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Jan 11 2016



Nachdem die Mitbewerber Vodafone und O2 bereits vor Monaten die Zukunft der mobilen Sprachtelefonie einführten, zieht nun endlich auch die Telekom nach. Ab sofort können die Kunden ohne Mehrkosten mit besserer Sprachqualität telefonieren und von weiteren Vorteilen profitieren. Doch noch klappt das nicht überall.

 

VoLTE Start Telekom
Telefonie goes LTE

Auch wenn vielen das sicher nicht bewusst war: Bislang konnte man im Telekomnetz 4G/LTE nur zum senden oder laden von Daten nutzen. Also für die mobile Internetverbindung. Sobald jedoch ein Anruf geführt wurde, erfolgte steht die Umschaltung auf 3G oder 2G. Dadurch wurde auch die 4G-Datenverbindung für die Dauer des Telefonats auf UMTS & Co umgestellt. Ab sofort können die Telefongespräche aber auch über LTE-Mobilfunknetz geführt werden. Das hat mehrere Vorteile. Das sogenannte Voice over LTE (kurz VoLTE), bietet eine natürlichere und glasklare Sprachqualität. Zudem wird der Rufaufbau enorm beschleunigt und dauert nur noch maximal 2-3 Sekunden. Darüber hinaus sinkt der Stromverbrauch, was die Akkulaufzeit erhöht.

Voraussetzungen beim Kunden

Zur Nutzung ist einzig ein LTE-Tarifvertrag bei der Telekom nötig (Übersicht) und ein VoLTE-fähiges Smartphone. Dazu gehören aktuell bei der Telekom das Samsung S5, S6 und Galaxy S6 Edge. Außerdem Sonys Xperia Z3, Z3 Compact, Z5 (Compact) und Z5 Premium. Zuletzt noch die Microsoftmodelle Lumia 950 und 950 XL. Weitere Modelle werden laut der Pressemeldung der Telekom im Laufe des Jahres folgen. Doch es gibt noch mehr Hürden, wie wir hier ausführlich zeigen. Unbedingt lesen!

Was kostet das?

Telekomkunden müssen für VoLTE nichts extra zahlen, die Nutzung ist also kostenlos.

Auch Festnetzkunden profitieren

Nicht nur im Mobilfunknetz steigt die Sprachqualität mit der Einführung von VoLTE. Auch bei Telefonaten zwischen einem VoLTE-fähigen Smartphone und einem IP-Festnetzanschluss der Telekom, profitieren beide Teilnehmer. Dies seien bundesweit schon mehr als 9 Millionen Kunden.

 

 

Vodafone & O2

O2 startete in seinem Netz bereits im April vergangenen Jahres ins VoLTE-Zeitalter. Pionier war allerdings in Deutschland Vodafone. Die Düsseldorfer gingen mit Voice over LTE noch einen Monat vorher an den Start.

Durchbruch steht noch aus

Auch wenn die Technik nur Vorteile bringt, hat sich VoLTE bis heute kaum durchgesetzt. Schuld ist vor allem die zögerliche Updatepolitik von Providern und/oder Herstellern. Trotz das viele Smartphones prinzipiell seit 2014 hardwareseitig VoLTE schon unterstützen, bedarf es meist noch eines Firmwareupdates vom LTE-Anbieter. Bislang sind es in Deutschland gerade mal ca. 20 Modelle, die den Einsatz ermöglichen. Zudem rühren die Mobilfunker bisher nicht mal ansatzweise die Werbetrommel. Bis sich 4G-Telefonie durchgesetzt hat, dürfte es also noch einige Monate dauern.

 

» mehr über Voice over LTE erfahren

 

Quelle: Deutsche Telekom


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Kategorie: LTE-Anbieter, Telekom | Schlagwörter: , ,


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