LTE Hardware - Übersicht und Ratgeber

Welche Hardware gibt es und wie kann ich Geld sparen ...


Wie für jeden anderen Internetzugang, benötigt man auch für LTE spezielle Hardware. Im folgenden Ratgeber wollen wir Ihnen einen kurzen Überblick geben, welche Geräte abhängig vom Einsatzzweck in Frage kommen. Es gibt prinzipiell zwei wichtige Typen: Zum einen LTE-Zugangshardware und zum anderen optionales Zubehör im Bereich des stationären LTE´s, wie Antennen, Antennenkabel und passende Stecker.


Zugangshardware: So geht’s mit LTE ins Internet

Die Wahl der richtigen Zugangs-Hardware richtet sich in erster Linie danach, wozu Sie LTE nutzen möchten und vor allem wo! Also stationär daheim oder für unterwegs. Soll LTE vorrangig mobil am Laptop eingesetzt werden, dann ist ein Stick die erste Wahl. Darüber hinaus bieten einige Hersteller mobile Mini-Router, hier einige aktuelle Beispiele. Beide Lösungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr platzsparend, günstig und flexibel einsetzbar sind. Des Weiteren bietet heute fast jedes neuere Smartphone und Tablet ein integriertes LTE-Modem.

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Für den Fall, dass Sie LTE zu Hause als Haupt-Internetzugang einsetzen möchten, führt der Weg praktisch nicht an einem guten LTE-Router vorbei. Wird eine LTE-Doppelflat mit Telefon gebucht (Regelfall), fungiert der Router zudem als Telefonanlage.


Was kosten die Hardware und wie kann ich evtl. sparen?

Am besten Sie vergleichen zunächst die aktuellen Tarife der LTE-Anbieter. Diese bieten nämlich  günstige und vor allem passende Hardware für Neukunden dazu. Oft beträgt der Preis nur einen symbolischen Euro oder er liegt deutlich unter dem, was man im Versandhandel bezahlen würde. Jetzt gleich über  die aktuellen Angebote informieren! Wer schon einen LTE-Vertrag hat, muss für einen Stick ca. 60-150 Euro investieren. Router gibt’s neu zwischen ca. 80 und 250 Euro. Ältere Auslaufmodelle sind durchaus auch darunter erhältlich. 4G-fähige Tablets und Smartphones haben bereits das Niedrigpreis-Segment ab rund 100-150 Euro erschlossen.


LTE Hardware nach Anbieter

Nicht alle Provider bieten dieselbe Hardware. Für den Endverbraucher ist leider meist gar nicht zu erkennen, von welchem Hersteller der Stick oder der Router stammt. Denn die LTE-Mobilfunkanbieter versehen die Geräte im Regelfall mit dem eigenem Logo (Branding) und einem geänderten Boxdesign. Dahinter verbirgt sich aber dann Hardware von Herstellern wie, Huawei, ZTE, Alcatel, oder Samsung. Wir haben für Sie hier eine Auswahl der aktuellen Surfsticks und Router (nach LTE-Anbieter) mit den wichtigsten Eckdaten gegenüber gestellt.


Sie wollen sich durch alle Sticks und Router stöbern? > zur Übersicht aller gängigen Modelle


Hardware-Zubehör: Das könnte nützlich sein

LTE Antennen Übersicht und Ratgeber
Neben der Zugangshardware selbst, können unter Umständen spezielle, externe Antennen von Nutzen sein. Und zwar immer dann, wenn die lokal verfügbare Empfangsstärke bzw. Sendeleistung nicht für eine stabile oder hinreichend schnelle Internetverbindung ausreicht. Dies ist vorrangig im ländlichen Raum zu erwarten, wo die LTE-Sendemasten große Areale versorgen und LTE vor allem als DSL-Ersatz fungiert. Die Spannweite bei den Antennen-Typen reicht dabei von einfachen, kleinen Stabantennen für mobile Endgeräte, bis hin zu großen Richt-Antennen zur (örtlichen) Installation auf dem Dach. Unser Ratgeber zum Thema LTE-Antennen gibt zunächst Aufschluss darüber, welche Formen es gibt und wann die Anschaffung überhaupt Sinn macht. Darüber hinaus erfahren Sie, wo die Vor- und Nachteile der verschiedenen Typen liegen und was bei der Inbetriebnahme und Anschaffung beachtet werden sollte. Tipp: Wer externe Antennenlösungen einsetzt, benötigt wahrscheinlich noch Zubehör in Form von Kabeln (Koax) und Steckern (z.B. SMA-Stecker). Alles was man dazu unbedingt beachten muss, erfahren Sie hier.


LTE Kategorien - nicht jede Hardware ist gleich (schnell)

Tatsächlich gibt es bei allen LTE-Geräten Unterschiede, ähnlich wie bei den verschiedenen USB-Versionen 1.0, 2.0 und 3.0. So differenziert man beispielsweise beim LTE-Standard der Revision 8 in fünf verschiedene Gerätekategorie-Klassen. Gängig sind vor allem noch die Klassen 3 und 4 (CAT 3 & 4). Vereinfacht gesagt gilt: Je höher die Klasse, desto höher die (theoretisch) maximal mögliche Datenrate. Kategorie 5 setzt allerdings satt MIMO 2x2 schon MIMO 4x4 voraus, was noch nicht eingesetzt wird. Doch es gibt noch mehr! Die Kategorie 6 des Release 10 (CAT6) findet immer vermehrt Verbreitung. Derweilen sind seit 2015 bereits Geräte (meist Smartphones und Tablets) jenseits von CAT9 auf dem Sprung. Mehr Infos zu den Hintergründen und Vertiefendes zu diesem Thema, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Mobile Nischenlösungen

Wer für seinen Laptop eine Steckkarte sucht, wird mittlerweile auch fündig. Allerdings ist die Auswahl an PCI-Express Mini-Karten zum Nachrüsten noch äußerst gering. Wir fanden bei unseren Recherchen lediglich ein Modell. Und Nachteile hat die Variante auch, da man die Karte optional nicht einfach, wie einen Stick, am PC anschließen kann. Mehr dazu hier im Abschnitt „Laptopkarten“. Einige Hersteller mittlerweile auch Laptops/Netbooks mit integriertem LTE-Modem. Die Auswahl ist allerdings aber ebenfalls noch verbesserungswürdig. Zudem sind die meisten Geräte nach wie vor recht teuer.

Nützliches zum Thema:

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