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Jun 26 2012



Auch wenn die Teilung Deutschlands in Osten und Westen mehr als zwanzig Jahre her ist, der Unterschied ist gerade bei der Entwicklung der Infrastruktur immer noch spürbar. Die Versorgung mit Breitbandinternet ist ein gutes Beispiel dafür. War in den neuen Bundesländern schon seit einiger Zeit schnelles Internet verfügbar, so bewegte man sich in den alten Bundesländern immer noch im Schneckentempo über die Datenautobahn. Doch auch hier ist das neue Zeitalter mittlerweile angekommen.

Versorgungsverpflichtung erfüllt

Funkturm in Rippach – Sachsen-Anhalt

In Sachsen und Thüringen haben die Mobilfunkanbieter die Versorgungsverpflichtung für den LTE-Ausbau erfüllt. Das bedeutet, dass sämtliche (bzw. 90 PRozent) unterversorgte Städte und Gemeinden in einem stufenweisen Verfahren abhängig von ihrer Größe mit LTE versorgt wurden. Mit der Versteigerung der Long Term Evolution Frequenzen im Mai 2010 haben die Provider sich verpflichtet, die Technologie zunächst in ländlichen Regionen auszubauen, damit Haushalte die bisher über gar kein oder nur sehr langsames Internet verfügt haben, versorgt werden konnten. Diese erste Ausbaustufe galt für Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern. Erst in einem zweiten Schritt durften größere Städte in den Ausbau einbezogen werden. Mit Erfüllung der Versorgungsauflage können sie hier die Frequenzen im Bereich 800-MHz frei nutzen und auch mit der Installation des mobilen Breitbandinternets in Großstädten beginnen.

Zwei Bundesländer fehlen

Als es um die Frage der Unterversorgung ging, gaben insgesamt dreizehn Bundesländer an, dass sie Städte und Gemeinden mit nur sehr geringer oder gar keiner Internetversorgung haben. Mittlerweile sind elf dieser Bundesländer mit Breitbandanschlüssen versehen. Dabei wurde nicht nur auf die mobile Funktechnologie LTE gesetzt. Bei der Frage, ob eine Gemeinde versorgt ist, wurden auch Kabel-, DSL- und sonstigen Internetanschlüsse berücksichtigt. Wenn alle Technologien gemeinsam eine zufriedenstellende Abdeckung mit Breitbandinternet gewährleisten, dann gilt die entsprechende Gemeinde als versorgt. Momentan haben nur noch zwei Bundesländer mit den sogenannten „weißen Flecken“, den Gebieten ohne oder mit einem sehr geringen Internetanschluss, zu kämpfen. Das sind Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Allerdings ist hier „ … der Ausbau bereits so weit vorangeschritten, dass diese in Kürze folgen werden … „, erklärt der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann.

Wissenswertes zum Thema:

» LTE-Anbieter Übersicht
» LTE Verfügbarkeit prüfen

Quelle: Bundesnetzagentur


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2 Kommentare zu “Sachsen und Thüringen mit LTE versorgt”

  1. lte-anbieter.info sagt:

    Naja, darum heist es auch 90% und nicht 100%. Laut Vodafone-Verfügbarkeitsprüfung ist die Region Rosenthal-Bielatal aber in Vorbereitung und es soll bald LTE dort geben…
    Leider wird das aber sicher noch ein paar Monate dauern schätze ich. Dennoch viel Glück, *daumendrück*

  2. dasklo sagt:

    Die Quatschen wieder ein Müll, es gibt immernoch Orte, wo nix geht selbst EDGE nicht. LTE wurde dort aufgebaut wo schon DSL verfügbar ist.

Alle Rechte am vorliegenden Text bleiben vorbehalten.


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