Ohne geht es nicht. Wer per LTE ins Internet will, braucht ein LTE-fähiges Modem. Das kann z. B. ein einfacher, kleiner Surfstick sein. Oder ein funktionaler Router für die stationäre Nutzung zu Hause. Es gibt sogar Modelle mit integrierter Telefonanlage. Der Nutzungskomfort steht dann einem „normalen“ DSL-Anschluss in fast nichts nach.
Wie im Vorwort schon angedeutet, ist dass „must have“ Zubehör Nummer 1 bei Empfangsstörungen eine Zusatzantenne. Egal ob für unterwegs (Klemmantenne) oder für Verbesserung der Empfangsleistung bei stationären LTE-Anschlüssen. Für beide Einsatzgebiete eine sehr sinnvolle Ergänzung. Wir haben für Sie hier wichtige Tipps zu LTE-Antennen samt Anbietern und Modelltypen recherchiert.
AVM LTE Fritzbox Router | Bild AVM.de Presse
Volumenkontrolle: Flatrates für mobiles Internet haben in der Regel eine Volumenbegrenzung. So auch bei LTE. Bietet ein Tarif beispielsweise ein Inklusiv-Volumen von 20 GB, so besteht die volle, maximale Downloadleistung nur bis zum Verbrauch. Nach Überschreitung drosselt der Anbieter die Übertragungsrate bis Monatsende. Meist auf ein Niveau, was UMTS-Geschwindigkeit entspricht. Extrakosten entstehen dadurch nicht. Nur der Surfkomfort leidet etwas. Um die Grenze möglichst spät zu erreichen, empfiehlt es sich einige Ratschläge zu beherzigen. Es muss nicht immer Verzicht sein. Vielmehr kann gutes „Haushalten“ mit dem Datenkontingent schon viel bringen. Ähnlich wie beim Stromsparen. » Tipps und Tools für LTE-Volumentrarife
Leistungsoptimierung: Viele versuchen. die Leistung, z. B. des DSL-Anschlusses, mit diverser Software zu optimieren. Es gibt etliche Tools, die teils Leistungssteigerungen von vielen hundert Prozent versprechen. Leider gehören viele dieser Versprechen in den Bereich der Einbildung. Wenn schon ein Optimierungsprogramm, dann empfehlen wir die beliebte Tuneup-Reihe. Die Software enthält ein paar Einstellungen zur „Optimierung“ der Systemparameter für Ihre persönliche Internetzugangsart und bietet zugleich etliche Tuning-Einstellungen für den ganzen PC! Für die Optimierung spezieller Systemparamter, wie dem MTU-Wert für LTE, eignet sich für erfahrene User der kostenlose „SG TCP Optimizer“. Mitglieder unseres LTE-Forums berichteten mehrfach von Problemen bei falschen Standardwerten mit LTE von Vodafone. Erst die Anpassung versprach Besserung. Nämlich die Änderung des MTU-Wertes auf 1400.
Screenshot Startmenü des SG TCP Optimizers - empfohlen für erfahrene Nutzer
Zur Verbindung von Außenantennen ist ggf. ein langes Kabel (Koaxialkabel) nötig und am Ende ein spezieller Kabeladapter bzw. Stecker. Dieser dient zum Anschluss des Antennenkabels an den LTE-Router. Die gängige Anschlussart an Routern sind SMC-Buchsen. Hochwertige Kabel sind zwar relativ teuer. Dennoch sollte an dieser Stelle nicht gespart werden. Zudem sollte das Kabel möglichst kurz sein und Distanzen von über 5 Meter vermieden werden.
Interessieren Sie sich für das Thema LTE? Vielleicht sogar aus beruflichen Gründen oder wegen des Studiums? Tatsächlich gibt es seit Jahren schon sehr viel Literatur. Meist allerdings englischsprachig. Eine Liste finden Sie hier bei Amazon.
Nicht nur Endkunden benötigen Hilfsmittel. Entwicklerfirmen, Netzingenieure und Serviceunternehmen sind u.a. auf Test- und Messgeräte angewiesen.
Die Firma Agilent Technologies bietet eine professionelle Test-Software für LTE-Sender und Empfänger. Das „N7624B Signal Studio for 3GPP LTE FDD“ unterstützt insbesondere Produktentwickler bei der Verifikation und Analyse. Der Elektronikkonzern „Rhode und Schwarz“ bietet unter anderem hochwertige Messgeräte, wobei hier insbesondere die Handheld-Analysatoren FSH4 und R&S FSH8 zu nennen sind. Weiteres Equipment für 3G und 4G-Netze können von der Firma Livingston auch gemietet, statt gekauft werden. Das Spektrum umfasst alle relevanten Geräte. Angefangen vom Spektrumsanalyser, Signalgenerator bis hin zu kompletten Testsets.