{"id":8996,"date":"2012-11-20T11:56:48","date_gmt":"2012-11-20T10:56:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/?p=8996"},"modified":"2023-02-23T11:25:54","modified_gmt":"2023-02-23T10:25:54","slug":"lte-test-in-oesterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/lte-test-in-oesterreich","title":{"rendered":"LTE-Test in \u00d6sterreich: Netz schneller als 2010"},"content":{"rendered":"<p>Der Mobilfunkstandard \u201cLong Term Evolution\u201d, mittlerweile besser bekannt unter dem Pseudonym \u201cLTE\u201d, ist mittlerweile schon \u00e4lter als 2 Jahre. Damals befand sich die Technologie allerdings noch in den Kinderschuhen und war von fl\u00e4chendeckender Nutzung meilenweit entfernt. Mit diesem schlechten Ausbau einher geht die in der Praxis nur bedingte Nutzbarkeit von 4G. Zumindest in \u00d6sterreich, wie ein aktueller Praxistest zeigt.<!--more--><\/p>\n<h2>Entwicklung und Zukunft<\/h2>\n<div class=\"pic_r\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/salzburg.jpg\" alt=\"Salzburg\" title=\"Salzburg\" width=\"280\"><\/p>\n<p>LTE in mehreren St\u00e4dten \u00d6sterreichs, wie Salzburg, verf\u00fcgbar<\/p>\n<\/div>\n<p>Mitte September dieses Jahres wurde dann schlie\u00dflich auch in \u00d6sterreich gro\u00dfspurig angek\u00fcndigt, den LTE-Netzausbau st\u00e4rker voranzutreiben, als es zuvor der Fall gewesen ist. Zumindest in den St\u00e4dten, denn die Versteigerung der 800 MHZ-<a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/ratgeber\/frequenzen-lte.php\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"8\" title=\"Rategeber: alles zum Thema LTE-Frequenzen\">Frequenzen<\/a> f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum stehen immernoch <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/lte-ausbau-oesterreichs-2012-in-gefahr\">in den Sternen<\/a>. Um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob erstens das Versprechen eingehalten worden ist und zweitens die Daten\u00fcbertragung nun schneller von statten geht, war der Mobilfunkanbieter A1 so nett, den Kollegen von <em>Futurezone<\/em> einen Datenstick von Huawei zum Testen an die Hand zu geben. Bereits vor zwei Jahren testete die Webseite, inwieweit die Anwender in Wien praktisch von LTE zum damaligen Zeitpunkt profitierten.<br \/>\nMit der Entwicklung, die \u00fcber diese Zeit hinweg stattgefunden hat, stieg jedenfalls die Anzahl der verf\u00fcgbaren LTE-Sendeanlagen von 49 auf \u00fcber 250 an, was ein erstes Indiz daf\u00fcr war, dass die Tests dieses Jahr deutlich besser ausfallen w\u00fcrden. Dass bei 250 Sendern aber auch noch lange nicht Schluss sein soll, zeigt ein Blick auf das Ziel, welches verfolgt wird. Bis zum Jahresende sollen n\u00e4mlich sogar 400 Sender installiert sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wichtig ist dabei zun\u00e4chst zu verstehen, warum die hohe Anzahl an Stationen \u00fcberhaupt notwendig ist. Erforderlich macht dies die LTE-Frequenzlage. Die \u00f6sterreichischen Mobilfunkanbieter k\u00f6nnen n\u00e4mlich derzeit nur \u00fcber das Frequenzband 2600 MHz LTE an die Endkunden weiterleiten. Eine Besserung ist, wie angedeutet, vor 2013 nicht in Sicht, k\u00f6nnte dann allerdings durch die Versteigerung von 3 weiteren Frequenzen eintreten.<\/p>\n<h2>Daten aus 2012<\/h2>\n<p>Widmen wir uns dem Test. Vorab anzumerken ist, dass es f\u00fcr einen Surfstick vielf\u00e4ltige Einsatzgebiete gibt, die von einer Verwendung im Haus \u00fcber eine im Park bis zum Einsatz in \u00f6ffentlichen Institutionen reicht. Deshalb ist es auch nur sinnvoll, den Test unter verschiedenen Bedingungen zu absolvieren. Die Mitarbeiter bei <em>Futurezone<\/em> begaben sich deshalb in Innenr\u00e4ume, \u00f6ffentliche Verkehrsmittel und zu Gr\u00fcnanlagen. Die Ergebnisse sind allerdings auch dieses Mal nicht wie vom Anbieter versprochen. Der Datenstick selbst wurde im Vorfeld mit bis zu 150 Mbit pro Sekunde angepriesen &#8211; ein Wert, an den die Tester nicht im geringsten herankamen. Gleichwohl konnten sie bei einem Durchschnitt von 25 Mbit pro Sekunde deutlich h\u00f6here Geschwindigkeiten, im Vergleich zu den Ergebnissen von vor zwei Jahre,n kontestieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fortbewegungsimmanent gab es die gr\u00f6\u00dften Probleme in der U-Bahn, in der nur 1,7 Mbit pro Sekunde beim Download und 0,15 Mbit pro Sekunde beim Upload erzielt werden konnten. Damit erkl\u00e4rt ist auch gleich, wieso ein recht geringer Wert von nur 25 Mbit pro Sekunde im Gesamtdurchschnitt zustande kommt. Die Werte aus der U-Bahn ziehen diesen so extrem herunter, dass die an sich guten Leistungen von 54,1 Mbit pro Sekunde beim Download im Stadtpark untergehen. Auch auf dem Stephansplatz konnten mit 32,8 Mbit pro Sekunde beim Upload gute Geschwindigkeiten erzielt werden.<\/p>\n<h2>Fazit:<\/h2>\n<p>Abschlie\u00dfend bleibt deshalb zu sagen, dass innerhalb eines recht kurzen Zeitraumes von zwei Jahren das LTE-Netz in \u00d6sterreich um einiges leistungsf\u00e4higer geworden ist und dass, obwohl der Preis f\u00fcr den Dienst gesunken ist. Wenn Sie wissen m\u00f6chten, wie schnell Ihr LTE-Anschluss ist, kann <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/test\/lte-speedtest.php\" title=\"Speedtest starten\">hier ein Speedtest durchgef\u00fchrt<\/a> werden.<\/p>\n<div class=\"quellenews2\">\nvia: kurier.at\n<\/div>\n<div style='text-align:center' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mobilfunkstandard \u201cLong Term Evolution\u201d, mittlerweile besser bekannt unter dem Pseudonym \u201cLTE\u201d, ist mittlerweile schon \u00e4lter als 2 Jahre. 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