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Speedport Pro (Hybrid) | Eckdaten und Features


Bereits vor 4 Jahren führte die Deutsche Telekom die sogenannten Hybrid-Tarife in Deutschland ein. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Festnetz und Mobilfunk. Zeit also für einen neuen Router, der modernere Techniken aus beiden Welten unterstützt, sprich Supervectoring und LTE-Advanced. Zur IFA 2018 stellte die Deutsche Telekom den neuen „Wunderrouter“ vor, welcher bereits im Vorfeld mehrfach ausgezeichnet wurde. Alle Eckdaten und Funktionen zum Speedport Pro hier. Soviel vorweg – das Modell ist eine kleiner Tausendsassa!

Speedport Pro | Bilder: LTE-Anbieter.info

Features und Eigenschaften der Speedport Pro (Hybrid) (Preview)
Hersteller und TypenbezeichnungSagemcom
Hybrid Datenrate biswahrscheinlich 1300 MBit (FTTH+LTE Max)
Downloadrate per LTE biswahrscheinlich bis 300 MBit/s
Uploaddrate per LTE bisbis 100 MBit/s
unterstützte LTE-Bänder:LTE700, 800; 1500, 1800 & LTE2600
Support der Hardware-Kategorie:Kategorie 6 (CAT6) [??]
abwärtskompatibel zu:wahrscheinlich nur LTE
MIMO-Typ LTE:MIMO 2x2
Anschluss für externe Antenne leider nein
Festnetz
unterstützte Breitband-StandardsADSL, VDSL, VDSL-Vectoring + Supervectoring
max. Datenrate Festnetz only (Down|Up)bis 1000 MBit/s per FTTH oder 250 MBit per VDSL
VDSL-Vectoring Supportja
Telefonie
Mit integrierter Telefonanlageja
Anschluss für ISDN Telefoneja (Mehrgeräteanschluss)
Anschluss für analoge Telefone2 TAE a/b Ports (via Adapter)
DECT DECT bis 5 Telefone
HD-Voice komtatibelja, CAT-iq 2.0
Netzwerk | LAN & WLAN
LAN Ports3 Gigabit LAN Ports (1000 MBit)
WLAN StandardsWLAN 802.11b/g/n/ac
WLAN Datenratebis 9600 MBit/s dank 8x8 MU-MIMO
5 GHz WLAN Unterstützungja
Verschlüsselung WEP, WPA, WPA2
NAS fähigja
USBja 2 x 3.0 USB
IPv6 Supportja
Sonstiges
Abmessung | Gewicht | Farbe??137 x 242 x 137 (BxHxT) bei 1,8 kg | schwarz
Infomaterial
Handbuch Download-
verfügbar seit ...ab Dezember 2018
Hintergrund-Infos» alles über Magenta Hybrid erfahren

Hybrid Internet?

Wie schon angedeutet, kombiniert die Hybridtechnik schnelles LTE mit Festnetz-Anschlüssen, um noch höhere Datenraten und Zuverlässigkeit zu erzielen. Gerade im ländlichen Raum konnten so erstmals Tarife mit mehr als 50 MBit angeboten werden, selbst wenn es nur langsames DSL vor Ort gibt. Nötig ist dafür unter anderem ein speziell angepasster Router, der beide Datenströme per Funk und VDSL zusammen führt. Bis dato übernahm das der Speedport Hybrid. Doch es steht eine Wachablösung an…



Oberseite des Speedport Pro

Universalgerät stationäres Internet per Festnetz & Funk

Nach Angaben der Deutschen Telekom, ist der Speedport Pro für samtliche Festnetz-Tarife geeignet, sogar für den Tarif „Magenta Zuhause Giga“ – dem High-End Glasfaser Paket der Telekom mit 1000 MBit. Er eigne sich zudem ideal für EntertainTV, da er gleichzeitig mehrere UHD- und HD-Streams bewältigen kann und durch ausgezeichnete WLAN-Reichweite glänzt. Im Vorfeld gewann der Router, neben dem Design Award, sogar noch den „German Innovation Award“ und dem „Reddot Award“. Dass Gerät wird also, im Vergleich zum ersten Hybrid-Router, nicht nur rein für Hybrid-Kunden vertrieben, sondern als Universalrouter die gesamte Modellpalette. Der Pro ergänzt somit das Hardware-Angebot um den Speedport Smart 3 und wird wahrscheinlich den alten W925V ablösen.

Glasfasermodem – angebunden am Speedport Pro

Theoretisch bis zu 1300 MBit

Mit den herkömmlichen Hybrid-Tarifen der Telekom, können bis dato zirka 100 MBit erzielt werden. Diese Datenrate speist sich als Kombinaton aus den beiden Kanälen LTE (Funkkomponente) und Festnetz. Doch seit der Einführung 2014 hat sich viel im Telekomnetz getan. Erst im Juli 2018 wurde bundesweit die Super-Vectoringtechnik ausgerollt. Diese verspricht per VDSL Datenraten von bis zu 250 MBit. Darüber hinaus bietet der Konzern schon länger Glasfaser-Flatrates mit bis zu 1000 MBit/s, zumindest in FTTH-Ausbaugebieten. In Kombination mit LTE-Advanced, könnten über den Speedport Pro so theoretisch aktuell maximal 1300 MBit erzielt werden. Denn LTE-Max im Telekomnetz ist aktuell für bis zu 300 MBit ausgelegt. Zur IFA wurden allerdings noch keine spezifischen neuen Hybrid-Tarife vorgestellt. Ob es hier neue Angebote geben wird oder der Kunde selbst nach eigenem Dünken Festnetz mit einer LTE-SIM kobinieren muss, ist noch nicht ganz klar.

Speedport Pro (Hybrid)

Auch wenn der Vertriebsstart zur IFA erst auf Dezember 2018 datiert wurde, gibt es mittlerweile nahezu alle Eckdaten zum neuen Hybrid-Router der 2. Generation. Hergestellt wird der Speedport Pro vom französischen Elektronikkonzern Sagem – der Vorgänger kam noch aus dem Haus Huawei. Bereits im Vorfeld (Sommer 2018) gewann der Speedport übrigens den German Design Award.

 

Doch kommen wir zu den technischen Werten. Zunächst unterstützt er erfreulicher Weise sämtliche wichtigen Festnetz-Breitbandstandards, also ADSL und VDSL, samt den Erweiterungen Vectoring und Supervectoring! Sogar mit dem Gigabit-Glasfasertarif (1000 MBit) kann der Pro betrieben werden. Allerdings verfügt er nicht über kein integriertes Fiber-Modem, sondern muss hinter ein entsprechendes ONT geschaltet werden.

 

Das LTE-Modem genügt der Kategorie 6, so dass bis zu 300 MBit über die Luftschnittstelle erzielt werden können. Das integrierte 4G-Modem funkt auf den Frequenzbändern bei 700 (Band 28), 800 (Band 20), 900 (Band 8), 1500 (Band 32), 1800 (Band 3) und 2600 (Band 7) MHz und ist damit auch für die Zukunft gerüstet. Ein Kritikpunkt gibt es jedoch – entgegen des Vorgängermodells, verfügt der Speedport Pro über keine Anschlussmöglichkeiten für Zusatzantennen. Bei schlechtem LTE-Empfang hat man also keinerlei Möglichkeiten zur Verbesserung, was unserer Ansicht nach bei einem Vorzeigerouter dieser Art unverständlich ist.

High End WLAN für Performancejunkies

Das Highlight beim Speedport Pro ist neben der Hybridfähigkeit zweifelsfrei das enorm leistungsstarke WLAN. Als einer der ersten Router hat das Modell 8 Wifi-Antennen implementiert, so dass 8×8 Multiuser-MIMO möglich ist, sofern die Geräte der Gegenseite dies auch unterstützen. In Kombination mit QAM1024 und Beamformingtechnik sind auf 5 GHz so brachiale 8600 MBit brutto möglich – plus nochmals 1000 MBit via 2.4 GHz und MIMO 4×4. Der Telekom-Router wartet also mit knapp 10 GBit Wifi-Performance auf, zumindest auf dem Papier. In der Praxis dürfte das aber zumindest für mehrere Gigabit Nettoleistung reichen, was noch ein Testbericht zeigen wird. Rein von den Eckdaten, rangiert der Speedport Pro aber ganz oben in der Upper League. Selbst der über 400 Euro teure Netgear Nighthawk R9000 mit 802.11ad Standard bringt es „nur“ auf 4600 MBit brutto.

Anschlüsse am Speedport Pro

Auf der Unterseite hat Hersteller Sagemcom insgesamt 4 WLAN-Buchsen verbaut, welche allesamt Gigabitfähig sind. Eine davon fungiert als WAN-/Linkport – zum Beispiel zur Anbindung eines Glasfasermodems. Des Weiteren gibt es eine DSL-Schnittstelle für den Anschluss an TAE, sowie ein MicroSD Slot. Auch die SIM-Karte ist auf der Unterseite verortet. LTE-Antennen können, wie schon erwähnt, nicht angebunden werden.


Anschlüsse auf der Unterseite des Speedport Pro

Telefonie

Der Speedport Pro bietet per DECT die Möglichkeit, insgesamt fünf entsprechende Telefone anzubinden. Zudem verfügt die Box über ein S0-ISDN- und 2 TAE Ports. Für beste Sprachqualität sorgen HD-Voice und CAT IQ 2.0

Kosten und Verfügbarkeit

Der Speedport Pro wird ab Dezember 2018 vertrieben. Wahrscheinlich wird es dann auch neue Hybrid-Tarife geben, welche die Möglichkeiten des Gerätes ausloten können. Preislich rangiert der Router leider auch in der Oberliga. Wie schon der erste Hybrid-Router, verlangt die Telekom künftig satte 400 Euro beim Direktkauf. In Verbindung mit Neuverträgen werden wieder 9.95 € monatlich fällig. Vor diesem Hintergrund wird für die meisten wohl eher die Miete in Frage kommen.

Fazit

Die Telekom scheint mit dem neuen Speedport Pro (Hybrid) einen perfekten Hybrid-Access-Router für Mobilfunk- und Festnetz im Köcher zu haben. Die maximale Datenrate für die Magenta Hybrid-Tarife dürfte sich damit vervielfachen. Auf diese Weise könnten Glasfaser-Geschwindigkeiten auch für Haushalte greifbar werden, welche sonst nur zweistellige Datenraten per (V)DSL erzielen können. Sobald das Gerät in den Handel kommt, werden wir natürlich entsprechende Tarife und sonstige Infos ergänzen. Spannend wird es allemal!

 

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» alle Eckdaten zum Vorgänger Modell Speedport Hybrid


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Vom: 31 Aug 2018 | Kategorie: Anbieter, Router, Sonstige, Telekom | Schlagwörter: , ,


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