{"id":7830,"date":"2012-07-02T12:39:12","date_gmt":"2012-07-02T10:39:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/?p=7830"},"modified":"2012-07-02T12:39:12","modified_gmt":"2012-07-02T10:39:12","slug":"frequenzversteigerung-orange-verzichtet-auf-beschwerde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/frequenzversteigerung-orange-verzichtet-auf-beschwerde","title":{"rendered":"Frequenzversteigerung: Orange verzichtet auf Beschwerde"},"content":{"rendered":"<p>Einige regulatorische Bedingungen der Frequenzauktion in der Schweiz waren dem Mobilfunkunternehmen Orange sauer aufgesto\u00dfen. Doch nun hat der Pariser Provider die angek\u00fcndigte Klage fallen gelassen.<!--more--><\/p>\n<h2>Der Streit<\/h2>\n<p>Im Februar diesen Jahres wurden in der Schweiz s\u00e4mtliche <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/lte-frequenzen-in-der-schweiz-versteigert\" target=\"_blank\">Mobilfunkfrequenzen neu vergeben<\/a>. Die drei gr\u00f6\u00dften Anbieter des Landes, Swisscom, Sunrise und Orange beteiligten sich an der Auktion, der vierte Bewerber In&amp;Phone erf\u00fcllte die Zulassungsbedingungen nicht und konnte deshalb nicht mitbieten. Das Problem: die Eidgenossenschaftliche Kommunikationskommission (ComCom) hatte vor der Versteigerung verlangt, dass der gesamte Preis f\u00fcr die ersteigerten <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/ratgeber\/frequenzen-lte.php\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"8\" title=\"Rategeber: alles zum Thema LTE-Frequenzen\">Frequenzen<\/a> innerhalb von 30 Tagen nach Erteilung der Konzession bezahlt werden m\u00fcsse. Nach der Versteigerung hatte die ComCom diese Regel allerdings revidiert und erkl\u00e4rt, dass der Preis auch in Raten gezahlt werden k\u00f6nne. Orange war \u00fcber diese Regel\u00e4nderung alles andere als begeistert. Auf diese Weise wurde aus Sicht des drittgr\u00f6\u00dften Mobilfunkanbieters in der Schweiz Sunrise nachtr\u00e4glich bevorzugt, denn Sunrise hatte mit 482 Mio. Franken den h\u00f6chsten Preis f\u00fcr seine Frequenzen zu zahlen. Orange hatte damals mit dem Gedanken gespielt Klage einzureichen. Davon sei man inzwischen aber wieder abger\u00fcckt, erkl\u00e4rte das Unternehmen. Mit einer Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht h\u00e4tte man die Aufr\u00fcstung des Handynetzes durch LTE nur unn\u00f6tig aufgehalten hie\u00df es weiter. Die Swisscom sieht das \u00e4hnlich und verzichtet ebenfalls auf eine Klage. Lediglich Sunrise gab bisher noch keine Erkl\u00e4rung ab, ob man Rechtsmittel ergreifen wolle. Da Sunrise von den ge\u00e4nderten Regularien allerdings am meisten profitiert, scheint eine Klageerhebung ziemlich abwegig. <\/p>\n<h2>Die Versteigerung<\/h2>\n<p>Mit der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen Anfang dieses Jahres hat die Schweiz knapp eine Milliarde Franken eingenommen. Den L\u00f6wenanteil mit 482 Millionen Franken hat dabei Sunrise f\u00fcr seine Frequenzen gezahlt. Swisscom und Orange teilen sich mit 360 Millionen und 155 Millionen Franken den Rest. Die Frequenzen wurden technologieneutral vergeben und k\u00f6nnen daher auch f\u00fcr mobiles Breitbandinternet genutzt werden. Sollten bis zur n\u00e4chsten Woche keine weiteren Beschwerden \u00fcber das ge\u00e4nderte Regulatorium bei der Versteigerung eingehen, kann der LTE-Ausbau dann auch endlich in der Schweiz starten.<\/p>\n<div class=\"quellenews2\">\nQuelle: Wirtschafts- und Finanzplattform Cash, ComCom\n<\/div>\n<div style='text-align:center' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einige regulatorische Bedingungen der Frequenzauktion in der Schweiz waren dem Mobilfunkunternehmen Orange sauer aufgesto\u00dfen. 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