{"id":12137,"date":"2013-11-01T09:54:41","date_gmt":"2013-11-01T08:54:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/?p=12137"},"modified":"2013-10-31T20:57:13","modified_gmt":"2013-10-31T19:57:13","slug":"t-mobile-fuhlt-sich-erpresst-scharfe-kritik-an-lte-versteigerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/t-mobile-fuhlt-sich-erpresst-scharfe-kritik-an-lte-versteigerung","title":{"rendered":"T-Mobile f\u00fchlt sich erpresst! \u2013 Scharfe Kritik an LTE-Versteigerung"},"content":{"rendered":"<p>Insgesamt 2,05 Milliarden Euro m\u00fcssen die Mobilfunkbetreiber in \u00d6sterreich f\u00fcr die k\u00fcrzlich versteigerten Frequenzrechte bezahlen. Das ist der teuerste Erl\u00f6s, umgerechnet auf Einwohner, den es in Europa f\u00fcr diese Frequenzrechte gegeben hat.<!--more--><\/p>\n<h2>Druck durch Auktionsverfahren<\/h2>\n<p>Die Mobilfunkpreise sind in \u00d6sterreich im europ\u00e4ischen Vergleich niedrig. Umso verwunderlicher, dass ausgerechnet hier der Erl\u00f6s der Frequenzauktion einen Rekordpreis erzielt hat. Die Mobilfunkanbieter jedenfalls sind dieser Tage zahneknirschend gestimmt.  T-Mobile Austria Chef Andreas Bierwirth erkl\u00e4rt in einer Pressemitteilung des Unternehmens:  \u201cDiese exorbitant hohen Lizenzgeb\u00fchren entziehen den Netzbetreibern die dringend ben\u00f6tigten Mittel f\u00fcr den Netzausbau\u201c.  Bierwirth gibt vor allem dem gew\u00e4hlten Auktionsverfahrem, der kombinatorischen Clockauktion, die Schuld an dem immensen Gesamtpreis. Immerhin hat das Verfahren zugelassen, dass einer der Bieter insgesamt die H\u00e4lfte des verf\u00fcgbaren Spektrums erworben hat. Simulationen zufolge, war die Chance dass einer der drei Anbieter gar nichts ersteigert, hoch. Bierwirth \u00e4u\u00dferte im Wirtschaftsblatt dazu kritische Worte: &#8222;Das war eine Erpressung \u00fcber den Fortbestand des Unternehmens. Es ging nicht um den Wert des Spektrums, sondern um den Wert des Unternehmens.&#8220; <\/p>\n<h2>Die Regulierungsbeh\u00f6rde<\/h2>\n<p>Die Rundfunk- und Telekom Regulierungs GmbH weist diesen Vorwuf allerdings zur\u00fcck. Wie Heise Newsticker berichtet  erkl\u00e4rt Wolfgang Feil, Chefjurist der Beh\u00f6rde, dass es Auftrag der RTR sei, das Spektrum zu einem angemessenen Wert zu verteilen und nicht Frequenzrechte billig zu vergeben. Au\u00dferdem h\u00e4tte man das Verfahren jederzeit abbrechen k\u00f6nnen wenn einer der drei Anbieter aus dem Rennen geworfen worden w\u00e4re. Das Verfahren bei dem ein gro\u00dfer Teil der Auktion verdeckt durchgef\u00fchrt wurde, hat die Regulieungsbehorde bewusst gew\u00e4hlt, um zu verhindern dass die Mobilfunkanbieter Absprachen treffen. <\/p>\n<h2>Spekulationen<\/h2>\n<p>Das hatten die aber augenscheinlich sowieso nicht im Sinn. Da keiner der drei Mobilfunkanbieter leer ausgehen oder es den Konkurrenten zu leicht machen wollte, sind die Preise beim verdeckten Verfahren rasant in die H\u00f6he gestiegen. Wie Heise Newsticker berichtet, hat unter anderem Drei auf diese Art und Weise den Preis in die H\u00f6he getrieben nachdem es erkannt hatte, dass A1 Pl\u00e4ne hat die H\u00e4lfte des Spektrums zu erwerben. Damit hat es allerdings auch die eigene Investitionssumme gesteigert. Im Endeffekt muss A1 nun 1,03 Milliarden Euro zahlen, Drei 330 Millionen Euro und  T-Mobile 654 Millionen. Investitionen die die Mobilfunkunternehmen in eine Krise st\u00fcrzen k\u00f6nnten. Wie die Regulierungsbeh\u00f6rde die Situation bewertet wird sich in den kommenden Tagen zeigen, laut Heise Newsticker wird am Montag eine offizielle Stellungnahme erwartet. <\/p>\n<div class=\"quellenews2\">\nQuelle: Heise Newsticker, T-Mobile Austria, WirtschaftsBlatt\n<\/div>\n<div style='text-align:center' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Insgesamt 2,05 Milliarden Euro m\u00fcssen die Mobilfunkbetreiber in \u00d6sterreich f\u00fcr die k\u00fcrzlich versteigerten Frequenzrechte bezahlen. 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