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Dez 23 2015



Die Deutsche Telekom hat mit der Einführung der sogenannten Hybrid-Tarife Ende 2014 einiges an Wirbel verursacht. Auch einzelne Mitbewerber am Telekommunikationsmarkt blicken offensichtlich neidvoll auf die innovativen Produkte und reichten Beschwerde bei der Bundesnetzagentur ein. Eine Zeit lang sah so aus, als ob MagentaZuhause-Hybrid auf der Kippe steht. Nun fällte die Bundesnetzagentur endgültig ihr Urteil – ganz zum Wohle der Kunden.

 

MegentaZuhause Hybrid

Für alle, die noch nichts mit dem Begriff des Hybrid-Internets anfangen können. Die Telekom hat hier ein Produkt geschaffen, welches (langsames) DSL mit (schnellem) LTE verbindet. Für Standardaufgaben, also die Grundlast wird die Festnetzleitung verwendet. Erst wenn „mehr Power“ gefragt ist, zum Beispiel bei einem Download, schaltet sich LTE hinzu also flottes Arbeitstier sozusagen. Eine Drosselung, wie bei reinen LTE-Zugängen gibt es nicht. Der Start der Zuhause-Hybrid-Tarife erfolgte erstmals November 2014. 5 Monate später waren die Angebote fast bundesweit erhältlich.

1&1 muss klein bei geben

1&1 selbst verfügt ja praktisch kaum über eigene Netze und muss daher beim Vertrieb von DSL- oder VDSL-Anschlüssen immer Leitungen bzw. Vorleistungsprodukte, wie Entertain-TV anmieten für 1&1 TV. Im Oktober hatte das Unternehmen nun Ansprüche geltend gemacht, ebenfalls Hybrid von der Telekom ebenfalls für Kunden in eigenen Paketen bündeln zu können. Wenn nicht sehe man dies als Wettbewerbsverzerrung an. Daher konterte 1&1 mit einer Beschwerde bei der Bundesnetzagentur. Diese negierte aber bereits kurze Zeit später, dass die Telekom nicht reagieren muss – der Antrag wurde abgelehnt.

 

Heute nun endlich legte die Bundesnetzagentur in einer Pressemitteilung unmissverständlich fest, dass sie kein missbräuchliches Verhalten bei der Vermarktung der Zuhause-Hybrid Tarife sehe. Die Angebote „zeichnen sich durch ein hohes Innovationspotenzial aus“, welche einen gewissen Wettbewerbsvorteil vorerst rechtfertige. Allerdings hielt man sich ein kleines Hintertürchen offen, derart dass man die Marktentwicklung weiter im Blick habe und ggf. in Zukunft noch einschreiten werde. Sprich: Ganz vom Tisch ist Hybrid von 1&1 somit noch nicht, für die nächsten 12 Monate aber gänzlich unwahrscheinlich.

Wissenswertes zum Thema:

» Telekom Zuhause Tarife im Überblick
» Magenta Zuhause Hybrid Tarife zeigen
» direkt zur Telekom und den Angeboten
» Entertain auch via Hybrid?

Quelle: www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/152312_Hybrid.html


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Eine Meinung zu “Bundesnetzagentur: Hybrid-Tarife keine Wettbewerbsverzerrung”

  1. tomas-b sagt:

    1&1 könnte ja was eigenes auf die Beine stellen, genügend Vorleistungsprodukte haben sie ja und eigene Rechenzentren auch. Zudem liegt die Technik offen und wird auch schon durch andere Firmen jahrelang genutzt.

    Sie müssten nur mal von ihrer Taktik des *ins gemachte Nest setzen* abweichen und mal selber aktiv werden… Aber anscheinend ist das zu viel verlangt.

Kategorie: LTE-Anbieter, Telekom | Schlagwörter: ,


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