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Jan 13 2014

 von: Redaktion LTE-Anbieter.info

Wie der Konzern in einer Pressemitteilung jüngst bekannt gab, konnte der Ausbau des LTE-Netzes abermals erweitert werden. Die magische Marke von ¾ Netzabdeckung rückt in greifbare Nähe.

70 Prozent
LTE-Ausbau geht voran

Nachdem Vodafone im letzten Jahr die bundesweite 4G-Abdeckung auf 60-65 Prozent ausbauen konnte, erreicht das Unternehmen nun die nächste Marke. Dem Unternehmen nach, beträgt die Versorgung nun stattliche 70 Prozent der Gesamtbevölkerung, was in absoluten Zahlen 53 Millionen Bundesbürgern entspreche. Damit rückt die Marke von ¾ in greifbare Nähe und könnte vielleicht noch vor der Cebit 2014 erreicht erden. Nachdem in den Städten der Telekom lange rein zahlenmäßig unterlegen war, beziffert Vodafone die Verfügbarkeit nun auf rund 200. Somit sind praktisch alle Städte erschlossen. Der Fokus dürfte in naher Zukunft auf der Optimierung der urbanen Netze liegen. Sowohl in technischer Hinsicht, als auch auf die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

 

Mit der technischen Optimierung, ist zum Beispiel die Umrüstung auf das noch schnellere LTE in der Kategorie 4 gemeint, was bis zu 150 Mbit pro Sekunde verspricht. Zudem plane man ja angeblich bereits die sukzessive Einführung von LTE-Advanced noch 2014. Etwas schlechter steht es allerdings um die Pläne einer Einführung von VoLTE, wir im übernächsten Abschnitt noch zeigen werden.

Stand auf dem Land

Auch hier gibt es Fortschritte zu verzeichnen. Das Unternehmen versorge aktuell über 2300 Gemeinden mit schnellem LTE. In Regionen, wo noch kein DSL ausgebaut wurde (oder nur DSL-Light verfügbar ist), können Kunden so mit bis zu 50 MBit surfen. Wo die Versorgung auf dem Land schon gewährleistet ist, erfahren Sie hier.

VoLTE verschoben?

Wie das Magazin „areamobile“, in Berufung auf Rückfragen zu Vodafone berichtet, wird sich die Einführung der modernen LTE-Telefonie (Voice over LTE) wohl nun doch noch verzögern. Zwar demonstrierte Vodafone auf der IFA 2013 erfolgreich ein funktionierendes Testnetz und kündigte verhalten einen Start fürs kommende Jahr an – doch nun scheint sich das Blatt vorerst zu wenden. Schuld sei aber weniger, dass die Technik noch nicht funktioniere. Vielmehr wird eine fehlende, globale Standardisierung bemängelt. Solange wäre eine Einführung kaum praktikabel, insbesondere was die Frage des Roamings angeht. Stattdessen setzt man wahrscheinlich branchenweit (also auch O2 und Telekom) weiter auf die Notlösung CSFB – dem Circuit Switched Fallback. Dabei wird bei Telefonaten auf 3G oder 2G zurückgeschaltet. Früher gab es häufig Probleme mit diesem Verfahren, insbesondere da bestehende 4G-Datenverbindungen bei Telefonaten zusammen brachen. Dieses Manko gilt mittlerweile als gelöst. So könnte sich die Einführung von VoLTE leider längerfristig verschieben. Wahrscheinlich nicht vor 2015 – so zumindest sehen es Experten des Infonetic Reserchs.


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Kategorie: LTE-Ausbau, Vodafone | Schlagwörter: , ,
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