{"id":9947,"date":"2013-01-17T10:55:48","date_gmt":"2013-01-17T09:55:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/?p=9947"},"modified":"2017-12-06T09:24:03","modified_gmt":"2017-12-06T08:24:03","slug":"gute-ergebnisse-bei-den-lte-mobilfunkimmissionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/lte-news\/gute-ergebnisse-bei-den-lte-mobilfunkimmissionen","title":{"rendered":"Keine Gesundheitsgefahr durch LTE: Gute Ergebnisse bei den Mobilfunkimmissionen"},"content":{"rendered":"<p>Die Auswertung der ersten deutschlandweiten Messreihe f\u00fcr LTE liegt vor. Demnach befindet sich der \u00fcberwiegende Gro\u00dfteil der aufgezeichneten Werte deutlich unter den gesetzlichen Grenzen. Bei der Untersuchung wurden besonders sensible Bereiche mit Priorit\u00e4t analysiert. Die Erkenntnisse und ihre Auswirkungen k\u00f6nnen transparent in einer eigens erstellten Brosch\u00fcre nachvollzogen werden.<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) gibt Entwarnung betreffend potentielle Risiken von LTE. Unter Miteinbeziehung der bundesweit 16 Landesumweltministerien und dem Institut f\u00fcr Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST), wurden im Herbst 2012 an 91 Messpunkten Daten erhoben. Die im Regelbetrieb befindlichen Anlagen operierten mit den <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/ratgeber\/frequenzen-lte.php\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"8\" title=\"Rategeber: alles zum Thema LTE-Frequenzen\">Frequenzen<\/a> 800 MHz und 1800 MHz. Da auf einem Funkturm in der Regel mehrere Sendeanlagen, unter anderem f\u00fcr GSM und <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/3g\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"74\" title=\"alles \u00fcber 3G und dessen Abschaltung erfahren\">UMTS<\/a>, in Betrieb sind, z\u00e4hlten stets die Gesamtimmission aller Mobilfunkdienste. <\/p>\n<h2>Auch unter Vollast gro\u00dfer Spielraum bei den Grenzwerten<\/h2>\n<p>Die elektromagnetischen Felder in der N\u00e4he von Wohngebieten, Schulen und Kinderg\u00e4rten, erhielten gezielt die meiste Aufmerksamkeit. Dagmar Wiebusch, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des IZMF, erkl\u00e4rt: \u201eDas sind Orte, die die Menschen besonders interessieren.\u201c Dabei hat sich gezeigt, dass die enorme Bandbreite von LTE keinen \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Einfluss auf die H\u00f6he der Immissionen hat, sondern der Funkstandard in etwa im Bereich der vorherigen Standards liegt. Durch die Summierung entsteht zwar eine leichte Erh\u00f6hung auf sehr niedrigem Ausgangsniveau, die jedoch nur in eine geringe Grenzwertaussch\u00f6pfung m\u00fcndet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An 76 der 91 Messpunkte wurden, selbst unter der Annahme einer maximalen Auslastung, unter f\u00fcnf Prozent der zul\u00e4ssigen Grenzwerte ausgesch\u00f6pft. Weitere zehn Punkte blieben zwischen f\u00fcnf und zehn Prozent. Nur f\u00fcnf Punkte erzeugten mehr als zehn Prozent. Der Spitzenwert f\u00fcr die LTE-Feldst\u00e4rke lag bei 13,53 Prozent und wurde in Jena festgestellt, in unmittelbarer Hauptsenderichtung. Gemeinsam mit allen \u00fcbrigen Funkstandards wurden 21,82 Prozent erreicht, wobei die ungew\u00f6hnliche N\u00e4he des Messpunktes zum Funkturm hervorgehoben wurde. Das es auch anders geht, zeigt Hanau. In einem Geb\u00e4ude mit darauf montierter Sendeanlage, wurden als Gesamtimmission f\u00fcr alle Mobilfunkdienste 0,01 Prozent gemessen. <\/p>\n<h2>Physikalische N\u00e4he zum Funkmast kein Indikator f\u00fcr Immissionen<\/h2>\n<p>Daraus l\u00e4sst sich auch ableiten, dass die unmittelbare Nachbarschaft zu einer Sendeanlage wenig Aussagekraft \u00fcber die wirklich auftretenden Immissionen zul\u00e4sst. Christian Bornkessel, Leiter des IMST-Pr\u00fcfzentrums und zust\u00e4ndig f\u00fcr die Messungen, erkl\u00e4rt: \u201eBei der Betrachtung der an einem Messpunkt ermittelten Immissionen darf man die Einflussfaktoren nie isoliert betrachten. Man muss Besonderheiten wie Montageh\u00f6he, Ausrichtung und Neigungswinkel der Antennen, die Bebauung in der Umgebung sowie andere am Messort vorhandene Funksysteme kennen und ihre Einfl\u00fcsse ber\u00fccksichtigen.\u201c<\/p>\n<h2>Offizielle und unabh\u00e4ngige Experten: Kein Gesundheitsrisiko<\/h2>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz (BfS) und die Strahlenschutzkommission (SSK) sehen unisono den Gesundheitsschutz durch die bestehenden Grenzwerte gew\u00e4hrleistet. Matthias Otto von der gemeinn\u00fctzigen Kinderumwelt GmbH in Osnabr\u00fcck hebt hervor: \u201eAus wissenschaftlicher Sicht gibt es bei derart geringen Feldst\u00e4rken keinen begr\u00fcndeten Verdacht auf Gesundheitsrisiken.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Brosch\u00fcre gibt es hier zum Herunterladen (Update: leider nicht mehr verf\u00fcgbar). Birgit Keller vom Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), kommentiert: \u201eSolche Informationen \u00fcber die in der Praxis auftretenden Feldst\u00e4rken schaffen Transparenz und bilden eine gute Grundlage f\u00fcr eine sachgerechte Diskussion \u00fcber gesundheitliche Auswirkungen elektromagnetischer Felder.\u201c<\/p>\n<h2>mer zum Thema:<\/h2>\n<p>\u00bb <a href=\"https:\/\/www.lte-anbieter.info\/ratgeber\/gesundheit\/mobilfunk-und-lte-gefaehrlich.php\">Mobilfunk gef\u00e4hrlich oder nicht?<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"quellenews\">\nQuelle: Informationszentrum Mobilfunk\n<\/div>\n<div style='text-align:center' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Auswertung der ersten deutschlandweiten Messreihe f\u00fcr LTE liegt vor. Demnach befindet sich der \u00fcberwiegende Gro\u00dfteil der aufgezeichneten Werte deutlich unter den gesetzlichen Grenzen. 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