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Sep 02 2017

 von: A. R.

Im Rahmen der IFA 2017 hat LG das Phablet V30 vorgestellt, das in einigen Punkten deutlich attraktiver als das hauseigene G6 wirkt. Anstatt des 2016er SoC Snapdragon 821 kommt nun der aktuelle Chipsatz Snapdragon 835 zum Einsatz. Das bedeutet nicht nur eine höhere Performance, sondern auch Gigabit-LTE. Die lichtstarke Hauptkamera und das durchdachte Design sind weitere Highlights.

LG V30 – das bessere G6

Das LG G6 ist ohne Zweifel ein gutes Smartphone, besonders der schmale Rahmen um das Display weiß zu gefallen. Tatsächlich ist das Gehäuse, auch aufgrund der nach dem Militärstandard MIL-STD-810G geschützten Umsetzung, der größte Vorteil des Highend-Mobilgeräts. Das V30 wirkt wie das Smartphone, welches das G6 ursprünglich sein sollte. Mit dem 6 Zoll großen 18:9-P-OLED-Display (2.880 x 1.440 Pixel) reiht sich das Handy zwischen Galaxy S8 (5,8 Zoll) und Galaxy S8 Plus (6,2 Zoll) ein. Dass man mit 32 GB, die Standardvariante des G6, keinen Blumentopf mehr gewinnen kann, ist auch LG bewusst geworden und somit beträgt die Speichergröße des V30 64 GB oder 128 GB. Die größte Änderung gegenüber dem kleinen Bruder ist allerdings der Chipsatz. Der altbackene Vierkerner Snapdragon 821 wurde gegen den aktuellen Snapdragon 835 getauscht.

LG V30 – Konnektivität

Abseits der erhöhten Performance steigt die maximale LTE-Bandbreite von 600 Mbit/s auf 1 Gbit/s im Download. Die Upload-Geschwindigkeit bleibt bei den bisherigen 150 Mbit/s in der Spitze. Neben dem Datentransfer über das 4G-Netz unterstützt das V30 auch die Sprachtelefonie VoLTE. Mit Dual-Band-WLAN ac (2,4 + 5 GHz), Bluetooth 5.0, GPS, NFC und USB Typ-C 3.1 ist das LG-Phablet auch hinsichtlich der anderen Schnittstellen gut ausgestattet.

LG V30 – besser als das Note 8?

Die beiden südkoreanisches Phablets liefern sich hinsichtlich der Ausstattung ein knallhartes Duell. Das Note 8 bietet mit 6,3 Zoll etwas mehr Displayfläche und punktet mit dem innovativen Eingabestift S-Pen. Wenn jedoch primär die Hauptkamera wichtig ist, dann hat LG die Nase vorne. Das V30 kommt mit einem Dual-Kamera-Setup mit 16 + 13 Megapixeln daher. Dabei hat die 16-Megapixel-Einheit eine Blende von f/1.6 – so lichtstark war bisher noch nie eine Smartphone-Knipse. Ein optischer Bildstabilisator mit drei Achsen, Laser- und Phasen-Autofkus runden das Paket ab. Die zweite Kamera stemmt 13 Megapixel und hat eine Blende von f/1.9. Mit ihr können Aufnahmen mit einem großen Weitwinkel angefertigt werden. Der Arbeitsspeicher von 4 GB RAM ist indes kleiner als die 6 GB große Ausstattung des Note 8. Selfie-Fans dürften außerdem bezüglich der 5-Megapixel-Frontkamera (Blende f/2.2) die Nase rümpfen. Das macht Samsung mit seiner 8-Megapixel-Einheit (Blende f/1.7) deutlich besser.

LG V30 – kompaktes Gehäuse, riesiger Akku

Ein großer Vorteil des LG-Phablets gegenüber der Konkurrenz ist die Kapazität des verbauten Akkus. Obwohl das V30 deutlich kompakter als das Note 8 ist, hat es dank seiner 3.300 mAh messenden aufladbaren Batterie zehn Prozent mehr Energiereserven als das Samsung-Pendant. Das Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis liegt bei 81 Prozent. Durch den 32-Bit-Quad-DAC, der in Kooperation mit Bang & Olufsen realisiert wurde, ist die Klangqualität ebenfalls auf einem hohen Niveau. Als Betriebssystem findet Android 7.1.2 Nougat Verwendung.

Preis und Verfügbarkeit des LG V30

Zwar kommt das LG V30 wie auch die anderen großen Flaggschiffe des Herstellers nach Deutschland, leider aber erst ab Anfang November. Da dies noch gut zwei Monate hin ist, hat bisher kein deutscher Netzbetreiber das Smartphone im Angebot – auch nicht zur Vorbestellung. Im südkoreanischen Raum wird man das Phablet hingegen bereits ab dem 21 September erwerben können. Doch nicht nur hinsichtlich der Markteinführung werden wir Europäer benachteiligt, bei der Farbauswahl haben wir ebenfalls das Nachsehen. In Südkorea wird das V30 in einem schicken Blauton und in Silber über die Ladentheke huschen. Hierzulande bleibt nur der Griff zu Cloud Silver. Bei der UVP des V30 schießt LG zwar nicht ganz so sehr über das Ziel hinaus, wie es Samsung mit seinem Note 8 vormachte, 899 Euro sind aber dennoch eine Ansage.

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