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Mai 09 2014



Seit längerem hatte die Deutsche Telekom keine neuen Zahlen zum Stand des LTE-Ausbaus in Deutschland vermeldet. Mit dem gestrigen Quartalsbericht liefert der Konzern ein Update, dass überraschte. Die LTE-Verfügbarkeit über das Telekomnetz legte im Vergleich zum Vorjahr drastisch zu!

74 Prozent der Fläche
Verfügbarkeit wächst

LTE-Verfügbarkeit der Telekom nimmt weiter zu

Aktuell erreicht die Telekom fast 75 aller Bundesbürger mit LTE. Drei von vier Bewohnern werden also schon mit dem Netz der 4. Generation versorgt und können stationär oder mobil mit 50-150 MBit/s surfen – auch ohne kabelgebundene Technologien, wie DSL. Das bedeutet eine Steigerung der 4G-Netzabdeckung von rund 25 Prozentpunkten in nur einem Jahr. Vor 12 Monaten lag diese nämlich noch bei etwa 50 Prozent. Sollte die Telekom das Tempo in Punkto LTE-Ausbau beibehalten, könnte eine nahezu flächendeckende Versorgung demnach in einem Jahr realistisch sein. Das Ziel aus dem Jahre 2010 lag weit unter diesem Szenario. Damals wurde eine Quote von 90 Prozent bis 2016 postuliert und erschien sogar als relativ „optimistisch“ und kaum praktikabel. Das Mobilfunkgeschäft läuft den aktuellen Zahlen nach anscheinend sehr gut. So beziffert man die gewonnen Neukunden im 1. Quartal auf über 0,55 Millionen, wovon übrigens 200.000 allein auf congstar entfallen.

O2 holt auf

Nur wenige Minuten nach der Veröffentlichung konterte auch O2 mit neuen Fakten. Ein Novum, zumindest hinsichtlich der Kommunikation von Ausbauerfolgen im LTE-Netz. Nachdem O2 bis Mitte 2013 praktisch kaum nennenswerte Zahlen vorweisen konnte, verweist das Unternehmen nun auf eine Verfügbarkeit von 50 Prozent. Darüber, in welchen Städten LTE schon genutzt werden kann, hält man sich aber weiter bedeckt. Lediglich 10 Städte wurden vor rund einem Jahr namentlich genannt. Man kann aber davon ausgehen, dass LTE von O2 aktuell in nahezu allen größeren Citys, zumindest teilweise, ausgebaut ist.

Fortschritte auch bei Glasfaser

Selbstverständlich wurden nicht nur die Funknetze erweitert. Auch in Punkto Glasfaser setzt die Telekom weiter auf Wachstum und investiert allein 2014 über 4 Mrd. Euro. Nach 34 Prozent im Vorjahr, sind nun 38 Prozent der Bevölkerung mit FTTx erschlossen. Das bedeutet, dass entweder die Glasfaserleitungen direkt bis zur Haustür führen (FTTH/B) oder aber bis zum nächsten Verteiler, was VDSL (FTTC) entspricht. Die Nachfrage nach den bis zu 200 MBit schnellen Glasfaser-Tarifen liege auf Rekordniveau, so die Telekom. Allein in den ersten 3 Monaten diesen Jahres seien 222.000 Kunden hinzugekommen. Das sind gut 70.000 mehr als im Vorjahreszeitraum.

Weiterführendes

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