{"id":2852,"date":"2010-12-15T14:51:50","date_gmt":"2010-12-15T13:51:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/?p=2852"},"modified":"2022-09-21T14:26:03","modified_gmt":"2022-09-21T12:26:03","slug":"telekom-radiointernet-pilot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/telekom-radiointernet-pilot","title":{"rendered":"Internet per Radio: Pilotprojekt scheitert, LTE kommt!"},"content":{"rendered":"<p>Das Pilotprojekt von der Deutschen Telekom in der Kleinstadt Wittstock wurde beendet, doch leider nur mit mittelm\u00e4\u00dfigem Erfolg. Das Versuchskaninchen war ein Breitbandanschluss auf Radiofrequenzen. Begonnen wurde der Versuch mit 80 Teilnehmern aus den verschiedenen Ortsteilen der brandenburgischen Stadt. Der Test war eine festnetzunabh\u00e4ngige Internetversorgung in einem nicht erschlossenen Bezirk. W\u00e4hrend des Experimentes stiegen 25 Testpersonen aus, die Folge war, dass die Funkverbindung f\u00fcr den Internetanschluss unbest\u00e4ndig wurde. Grund f\u00fcr den Ausstieg war zum einen die langsame \u00dcbertragungsgeschwindigkeit aber auch die zeitraubende Technikaktivierung. Die anderen Teilnehmer haben durchgehalten und waren zufrieden, besser als gar kein Internetzugriff. Doch nicht nur Wittstock war ein Testbalon. Gleichzeitig fand das Experiment in den St\u00e4dten Kyritz, Lychen und Ziesar statt.<!--more--><\/p>\n<h2>Das Pilotprojekt hatte so einige Macken<\/h2>\n<p>Die Datenbandbreite war sehr schmal, was zu einigen Problemen f\u00fchrte. Denn Familien mussten absprechen wer \u201eonline\u201c sein darf. Ebenfalls war die Technik wetterabh\u00e4ngig. Wenn das Gegenteil von Sonnenschein an der Tagesordnung stand, so war die Verbindung und die \u00dcbertragungsrat im Internet eher sp\u00e4rlich. Heinz M\u00fcnch Telekom-Kommunalbeauftragte \u00e4u\u00dferte sich dazu mit folgenden Worten: \u201eDas alles ist Schnee von gestern und nicht zu vergleichen mit dem, was LTE m\u00f6glich macht\u201c. Die erste Version in der Kleinstadt, die im Nordwesten von Brandenburg liegt, hatte Heiz M\u00fcnch nicht mit betreut. Arco Kl\u00fcnder war der Betreuer f\u00fcr Wittstock und der Informant f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-provider\/telekom\/telekom-lte.php\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"32\" title=\"LTE- und 5G-Tarife der Deutschen Telekom zeigen\">Deutsche Telekom<\/a>. Wenn bei den Teilnehmern, des Radiofrequenz-Pilotprojektes, etwas nicht funktioniert hat, so konnte Arco Kl\u00fcnder weiterhelfen. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ralf Reinhardt, der Landrat in Ostprignitz-Ruppin, hatte im Zuge des Pilotprojektes gro\u00dfes privates Angagement gezeigt und sorgte f\u00fcr die technische Ausstattung. F\u00fcr das Projekt wurde eine Hochantenne angebracht, welche n\u00f6tig war, dass die Funknetzverbindung bis nach Wittstock reicht. Aber es war nicht umsonst, denn die Antenne kommt nun auch im zweiten Versuch mit LTE zum Einsatz. <\/p>\n<h2>Ein Schn\u00e4ppchen war das nicht<\/h2>\n<p>Das Projekt, was sich nun im Praxiseinsatz als nicht tauglich erwiesen hat, verursachte f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-provider\/telekom\/telekom-lte.php\">Deutsche Telekom<\/a> erhebliche Kosten. \u201eWir wissen aber durch den Test besser Bescheid \u00fcber die Wellenausbreitung und Reichweiten und wie sicher diese \u00dcbertragung auch vor St\u00f6rungen durch die Nachbarfrequenzen ist und umgekehrt\u201c erkl\u00e4rte Henning Roder von der Telekom. Er war der technische Leiter des ersten Experimentes. <\/p>\n<h2>Nach dem Projekt wieder weit weg vom World Wide Web?<\/h2>\n<p>Wittstock, Kyritz, Lychen und Ziesar k\u00f6nnen sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen. Die Telekom hat noch ein zweites Testprojekt. Die Teilnehmer wurden eingeladen und d\u00fcrfen das zweites Mal am Test teilnehmen. Nat\u00fcrlich entstehen f\u00fcr sie keine Kosten, wie schon bei dem ersten Versuch. Dieses Mal findet ein Probelauf einer neuartige Funk-Internettechnologie statt. Das Ganze funktioniert mit freigegebenen Fernsehfrequenzen, mit dem sogenannten <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\">Long Term Evolution<\/a>, kurz LTE. Die Dauer des Versuches betr\u00e4gt ein viertel Jahr. Ende M\u00e4rz ist das Projekt vorbei. Die Deutsche Telekom organisierte im Wittstocker Rathaus eine Projektvorstellung f\u00fcr die Testteilnehmer. Ebenfalls nahm das projektbegleitende Technologie-und Gr\u00fcnderzentrum Neuruppin und die Wirtschaftsf\u00f6rderung der Stadt Wittstock daran teil. Die Pr\u00e4sentation stellte die n\u00e4chsten Schritte der funkbasierten Internetversorgung vor. <\/p>\n<h2>Zweites Projekt LTE<\/h2>\n<p>Ziel ist es, dass Ende M\u00e4rz die L\u00f6sung f\u00fcr alle Bewohner LTE hei\u00dft und ab April jeder der m\u00f6chte das Angebot auf dem Markt erwerben kann. Bis dahin sollen auch die Speedport-Router f\u00fcr LTE verf\u00fcgbar sein. LTE wird f\u00fcr alle, die kein Festnetzinternet haben, die L\u00f6sung sein. Henning Roder von der Telekom ist auch bei dem zweiten Versuch, die Long Term Evolution-Versorgung, f\u00fcr Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verantwortlich. Abwarten ob der zweite Versuch ein Aprilscherz wird oder es die Zukunft f\u00fcr Wittstock&amp;Co. ist.<\/p>\n<div style='text-align:center' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Pilotprojekt von der Deutschen Telekom in der Kleinstadt Wittstock wurde beendet, doch leider nur mit mittelm\u00e4\u00dfigem Erfolg. 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