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    Wittenberg LAT22 Antenne tauschen gegen LAT56 ?

    wick

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    Guten Abend,

    ich kann von einem bekannten eine Lat 22 DUO günstig bekommen. Mein Plan ist LTE in ca 1 KM Entfernung im 1800Mhz Band zu empfangen

    In den Beschreibungen der Wittenberg Antennens steht für die LAT22 optimal für 800Mhz. Für mich Laien sehen die Antennen recht ähnlich aus. Wenn ich eine Lat56 kaufe kann ich damit wirklich bessere Ergebnisse im 1800MHZ Band als mit der LAT22 erwarten ?

    VG
    Paul
     

    ospel

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    FRITZ!Box 6840 LTE Antenne: Wittenberg LAT28 LTE-Handy: LG G5 SE
    Hi,

    die LAT22 ist tatsächlich für 800MHz konstruiert und konzipiert und leistet etwas außerhalb dieser Frequenz nicht mehr viel.

    diagramm-lat22.jpg


    Für 1800MHz ist die LAT56 eindeutig die bessere Wahl.

    diagramme-wittenberg-antenne-lat56.jpg
     

    72157

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    Frage an die Experten zur Bauform der LAT-Antennen:
    Die Einspeisung erfolgt ja an der Spitze der Antenne, indem der Innenleiter mit dem einen boom verbunden ist und das Schirmgeflecht mit dem anderen. Am Fuss der Antenne sind die booms verbunden über den Halter, der wiederum mit irgendeiner Antennenbefestigung verbunden ist.
    Nun zu den Fragen:
    Ist es ratsam/sinnvoll, das Schirmgeflecht auch mit dem Halter zu verbinden? Ist es ratsam/sinnvoll den Halter zu erden?
    Wie wirkt sich das auf die Leistungsfähigleit solcher Antennen aus?

    Kann die Leistung einer solchen Antenne mit einem Reflektionsgitter im Bereich des Fusses der Antenne verbessert werden und sollte dieses Gitter mit dem Halter oder mit dem Schirmgeflecht verbunden sein oder garnicht?
     

    bruno54

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    Wie wirkt sich das auf die Leistungsfähigleit solcher Antennen aus?
    1. nein
    2. nein
    Nicht messbar. Die Antennenkonstruktion ist ja ausgelegt auf eine saubere Nullstelle bei 180° gegenüber der Empfangsrichtung daher lohnt auch ein Reflektor kaum was. Geben die Diagramme oben auch sehr gut her.
    Was ist denn dein Ziel? Vielleicht gibt es andere Möglichkeiten mit anderen Antennenformen. Mit Reflektor dann als Backfire Ausführung, (Antenne schaut mit dem Speisepunkt in den Reflektor)ist aber ohne Messtechnik kaum realisierbar und der erforderliche Reflektor muss entsprechend groß sein um zu wirken. Ist leider bei allen Antennen so, die Leistung resultiert aus der Fläche :)
     

    72157

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    Mein Ziel ist, auf Band 1 (2100MHz) bessere Werte zu bekommen (Band 20 ist völlig überlastet hier).
    Aktuell habe ich in Band 1 mit LAT56 einen RSRP um -110, RSRQ -4 und SINR um +5.
    Damit bekomme ich erstaunlicherweise noch 10-20Mbit down und 2-3Mbit up und recht stabile Verbindung.
    Die Zuleitung zur LAT ist ca. 2,5m FTS H200 und 1,5m RG174 mit BNC-Steckverbindung.
     

    bruno54

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    1,5m RG174 mit BNC-Steckverbindung.
    Da würde ich mal ansetzen, am Besten das ganze Kabel von der LAT in einem Stück und dann mit 2GHz tauglichem Kabel. Die ganze Leitung ist ja nicht gerade sehr lang aber RG174 ist nur bis 1GHz zu verwenden. vor allem die Kabelverbindungen am Speisepunkt überprüfen, je nach Ausführung ist da schlechter Kontakt vorprogrammiert und wenn möglich ohne Zwischenstecker ausführen.
     

    bruno54

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    klick, hier noch mal eine Alternative zu den LAT. Man braucht für MiMo natürlich 2 davon. Das sind aber vernünftige Antennen mit den entsprechenden nachvollziehbaren Unterlagen. Kostengünstiger ist aber immer selberbauen :) wobei die LAT im Grunde ja auch keine schlechte Antennenform ist. Bedingt durch die Konstruktion ist eben nur ein kleiner Teil der Antennenstruktur bei der Wunschfrequenz aktiv und wenn der sich in einer "toten Zone" befindet leidet die mögliche Leistung erheblich.
     

    72157

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    Das original 10m Kabel habe ich ersetzt durch das H200 und auf eine gute Verbindung am Speisepunkt geachtet.
    Habe auch schon das 2,5m FTS H200 (BNC) über ein 30cm RG174 direkt an den Router (TS9) angeschlossen ohne wesentliche Verbesserung.
    Die beiden LAT haben eine Abstand von ca. 60cm und sind auf einen Halter montiert (Vert./Hor.), der auf allen 3 Achsen dreh und schwenkbar ist. Auch die Anordnung V/H ist änderbar.
    Bei Ausrichtung auf die Basis ergeben sich durch vielfältiges drehen und schwenken RSRP-Werte zwischen -125 und -110, was ja schon erheblich ist, und was evtl. mit der oben erwähnten Konstruktion der Antenne erklärt werden kann.
    Vielleicht ist das auch das Maximum, das mit LAT56 möglich ist an meinem Standort - 3,8km mit etwas Wald dazwischen.
     

    bruno54

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    RSRP-Werte zwischen -125 und -110
    Sieht ganz nach Sektorengrenzen aus und dann noch Wald - ist schon mal einen Herausforderung. Eine Möglichkeit mit den LAT ist noch einzelnd ausrichten - jede Ebene separat an TX/RX ( meist Eingang 1)anschließen und dann auf Optimum pro Antenne. Auch in der Ebene verschieben ca. 150mm sollten reichen. Man sieht dann besser was passiert als wenn beide Antennen im MiMo-Betrieb sind. Alternative wäre mal einen Querstrahler testen. An der Entfernung kann es nicht liegen. Oder mal eine andere Basisstation wenn vorhanden, die Entfernung ist nicht immer entscheidend weil mit guten Yagis geht schon mal was bis 15Km wenn man nicht im Funkloch sitzt.
     

    72157

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    Lt. Cellmapper gibt es gibt es hier nur eine Basis, die auf Band 1 in meine Richtung arbeitet.
    Wenn der Sektor tatsächlich so schmal ist, wie bei cellmapper blau dargestellt, dann liege ich hier deutlich daneben.
    Cell_Band1.jpg
     

    bruno54

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    Ich gehe mal davon aus wir reden von dieser Funkzelle?
    Sendeantenne Montagehöhe über Grund (m) Hauptstrahlrichtung (°) Sicherheitsabstand in Hauptstrahlrichtung (m) Vertikaler Sicherheitsabstand (m)
    Mobilfunk 30,6 220,000 8,10 2,31
    Mobilfunk 30,6 330,000 8,10 2,31
    Mobilfunk 30,6 90,000 8,10 2,31
    Mobilfunk 30,6 220,000 6,30 1,86
    Mobilfunk 30,6 330,000 6,30 1,86
    Mobilfunk 30,6 90,000 6,30 1,86
    Mobilfunk 30,6 220,000 7,25 1,97
    Mobilfunk 30,6 330,000 7,25 1,97
    Mobilfunk 30,6 90,000 7,25 1,97

    klick, Cellmapper ist mir für was genaues zu unzuverlässig, basiert ja fast nur auf "Userinput"
    Da alle 3 Antennenfelder gleich ausgerichtet sind kannst Du jetzt genau bestimmen in welchem Bereich von dem Sektor dein Antennenstandort (Haus) liegt. Norden ist "0" °!
     

    72157

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    Hallo Bruno,

    mein Standort ist Richtung Ost-Nordost, also ca. 60 Grad.
    Die Station arbeitet auch auf Band 20, da habe ich gute Werte aber es ist total überlastet (3-10Mbit down).
    Aus den Angaben der BNA kann ich die jeweilige Frequenz nicht erkennen, also wo da Band1 drauf ist.
    Bzgl. cellmapper bin ich mal mit der cellmapper-app für Android hier in der Gegend herumgefahren um die vorhandenen Bänder zu lokalisieren. Anschliessend war dann auch das Band1 für die Station in cellmapper neu registriert.
     

    bruno54

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    Standort ist Richtung Ost-Nordost, also ca. 60 Grad
    Also ca. 30° aus der HSR, da sollte doch eigentlich mehr gehen. Die Angaben zu den Frequenzen in der BNA Karte sind nicht relevant da alle Antennen gleich ausgerichtet sind.(90;220;330)
    Schon mal ein Höhenprofil gemacht mit Eintragen der Antennenhöhen? Da sieht man schon mal mehr nur der Wald wird nicht berücksichtigt aber wenn man die Gegend kennt kann man es ja einordnen. Im Nordosten (Gschwend) sind ja auch noch Funkzellen allerdings ist da wohl eine "Erhebung" im Weg.
     

    72157

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    Höhenprofil sieht gut aus.
    Wenn der Wald nicht wäre, hätte ich Sichtverbindung, wobei die höchsten Bäume ca. 10m über die Sichtlinie hinausragen.

    hprf1.jpg


    Gschwend wäre Band3, geht aber nicht wegen Gelände.
     

    bruno54

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    Sieht ja wirklich nicht schlecht aus das Profil. Es gibt ja noch diese Hürde:
    "5 MHz Bandbreite für LTE 2100
    Damit werden bei der Deutschen Telekom maximal 37,5 MBit/s im Downstream erreicht. Höhere Bandbreiten sind an Standorten möglich, an denen das 4G-Netz auf weiteren Frequenzen arbeitet, so dass sich die Kapazitäten mit Carrier Aggregation bündeln lassen"
    Wenn es bei dir so läuft ist ja fast nicht mehr möglich bei der Basis. Der Uplink "stirbt" im Wald und CA bringt nichts wenn Band 20 dicht ist. Den Elevationswinkel der LAT mal der Gegebenheit angepasst?
     

    nota2225

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    B20 im Ø 30/15 Mbit/s
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    Huawei B528s-23a
    ich dachte bei der Telekom sieht es bei B1 sprich LTE 2100 so aus:

    2100 MHzTelekom2 x 20 MHzLTE Band 1 / 5G N1 im DSS-Verfahren2040
     

    72157

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    Den Elevationswinkel habe ich berücksichtigt.
    Es ist nicht Telekom, sondern O2. Meinen Telekom-Tarif habe ich inzwischen auf Band8 (900MHz), das ist nicht so überlastet wie Band20, aber halt nur 60GB. Andere Bänder bekomme ich hier nicht von denen. Deshalb noch zusätzlich freenet FUNK mit O2.
    Getrennte Einstellmöglichkeiten der Antennen, das hat was gebracht - danke Bruno!
    Habe jetzt die Antennen einzeln angeschlossen und eingestellt - RSRP ist bei beiden ca. -110dBm.
    Komme jetzt auf bis zu 50Mbit down (jedoch sehr schwankend) und 4Mbit up, was mit den schlechten Verbinungswerten erklärt werden kann.
    Schön wäre jetzt noch eine stabile Verbindung mit besseren Verbinungswerten.
     
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