Erfahrungen mit LTE800 Telekom

Dieses Thema im Forum "Telekom" wurde erstellt von bruno54, 26. Mai 2015.

  1. bruno54

    bruno54 Member

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    Erst mal ein Hallo an alle Forenmitglieder!
    Ich möchte hier meine Erfahrungen mit der Hybridtechnik der Telekom mit anderen Usern teilen.

    Erst mal was positives, hat alles pünktlich mit der Bereitstellung geklappt. (DSL 6000 IP + Hybrid S 16000). Da bei uns kaum ein weiterer Ausbau der Kabeltechnik erfolgen wird, habe ich mich für das Hybridangebot entschieden um wenigstens halbwegs schnell im Netz zu sein. Wir haben hier das Opal-Netz mit Outdoor-DSLAM und überbauter TAL (Kupfer). Da geht nicht mehr als 6000!

    Nun zu dem Hybrid:
    - Netzabdeckungskarte der Telekom ist nicht zu gebrauchen, mein Standort ist mit Indoor 50Mbit hinterlegt aber von brauchbarem Empfang im Haus kann man nur träumen. Die Anzeige am Speedport ein Balken = RSRP -122; RSRQ -17 = es geht so gut wie nicht. Standortänderung des Speedport brachte auch fast nichts. Zumal ja auch die ganzen Anschlüsse Telefon; Fax usw. schlecht auf das Dach gebracht werden können.

    Also nächster Schritt - Antenne und was da abgeht ist ja kaum zu glauben. Die Angaben von
    Gewinn und die Preise sind ja reine Fantasie. Eine LTE Antenne ist nichts anderes wie eine UHF Antenne fürs Bandende Kanal 64-69, nur mit Impedanz 50Ohm (Fernsehen 240/75Ohm). Da gibt es bei ADKO entsprechende Antennen für DVB-T für unter 10€. Die gehen mindestens genauso gut, man braucht halt 2 für MiMo. (horizontal/vertikal anordnen)

    Die Funkzelle die von der Karte angezeigt wird, ist 10,4 Km von meinem Standort entfernt. Bei der Sendeleistung die benutzt wird geht da ohne vernünftige Antenne nichts.(Abbrüche/Schwankungen usw. ab RSRP unter -100 und RSRQ unter -10 hat es nicht viel Zweck. Der Speedport mit der aktuellen Firmware xxxxx57 ist auch nicht gerade eine gelungene Konstruktion. Alleine das Ausrichten der Antennen ist eine Katastrophe, da bei jeder Änderung der Einstellungen "Refresh" betätigt werden muss. Das können Fritzboxen besser! Die Chinesen kopieren doch sonst alles ...... Insgesamt sind da noch einige Baustellen an dem Gerät!

    Wer sich also mit dem Gedanken trägt Hybrid zu bestellen sollte sich im Vorfeld über die Bedingungen vor Ort informieren und das nicht bei der Telekom/Vodafone usw. , die erzählen alles nur nicht die Wahrheit. Wichtig zu wissen ist welche möglichen Funkzellen in Betracht kommen und welche Frequenz benutz wird. Ab 6 Km bei 800 Mhz wird es je nach Geländeprofil auf jeden Fall schwieriger. Bei 1800Mhz und 2600Mhz sind 3 Km grenzwertig.

    Allen viel Spaß mit LTE und vielleicht gibt es ja irgendwann doch mal Glasfaser!
    (Bei uns liegt es ja bis ins Haus nur genutzt wird es nicht)

    bruno54
     
  2. ospel

    ospel Administrator

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    Hallo Bruno und Willkommen hier im Forum,

    Danke für deine umfangreichen Erfahrungen. Zu deiner Einschätzung zu den Entfernungen zu den LTE-Frequenzen würde ich meinen Erfahrungen nach das etwas erweitern. Bei 800MHz würde ich bei günstigen Geländeprofilen bis 10km keine Bedenken haben, bei 1800 und 2600 würde ich sagen bis 5Km ist es auf jeden Fall einen Versuch wert.

    Eines würde mich aber brennend interessieren ... Hast du deine Anlage jetzt mit den von dir angesprochenen DVB-T Antennen von ADKO am laufen und das funktioniert? Welche Antennen hast du denn da genau genommen. Ein Link wäre klasse ;o))

    Na dann, weiterhin viel Spaß mit Hybrid und immer guten Empfang ...

    VG
    Ospel
     
  3. bruno54

    bruno54 Member

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  4. bruno54

    bruno54 Member

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    Hallo,
    nach einem 3/4 Jahr mit Magenta Hybrid "S" + DSL6000 + nach 1Monat "S" auf "M" Upgrade muß ich leider feststellen, dass es
    immer langsamer wird. Zum Anfang lief die Sache noch ganz ordentlich, bei der "S" Option war immer voller Speed vorhanden.
    Nach dem Upgrade auf "M" war auch bei dieser Variante voller Speed vorhanden.
    Seit einiger Zeit ist die "M" gerade mal so schnell wie eine "S" und das mit oder ohne DSL Kabel. Da macht sicht doch der Verdacht
    breit, die "Priorisierung" ist auf dem Höhepunkt angekommen. Wenn das so weitergeht kann ich die "M" abmelden:(
    Bei uns kann man auch nicht von überlasteten Funkzellen sprechen, hier hat fast keiner LTE-Hybrid und auch mit LTE- fähigen
    Smartphonen hält sich alles in Grenzen. Muß also an der gesamten Netzstruktur liegen oder bedauerlicher Einzelfall?
    Eine 2-t Funkzelle verhält sich genau so;)
    Hier mal ein paar Ansichten von DL's :

    Option "S".jpg
    Option "M".jpg
    Stand_jetzt.jpg

    (Die letzt Grafik zeigt mehrere Server, sind keine Abbrüche)
    Und nun die Frage, kann das jemand mit Hybrid bestätigen?
    (Komplette Konfiguration unverändert)

    Gruß bruno54
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2015
  5. zaT

    zaT New Member

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    hi....ja kann ich so unterschreiben.ich habe die selbe Konfiguration wie du 6000+option m.monate lang 40-50 mbit.die letzten Wochen "nur" noch so um die 25-30.ich wohne auch SEHR ländlich..mal beobachten wie es weiter geht. :)


    zaT
     
  6. bruno54

    bruno54 Member

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    Ich auch see;)ehr :D
    Na dann schaun wir mal.....
     
  7. nota2225

    nota2225 Active Member

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    ich bin dafuer, dass Hybrid eingestampft wird. Und dafuer FTTB. Dafuer wuerde ich 1K EUR abdruecken, ohne mit der Wimper zu zucken!
     
  8. bruno54

    bruno54 Member

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    Das wäre mir auch lieber nur ich sehe es nicht so kommen, zumal bei mir auf dem Flur FTTH seit 1994 liegt;)
    Ich finde nur niemanden, der die entsprechende Technik in den Outdoor-DSLAM einbauen will, auch nicht
    für 1000€. Einbauen könnte ich es zur Not auch selber:D
     
  9. dunja

    dunja Member

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    dazu sag i besser nix .........grins mir nur einen.................:p
     
  10. bruno54

    bruno54 Member

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    Kleine Korrektur zu #4,
    da muß wohl die Zelle etwas stärker belegt sein oder etwas anderes ist Faul:D
    Habe jetzt eine andere Funkzelle mit Innenantenne und fast es ist so wie zu Anfang bei der vorherigen.
    Sender ist 4,6Km entfernt keine freie Sicht (Bäume 70 und 200m und 40cm Ziegelwand)

    Moxon.jpg

    Moxon1.jpg

    Antenne ist ne Moxon (2x) ca 4-5dB mit 2m CF200 also keine Wunderantenne;)
    (Antenne steht ca. 100mm vor der Wand)

    15.12_12.32_1.jpg


    14.12_12.00_1.jpg

    Der Einbruch im Log ist vom Wechsel auf einen 2-ten Server

    Gruß bruno54
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Dezember 2015
  11. PonyXX

    PonyXX Member

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    Woher weiß ich das denn?
    Ich wohne sehr ländlich und auch der Funkturm steht"außerhalb".
    Auf der Telekom Ausbaukarte steht bei mir:surfen bis zu 150 Mbits.Und verfügbar ist LTE 1800/2600 u. LTE 800
    Oder kann ich das auf der Seite speedport.ip sehen(Speedport Hybrid)?
     
  12. bruno54

    bruno54 Member

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  13. bruno54

    bruno54 Member

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    Moin,
    wie in #4 & #10 schon beschrieben war ich mit dem Datendurchsatz "meiner" Standardfunkzelle seit einiger Zeit nicht mehr
    richtig zufrieden und außerdem habe ich schon immer nach einer unauffälligen, kleinen,flachen Antenne mit mittlerer
    Leistung gesucht. Da die Eigenbauten meiner Yagis für die neue Funkzelle überdimensioniert sind und eben diese
    yagitypische Längausdehnung mich von Anfang an gestört hat, habe ich jetzt eine Lösung gefunden.

    Antenne_neu.jpg

    (Die Yagis kommen noch weg, dazu hatte ich heute keine Lust:D)

    Es handelt sich um dieses Gerät:

    http://www.ebay.de/itm/LTE-4G-Richt-Antenne-Panel-f-Router-Telekom-Speedport-LTE-I-II-1-2-NEU-800-mhz-/321828999071

    Das ist keine Wunderantenne aber es ist die Erste, die alle meine Vorstellungen erfüllt hat.
    (Kleiner Schönheitsfehler ist das Kabel=RG58, steht zwar nicht drauf aber Durchmesser und Dielektrikum lassen
    darauf schließen. Ist halt ein Chinakracher:D

    Handelt sich um eine Patch:
    DSCF2271_1.jpg

    DSCF2276_1.jpg

    Die beiliegende Halterung habe ich durch ein Lochblech 140x60x1mm aus einem Baumarkt ersetzt um schön dicht
    an die Wand zukommen. das hat schon mal prima geklappt mit zwei verzinkten M10 Muttern als Abstandshalter.
    Da von hinten die Stehbolzen zur Befestigung sonst stören(nach Verschrauben mit dem Lochblech gekürzt)

    Im Vorfeld hatte ich ja mit der Moxon schon mal den Standort ausgemessen und dank der Smartphone-App kann
    man ja ganz entspannt den vorgesehenen Montageort untersuchen. Da keine direkte Sicht zur Funkzelle besteht
    habe ich auch mit der aktuellen Antenne noch mal kontrolliert. Und da zeigt sich dann, nicht die Höhe ist entscheidend
    nur die Feldstärke am Montageort und der liegt jetzt 2m tiefer wie der von den Yagis. Ich bin rundherum zufrieden
    mit der Angelegenheit und hoffe, das es so bleibt bis die TK das seit Jahren vorhandene Glasfaser anklemmt:D
    Daten1.jpg

    3154420.jpg

    Es hat sich mal wieder bestätigt, lieber in Ruhe nach einem geeigneten Montageort für die Antenne mit weniger Leistung
    suchen als mit Kanonen auf Spatzen zu schießen:D

    Gruß bruno54

    Edit: Das an der Antenne vorhandene Kabel habe ich auf 200mm gekürzt, mit
    SMA-Steckern versehen und mit dem vorhandenen Kabel hinter der Antenne
    verbunden(SMA-Buchsen+Schrumpfschlauch) weil die Wanddurchführung
    eingeschäumt ist. (Kabellänge jetzt 3m)
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Dezember 2015
    PonyXX gefällt das.
  14. PeterSB

    PeterSB New Member

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    Hallo, klasse. Optimal wäre eine Polarisation der Yagis von je 45 Grad und nicht genau horizontal und vertikal.
     
  15. tomas-b

    tomas-b Well-Known Member

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    Wie schon so oft erwähnt, ist es völlig Bockwurst, wie die Antennen stehen.
    Erklären tue ich es nicht schon wieder, da möge man die Forensuche benutzen. Aber diese Falschaussage darf man halt nicht unkommentiert stehen lassen.
     
  16. PeterSB

    PeterSB New Member

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    uploadfromtaptalk1453723037356.jpg
    Mobilfunkantennen an Basisistationen sind zu 99.9% kreuzpolarisierte Antennen mit Polarisationsebenen von -45 Grad und +45Grad (siehe Bild). Bei LTE wird MIMO gemacht, d.h. unterschiedliche Datenströme zur gleichen Zeit auf der gleichen Frequenz über unterschiedliche Antennen. Dazu wäre es sehr schön, wenn die Antennen auf beiden Seiten (eNodeB und Endgerät) die gleiche Polarisation aufweisen und sich direkt anschauen könnten.
     
  17. bruno54

    bruno54 Member

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    @PeterSB,
    Wie tomas-b schon sagte, in 14Km vom Sender völlig "Banane", bringt nichts außer mehr Arbeit mit den Haltern.
    Und in diesem Beitrag ging es nicht um die Yagis, die kommen weg.

    Gruß bruno

    Edit: Ja Peter, dass ist uns bekannt aber durch Reflektionen/Drehungen des Beams(Sender) kommt es nicht
    mehr genau so an wie abgeschickt:D
    Es sah auch schon mal so aus:D

    DSCF2126.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Januar 2016
  18. PeterSB

    PeterSB New Member

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    Stimmt. Und - sorry, bin erst seit gestern hier im Form und habe noch nicht alles durchgelesen.
     
  19. bruno54

    bruno54 Member

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    Ist ja o.k. hier ist ein Forum um sich auszutauschen und ich hoffe keiner nimmt was übel:D
     
  20. bruno54

    bruno54 Member

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    Moin,
    Nachtrag zu #13

    "Hindernisse in der Empfangsrichtung"

    Nachdem ich im letzten Herbst meine Yagis gegen eine Patchantenne getauscht habe
    weil eine neue Funkzelle dazugekommen ist in der Nähe kam es so wie es kommen muß.
    Bei der Umstellung waren die Werte RSRP -80dBm und RSRQ -6(-6/-8 Last -10). Also
    gefreut und gedacht alles richtig gemacht. Es war dann im Winter sogar noch besser,
    RSRP ging teilweise auf -77/78dBm. Dann kam das Frühjahr, fast alle Bäume schon
    grün und ich war sicher alles bestens. Aber dann ging es los, RSRP -84dBm/RSRQ -7
    und so ging es weiter bis RSRP -90/92 und RSRQ -7/-8 stark schwankend.
    Was ist passiert, in ca. 80m Entfernung steht eine Gruppe Eschenwildwuchs,die
    bekommen fast als letzte Blätter und je dichter die wurden um so schlechter die
    Daten.
    Inzwischen konnte ich mich mit dem Eigentümer der "Pampa" einigen und durfte
    die Bäume beschneiden und schon sind die "alten" Werte wieder present.
    Freie Sicht zur Funkzelle besteht immer noch nicht weil in 200m noch Fichten
    stehen aber die behalten ja bekanntlich die Nadeln und stören scheinbar nicht so
    stark.(zumindest kann ich es nicht prüfen ohne sie abzusägen ;) )
    Die Erkenntnis daraus für mich, der Bewuchs in dem Bereich um 100m scheint am
    stärksten zu stören. Ist auch bei starkem Wind ganz deutlich an den stärker
    schwankenden Werten zu erkennen.

    Gruß bruno
     

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