Im Park oder Café so schnell surfen, wie zuhause mit dem neuen VDSL50-Anschluss? Bisher waren solche Vorstellungen reine Utopie. Denn die gängigen Funkstandards für mobiles Internet in Köln (HSPA und UMTS), bieten dem Nutzer meist nur wenige Megabit pro Sekunde. Mit dem neuen „LTE“, dem Netz der 4. Generation, gibt es den Turbo-Anschluss nun auch für die Hosentasche. Seit 1. Juli 2011 bietet die Deutsche Telekom 4G-LTE in der Domstadt an.

Bild: Telekom Presse
Der Grund ist weniger darin zu suchen, dass der Ausbau zu aufwendig oder teuer wäre. Vielmehr müssen die LTE-Anbieter sich an strenge Auflagen halten. Diese sehen vor, dass vor den Städten erst einmal Dörfer ohne Internetzugang versorgt werden müssen. Daher läuft der Ausbau der LTE-Verfügbarkeit dort auch seit Ende 2010 auf Hochtouren. Ganz unaufwendig ist die Aufrüstung der Städte aber keineswegs. Allein in Köln hat die Telekom nach eigenen Angaben gut 100 LTE-Stationen errichtet und dafür im Stadtgebiet über 120 Kilometern Glasfaserkabel verlegt. Denn die Stationen müssen ja mit Hochleistungskabeln an das Kernnetz angeschlossen werden.
Der Preis für den LTE-Tarif in Köln beträgt 84.95 € im Monat. Die ersten 3 Monate gibt es einen Preisnachlass von 10 € monatlich. Die Gebühr für den Stick beläuft sich auf 4.95 € im Monat.
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