Wie sendet Router WiFi-Signal bei LTE-Mimo-Aussenantenne?

Dieses Thema im Forum "Modems & Router (stationär)" wurde erstellt von ankaefer, 30. März 2018.

  1. ankaefer

    ankaefer New Member

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    Die Beiträge dieser Infoseite und im Forum sind wirklich weiterhelfend, doch trotz Suchfunktion habe ich keine
    Antwort gefunden.
    Ich lebe in Schweden, 100% Waldlage, LTE über 800/900 Mhz, 3 Sender in ca. 6km Entfernung vorhanden.
    Das feste Telefonnetz wird 2018 abgestellt und abgebaut. Deswegen habe ich mich für einen Huawei B525-23a
    mit RJ 11 Telefonanschluss entschieden, ausserdem wird der Router mit MIMO Richtantenne (Dachmontage mit Teleskopmast) ausgestattet.
    Meine Frage:
    Bei Anschluss der Aussenantenne wird doch die interne Antenne abgeschaltet, was passiert mit dem WIFI-Signal? Meine Richtantenne auf dem Dach wird mir kaum ein Signal nach "unten und hinten" liefern.
    Oder ist das ein laienhafter Denkfehler?
    Wenn dem doch so ist, was tun?
    Nachfragen, auch ausserhalb des Routerthemas, beantworte ich gerne.
    Danke für Eure Ideen.
     
  2. Ixtomix

    Ixtomix New Member

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    Ja die interne LTE Antenne wird abgeschaltet. Dies betrifft allerdings nicht die separate interne W-LAN Antenne..Also steht deinem Vorhaben nix im Weg :)
    Lg

    Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk
     
  3. ankaefer

    ankaefer New Member

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    Hallo,
    danke Ixtomix. Ich hatte keine Ahnung wie eine WLan-Antenne im Router überhaupt aussieht. Dann habe ich später hier im Forum sogar eine Tuninganleitung gefunden, die beschreibt, wie man einen Router mit WLan- extern-Antennenanschlüsse nachrüstet. Die Beschreibung der sehr guten Umbauanleitung beantwortet meine Frage.
    Diesen Umbau werde ich baldmöglichst an einem gebrauchten Router ausprobieren.

    Man sieht mal wieder, selber Suchen ist besser als sich nur auf die Suchfunktion zu verlassen.

    Nochmals danke und schönes Wochenende.

    LG

    Gesendet vom Notebook über Kupfer-Luftkabel mit immerhin 10mb/s
     
  4. Moderator

    Moderator Administrator Mitarbeiter

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    Hallo ankaefer,
    wieso machst du es so umständlich. Ich denke mal es müsste vollkommen ausreichen, wenn du im Dachgeschoss in einem Zimmer (Nähe des Routers) noch einen WLAN-Repeater
    installierst. Dann kannst du dir den Umbau des Routers sparen. Kostet 30-100 Euro und ist in 5 Minuten erledigt.

    PS: Was ist eine Kupfer-Luftkabel ;)
     
  5. ankaefer

    ankaefer New Member

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    Hallo, danke für den Tipp,
    habe ich schon versucht. Die Bauweise des Hauses, stehende Blockbohlen, verbunden mit einigen 1000 5x150mm Nägeln, die schräg zur Wand eingeschlagen sind, sind eine gute Abschirmung, so dass ich unsere Gästehütte in 20m Entfernung nur knapp erreiche, wenn ich den Repeater in ein bestimmtes Fenster hänge. Den weiter entfernten Garten/Werkstattgebäude erreiche ich gar nicht. Deswegen wollte ich eine gute Wlan-Aussenantenne anbringen. Alternativ gäbe es auch ja auch die Möglichkeit einen Wlan-Router als AP oder Repeater zu benutzen.
    Da ich aber Laie im Hinblick auf die ganzen Einstellungen bin..naja gebe ich zu, bin ich unsicher. Mangels Erfahrung kann ich die beste Lösung auch nicht einschätzen.

    Zur Leitung oder Kabel,
    sicherlich mangelt es mir an der Terminologie und ich habe aus dem Schwedischen (koppar-luftledning) direkt übersetzt.
    Von der Verteilstation der "schwedischen Telekom" führt ein normales, isoliertes Telefonkabel, bestehend aus mehreren Litzen Kupferdraht, zu meinem Haus und endet dort auch. Das Kabel hängt an Masten, die Entfernung zur Station beträgt etwa 4km.

    Nur ein Nachbar und ich nutzen diesen Strang, deswegen erreiche ich auch 10,5Mb/s. Die Verteilstation mit Metallgittermast hat keine Kabelanbindung zur "übrigen Welt", sondern benutzt Richtfunk (Frequenzen nicht privat empfangbar) zur Anbindung an das Netz.
    Von der Station wird über Kabel an insgesamt 40 Teilnehmer im Wald verteilt. Die Gesamtkapazität des Richtfunksignals ist sehr niedrig, ich war einer der ersten "DSL"-Teilnehmer und habe deswegen garantierte 8-10Mb/s. Nachfolger haben nur bis 2Mb/s.

    Diese Technik ist etwa 60 Jahre alt, Ersatzteile für diese Anlagen gibt es nicht mehr, also wird Ende 2018 abgeschaltet und abgebaut. Ob ein privat organisiertes Glasfasernetz gebaut wird, ist fraglich, also bleibt LTE. I.d.R. immer ohne Sicht auf den Sender, mit Hügeln und Wald dazwischen also eine schwierige Angelegenheit.

    Aber, wenn LTE mit zumutbarem Ausbau (5 Meter Mast auf dem Dach ist hier nicht mehr zumutbar)nicht mindestens 10Mb/s liefert und auch Sat-DSL nachweisbar nicht mit min. 10 Mb/s funktioniert, gibt es Hilfe vom Staat. Die Telekommunikationsbehörde verspricht in diesem Falle, dass sie auf ihre eigene Kosten, wie auch immer, kann sein z.B. ein 30m Metallgittermast auf dem Grundstück, einen Empfang von 10 MB/s sicherstellt. Meine Beteiligungskosten 500€.
    Die meisten Häuser liegen in Gruppen und hätten dann einen gemeinsamen Mast, wir haben Alleinlage.
    Die 10Mb/s für jeden sind als Staatsziel definiert. Mag aus deutschen Augen wenig sein, hier reicht es den meisten Leuten.

    Ich hoffe meiner Formulierung "Nachfragen beantworte ich gerne" ist damit genüge getan, ansonsten weiterfragen.

    Ich wünsche ein frohes Osterfest.
     
  6. Moderator

    Moderator Administrator Mitarbeiter

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    @ankaefer
    Ah sehr interessant was du da schreibst! Auch der Einblick in die schwedische Ausbau Politik :)
    Jetzt habe ich glaube auch "koppar-luftledning" verstanden. Also eine Art Umwandlungspunkt von Kupfer zu Richtfunk...

    In deinem Fall wäre dann sicherlich ein Router als Repeater (eine z.B. eine günstige FritzBox 7490) keine schlechte Idee.
    Den Weg über die WLAN Antenne würde ich erst gehen, wenn garnichts anderes geht.

    Viele Grüsse
     

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