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Mrz 28 2018

 von: A. R.

Bürger, die an der Grenze zur Schweiz heimisch sind, erhalten in mehreren Regionen demnächst schnellen LTE-Empfang. Die Deutsche Telekom verkündete, 59 bestehende Standorte in über 30 Kommunen des Hochrheingebiets mit 4G-Antennen auszustatten. Die Mobilfunk-Optimierung wird in Kooperation mit dem Schweizer Netzbetreiber Swisscom durchgeführt. Die Planungen sind bereits im Gange.

Bessere Netzqualität via LTE für das Hochrheingebiet

Das Grenzgebiet von Deutschland und der Schweiz hat viele schöne Landschaften zu bieten, in puncto 4G sieht es dort aber nicht allzu rosig aus. Diesen Umstand möchten die Telekom und Swisscom ändern. Nach intensiven Verhandlungen, kamen die beiden Telekommunikationsunternehmen zu einer Einigung bezüglich des LTE-Ausbaus im Hochrheingebiet. Rainer Schenk, seines Zeichens Mobilfunkplaner der Deutschen Telekom im Südwesten, erklärt: „Dabei wurde Standort für Standort betrachtet, um eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden. Es muss Zelle für Zelle ein Gleichgewicht der Feldstärken geschaffen werden. Jeder muss ein Stück weit ins Gebiet des Nachbarn hineinfunken können, ohne dass wir uns gegenseitig stören“. Zum Einsatz kommen soll die LTE-Frequenz 1.800 MHz. Damit können die Anbieter eine Bandbreite von bis zu 150 Mbit/s liefern.

Weitere Infos zum LTE-Ausbau im Hochrheingebiet

Die Einwohner des Grenzgebiets müssen sich allerdings noch etwas gedulden. Die Telekom teilt mit, dass die Errichtung der LTE-Antennen erst im vierten Quartal 2018 beginnt. Anfang 2019 sollen die Masten schließlich in Betrieb genommen werden. Das Unternehmen gab auch schon einen Hinweis auf eine Region, die vom Ausbau profitieren wird, nämlich Laufenburg. Schenk betrachtet die LTE-Verbindung zudem als eine Alternative für langsame Festnetzanschlüsse im Ausbaugebiet: „Wer mit seiner Geschwindigkeit über die Kabel im Boden nicht zufrieden ist, kann sich über die Luft mit LTE mehr Tempo für seinen Internetanschluss holen“. Abseits 4G, richtet der Telekom-Mitarbeiter seinen Blick aber schon in Richtung 5G. Schenk bezeichnet das gute Verhandlungsergebnis der Swisscom-Kooperation als eine Basis für den gemeinsamen Ausbau der fünften Mobilfunkgeneration. Es wäre ein guter Ausgangspunkt für die „damit einhergehenden rasanten Weiterentwicklungen des Angebotes“.


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