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Stick: Speedstick V von der Telekom


Die Deutsche Telekom bietet mit dem Speedstick V nunmehr die 5. Version der Stick-Serie. Das neue Modell zeichnet sich durch etliche Verbesserungen aus. Soviel vorweg – es ist ein würdiger Nachfolger des Speedstick III. Wir zeigen, was das Gerät alles kann und welche Vorzüge es im Vergleich zu früheren Varianten bietet.

 

Der neue Speedstick 5

 

LTE Features und Eigenschaften des Speedstick 5 LTE
Hersteller und TypenbezeichnungHauwei E3372s-153
Downloadrate bis150 MBit/s
Uploadrate bis50 MBit/s
unterstützte LTE-BänderLTE800, LTE900, LTE1800, LTE2100, LTE 2600
abwärtskompatibel zu:DC-HSPA+, UMTS, GSM-Frequenzen (850, 900, 1800 und 1900 MHz)
MIMO Support:MIMO 2x2
Anschluss für externe Antenne ja; 2 Antennenbuchsen Typ CRC-9 vorhanden
LTE Kategorie:LTE-Modem der Kategorie 4 (CAT4) [??]
ChipsatzHiSilicon ??
Sonstiges
Abmessungen (TxBxH)88 x 28 x 11,5 mm bei 24 Gramm
USB-StandardUSB 2.0
Speicherkarten-Erweiterungja; MicroSD bis 32 GB
unterstützte BetriebssystemeWindows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8.x, Mac OS (ab 10.7)
Datenblatt Übersicht» Datenblatt vom Hersteller
Handbuch PDF» Hanbuch online noch nicht verfügbar
erhältlich bei» der Telekom mit mobilen Surftarifen

Solider Nachfolger des Speedstick III

Nein wir haben uns im Titel nicht verschrieben. Obwohl es bekannter Maßen einen Speedstick IV gibt, handelt es sich technisch gesehen um das Folgemodell der 3. Version. Selbst die Telekom weist im offiziellen Datenblatt darauf hin. Warum das so ist? Nun aus einem nicht näher bekannten Grund, wechselt die Telekom bei jeder Generation zwischen den beiden Herstellern Huawei und Alcatel. Der erste Speedstick stammte von Huawei, Nummer 3 von Huawei, 4 von Alcatel, so dass nun wieder Huawei am Zug war. Ohnehin ist der Speedstick IV kein wirklich großer Wurf gewesen. Der Speedstick III war bisher das beste Modell der Reihe – diesen Status übernimmt nun die 5. Ersterer wird dafür im Shop abgelöst und wird nicht mehr erhältlich sein. Hier bieten wir übrigens eine Übersicht aller bisher erschienenen Varianten im Überblick.

erster Eindruck

Zunächst fällt auf, dass Huawei weiter auf Schrumpfungskurs setzt. Der Speedstick V ist 4 Millimeter kleiner als Version III und mit nur 24 Gramm sogar 25 Prozent leichter. Und auch die Höhe wurde um dieselbe Länge reduziert. Leider rationalisierte Huawei auch das Knickgelenkt weg. Eigentlich ist dies beim Einsatz am Laptop nicht selten hilfreich, so dass wir darin eher eine Verschlechterung sehen. Abhilfe bei Platzproblemen schafft dann nur der Einsatz eines Verlängerungskabels. In Punkto Design, Optik und Verarbeitung gibt’s leider einige Abstriche, die nicht nur den edlen Silberrand und das etwas kurvigere Konzept des Vorgängers betreffen. Das ist reine Geschmacksache. Vielmehr wirkt das Gehäuse im direkten Vergleich deutlich billiger verarbeitet. Hier hat Huawei leider deutlich am Material gespart. In dieser Preisklasse darf man schon etwas mehr verlangen. Wir hoffen, dass sich diese Sparlinie bei Huawei künftig nicht etabliert. Doch was letztendlich zählt sind schließlich die inneren Werte und da muss sich der Speedstick 5 keinesfalls verstecken.

 

Beide Sticks im optischen Vergleich

Beide Sticks im optischen Vergleich zueinander | Oben Speedstick III und unten der Speedstick V

technische Eckdaten

Unter dem Telekomlogo verbirgt sich diesmal das Huawei-Modell mit der der Serienkennung E3372. Genauer gesagt E3372s-153. Wieder erwarten, ist der LTE-Stick noch nicht kompatibel zur Gerätekategorie 6 (CAT6). Mit anderen Worten, er beherrscht noch kein LTE-Advanced. Der Hisilicon-Chip erlaubt dafür Verbindungen mit bis zu 150 MBit Downloadrate der Kategorie 4 (CAT4). Das ist nicht weiter tragisch, schließlich wird mit dem Start des neuen Super-LTE-Netzes erst in einigen Monaten gerechnet. Warum die Telekom nicht gleich auf CAT6 setzt bleibt dennoch fraglich, da der Lebenszyklus des Sticks sicher wieder weit mehr als 1 Jahr betragen soll. Damit ist anzunehmen, dass es einen extra Surfstick für LTE-Advanced geben wird. Eine weitere positive Eigenschaft betrifft die Netzkompatibilität. Der Speedstick V unterstützt LTE auf den Frequenzen 800, 900, 1800, 2100 und 2600 MHz. Für den Fall, dass kein 4G möglich ist, wird auf GPRS, EDGE, UMTS oder HSPA umgeschaltet. Dies geschieht wie immer automatisch und richtet sich nach der nächstbesten verfügbaren Alternative vor Ort. In dieser Hinsicht gibt es also keine Änderungen zum Speedstick III.

 

Wie üblich lässt sich der Surfstick auch als Speichermedium nutzen, wenn eine MicroSD in den dafür vorgesehen Schacht implementiert wird. Die Karte darf bis zu 32 GB groß sein. Zur Empfangsoptimierung kann der Kunde auch eine externe Antenne zuschalten. Dafür stehen zwei CRC-9 Ports an der Seite bereit. Und die SIM-Karte? Hier wird weiterhin auf das Standardformat (2FF) gesetzt. Wer also eine Micro-SIM hat, benötigt ein Adapter. Ein SIM- oder Netlock gibt es wie üblich nicht.

Verfügbarkeit

Im Telekomshop kann der Speedstick V seit 25.08. bestellt werden. Und zwar sowohl online, als auch in Telekom-Shops vor Ort. Der Preis liegt bei rund 100 Euro, zumindest ohne LTE-Vertrag. Wer sich für einen der Mobile-Data Surftarife entscheidet, erhält den Surfstick ab 1 Euro Zuzahlung. Eine Übersicht aller passenden Surftarife mit LTE, finden Sie hier in der Übersicht. Nutzen Sie zudem die lukrativen Onlinevorteile!

Fazit

Mit dem Speedstick 5 löst die Telekom nach über einem Jahr den grundsoliden Speedstick 3 mit einem würdigen Nachfolger ab. Unserer Meinung nach aktuell einer der besten Sticks auf dem Markt, auch wenn es starke Abstiche bei der Verabeitung gibt. Trotzdessen und auch ohne Unterstützung von LTE-Advanced, ein Top Kauftipp finden wir!

Weiterführendes

» hier gehts zur Telekom
» alle Speedsticks im Vergleich


Vom: 21 Aug 2014 | Kategorie: Anbieter, Hersteller, Huawai, Sticks, Telekom | Schlagwörter: , , ,


6 Responses to “Stick: Speedstick V von der Telekom”

  1. Manfred sagt:

    Naja, der Stick ist ein wenig fehlerhaft, mal wird dieser unter Windows 10 per Internet Manager erkannt und mal nicht. Mit der FritzBox hakt dieser auch ein wenig, mal geht’s, mal nicht.

    Das ungebrandete Modell scheint wohl mittels IP 192.168.8.1 im Browser aufrufbar zu sein, aber nicht die Telekom-Version, da weder der Ping noch sonst irgendwie der Stick erreicht werden kann, es hat den Anschein, dass entweder der Server nicht vorhanden ist, oder von außen nicht darauf zugegriffen werden soll.

    Leider steht weder im Internet noch in der Installationsanleitung oder als Abbildung auf dem Stick nicht drin, wie die SIM-Karte einzulegen ist. Für einen Laien kann es etwas Problematisch sein, da normalerweise die Karte mit der Schräge mit Kontakten zum Gerät in der Regel eingelegt wird, zumindest bei vielen Smartphones ist dies der Fall. Bei dem Stick muss die Karte mit der geraden Kante mit Kontakten zum Gerät eingelegt werden, warum dies so ist, wäre eine gute Frage.

    Leider funktioniert das Programm LTE Watch mit dem Stick der Telekom-Version nicht, da wie bereits oben schon erwähnt, der interne Server nicht erreichbar ist. Vielleicht müsste der Stick der Telekom-Version mit der original Firmware neu gepatched werden, da so eine Nutzung mittels internen Server nicht nutzbar ist.

    • Manfred sagt:

      Nachtrag:
      Normalerweise steht unter „Netzwerkverbindungen“ der Eintrag „Cellular“, dieser fliegt aus unbekannte Gründen, nachdem der Internet Manager verwendet wurde, und auch mal eine Verbindung hergestellt werden konnte, nach einigen Sekunden raus und erscheint ohne weiteren auch nicht wieder. Beim Internet Manager erscheint folgende Fehlermeldung: „Gerät nicht gefunden“, obwohl der Stick weiterhin mit dem PC verbunden ist. Die LED-Leuchte auf dem Stick leuchtet konstant in blau. Es scheint wohl, dass irgendwo ein Fehler enthalten ist.

      • admin sagt:

        Leider kann ich da wenig helfen, da ich noch kein Win10 nutze. Aber den „Stick nicht gefunden“ Bug konnte ich auch schon auf Win7 zeitweise beobachten (und mit anderen Telekomsticks). Leider hab ich nie rausfinden wo der Fehler liegt, einzig der USB-Platzwechsel samt Neustart hat manchmal gefruchtet.

        • Manfred sagt:

          Ich hatte den Stick erst an einem aktiven Hub sowie an einem Verlängerungskabel angeschlossen, vielleicht lag es daran. Ich habe allerdings zusätzlich „Mobile Partner“ von Huawei zu dem Telekom „Internet Manager“ installiert, erst dachte ich, „Mobile Partner“ wäre inkompatibel, dem ist nicht so. Der Stick ist momentan mit einem kürzerem Kabel am PC direkt angeschlossen, es scheint, dass es ein Stromproblem/Datenproblem ist, dies werde ich noch weiter beobachten.

          Wenn man „Cellular“ per Kontextmenü den Eintrag „Verbindung herstellen/trennen“ geht, so würde man denken, dass auch ein dementsprechendes Programm gestartet werden würde, es werden nur „Einstellungen“ von Windows selber angezeigt, scheint ein kosmetischer Fehler zu sein. Es wäre einerseits schon nett gewesen, wenn man die Verbindung hätte auch anders steuern können.

          Du weißt auch nicht, warum man mittels IP auf den Stick nicht zugreifen kann? Beim Original soll dies möglich sein, bei dem ist es leider nicht der Fall.

          Gibt es eventuell auch Diagnosesoftware in Sachen Stick und Funknetzwerke die auf Windows laufen täten? Der Watch funktioniert, wie bereits erwähnt, mit diesem Stick leider nicht. Mich würden die technischen Daten interessieren, da hier im ländlichen Bereich die Funknetze anscheinend eigenwillig sind, wobei 2 einfache ausziehbare Stab-Antennen angeschlossen sind. Laut „Mobile Partner“ wäre „DC-HSPA+“ vorhanden, mehr komischerweise nicht. Leider wird in diesem ländlichen Bereich LTE von dem Magenta Riesen angeboten (50 MBit/s laut deren Netzabdeckungskarte).

          • admin sagt:

            Also erstmal das Problem mit den Verlängerungen: Ja das ist mir auch aufgefallen, dass das dem Stick oft „nicht schmeckt“, aber auch nicht immer – ganz komisch. Wegen LTEWatch-H: JA es gibt 2 Firmwareversionen. Das Original von Huawei läuft wohl mit HILink, da geht es. Die Telekomversion jedoch nicht, da ist eine eigene Firmware drauf, deswegen! Man kann die Firmware auch tauschen, aber das habe ich noch nicht probiert. Unser „Kosh“ im Forum kennt sich damit gut aus, wenn Bedarf besteht. Einfach mal anmelden, anfragen. Aber ganz leicht ist das Update es nicht, soviel vorweg…

  2. Manfred sagt:

    Danke für die Info werde später im Forum schauen.

    Wäre schon gut wenn die Firmware tauschbar wäre da die Telekom-Edition anscheinend etwas abgespeckt ist und nett wäre auch die Weboberfläche und wegen LTEWatch usw..

Wie finden Sie das Gerät?





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