HSPA & UMTS-Tarife für mobiles Internet

Es muss bzw. kann nicht immer LTE sein...


Bis Ende 2010 kam für schnelles mobiles Internet (> 1 MBit/s) nur die UMTS-Highspeed-Erweiterung „HSPA“ in Frage. Der veraltete UMTS-Standard bietet, mit maximal 384 KBit/s (0,3 MBit/s), für die meisten Anwendungen nicht mehr genug Leistung. Doch auch heute, wo die neuste Mobilfunktechnik „LTE“ hierzulande schon bis 500 MBit leistet, gehört HSPA noch nicht ganz zum alten Eisen. Denn es ist schlicht und einfach noch nicht überall 4G ausgebaut. In diesen Region surft man also bestenfalls mit 3G, wozu UMTS und HSPA gehören. Reine 3G-Tarife gibt es allerdings kaum noch. Die meisten Anbieter bieten heute von vornherein LTE. Im Falle der Nichtverfügbarkeit wird einfach einen Standards runter geschaltet.

Anbieter ohne 4G sind z.B. Lidl Connect oder callmobile. Zudem gibt es bei den meisten congstar-Tarifen noch kein LTE. Der folgende Vergleich hilt ihnen bei der Wahl eines günstigen Smartphone-Tarifes.



Wer regelmäßig und mit der Leistung eines DSL-Anschlusses mobil surfen möchte, kommt an HSPA oder LTE (Tarife hier) nicht vorbei. Je nach Angebot und gebuchtem Paket surfen Sie dann auch unterwegs mit Highspeed-Power. Doch was spricht für die ältere Technik, warum nicht gleich LTE?

HSPA als günstige Alternative zu LTE?

3G: Schnell aber günstiger!
Nicht für jeden ist LTE unbedingt die ideale Lösung. Sofern der Provider die Nutzung des 4G-Netzes für alle Mobil-Nutzer öffnet (wie bei Telekom und Vodafone), fällt die Entscheidung eindeutig auf die 4. Netzgeneration, klar. Doch wie schon erwähnt, ist die Verfügbarkeit von LTE ist noch längst nicht überall gegeben. Ansonsten spielt der Preis eine nicht unerhebliche Rolle. Zumal nur sehr wenig Verbraucher wirklich von Datenraten über 21 MBit am Smartphone/Tablet/Surfstick profitieren. Bereits diese Datenrate entspricht immerhin schon dem Niveau flinker DSL-Zugänge. Das gesparte Geld sollte lieber intelligenter investiert werden. Etwa in einen Tarif mit mehr Inklusivvolumen. Denn was die Netzprovider gerne etwas unter den Tisch kehren:

Die volle Geschwindigkeit wird auch bei LTE nur in Höhe des beinhalteten Volumens gewährt. Wer z.B. seine monatlichen 5 Gigabyte (GB) bei 300 MBit in 3 Minuten aufbraucht, surft dann auch nur noch mit UMTS-Schneckentempo, zahlt dafür monatlich aber mitunter 10 bis 20 € mehr. Clevere Verbraucher, die nicht jeden Speedtest gewinnen müssen,  greifen daher lieber zu HSPA-Tarifen mit mehr Volumen und etwas geringerem Tempo…


Unser Preis-Leistungstipp: Die „Blue Data“ Tarife von O2. Sie surfen turboschnell per UMTS, HSPA oder LTE (bis zu 225 MBit) – und das bereits für unter 15 € monatlich. Zudem sind die Angebote auch ohne Vertragsbindung erhältlich. Alternative: Angebote auf Basis des Eplus-Netzes, da der Anbieter das wohl beste und dichteste HPSA-Netz Deutschlands betreibt.

Begriffsklärung: Unterschied zwischen HSPA, HSDPA und DC-HSPA+

Leider ist es für Verbraucher etwas verwirrend, aber es gibt gleich mehrere gängige 3G-Abkürzungen. Eigentlich beschreiben diese nur verschiedene Leistungsmerkmale, welche sich aber recht einfach erklären lassen. Zunächst ist „HSPA“ eine technische Fortentwicklung des UMTS-Standards und gehört ebenfalls zur 3. Mobilfunkgeneration. Das „D“ in HSDPA signalisiert, dass hier die Downloadrate bis zu 7,2 MBit/s schnell ist. Bei HSUPA wird der Fokus auf die Uploadrate (zum senden) gelegt. Beim sogenannten DC-HSPA+ handelt es sich nochmals um eine höhere Entwicklungsstufe (Release), die bis zu 42,2 MBit bietet. Das „DC“ steht für „Dual Layer“. Insbesondere der Anbieter E-Plus hat Jahrelang den Ausbau von HSPA+ und DC-HSPA+ fokussiert, bevor das Unternehmen ernsthaft mit der Umrüstung auf LTE begann.


HSPA als DSL-Ersatzlösung?

Extra schnelles Internet für Zuhause auf DSL-Niveau, ist leider nicht überall verfügbar. Daher bleibt nach erfolglosen Abwegen aller anderen Möglichkeiten (VDSL / Kabel, SAT DSL oder LTE) nur der Griff zur nächst schnelleren Option. Allerdings eignet sich ein HSPA-Stick kaum als DSL-Ersatz, schon aufgrund der Drosselung aller Flatrates bei meist schon 5 GB (je nach Anbieter unterschiedlich). Daher ist dies nur eine praktikable Option für alle, die sehr, sehr selten ins Internet gehen (Rentner?). Oder wenn eben alle andere Szenarien schon ausgeschlossen wurden.



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