{"id":16791,"date":"2015-03-05T18:11:08","date_gmt":"2015-03-05T17:11:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/?p=16791"},"modified":"2015-03-11T08:54:51","modified_gmt":"2015-03-11T07:54:51","slug":"iris-scan-security-trend-fuer-smartphones","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/iris-scan-security-trend-fuer-smartphones","title":{"rendered":"Iris-Scan: Neuer Security-Trend f\u00fcr Smartphones?"},"content":{"rendered":"<p>Die Sicherheit in Mobilger\u00e4ten ist ein heikles Thema, welches immer mehr Gewichtung bei den Verbrauchern bekommt. Deshalb versuchen derzeit Firmen wie Fujitsu und ZTE die n\u00e4chste Evolutionsstufe einzul\u00e4uten, n\u00e4mlich die Augenscanner. Beide Konzerne haben bereits spannende L\u00f6sungen pr\u00e4sentiert, welche durchaus futuristisch anmuten.<!--more--><\/p>\n<h2>Sicherheit in Smartphones: Fingerabdruckscanner sind \u00fcberholt<\/h2>\n<p>Kaum zu glauben, aber schon vor vier Jahren kam im M\u00e4rz 2011 mit dem Motorola Atrix das erste Smartphone mit Fingerabdruckscanner auf den Markt. Einige Zeit sp\u00e4ter sprangen Apple und Samsung auf diesen Zug auf, wobei das Modul in den neueren iPhones noch am effektivsten arbeitet. Diese Methode ist trotzdem nicht die Speerspitze des Security-Trends, was liegt also n\u00e4her als einen neuen Ansatz zu suchen? Das hat Fujitsu mittels einer hardwarebasierten Technologie gemacht und ZTE ging den Weg der Augenerkennung anhand spezieller Software.<\/p>\n<h2>Fujitsu stellt Smartphone mit Iris-Scanner auf dem MWC vor<\/h2>\n<p>Einen richtigen Iris-Scanner findet man in einem von Fujitsu vorgestellten Smartphone vor. Dieser scannt den farbigen Bereich des Augapfels um die Pupille herum und sorgt damit f\u00fcr eine deutlich erh\u00f6hte Sicherheit. Wie schon der Fingerabdruck ist auch unsere Iris einzigartig bei jedem Menschen. Das Umgebungslicht und die eigentliche Farbe des Auges spielen bei der Technik von Fujitsu keine Rolle, beleuchtet wird das Auge mit Infrarot-LEDs. Die passende Software kommt von Delta ID und wickelt die Benutzererkennung innerhalb von nur einer Sekunde ab. Dieses Verfahren ist laut Fujitsu deutlich sicherer als herk\u00f6mmliche Fingerabdruckscanner. Beim Registrieren der Iris sollte man eine Distanz von 25 Zentimetern beachten und das Auge m\u00f6glichst weit \u00f6ffnen. In 30 Sekunden sei das System dann schon einsatzbereit. Doch nicht nur Android-Smartphones sollen mit der Technik bedacht werden, Fujitsu arbeitet auch an einer L\u00f6sung f\u00fcr Windows. Somit k\u00f6nnen auch andere Ger\u00e4te wie beispielsweise Notebooks mit dem Iris-Scanner ausgestattet werden. F\u00fcr Unternehmen ist das Modul ebenfalls eine spannende Sache und k\u00f6nnte seinen Einsatz unter anderem bei Cloud-Diensten finden. Derzeit befindet sich Fujitsus Erfindung noch im Prototypen-Stadium. Ein kommerzieller Start ist f\u00fcr den M\u00e4rz 2016 angedacht.<\/p>\n<h2>ZTE zeigt funktionst\u00fcchtiges Smartphone mit Augenscanner<\/h2>\n<p>Kam ZTE etwa Fujitsu zuvor und hat tats\u00e4chlich einen vollwertigen Iris-Scanner in einem marktreifen Mobiltelefon verbaut? Nicht ganz, denn der Ansatz von ZTE basiert auf Software. Zusammen mit der Firma EyeVerify hat man das Programm namens Eyeprint ID f\u00fcr das Android-Smartphone Grand S3 umgesetzt. Zum Scannen der Augen kommt eine gew\u00f6hnliche Frontkamera zum Einsatz. Dies sorgt zwar zum einen daf\u00fcr, dass die Kosten f\u00fcr zus\u00e4tzliche Hardware entfallen, zum anderen gibt es aber noch Probleme bei der Anwendung. Bei Eyeprint ID wird nicht die Iris erfasst, sondern die Blutgef\u00e4\u00dfe um eben jene. Das funktioniert auch am besten bei wenig Licht, ansonsten kann die Kamera die Augen nicht gut genug erfassen. Eine wei\u00dfe Fl\u00e4che innerhalb der App soll stets f\u00fcr eine ausreichende Ausleuchtung selbst bei dunkleren Pl\u00e4tzen sorgen. Da diese Technologie ausschlie\u00dflich auf Software basiert, k\u00f6nnte sie auch in anderen Smartphones und Tablets problemlos zum Einsatz kommen. Bei der restlichen Hardware macht das ZTE Grand S3 ebenfalls eine gute Figur. Ein 5,5 Zoll gro\u00dfes Full-HD-Display, ein <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/ratgeber\/smartphone\/snapdragon.php\">Snapdragon 801<\/a> Quad-Core-Prozessor und 3 GB RAM seien hier genannt. F\u00fcr den Nutzer stehen 16 GB Speicher beim mit Android 4.4 ausgestatteten Ger\u00e4t zur Verf\u00fcgung. In China ist das spannende Smartphone bereits f\u00fcr umgerechnet 480 Dollar erh\u00e4ltlich. Weitere L\u00e4nder wird ZTE je nach Erfolg des Grand S3 versorgen.<\/p>\n<h2>Augenscanner in Smartphones &#8211; Neuer Sicherheitstrend oder eher Spielerei?<\/h2>\n<p>Beide Ans\u00e4tze, sowohl von Fujitsu als auch von ZTE, klingen spannend, was sie aber im Alltag zeigen, muss sich erst noch herausstellen. Die Entsperrung per Gesichtserkennung erwies sich als gro\u00dfer Flop, der Fingerabdruckscanner machte da schon einen deutlich besseren Eindruck. Dennoch sollte man aufgrund der nahenden Augen- und Iris-Scanner nicht in Euphorie verfallen und zun\u00e4chst erste Praxistests abwarten. Bei Fujitsus L\u00f6sung muss man hierbei aber leider noch ein Jahr warten. Wahrscheinlich pr\u00e4sentieren aber noch weitere Firmen ihre Ideen zu diesem interessanten Thema.<\/p>\n<div style='text-align:center' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sicherheit in Mobilger\u00e4ten ist ein heikles Thema, welches immer mehr Gewichtung bei den Verbrauchern bekommt. Deshalb versuchen derzeit Firmen wie Fujitsu und ZTE die n\u00e4chste Evolutionsstufe einzul\u00e4uten, n\u00e4mlich die Augenscanner. 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