosselung. Nur 10 bis 30 Gigabyte im Monat reichten vielen Nutzern eben nicht, um als „echte“ DSL-Alternative durchzugehen, was verständlich ist. Die digitale Diskriminierung von Stadt und Land wurde damit sogar weiter zementiert, wie viele meinten. Bei MagentaZuhause Hybrid gibt es diesen Nachteil nicht. Weder der DSL-Anschluss, noch die LTE-Komponente unterliegen einer Bandbreiten-Drosselung - es sind also echte Flatrates. Ein absolutes Novum, was die „Zuhause Hybrid“ zu einer echten Alternative macht!

Übersicht: MagentaZuhause Hybrid S - L Flatrates

Angeboten werden von der Telekom auf www.telekom.de/hybrid drei Varianten der Flatrates in den Ausführungen Hybrid S, L und M. Erstere dürfte dabei im ländlichen Raum, für einen Großteil, die einzig buchbare Option sein, wie wir noch zeigen werden. MagentaZuhause Hybrid S bietet eine Surfgeschwindigkeit von bis zu 16 MBit/s (2,4 Upload). Die Angaben gelten je für DSL und LTE. Mit enthalten ist selbstverständlich auch eine Festnetzflat, sowie der IP-Telefonanschluss (siehe auch Abschnitt Mindestvoraussetzung). Das Einsteiger-Paket "Hybrid S" ist bereits ab 29.95 € pro Monat erhältlich. Der Vorzugspreis gilt im ersten Jahr, dann fallen 34.95 € an. MagentaZuhause Hybrid M unterscheidet sich nur im schnelleren Down- und Upstream. Hier sind bis zu 50 MBit Downloadrate und 10 MBit Uploadrate möglich. Das ganze kostet 39.95 € monatlich. Bei Hybrid L sind es sogar 100 MBit (Down) bzw. 40 MBit (Up). Die folgende Tabelle fasst die Tarife und Konditionen noch einmal zusammen.


Aktion: Jetzt im ersten Jahr nur 19.99 € zahlen und nach Ablauf wahlweise auf Hybrid S oder L wechseln. Testen Sie den schnellen 100 MBit Tarif ohne Risiko. Nur hier online!


Tarife in der Übersicht Hybrid S Hybrid M Hybrid L
DSL Flatrate mit bis zu 16 MBit/s 50 MBit/s 100 MBit/s
LTE Flatrate mit bis zu 16 MBit/s 50 MBit/s 100 MBit/s
echte Datenflatrate ja, ohne Drossel ja, ohne Drossel ja, ohne Drossel
Festnetzflat + Telefonanschluss inklusive inklusive inklusive
Speedoption LTE 100 buchbar ja ja nicht nötig
Mindestvoraussetzung DSL bis 16 MBit VDSL 50 VDSL 100
Hybrid-Router nötig ja ja ja
Kosten pro Monat 1. Jahr 29,95 € 34,95 € 39,95 €
Kosten pro Monat ab 2. Jahr 34,95 € 39,95 € 44,95 €
Kosten Router pro Monat 9,95 € 9,95 € 9,95 €
Gesamtkosten ab 2. Jahr / Monat* 44,90 € 49,90 € 54,90 €
* (mit Router)
« Bestellung auf telekom.de/hybrid »


Jetzt auch IPTV (Entertain) möglich

Seit 2015 arbeitete die Telekom daran, Hybridkunden auch das IPTV-Paket "Entertain" anbieten zu können. Der Empfang des TV-Programms erfolgt damit also ebenfalls über den Hybrid-Anschluss. Dies war bis dato nur mit DSL-, VDSL- oder Glasfaser-Tarifen möglich. Erstmals kommt also IPTV indirekt via LTE in die Wohnzimmer der Deutschen. » mehr zu Entertain via Hybrid hier


Mindestvoraussetzungen

Nachteilig wirkt sich leider aus, dass einige Grundvoraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Magenta Hybrid auch funktioniert bzw. genutzt werden kann. Zu aller erst muss beim Kunden ein IP-fähiger Anschluss möglich sein bzw. schon anliegen. Per Analog- oder ISDN werden die Tarife nicht angeboten. Der DSL-Anschluss sollte technisch mindestens 384 Kbit leisten können. Hier setzt die Telekom die absolute Untergrenze. Voraussetzung Nummer drei ist, der Speedport Hybrid-Router.

Hybrid Router (Speedport)

Zu guter Letzt, muss natürlich auch LTE bei Ihnen vor Ort verfügbar sein. Ob dies der Fall ist, lässt sich hier über diese Karte ermitteln. Die Wahl des Tarifes hängt übrigens nicht nur vom Geldbeutel ab, sondern auch vom Festnetz-Basisanschluss. Nicht jeder kann Hybrid M oder L bestellen, wie der folgende Abschnitt zeigt.

Wie schnell ist der LTE-Anschluss bei Magenta-Hybrid?

Achtung Verwechselungsgefahr: Offiziell gilt als Mindestvoraussetzung ein DSL 384 IP-Anschluss, den es seit September 2014 mit dieser Bezeichnung gibt. Ein umgangssprachlich populärer Begriff ist auch „DSL-Light“. Im Gegensatz zum „alten“ „DSL 384“ wird kein Splitter benötigt, da die Telefonie auf IP-Technik basiert. Entgegen der Bezeichnung, bietet „DSL Light IP“ maximal 448 Kbit/s Downloadrate und 288 Kbit Uploadrate. Damit kann laut Angaben der Telekom, auch bei gleichzeitiger Internetnutzung, störungsfreie Telefonie gewährleistet werden.
Hier gab es zu Beginn viele Spekulationen. Aktuell gilt: Ist der an Ihrer Adresse verfügbare DSL-Anschluss zwischen 0,384 Kbit und 16 MBit schnell, kann maximal Hybrid S gebucht werden. Für Hybrid M muss mindestens VDSL 50 verfügbar sein mit Rückfalloption auf VDSL 25. Gleiches gilt für Hybrid L -  wer damit liebäugelt, kommt nur in den Genuss, falls vor Ort schon VDSL-Vectoring ausgebaut ist. ABER: Hybrid S lässt sich gegen ein Entgelt von 10 € monatlich um eine Speedoption auf 100 MBit hochgestuften, was durchaus interessant sein dürfte.

Beispiel: Die DSL-Verfügbarkeitsprüfung ergibt bei Herrn Koch, dass DSL mit bis zu 2 MBit/s anliegt. Dann kann folglich nur Hybrid S bestellt werden. Das fertige Produkt liefert entsprechend bis zu 2 MBit per DSL und bis 16 MBit per LTE -> Maximal also 18 MBit Downloadrate netto. Herr Koch bucht aber noch die Speedoption hinzu. Nun können weiterhin maximal 2 MBit über die DSL-Leitung beigesteuert werden, aber bis zu 100 MBit via LTE, was netto 102 MBit für die Spitzendatenrate im Downstream ergibt.

Vergleich zu Call & Surf via Funk

Die Unterschiede zu Hybrid liegen maßgeblich beim Preis und dem Volumen. Wie schon angedeutet, ist Call & Surf via Funk volumenlimitiert – MagentaHybrid dagegen nicht. Überall dort, wo mindestens DSL-Light verfügbar ist, sollte also unbedingt zu Magenta Zuhause Hybrid gegriffen werden. Preislich liegen beide Tarif-Gruppen auf den ersten Blick übrigens gleichauf. Tatsächlich beträgt der Aufpreis aber rund 5 € im Monat, da die Mietgebühr des Speedport-Hybrid um eben diesen Betrag höher liegt. Gemessen am Mehrwert, dürfte dieser aber kaum ins Gewicht fallen. Hier gehts zur Tarifübersicht.

Verfügbarkeit und Ausbau

Ende 2014 war
Hybrid zunächst nur in Berlin, NRW, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen ausgebaut. Seit Anfang März 2015 gibt es die fortschrittlichen Flatrates nun endlich auch in den restlichen Bundesländern. MagentaHybrid ist also prinzipiell bundesweit verfügbar.

Erfahrungsberichte und Forum

Sie nutzen schon Magenta-Hybrid? Dann teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Verbrauchern, welche noch vor der Entscheidung Pro- oder Kontra stehen und helfen so bei der richtigen Wahl. Hier im Forum freuen wir uns über jeden Bericht. Und Hilfe bei Fragen und Problemen gibt’s natürlich auch!

Nutzen für Regionen mit VDSL-Verfügbarkeit

Zweifelsohne stellt sich die Frage, warum jemand, bei dem VDSL 50 oder 100 verfügbar ist, zu Magenta Hybrid greifen sollte? Tatsächlich hält sich der Mehrwert in dieser Konstellation ziemlich in Grenzen. Einzig Highspeed-Fans, die „nur“ netto 30 MBit über VDSL bekommen, aber viel mehr wollen, dürften sich freuen. Für den Otto-Normalnutzer hingegen schätzen wir den Nutzen der Tarif-Varianten M und L als gering ein. Ein durchaus treffendes Argument gibt es dennoch. Wer Wert auf absolute Ausfallsicherheit legt, z.B. Selbstständige und kleine Firmen, erhalten so nicht nur ein Speedupgrade, sondern profitieren gleichzeitig von einer Fallback-Lösung. Fällt DSL aus, kann zur Not LTE einspringen oder umgedreht. MagentaZuhause Hybrid gibt’s nämlich auch für Businesskunden.

Ausrichtung der LTE-Antenne

Diese Karte von der Telekom hilft dabei, die Position des Sendemastes in Ihrer Nähe zu bestimmen und so die Antenne korrekt auszurichten. Tipps zur geeigneten Positionierung im Haus, finden Sie zudem hier.


Wissenswertes Thema:

» hier gehts zur Telekom
» Interview zur Magenta Hybrid Einführung mit der Telekom
» Ratgeber "Empfang verbessern mit LTE"
» Hybrid für Geschäftskunden



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