Auch Base (Eplus) wird in Zukunft wahrscheinlich LTE anbieten. Die nötigen Frequenzblöcke hierzu wurden im Mai 2010 bei der größten Auktion seit dem Jahr 2000 ersteigert. Damals ging es um die UMTS-Lizenzen.
Die ersten kommerziellen LTE-Angebote gibt es seit Ende 2010. Bis heute haben O2, Telekom und Vodafone LTE im Angebot sowie einige Reseller, wie 1&1. E-Plus hingegen hat es mit dem Ausbau des eigenen LTE-Netzes offensichtlich nicht sehr eilig. Bis Anfang 2012 gab es nur vereinzelte Meldungen über Testprojekte und Forschungsprojekte. Da aber die E-Plus nur Frequenzen ersteigert hat, die vorrangig in dicht besiedelten Regionen, wie Innenstädten, eingesetzt werden, ist die Verfügbarkeit auf dem Land künftig auch eher unwahrscheinlich. Hier raten wir momentan eher zu Vodafone, der Telekom oder O2. Zwar gibt es Kooperationspläne, um ebenfalls LTE auf dem Land bieten zu können. Konkret ist hier allerdings noch nichts. Noch gibt es also de facto keine LTE-Angebote von E-Plus. Vermarktet werden dies künftig wahrscheinlich über die Privatkundenmarke BASE sowie Tochermarken, wie „Ay Yildiz“ oder „vybemobile“. Sobald die Verfügbarkeitschecks für Base online sind, werden wir darüber berichten.
Wie bereits angesprochen, wird Eplus auf Basis der vier eigenen Frequenzblöcke, im Bereich von 2.6 GHz, LTE primär in der Stadt anbieten. Wahrscheinlich über die Marke BASE. Mehr Details zu Ausbauplänen liegen bisher leider nicht vor, was wir bedauern. Jedoch zeigt sich das Unternehmen sehr zugeknöpft. Dennoch konnten wir im März 2011 im Interview mit dem technologischen Leiter der E-Plus-Gruppe, Dirk Poppen, ein Interview zu den vorläufigen Zielen führen.