LTE Verteilung im Haus LAN/WLAN

Dieses Thema im Forum "WLAN" wurde erstellt von wimmers, 4. März 2012.

  1. Franz

    Franz Active Member

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    an und für sich nichts , aber wenn ich mein Umfeld ohne Powerline abdecken kann , mach ich das auch. Spar mir damit Stromfresser, und beim Kauf von guten günstigen W-LAN-Sticks noch mal einiges an Geld. Unterm Strich rechnet sich das , möchte ich jetzt mal behaupten.

    Ich benutze ja auch Powerlines , wenn es wirklich notwendig ist. Wie z.B. der VF B1000 ist wirklich nicht mit guten W-LAN gesegnet. Aber die EB A803 hat schon Schmackes! Die Schwachstelle ist halt nicht immer der Router.

    - Ich merke es z.B. an meinem Averatec Notebook! Die interne W-LAN-Karte funzt bei uns auf der Ranch in der Küche nicht mehr. Wenn ich aber einen USB-W-LAN-Stick dran hänge läuft es!

    - Mit meinem Samsung Galaxy S3 ist es da auch nicht viel besser, da muß ich von meinem hinteren kurzen Eck von der Eckbank (mein Platz beim Essen uws) auf die andere Seite wandern und schon funzt es wieder.

    - Mit meinem Acer Aspire 7520 hab ich überall Verbindung

    Bezieht sich jetzt nur auf W-LAN , VF ist nur per EDGE verfügbar!

    Gruß

    Franz
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2013
  2. Heimatland

    Heimatland Member

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    Wieviel dBi hat das Ding?
     
  3. Heimatland

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    Natürlich kann die EB 803 auch "N"
     
  4. tomas-b

    tomas-b Well-Known Member

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    Die integrierte Antenne bei dem Gerät hat maximal 2,1 dBi, aber das war es bestimmt nicht, was du meinst...

    Ansonsten steht es doch auch da, dass der EIRP < 20 dBm ist. Das bedeutet, dass der WLAN-Sender an sich maximal mit 17,8 dBm Ausgangsleistung arbeitet, zusammen mit dem Antennengewinn ergibt das dann maximal 19,9 dBm als EIRP...
     
  5. nota2225

    nota2225 Active Member

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    wenn ich mich nicht verrechnet habe und ich lasse das Paar das ganze Jahr ueber ON (was aber nicht der Fall ist), kostet es knapp 30 EUR. imho vernachlaessigbar. Brauch keine Kabel und habe I-Net da, wo ich bin. Sei es im letzten Winkel der Bude oder draussen aufm Gartenbankl, mit ner hellen Blonden ;)

     
  6. Heimatland

    Heimatland Member

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    Ich habe schon die dBi gemeint. EIRP kannte ich gar nicht. Habe deshalb auch mal bei Google
    nachgelesen, was das ist. Ich glaube, das ist auch für dich neu:

    Zitat aus Google
    Zur Beurteilung der tatsächlich abgestrahlten Leistung ist die äquivalente Sendeleistung
    (EIRP = effective isotropically radiated power) zu ermitteln. Der EIRP-Wert gibt an,
    mit welcher Sendeleistung man eine in alle Richtungen gleichmäßig außendende Antenne versorgen müsste,
    damit sie in einer bestimmten Entfernung die gleiche Leistungsflussdichte erzeugt wie eine Richtantenne
    in ihrer Hauptsenderichtung.

    Die entscheidende Größe ist der Antennengewinn bezogen auf einen isotropen Strahler.
    Dieser Wert ist vom Typ der Antenne abhängig und variiert zwischen 14 und 19 dBi.
    Der Antenngewinn ist der Regulierungsbehörde (RegTP) bekannt.
    Mit folgender Formel lässt sich der EIRP berechnen: [ . . .]
     
  7. tomas-b

    tomas-b Well-Known Member

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    Nein, daran ist nix neu und genau das, was ich dir auch geschrieben habe. Aber ich mache es gern noch einmal, weil bei einem Komplettgerät nicht der Gewinn der verbauten Antennen interessant ist sondern der EIRP:

    In dem Gerät ist eine (oder zwei) Rundstrahlantenne verbaut, die hat einen Gewinn von 2,1 dBi. Zusammen mit dem Sender des verbauten WLAN-Moduls kommt das Gerät auf einen EIRP von < 20 dBm. Das heißt, der Sender leistet am Speisepunkt der internen Antennen maximal 17,8 dBm.
     
  8. Moderator

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  9. Heimatland

    Heimatland Member

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    Ohne irgend jemand belehren zu wollen, ich kann Eure Darstellungen nicht unwidersprochen lassen.

    Zunächst zu dem was schon geschrieben steht.

    tomas-b@

    Ich habe da was nicht in Erinnerung: "dass der EIRP < 20 dBm ist" - wo steht das da?

    Ausserdem bitte ich das, was ich von Google hierher kopiert habe, noch einmal zu lesen:
    Beachtet bitte den Konjunktiv - Danach bleibt es m.E. dabei, dass der dBi-Wert wichtiger ist als . . .

    Aber mal davon abgesehen, m.E. machen wir hier einen grossen Fehler:
    Wir reden von dBi und EIRP und meinen LTE Antennen-Werte von LTE

    Und Mittendrin wird von WLAN gesprochen und es erweckt den Eindruck, als wenn
    für "unser" WLAN die gleichen Werte gelten wie für LTE. Und da gehe ich nicht mit.

    LTE kommt über Funk mit/ohne Outdoor-Antennen bis zur TB + EB (oder Ersatz) Danach kommt erst einmal eine ganze Weile gar nichts Und dann können wir feststellen, dass die EB LTE in LAN / WLAN wandeln kann. Nun haben wir ganz neues Produkt, dass nichts mehr mit LTE zu tun hat. Wie im Einzelnen LTE-Speed auf die LAN / WLAN - Ebene übertragen wird, lässt mich fragen: Download und Upload + Telefonie - was kann
    TB + EB?

    Wer schon mal DSL gehabt hat, der weiss auch, dass WLAN mit DSL andere Werte ergibt, als WLAN mit LTE. WLAN mit der FB von AVM gibt wohl grössere / bessere Werte als WLAN mit TB/EB. Wieviel dBi bekommen wir von der EB für LAN bzw WLAN Bekommen wir mehr dBi , wenn wir mehr Speed in LTE haben? Warum versorgt WLAN von der EB weniger Abnehmer (PC) als von der FB. Warum kann die FB eine Entferung von "X" versorgen, die EB aber nicht? Wieviel dBi kann die EB ?

    Mir hat heute ein Verkäufer von WLAN Antennen bei Ebay gesagt:
    "Du brauchst keine Antenne, sondern Repeater, an jedem Abnehmer einen."

    Wenn das gilt, dann sind tatsächlich die von Franz zitierten USB-WLAN-Stick mit Antenne als Repeater
    zu bevorzugen, insbesondere wenn die Antennen der Sticks dBi Zugwinn mitbringen.

    WLAN ist ein Produkt, dass wir von der EB (FB?) möglich gemacht bekommen, wenn der LTE-Anschluss
    funktioniert. Es ist wie mit der Milch bei der Kuh. Einen Ochsen kann keiner melken.
    Verwenden können wir LAN/WLAN aber nur, wenn wir unsere Geräte (PC oder Telefon)
    so einrichten, dass sie mit der EB kommunizieren können. Da ist es auf einmal egal, ob
    die EB DSL oder LTE gefressen hat. Ich kann zwar mit dem Browser den Speed testen und kann auch Dateien downloaden usw, aber welche Bezeichnungen - zum Unterschied zu LTE und Funk - gelten, weiss ich nicht. Ich weiis nur, wenn ich nicht - auch bei 30 MBit/s Speed - für einen PC in 20 Meter Entfernung nicht zusätzlich für Empfang sorge, dann hat der PC wenig Freude. Und das ist halt die Welt von WLAN, die mit LTE nichts zu tun hat.

    Darum, wer mit LTE versorgt ist, der kann trotzdem Probleme mit Wlan haben.
    Wir sollten das erkennen. M.E. hilft uns dabei EIRP nicht, wir brauchen dBi
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Mai 2013
  10. tomas-b

    tomas-b Well-Known Member

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    Ich habe nicht von LTE gesprochen sondern von dem zitierten und verlinkten Gerät (dem Powerline-Adapter mit WLAN), da hast du gefragt, wieviel dBi das Teil hat.

    Und darauf habe ich dir geantwortet, dass das unerheblich ist, und der EIRP steht auch auf der verlinkten Seite.

    Ich will dir auch nicht zu nahe treten, aber lies dir die Beiträge doch mal richtig und in Ruhe durch. Da brauchst du auch keine Definitionen von EIRP und co posten, denn das ist nichts Neues, das ist den meisten hier bekannt, weil es schon sehr oft (meist auch von mir) erklärt wurde.

    Das verlinkte Gerät (immernoch der Powerline-Adapter) macht nichts weiter, als ein weiteres WLAN eröffnen, die Anbindung an deinen Router erfolgt halt nicht direkt per Netzwerkkabel sondern per "LAN over Powerline". Da braucht es keinen Repeater und keinen großen Aufwand...

    Keiner hat mit irgendwelchen Worten oder Absätzen LTE und WLAN vermischt, lediglich zur Erklärung von Sendeleistung (in dBm), Antennengewinn (in dBi) und EIRP (auch in dBm). Aber auch nur zur Verdeutlichung und Erklärung... Weil die Berechnung und Bedeutung dieser Werte ist für WLAN und LTE grundsätzlich gleich.

    Und wenn du halt ein weiteres WLAN eröffnest, um nicht erreichte Räume zu erschließen, ist die Angabe eines Antennengewinns völlig egal, da geht es nur darum, mit welchem EIRP das neue WLAN-Teil strahlt, damit du abschätzen kannst, wie weit du damit kommst (also welche Reichweite dann möglich ist).
     
  11. Heimatland

    Heimatland Member

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    hallo tomas-b

    ich will und wollte Dir auch nie zu nahe treten. Mir ist auch ganz klar, dass Du von dBi EIRP usw
    mehr verstehst als ich. Du darfst alsdann davon ausgehen, dass ich sorgfältig lese. Und wenn ich
    danach irgendwas anders auslege als es sonst geschieht, es liegt nicht am lesen.

    Lass doch mal den ganzen theoretischen Kram beiseite und rede mit mir wie mit jemand, der nicht studiert hat.
    LAN / WLAN ist also dabei etwas, dass (normalerweise) die EB als Router ausgibt, wenn bestimmte
    Voraussetzungen erfüllt sind. Wovon ist abhängig, ob die EB mehr oder weniger LAN / WLAN ausgibt?

    Wenn das geklärt wäre, soll gelten, dass WLAN mit 3 PCs in 3 unterschiedlichen Entfernungen ( 3 m, 8 m und 25 m)
    und mit WLAN-USB-Sticks benutzt werden. Wer oder was bestimmt die Leistung am jeweiligen PC,
    wobei alle PCs gleiche Hard- und Software haben und an einer EB mit einer SIM-Karte hängen.
    Sag mir - zum Anfassen - wovon reden wir ? Was ist das, wovon wir reden - zum Anfassen?

    Und zu guter Letzt - ohne Einflüsse durch andere Abnehmer und anderes:
    25 m Entfernung - auch in unterschiedlichen OGs - sollten m.E. von einer EB bedient werden können.
    Wenn nicht, warum? Wer oder was ist dafür verantwortlich, wenn die "Ausgabe" der EB nicht hält,
    was ihr nachgesagt wird (Hardware/Software im PC unabhängig)? Auch wenn Du es vllt schon mal
    gesagt haben solltest, sag es bitte noch einmal.

    Und wenn es nicht die Leistung der EB ist und auch nicht die Ausgabe der (in WLAN) EB, weil
    vllt unabhängig von dem, was als WLAN passiert - was ist WLAN und was kann WLAN?
    Dass Hindernisse in Form von Entfernungen und Mauern u.a.m WLAN behindern, ist bekannt.
    Ist es richtig, dass diese Art von Behinderungen im WLAN (zum Anfassen) durch Repeater
    - auch Verstärker genannt - bekämpft werden? Was bekämpfen Repeater (zum Anfassen)?
    Was machen die Repeater etwa anders, ob der PC eingeschaltet oder ausgeschaltet ist?
    Ist auch was anders, wenn der PC zwar eingeschaltet ist, aber kein Download macht?

    Ich bin einer, der WLAN anfassen (können) will, indem er den PC einschaltet, in dem alles
    für WLAN eingerichtet ist, und auf eine Taste drückt, die ihm Emails zeigt oder im anderen
    Fall ein Download ermöglicht. Wenn da einer oder etwas auf dem Schlauch steht und verhindert,
    was ich will, dann frag ich mich, warum (zum Anfassen). EIRP ist dabei nicht mein Bier

    Ich will ja nicht, dass Du ein neues Buch für mich schreiben sollst.
    Aber habe ich mich diesmal vielleicht besser verständlich machen können?
    Vergiss, was Du gelernt hast und beantworte bitte meine Frage, wenn Du kannst.
    Die Antwort ist das, was der Laie als User am PC mit LTE brauchen könnte,
    ohne EIRP ausrechnen zu müssen. Ich verstehe nichts von EIRP und will nicht
    nachrechnen, was andere für richtig befunden haben. Ich will wissen, was ich
    machen kann, damit mein PC mit WLAN macht, was er kann und was ich will
    - auch in 25 m Entfernung zur EB

    Schöne Grüsse
    Heimatland
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Mai 2013
  12. webka

    webka New Member

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    Ich habe hier ein 25 m WLAN Kabel abzugeben, das sollte deine Probleme lösen und das kann man auch anfassen.

    ;)
     
  13. tomas-b

    tomas-b Well-Known Member

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    Du hat es in diesem Fall ja bereits erkannt: Das Problem bei den 25 Metern Entfernung sind die Wände/Hindernisse sowie die Entfernung.

    Durch die Entfernung wird das Signal erst einmal grundsätzlich schwächer. Was, bis zu einem gewissen Grade nicht weiter schlimm ist, erst wenn die Signale zu schwach werden, können sie sowohl von der Easybox als auch vom WLAN-Stick nicht mehr verarbeitet werden, weil es zu viele Übertragungsfehler gibt. Grundsätzlich gibt es natürlich auch bei WLAN unterschiedliche Qualitäten. Gute Geräte kommen auch mit einem sehr schwachen Signal noch klar (weil ihr Empfänger empfindlicher ist) während die preiswertere Kategorie an WLAN-Sticks auch schon mal bei eigentlich noch ausreichendem Signalpegel erhebliche Probleme hat.
    Gut zu sehen ist das an der Verbindungsgeschwindigkeit, die mit zunehmender Entfernung halt deutlich abnimmt.

    Wenn jetzt noch Hindernisse dazu kommen, wie zum Beispiel Wände oder Treppengeländer (im Haus) bzw. Bäume oder Sträucher (im Freien) passiert das, womit WLAN eigentlich überhaupt nicht klar kommt, es entstehen Reflektionen, Interferenzen und somit Mehrwege-Signale. Diese "verwirren" den WLAN-Empfänger zusätzlich, die Zeit, die er zum "sortieren" der Signale braucht, wird radikal von der Datenrate abgezogen. Unterm Strich kann es dann halt (je nach Gebäudesituation zu einem drastischen Einbruch der Verbindungsqualität (Aussetzer, Abbrüche, ...) kommen, wenn auch nur eine "fette" Wand zwischen dem Sender und dem Empfänger steht.

    Nun sind diese Probleme ja bekannt und die Hersteller haben auf die Probleme reagiert. Grundsätzlich gibt es 2 Möglichkeiten, die Reichweite eines WLAN zu vergrößern:

    1: Durch den Einsatz eines zusätzlichen Accesspoint
    Dieser Accesspoint (AP) macht nichts weiter, als ein zusätzliches WLAN-Netzwerk aufzubauen. Es kann einen eigenen Namen bekommen (WLAN 1, WLAN 2, ...) und auch völlig separat in Bezug auf den Zugang konfiguriert werden. Die Anbindung an den Router erfolgt bei einem AP per Kabel, entwerder mit einem Netzwerkkabel (welches ja bis 100 Meter lang sein darf) oder aber, wie in diesem Thread schon beschrieben als Powerline-Adapter über das Stromnetz.
    Eine AP-Lösung hat den Vorteil, dass man ideal ein Gäste-WLAN oder eins mit einer extra Kindersicherung aufbauen kann. Zudem kann vm AP die maximal mögliche Datenrate, die der verwendete WLAN-Standard erlaubt, abgerufen werden.

    2: Durch den Einsatz eines Repeaters
    Ein WLAN-Repeater wird oftmals fälschlicherweise auch als WLAN-Verstärker bezeichnet. Genaugenommen ist es aber nur ein "Umschaufler". Normalerweise kann jeder normale WLAN-Router auch als Repeater konfiguriert werden, hardwaretechnisch ist das aber etwas overdressed, weil der Router ja eigentlich viel mehr könnte. Somit wird eine Repeater-Lösung mit einem Router nur interessant, wenn man eh noch einen ungenutzt rumzuliegen hat uns sich somit die Anschaffung komplett neuer Hardware sparen kann. Ansonsten reichen auch die speziell für diesen Einsatzzweck entwickelten Geräte aus.

    Der gravierendste Nachteil einer Repeaterlösung ist, dass man nur die Hälfte der maximal verfügbaren Datenrate zur Verfügung hat. Und, dass es bei einigen Router-Repeater--Kombinationen nicht möglich ist, die sicherste Verschlüsselungsart (WPS/WPA2) auszuwählen und nur der alte (und sehr leicht zu knackende) Standard WEP verwendet werden kann.
    Die Sache mit der Verschlüsselung ist halt ein Problem, was meistens bei der Koppelung zwischen verschiedenen Geräteherstellern auftritt und kann durch gezielte Geräte-Auswahl behoben werden. Die Halbierung der maximalen Datenrate hingegen ist beim Repeater-Betrieb systembedingt.

    Was passiert nun beim "Repeaten" im WLAN-Netz?
    Wenn 2 Geräte im Repeater-Modus miteinander verbunden sind, wird der genutzte Frequenzkanal einfach in der Mitte geteilt. Allein aus dieser Tatsache heraus erklärt sic auch, warum im Repeatermodus nur die halbe Datenrate zur Verfügung steht.
    Auf der ersten Hälfte des Frequenzkanals kommuniziert nun der Router mit dem Repeater und tauscht die Daten aus, auf der 2. Hälfte des Frequenzkanals spricht der Repeater mit dem WLAN-Endgerät. Alles, was von einer Seite kommt, wird dann an die andere Seite weitergeschickt. Da dieses "rüberschippen" der Daten auch etwas Zeit benötigt, kann es passieren, dass die maximale Datenrate auch unter die Hälfte abrutscht.

    Die einzigen beiden Vorteile einer Repeaterlösung sehe ich nur darin, dass zum einen überall nur ein Netzwerkname existiert und zum anderen, dass absolut keine Kabelverbindung notwendig ist.

    Ich persönlich favoritisiere eigentlich immer die Lösung mit einem Accesspoint, das ist einfacher zu konfigurieren, bietet die maximale Performance und ist auch am Sichersten...

    Und ich hoffe, dass das jetzt auch etwas zum anfassen ist... :)
     
  14. webka

    webka New Member

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    So jetzt wieder ernst.
    @Heimatland, Du drückst dich aber auch etwas komisch aus.

    Also nun mal zu deinem Problem an sich ohne viel technische Werte.

    WLAN arbeitet mit Funksignalen welche über die Luft übertragen werden und die werden mit steigender Entfernung schwächer und somit wird dadurch auch die Übertragungsgeschwindigkeit langsamer, das sie sich der Signalqualität anpasst. Das siehst Du ja mit deinen 3 PCs, je weiter sie weg sind, um so langsamer ist die Geschwindigkeit. Sind noch Hindernisse im Weg (Wände, Decken, Möbel etc.) wird das Signal auch bei kürzen Strecken schneller schwächer. Funksignale werden ja auch auf Oberflächen verschieden reflektiert und das kann man auch nicht immer genau abschätzen. Also eine Funkübertragung ist leider nicht problemfrei, es gibt verschiedene Faktoren die das Signal beeinflussen.

    Jetzt hast Du ja am PC im Keller wohl ein recht schwaches WLAN Signal von der EB. Da war die Idee es mit einem Repeater zu verstärken nicht schlecht. Du schreibst aber, es hat sich mit dem Repeater nichts geändert. Du denkst auch, dass er funktioniert. Aber funktioniert er auch richtig? Hast Du den Repeater für dein WLAN Netzwerk richtig konfiguriert? Der Repeater muss sich ja mit dem WLAN der EB verbinden. Dann nimmt der Repeater das Signal des WLANs der EB auf und reicht es in einem eigenen(!) WLAN weiter. Also erstmal muss der Repeater richtig eingerichtet sein. Jetzt musst Du aber am PC im Keller auch mit dem richtigen WLAN verbunden sein, nämlich dem WLAN des Repeaters und nicht mit dem WLAN der EB. Aber du sagst ja es hat sich nichts verbessert, also vermute ich, du bist weiterhin mit dem WLAN der EB verbunden. Falls Du doch mit dem Repeater verbunden bist, empängt er das Signal der EB vielleicht selbst selbst schon zu schwach, weil Du ihn auch schon im Keller zu nah am PC positioniert hast. Das sinnvollste wäre den Repeater irgendwo in der Mitte der Stecke zu positionieren. Aber das sind alles nur Mutmaßungen, weil ich die Situation vor Ort nicht kenne.

    Falls wirklich keine zufriedenstellende Lösung per WLAN möglich ist, sollte Du mal Powerline oder die Verlegung eines LAN Kabels in Betracht ziehen.
     
  15. Heimatland

    Heimatland Member

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    hallo tomas-b

    das hast Du grossartig gemacht. Jetzt habe ich endlich verstanden, woran ich bisher immer herumgerätselt habe.
    Vielen Dank und beste Grüsse
    Heimatland
     
  16. Heimatland

    Heimatland Member

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    Lies mal, was tomas-b geschrieben hat. Dann brauchst Du das nächste Mal nicht so 'nen Müll zu machen
     
  17. nota2225

    nota2225 Active Member

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    und @ Heimatland - zu was greifst du jetzt - AP oder Repeater?
     
  18. Heimatland

    Heimatland Member

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    hallo webka@

    Du kannst es doch, prima. Insbesondere die Idee, der Repeater soll ein eigenes Wlan haben/sein lässt mich
    aufhorchen. Ich habe ganz sicher den Repeater so konfiguriert (und den WLan-Stick am PC auch) wie die EB
    konfiguriert ist. Muss ich noch einmal die Anleitung lesen, aber da habe ich sowas nicht in Erinnerung.
    So gefällt mir das jetzt hier. Grosse Klasse
    danke

    und beste Grüsse

    Heimatland
     
  19. Heimatland

    Heimatland Member

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    Der WLAN-Repeater und AP von 7Links ist beides in einem. Die Einrichtung als AP braucht nur zusätzlich
    ein Häkchen und schon sind beide vereint. Durch unsere heutigen threads veranlasst, habe ich auch gefunden,
    warum der Repeater nicht gemacht hat was er sollte. Ich habe die Reset-Taste dauernd wiederholt gedrückt,
    ohne mir bewusst zu werden, was ich damit mache. Jetzt habe ich eine neue Konfiguration eingegeben und
    hoffe, bald Neues zu sehen. Siehe auch weiter unten
     
  20. Heimatland

    Heimatland Member

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    Auf meine heutige Nachricht von 19.55 Uhr mache ich aufmerksam.
    Nach der Konfiguration des AP (oder Repeater) kennt der Repeater das Netzwerk der EB
    Der AP kennt es nicht. Der AP hat eigene IPs, eigene SSID und Sicherheitseinstellungen .
    Frage: Wenn der AP nun WLAN für einen PC unterstützen soll, bekommt dann der PC
    die Einstellungen vom AP? Habe ich evtl dabei was vergessen oder zuviel bedacht?

    Beim Suchen habe ich im Keller auch noch eine FB 7141 gefunden. Könnte ich die auch
    als AP verwenden (oder als Repeater)? Wie erfolgt dabei die Einrichtung der FB?
    Laut Handbuch?

    Heimatland
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Mai 2013

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