{"id":11223,"date":"2013-06-19T12:22:55","date_gmt":"2013-06-19T10:22:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/?p=11223"},"modified":"2013-06-19T12:22:55","modified_gmt":"2013-06-19T10:22:55","slug":"99-luftballons-google-mochte-internet-per-ballons-verbreiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/99-luftballons-google-mochte-internet-per-ballons-verbreiten","title":{"rendered":"99 Luftballons? Google m\u00f6chte Internet per Ballons verbreiten"},"content":{"rendered":"<p>Zwei von drei Menschen haben keinen Zugang zum World Wide Web. Schwierige topografische Gegebenheiten oder extrem hohe Kosten, vor allem auf der S\u00fcdhalbkugel, sind oft die Ursache. Ein altbekanntes Problem, ein neuer Blickwinkel und das im wahrsten Sinne des Wortes. Google m\u00f6chte die Frage n\u00e4mlich fern von Sendemasten auf der Erde in die Luft verlagern und Internet k\u00fcnftig \u00fcber Ballons in der Atmosph\u00e4re schwebend verbreiten lassen.<!--more--><\/p>\n<h2>Die Idee<\/h2>\n<p>Anstatt fest stehender Sendemaste m\u00f6chte Google Ballons als Sender- und Empf\u00e4nger f\u00fcr das Internetsignal einsetzen. Um Gebiete auf der ganzen Welt abzudecken k\u00f6nnte in 20 km H\u00f6he ein Ring von Ballons rund um den Erdball errichtet werden. Jeder Ballon kann dann eine Internetverbindung zur Erde aufbauen. Die so erm\u00f6glichten Surfgeschwindigkeiten sollen mindestens so hoch sein wie <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/3g\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"74\" title=\"alles \u00fcber 3G und dessen Abschaltung erfahren\">3G<\/a>. Gerade f\u00fcr Gebiete mit schwierigen topografischen Bedingungen, Orte die abgelegen oder nach Naturkatastrophen abgeschnitten von der Au\u00dfenwelt sind, k\u00f6nnten die Ballons ein Weg sein Kommunikation zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<h2>Die Herausforderung<\/h2>\n<p>Die Idee eine Plattform in der Luft zu betreiben um damit ein bestimmtes Gebiet mit Internet zu versorgen ist nicht neu und wurde schon in anderen Projekten getestet. Allerdings trat dabei immer dasselbe Problem auf. Um die Plattform an einem Ort zu halten mussten teure und komplizierte Systeme eingesetzt werden. Mit den Ballons verfolgt Google einen v\u00f6llig neuen Ansatz. Anstatt sie k\u00fcnstlich an einem Ort zu halten, k\u00f6nnen sie sich angetrieben von Winden in der Stratosph\u00e4re ganz einfach vorw\u00e4rts bewegen und dabei die Erde umrunden. Doch auch dieses System hat seine T\u00fccken. Wie soll beispielsweise die Flugbahn der Ballons kontrolliert werden? Und wie kann gew\u00e4hrleistet werden, dass sich der ben\u00f6tigte Ballon am passenden Ort befindet, gerade dann wenn er gebraucht wird? Hier hat Google noch einiges an Tests und \u00dcberlegungsarbeit vor sich. Momentan m\u00f6chte man die Wind-und Sonnenenergie nutzen um den Ballon in der gew\u00fcnschten Flugbahn zu halten. <\/p>\n<h2>Erste Testversuche<\/h2>\n<p>Vergangene Woche hat Google 30 Ballons in die L\u00fcfte starten lassen. Gleichzeitig wurde in Neuseeland ein Pilotprogramm gestartet, bei dem 50 Tester versucht haben \u00fcber die Ballons eine Internetverbindung zu erhalten. Ziel von Google ist es, diese Feldversuche zu erweitern und auch weitere L\u00e4nder mit einzubeziehen. Noch ist es also ein langer Weg, doch vielleicht sind die \u201cInternet-Ballons\u201d tats\u00e4lich die Kommunikationstechnologie der Zukunft.<\/p>\n<div class=\"quellenews2\">\nQuelle: google-produkte.blogspot\n<\/div>\n<div style='text-align:center' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei von drei Menschen haben keinen Zugang zum World Wide Web. Schwierige topografische Gegebenheiten oder extrem hohe Kosten, vor allem auf der S\u00fcdhalbkugel, sind oft die Ursache. Ein altbekanntes Problem, ein neuer Blickwinkel und das im wahrsten Sinne des Wortes. 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