zu Vodafone LTE

LTE Router Ratgeber

Vorteile stationärer Router und Geräte im Überblick


Im Prinzip ist ein LTE-Router nichts anderes, als ein Funkmodem, an das Sie weitere Internetendgeräte anschließen können. Also mehrere PCs oder Laptops beispielsweise. Je nach Gerätetyp kann zudem eine Telefonanlage integriert sein. So sind auch Tarifmodelle mit günstiger Flatratetelefonie per LTE möglich.


Einsatzgebiete

Die LTE-Mobilfunktechnik eignet sich nicht nur für die mobile Internetnutzung. Mit LTE lassen sich auch hervorragend stationäre Internetzugänge realisieren. Dann fungiert die 4G-Netztechnik als Ersatz zu einem kabelgebundenen Breitbandzugang, wie etwa DSL oder VDSL. Hintergrund: In zahlreichen Regionen der Bundesrepublik gibt noch keine andere Möglichkeit für schnelles Internet. Dann ist LTE der ideale Ersatz für festnetzgebundene bzw. kabelgebundene Internetanschlüsse. Zur Markteinführung von LTE liegt darin sogar der Hauptzweck. Mit LTE sollen binnen weniger Jahre alle Gebiete ohne entsprechende Versorgung mit Breitbandinternet abgedeckt werden.


Geräteauswahl: Preise, Funktionen, Anbieter und Sparmöglichkeiten

Der günstigste Anschaffungsweg führt direkt über einen LTE-Vertrag bei Vodafone, O2 oder der Telekom. Neukunden erhalten den LTE-Router dann entweder gegen eine, einmalige Gebühr oder für eine geringe monatliche Miete. Wer schon einen Vertrag hat, kann natürlich auch im Fachhandel fündig werden. Bislang gibt es dort allerdings kaum Auswahl. Zudem sollten Sie beim Kauf 150 - 350 Euro einplanen. Daher empfehlen wir momentan den Router zu mieten.

Im Folgend haben wir für Sie die Router, je nach Anbieter, mit den wichtigsten Eckdaten in einer Übersicht zusammengefasst:


Vodafone

Gerätebezeichnung: Vodafone B1000LAN-Ports: 4 x RJ45-Port

Hersteller/Typ: Huawei B390s-2MIMO: 2 x 2 MIMO

Downloadrate bis: 50 MBit/sWLAN-Standards: 802.11b + g

Uploadrate bis: 10 MBit/sAnschluss für ext. Antenne: ja

LTE Bänder: LTE800intergrierte Telefonanlage: nein

Preis mit Vertrag: 2,50 € / Monat

Preis ohne Vertrag: ~ 240 €



Im Inneren des B1000 verbirgt sich ein B390s-2 von Huawai. Auch Telekom und O2 setzen auf dieselbe Hardware. Wie oben in den technischen Merkmalen bereits erwähnt, kann an den B1000 eine externe Antenne angeschlossen werden. Dafür sind 2(!) SMA-Buchsen vorgesehen. Wichtig ist, dass immer 2 Antennen aufgestellt und angeschlossen werden. Denn der Router und LTE nutzen die sogenannte (2x2) MIMO-Technik. Statt einer Antenne zum Senden und Empfangen, kommen 2 gleichzeitig zum Einsatz. Abwärtskompatibel zu 3G (UMTS, HSDPA) ist der Router übrigens nicht.

Telefonie: Vodafone bietet auch LTE-Komplett-Angebote mit Telefon und Festnetzflat. Da der Router selbst keine Telefonfunktion integriert hat, liefert Vodafone für Neukunden ohne Aufpreis eine Easybox 803 mit dazu. Diese übernimmt die Aufgabe des Routers und der Telefonanlage. Statt des B1000 erhalten Sie die "LTE TurboBox", welche dann als Modem dient.

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» Schnellstartanleitung TurboBox (PDF)



Telekom

Huawei B390 Telekom LTE | Bild: Telekom Presse

Gerätebezeichnung: Speedport LTE800LAN-Ports: 4 x RJ45-Port

Hersteller/Typ: Huawei B390s-2MIMO: 2 x 2 MIMO

Downloadrate bis: 50 MBit/sWLAN-Standards: 802.11b + g

Uploadrate bis: 10 MBit/sAnschluss für ext. Antenne: ja

LTE Bänder: LTE800intergrierte Telefonanlage: nein

Mietpreis mit Vertrag: 4.95 € im Monat (Preis sinkt mit Laufzeit)

Kaufpreis mit Vertrag: ab 129,99 €


Wer sich für das LTE-Tarifangebot der Telekom entscheidet erhält wie bei O2 und Vodafone den Huawei B390S-2. Optisch unterscheidet sich die Telekomversion durch die andere Farbgebung deutlich vom Vodafone-Gerät. Technisch gibt es jedoch keine Unterschiede. Der Router kann für 4.95 € im Monat vom Anbieter gemietet werden. Der Mietpreis sinkt zudem über die Jahre sukzessive. Wer den Router lieber besitzen möchte, kann ihn alternativ auch käuflich erwerben.
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» Handbuch Speedport LTE (PDF)
» Schnellstartanleitung (PDF)



O2 Telefónica

Huawei LTE-Router bei O2 | Bild: O2 Presse

Gerätebezeichnung: Huawei LTE RouterLAN-Ports: 4 x RJ45-Port

Hersteller/Typ: Huawei B390s-2MIMO: 2 x 2 MIMO

Downloadrate bis: 50 MBit/sWLAN-Standards: 802.11b + g

Uploadrate bis: 10 MBit/sAnschluss für ext. Antenne: ja

LTE Bänder: LTE800intergrierte Telefonanlage: nein

Preis mit Vertrag: nur einmalig 49.90 €

Preis ohne Vertrag: 339 €


Auch O2 setzt beim LTE-Angebot auf den Huawei-Router. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern, erhalten die Kunden die Hardware für eine einmalige Gebühr. Lästige, monatliche Mietkosten fallen somit nicht an. » zur Seite des Router & LTE-Anbieters



AVM Fritz!box

Gerätebezeichnung: Fritz!box 6840 LTELAN-Ports: 4 x RJ45-Port

Hersteller/Typ: AVM Fritbox6840MIMO: 2 x 2 MIMO

Downloadrate bis: 100 MBit/sWLAN-Standards: 802.11n +g,b,a

Uploadrate bis: 50 MBit/sAnschluss für ext. Antenne: ja

LTE Bänder: LTE800; LTE2600intergrierte Telefonanlage: ja

Preis mit Vertrag: nur im Fachhandel oder bei 1&1 LTE

Preis ohne Vertrag: 290-350€

Der LTE-Router von AVM ist seit November 2011 erhältlich. Das hochmoderne Modell bietet erstmals auch für LTE-Kunden 5 Funktionen in einem Gerät. Die Fritzbox 6840 vereint LTE-Modem, Gigabit-LAN, Netzwerkspeicher, Telefonanlage und WLAN-Router mit dem neuesten „N“-Standard in einem. Der Router kann im Fachhandel erworben werden. Der Preis ist mit knapp 300€ recht ambitioniert, aber es lohnt sich. Einen kleinen Erfahrungsbericht finden Sie hier. Ob einzelne LTE-Anbieter später die Box ebenfalls bieten, ist bislang nicht bekannt. Lediglich beim LTE-Angebot von 1&1 (nur wenn lokal kein DSL verfügbar im Angebot) ist die 6840 mit dabei.
» alle Details zur FritzBox 6840 zeigen
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Vorteile eines LTE-Routers gegenüber der Sticknutzung

Ein LTE-Stick eignet sich lediglich zur Bereitstellung des Internetzugangs für einen Computer. Wenn mehrere Familienmitglieder im Haushalt ins Internet möchten, wären ebenso viele Sticks nötig. Das ist nicht nur unpraktisch, sondern auch mit höheren Kosten (sowohl monatlich, als auch einmalig) verbunden. Ein LTE-Router versorgt beliebig viele Familienmitglieder bzw. Mitbewohner mit nur einem Gerät. Die Verbindung hausintern erfolgt dann wahlweise per LAN-Kabel oder kabellos via WLAN. Falls Ihr künftiger LTE-Anbieter zum Tarif noch eine Telefonflatrate anbietet, fungiert der LTE-Router übrigens auch noch als moderne Telefonanlage. Ein klassischer Festnetzanschluss ist damit überflüssig. In empfangsschwachen Regionen auf dem Land, lässt sich zur Empfangsverbesserung auch eine externe LTE-Antenne an den Router anschließen.
Router bieten Internet für alle Familienmitglieder per WLAN
Das ist nicht mit jedem Stick möglich. Darüber hinaus, bieten Router zahlreiche weitere Annehmlichkeiten und Funktionen. Wie etwa eine Hardwarefirewall zum Schutz vor Hackern, sichere WLAN-Verschlüsselung und (je nach Typ) ein Telefonanlagen-Management.


Nachteile beim Einsatz eines Routers

Der einzige Nachteil ist eigentlich nur die fehlende Mobilität. Denn ein Stick lässt sich mit einem Handgriff abziehen, in die Hosentasche stecken und an einem anderen Ort einsetzen. Prinzipiell geht das auch mit einem LTE Router, nur bei weitem nicht so komfortabel. Zudem muss die Stromversorgung gewährleistet sein. Wer also LTE auch unterwegs nutzen möchte, ist mit der Anschaffung eines (zusätzlichen) Sticks besser beraten.


LTE als geeigneter DSL-Ersatz fürs Land

Die Chancen und Möglichkeiten, die LTE bietet, sind enorm. Im ländlichen Raum, wo DSL-Zugänge nicht flächendeckend angeboten werden, kann LTE diese Zugangsformen ideal substituieren. Router sind daher primär für diese Zielgruppe interessant.


Des weiteren könnten leitungsbasierte Internetanschlüsse erstmals echte Konkurrenz bekommen. Sogar das superschnelle VDSL, welches Geschwindigkeiten von 50-100 MBit/s bietet. Da es sich bei „Long Term Evolution“ eigentlich um eine Mobilfunktechnik handelt, eignet sich LTE ideal für unterwegs auf mobilen Endgeräten. Dort wo die Verfügbarkeit gegeben ist, surfen Nutzer mit bis zu 100 MBit/s und können selbst anspruchsvolle Webapplikation starten.


mehr zum Thema

» Übersicht Modems für LTE
» Sparvergleich: LTE Tarife in der Übersicht


Bilder: Vodafone Router: Vodafone Presse; O2 Router: O2-Pressebild;
Telekom Router: Telekom Pressebild



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