{"id":16547,"date":"2015-02-19T17:57:15","date_gmt":"2015-02-19T16:57:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/?p=16547"},"modified":"2015-02-19T17:57:15","modified_gmt":"2015-02-19T16:57:15","slug":"die-deutsche-telekom-spricht-ueber-die-grossen-mobilfunk-themen-des-mwc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/die-deutsche-telekom-spricht-ueber-die-grossen-mobilfunk-themen-des-mwc","title":{"rendered":"Die Deutsche Telekom spricht \u00fcber die gro\u00dfen Mobilfunk-Themen des MWC"},"content":{"rendered":"<p>Kurz vor dem Mobile World Congress in Barcelona, hat sich Claudia Nemat, Vorstand Europa und Technik der Deutschen Telekom, zu Wort gemeldet. Sie spricht \u00fcber die gro\u00dfen Themen <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/5g\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"73\" title=\"alles zum LTE-Nachfolger 5G\">5G<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/ratgeber\/e-sim.php\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"28\" title=\"alles \u00fcber eSIMs erfahren\">eSIM<\/a> und die Integration von Netzen, die wir auf der Messe erwarten k\u00f6nnen. Doch sie bem\u00e4ngelt auch die Landesschranken, die beim Netzausbau innerhalb Europas bestehen.<!--more--><\/p>\n<h2>MWC 2015 aus der Sicht eines Telekom-Vorstands<\/h2>\n<p>Claudia Nemat begr\u00fc\u00dft es zwar, dass sich Anfang M\u00e4rz Smartphone-Hersteller, Softwarefirmen, Netzbetreiber und Internetgr\u00f6\u00dfen in Barcelona die Klinke in die Hand geben, doch bem\u00e4ngelt sie auch das Fehlen gro\u00dfer europ\u00e4ischer Unternehmen. Nach der Messe w\u00fcrden die meisten gewichtigen Trendsetter wieder zur\u00fcck in die USA oder nach Asien gehen, was nicht gut f\u00fcr den Standort Europa ist. Sie beteuert, dass es wichtig sei, mit europ\u00e4ischen Unternehmen auf dem Weltmarkt bestehen zu k\u00f6nnen. Andernfalls w\u00e4ren wir nur Vertriebsgesellschaften f\u00fcr andere. Grenzen sollen \u00fcberwunden und auf offene Plattformen und Standards sowie Initiativen gesetzt werden. Als die Dreh- und Angelpunkte des Kongresses in Barcelona sieht Nemat drei gro\u00dfe Themen. Diese setzen sich aus dem LTE-Nachfolgestandard 5G, der fest verbauten SIM-Karte namens eSIM und der Integration von Mobilfunk und Festnetz zusammen.<\/p>\n<h2>5G \u2013 Huawei prognostiziert schnellen Netzausbau<\/h2>\n<p>F\u00fcr Europa sei ein gro\u00dfes Mitspracherecht bei der neuen Netzwerktechnik wichtig. Nemat sieht die schnellen Reaktionszeiten durch 5G besonders f\u00fcr Smartphone-Nutzer als gro\u00dfen Vorteil. So k\u00f6nne ein gro\u00dfer Film direkt ohne Verz\u00f6gerung per Streaming gestartet werden. Um dies zu bewerkstelligen, m\u00fcssen sehr gro\u00dfe Datenmengen sehr schnell zur Verf\u00fcgung stehen. Die weltweite Allianz f\u00fcr die n\u00e4chste Generation des Mobilfunks, NGMN, hat sich hier viel vorgenommen. Ein Teil dieser Allianz stellt der chinesische Konzern Huawei dar, welcher \u00fcber seine Pl\u00e4ne bez\u00fcglich 5G spricht. So geht man davon aus, bereits 2018 erste Netze des LTE-Nachfolgers in Innenst\u00e4dten realisieren zu k\u00f6nnen. Ein erstes Testger\u00e4t f\u00fcr 5G hatte Huawei Anfang des Jahres demonstriert, wie wir bereits <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/huawei-erstes-5g-handy\" title=\"Huawei stellt erstes \u201c5G-Handy\u201d vor\">berichteten<\/a>. Des Weiteren setzt sich das Unternehmen auch f\u00fcr einen globalen Standard ein und prognostiziert diesen f\u00fcr das Jahr 2016 oder 2017. Andere sehen den Wachstum nicht so rasant und planen f\u00fcr 2020 und sp\u00e4ter. Die <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-provider\/telekom\/telekom-lte.php\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"32\" title=\"LTE- und 5G-Tarife der Deutschen Telekom zeigen\">Deutsche Telekom<\/a> w\u00fcrde bei der NGMN an der Spitze vorweg gehen und auch zur Gestaltung des neuen Standards beitragen. Die Allianz m\u00f6chte auf dem MWC 2015 das 5G Wei\u00dfbuch pr\u00e4sentieren. Dieses gew\u00e4hrt Einsicht auf die Ende-zu-Ende-Anforderungen der neuen Funktechnik an den mobilen Netzzugang.<\/p>\n<h2>ESIM \u2013 Weiterer gro\u00dfer Trend der Branche<\/h2>\n<p>Auch die fest verbaute SIM-Karte ist ein gro\u00dfes Thema in der Mobilfunkwelt. Die embedded simcard, kurz eSIM, bietet einige Vorteile gegen\u00fcber dem klassischen Modell. Diese Technik soll nach und nach zum Standard werden und Hersteller wie Apple wollen immer mehr Ger\u00e4te mit den umprogrammierbaren SIM-Karten ver\u00f6ffentlichen. Bei diesen werden die notwendigen Daten des als Vertragspartner gew\u00e4hlten Netzbetreibers sicher verschl\u00fcsselt und \u201eOver the Air\u201c \u00fcbertragen und zugestellt. Die Deutsche Telekom sieht in dieser Technologie eine gro\u00dfe Chance, teilte Claudia Nemat mit. So beteiligt sich der Netzbetreiber seit mehreren Jahren in internationalen Gremien an der Ausarbeitung eines offenen und einheitlichen eSIM-Standards. Die neue Mobilfunkkarte sei auch deswegen wichtig, weil sie ihren Platz in vielen Gebrauchsgegenst\u00e4nden des Alltags finden w\u00fcrde. Immer mehr neue Ger\u00e4te sollen mit Internetzugang kommen, neben den sogenannten Wearables, wie Smartwatches und Armb\u00e4nder, k\u00f6nnten dies auch Kleidung und Schuhe sein. Dank eSIM w\u00fcrde man dann einfach durch einen Vertrag eine einheitliche Dienstwelt erhalten, die sich per simplen Klick auf allen Ger\u00e4ten aktivieren l\u00e4sst. Bei Maschinen und Automobilen sieht die Deutsche Telekom weitere Einsatzgebiete f\u00fcr die fest verbaute SIM-Karte.<\/p>\n<h2>Vernetzung \u00fcber die L\u00e4ndergrenzen hinaus<\/h2>\n<p>Ein Thema, welches dem Unternehmen besonders am Herzen liegt, ist der effiziente Netzausbau in Europa. Dieser soll sich \u00fcber L\u00e4ndergrenzen hinaus erstrecken. Backbone-Netze, quasi das zentrale Nervensystem des Netzes, seien in Amerika sehr effektiv. In den Vereinigten Staaten w\u00fcrde kein Netzbetreiber eine andere Technik verwenden. So w\u00fcrde man es bei der Netztechnik und der Steuerung in New York genauso handhaben wie in Kalifornien oder Florida. In Europa hingegen w\u00fcrde die Planung an den L\u00e4ndergrenzen enden. Die Branche durchlebe gerade eine fundamentale \u00c4nderung durch die Umstellung auf IP in den kommenden f\u00fcnf Jahren. Doch man muss in eine Netzarchitektur ohne Grenzen denken, so Nemat. Deswegen baut die Deutsche Telekom aktuell ein pan-europ\u00e4isches Netz. Ein Netz f\u00fcr ganz Europa, welches nicht an Landesschranken endet. Dadurch w\u00fcrde man Innovationen quasi \u00fcber Nacht in gro\u00dfen Teilen des Kontinents realisieren k\u00f6nnen. Die Skaleneffekte Europas lie\u00dfen sich so nutzen, um im globalen Wettbewerb zu bestehen und den USA und Asien Paroli bieten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"quellenews\">Quelle: Deutsche Telekom<\/div>\n<div style='text-align:center' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz vor dem Mobile World Congress in Barcelona, hat sich Claudia Nemat, Vorstand Europa und Technik der Deutschen Telekom, zu Wort gemeldet. 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