LTE News

    Richtfunkantenne Einstellungsfragen.

    Vortex

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    Hallo an alle,
    bin ganz neu hier, da mir auf anderen Wegen niemand helfen konnte ;)
    Also kurze Vorgeschichte. Meine Freundin hatte seit Jahren ein Modem...ein 56k Modem wohlgemerkt;)
    Da auch in nächster Zeit nichts geplant ist seitens Telekom und den anderen Verdächtigen habe ich mich mal mit LTE beschäftigt.
    Also Vodafoneverfügbarkeit geprüft. Ist dort nicht gegeben. Ich wusste aber das ein Nachbar ebemfalls einen negativen Test gemacht hat, aber trotzdem beschaltet wurde.

    Kurzum, haben uns auch LTE schalten lassen.
    Der B1000 alleine hat keine Verbindung. Eine Funkwerk Dabendorf Antenne brachte wenigstens Netz, aber brach oft zusammen.
    Also habe ich mir 2x Antennen besorgt. Diese hier:
    http://www.amazon.de/Richtfunk-Antenne-10Meter-Stecker-Speedport/dp/B004SGHK7I/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1330520982&sr=1-1

    Mit dieser Antenne habe ich an einer Stelle am Grundstück guten Empfang.
    Durchgängig um die 2,5MBit. Maximum war 6MBit und niedrigstes war 1MBit.Aber bis jetzt immer stabil. Ping konnte ich noch nicht testen.
    UP hat es von 50kBit-100kBit. Also es reicht schon aus.

    Nun aber zum eigentlich Problem.
    Ich habe die Antenne erstmal provisorisch aufgebaut (Nen Stück Fallrohr) weil ich sie genau andersherum aufgebaut habe. Ich habe keinen Unterschied gemessen, wenn beide Vertikal angebaut werden
    Wie auf dem Bild sind sie bei mir waagerecht angebaut.


    Frage:
    • Muss ich eine waagerecht und eine senkrecht anbauen? Die Antennen haben ja noch jeweils 2 Reflektorstäbe an den Seiten?
    • Muss ich die Antennen zwingend wie auf dem Foto des Anbieters installieren?Oder eben eine noch andersrum? Oder ist es wegen den Reflektoren egal?Also kann ich so lassen?

    Ich habe mir bereits eine Skizze gemacht, wie mein Antennenhalter im Falle von senkrechter Anbringung auszusehen hat.

    Da kommen wir auch zum nächsten Punkt:
    Ich soll 25 cm zwischen den Antennen einhalten. Von wo bis wo gemessen? Wenn ich von Antennenmittelpunkt zu Mittelpunkt gehe, stossen die beiden Reflektorenstäbe aneinander. Das kann ja eigentlich nicht richtig sein.
    Wie weit dürfen die Antennen auseinander?

    Es wäre super, wenn mir jemand auf meine Fragen antworten könnte.
    Ich verzweifel langsam und traue mich garnicht, ne vernünftige Halterung zu bauen bevor ich nicht weiss was richtig und was falsch ist.


    PS: Die Antennen sind ihren Preis wert, falls jemand noch welche sucht. Nur passen die Schrauben der Reflektoren nicht richtig.
     

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    tomas-b

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    Das Anbringen mit einer versetzten Polarisation (also eine Antenne senkrecht und eine Antenne waagerecht) hängt damit zusammen, dass LTE ein Mobilfunksystem ist, welches die sog. MIMO-Technonlogie zur Steigerung der maximal möglichen Datenrate (Idealfall: Vedopplung) setzt. Wenn du nun beide Antennen in einer Ausrichtung montierst, verschenkst du unter Umständen den Vorteil der erhöhten Datenrate, gleichst aber unter Umständen den Nachteil des kleinen Öffnungswinkels deiner Yagis wieder aus, weil deine Antennen mit identischer Polarisation wie ein Diversity arbeiten.
     

    ospel

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    Hallo Vortex,
    ich kann mich den Ausführungen von Tomas-b nur anschließen und in diesem [DLMURL="http://www.fts-antennen.de/mediapool/86/867754/data/Antennentechnologie_fuer_das_mobile_Funknetz_LTE.pdf"]>>PDF<< [/DLMURL]ist es auf Seite 10 auch nochmal schön erklärt.

    Beim Abstand würde ich sogar noch etwas weiter gehen. Von Antennen-Mitte zu Antennen-Mitte 35 bis 40cm.

    Und ich würde auch verschiedene Standorte mit der Antenne ausprobieren, das kann u.U. beim Betrieb in einer "Randzone" sehr ausschlaggebend sein. Diese Erfahrung musste ich auch machen.

    Na dann viel Erfolg
    Viele Grüße
    Ospel

    EDIT: Ich hab mir gerade mal deine Bilder angesehen. Müssten die äußeren Reflektorstäbe nicht quer zur Antenne montiert werden?

    EDIT2: Das große Edelstahl im Hintergrund könnte auch Einfluß auf den Empfang haben.
     
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    Dr.Eisenbart

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    Moin Vortex.

    Willkommen im FORUM .

    Ich habe auch diese Antenne und bin zufrieden damit.
    Auf jeden Fall die Reflektorstäbe waagerecht montieren. Bin ich auch zu Anfang drüber gestolpert.
    Auch , wie Thomas schrieb, eine Antenne horizontal und eine vertikal montieren. Den Abstand habe ich auch auf ca.40 cm vergrößert.

    Gruß

    Dr.E.
     

    Vortex

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    Vielen, vielen Dank erstmal euch allen;)
    Also muss man die gesamte Halterung der Re flektorstäbe um 90Grad versetzen richtig?
    Haben bei dir die Löcher denn gepasst? Also konntest du ohne selbst zu bohren anschrauben? Bei mir passen die nämlich nicht..
    Habt ihr ne Empfehlung, was ich als guten günstigen Halter nehmen könnte?

    Wenn ich nun eine vertikal und eine horizontal anbau, von wo bis wo messe ich dann die 40cm? Bist du mit weniger Abstand langsamer gewesen oder warum hast du den Abstand erhöht?

    Was noch auffiel: Bei diesen Antennen sind auch beide in der selben Richtung.Oder ist das nen anderes Prinzip?
    http://www.amazon.de/Wittenberg-Ant...=sr_1_4?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1330529105&sr=1-4

    Wirklich super Forum ;) Hier bleib ich

    EDIT: Der Edelstahlkaminschlot kann da leider nicht weg und auch ist das der einzigste Platz mit Empfang.
     
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    Vortex

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    Ohh, wie cool. Vielen Dank erstmal. Ist eigentlich alels bean ttwortet. Du hast zwischen den Antennengrundkörpern die 40cm ja?

    sorry für die schreibweise...meine backspacetaste geht seit rechnerneustart nicht mehr..kann also keine falscheingaben mehr "ausbügeln"
     

    Dr.Eisenbart

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    Ich hoffe, du kannst damit was anfangen. Deinen Montagefehler hast du erkannt bei den Reflektorstäben?
    Wie du siehst habe ich die Antenne unter Dach, ca 40cm Abstand zwischen den Grundträgern. Wenn es mehr oder etwas weniger ist, macht das auch nichts.
    Zu dainer Schriebwaise : dass magt nix, das kahn ich auch. :) :)

    Du weißt doch, wer Schreibfehler findet, kann sie behalten.
    Viel Spaß noch

    Dr.E.
     

    54nlow

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    Bei Antenngruppen gibt es AH und BE Werte . Die Abstandswerte für eine 10 Element zB sind AH 450 mm und BE 500 mm in unserem VF Frequenzbereich zB.

    AH ist für Senkrecht und BE für Waagerecht.:)

    Übrigens die Refrektorstäbe müssen innen sein , da der eine Refrektor schon so hinter dem Dipol sitzt. Muss eine Ebene ergeben ..

    Hier mal meine : zwei 10ner Abstand 520 mm mitte Antennenelemet ( 16ener) Zwei Balken am Router stabile Verbindung zwischen 16 und 27 Mb. keine Ausfälle mehr !DSCI0112.jpgDSCI0113.jpg

    Nachtrag : Der eine oder andere wird sich wundern warum die Antennen so tief liegen. Sind gerade mal 2cm über Balkon verzinkte Stalkante. Dachte schon das ich hier kein Glück haben werde ..aber es funktioniert. Hatte sie vorher in etwa 2,30 m Höhe . §0 minuten später war Vermieter anwesend.......

    schönen abend allen ..
     
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    Vortex

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    Ich danke euch erstmal..Nochmal:) Bin wirklich in einigen Foren angemeldet, aber sch schnell, kompetent und freundlich wird einem selten geholfen..
    Werde nächste Woche nochmal den Standort ändern. Vielleicht gehts doch auf dem Dachboden.
    Bin leider vorher nicht da.
    Nochmal zu H/V also muss ich sie einfach nur genauer ausrichten und sollte dann besseren Speed bekommen?

    BTW: Wie sieht es eigenlich mit Strahlenbelastung aus? Bin jetzt um Gottes Willen niemand, der höchst "anfällig" für so was ist. Weiss da nur überhaupt nix drüber, immerhin steht die Antenne jetzt auf dem südlichen "Grillbalkon" Und auch steht das Sofa gleich hinter der Wand-
    Wie messe ich eigentlich die max 23dB in Senderichtung die zulässig sind?
     

    ospel

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    Guten Morgen Vortex,

    das liegt Wahrscheinlich daran, dass die User dieses Forums zum größten Teil aus "Landbevölkerung" bestehen. Und da sind die Umgangsformen halt noch etwas anders als in Großstädten.

    Ob du jetzt mit einer H/V-Ausrichtung einen besseren Speed bekommst wird dir nur ein Versuch zeigen aber die Chance ist meiner Meinung nach größer als mit H/H oder V/V.

    Um die Strahenbelastung mach ich mir persönlich überhaupt keine Sorgen, da ist ein DECT-Telefon direkt am Ohr um einiges schlimmer (ist nur meine subjektive Einschätzung).

    Für die max. 23dB Sendeleistung ist bei einer gekauften Antenne der Hersteller verantwortlich denke ich. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass da plötzlich jemand bei dir mit einem Messgerät vor der Tür steht und das überprüfen will!? Also auch darum würde ich mir absolut keine Sorgen machen.

    VG Ospel

    @Dr.E
    ...ich war mal wieder zu spät...;o))
     
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    tomas-b

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    Leichte Korrektur des Beitrages von Ospel:

    Für die Einhaltung der maximal erlaubten Sendeleistung ist ausschliesslich der Betreiber der Sende- und Empfangsanlage verantwortlich. Und nicht der Antennenhersteller. Natürlich kann man es dann versuchen, dem Hersteller in die Schuhe zu schieben, aber die weisen ja meistens auf die gesetzlichen Regularien hin und sind somit aus dem Schneider. Außerdem kann der Hersteller ja nicht wissen, was der Käufer nach dem Erwerb mit dem Produkt anfängt.
    Es obliegt somit allein dem Benutzer, seine Anlage so zu dimensionieren, dass sie den gesetzlichen Vorschriften entspricht, wenn man da auf Nummer Sicher gehen will.
    Oder man spendiert allen DVB-t - guckenden Nachbarn, die ihre Fernsehantenne in direkter Hauptstrahlrichtung der eigenen LTE-Antennen(n) haben, eine neue SAT-Alage und ist bei der Montage behilflich... Wenn sich jemand beschwert, ist die BNetzA dazu verpflichtet, dem nachzugehen, und dann kann es sehr schnell dazu kommen, dass es an der Tür klingelt... wenn man halt bei der Montage der Antennen nicht die nötige Umsicht walten lässt.

    Zu den gesetzlichen Werten selbst:
    die +23 dBm sind die maximal erlaubte Sendeleistung am Antennenanschluss eines Endgerätes (21 dBm +/- 2 dB). Bei Verwendung von rundstrahlenden Antennen ergibt sich dann (durch den Systemgewinn von ca. 2 dBi) ein maximal erlaubter EIRP (Equivalent Isotropic Radiated Power = abgestrahlte Sendeleistung) von maximal +25 dBm.
    Und jetzt muss man halt rechnen, an den Antennenbuchsen des Endgerätes kommen eben maximal +23 dBm an, wird der Kabelverlust (in dB) direkt abgezogen und der Antennengewinn (in dBi) wieder draufgerechnet. Also:
    EIRP [dBm] = Ausgangsleistung UE [dBm] - Kabelverlust [dB] + Antennengewinn [dBi]

    Bei einer Anlage mit einer 12 dBi Antenne und 5 Metern H155 würde sich also folgendes ergeben:

    EIRP [dBm] = 23 dBm - (5 m x 0,25 dB/m) + 12 dBi
    EIRP [dBm] = 33,75 dBm

    Das heißt, man macht aus den eigentlich erlaubten 0,32 Watt (25 dBm) ziemlich krasse 2,37 Watt (33,75 dBm). Und den Unterschied kann man auch bei 100 Meter Entfernung zur Antenne noch ziemlich gut nachmessen...
     

    ospel

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    Hallo tomas-b,

    danke für die Berichtigung meiner Aussage. Aus dieser Warte habe ich das nich gar nicht betrachtet. Sehr interessant und auch ein schön verständliches Rechenbeispiel. Der Otto-Normalverbraucher (einschließlich ich) wird damit aber überfordert sein und muss sich dann auf die Aussagen des Antennenherstellers bzw. div. Datenblätter verlassen. Ich glaube aber schon, dass der Antennenhersteller die Grenzwerte einhalten will/muss. Allerdings kann er natürlich nicht wissen, ob der Endverbraucher das Antennenkabel dann auf Minimallänge kürzt und somit die Grenzwerte überschreitet. Da hast du natürlich vollkommen recht.

    Nochmal besten Dank für diesen sehr informative Post.

    VG Ospel
     

    tomas-b

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    Bestes Beispiel, wie man es richtig macht als Hersteller, ist doch das Funkwerk. Sie liefern ihre Antenne grundsätzlich ohne Kabel aus, schreiben aber in der Bedienungsanleitung, dass man auf die gesetzlichen Vorschriften achten muss. Gleichzeitig bieten sie auch ein Kabel an, welches die Leistung der Antenne auf das erlaubte Maß drosselt.
    Jetzt ist es jedem freigestellt:
    - auf Nummer Sicher gehen, dann nehme ich das empfohlene Kabel
    - auf alles *einen Haufen machen*, dann mit dem kürzesten Low Loss Kabel, was möglich ist die maximale Ausbeute erzielen, aber auf eigenes Risiko
    - sich mit der Materie beschäftigen, wenn die 5 Meter nicht reichen, dann such ich mir ein passendes Kabel, was bei meiner Wunschlänge genau soviel Dämpfung hat, wie das optionale 5 Meter Kabel vom Hersteller

    An den Hersteller kommst du da bestimmt nicht ran, er ist seiner Informationspflicht ja nachgekommen und man kann die Kunden, die mehr als 5 Meter brauchen, ja auch nicht ausschließen. Aus wirtschaftlicher Sicht kann der Hersteller aber auch nicht 20 verschiedene Kabeltypen- und Längen anbieten, um jedem Bedarfsfall abzudecken...
     

    UMTS-Noob

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    Leichte Korrektur des Beitrages von Ospel:

    Zu den gesetzlichen Werten selbst:
    die +23 dBm sind die maximal erlaubte Sendeleistung am Antennenanschluss eines Endgerätes (21 dBm +/- 2 dB). Bei Verwendung von rundstrahlenden Antennen ergibt sich dann (durch den Systemgewinn von ca. 2 dBi) ein maximal erlaubter EIRP (Equivalent Isotropic Radiated Power = abgestrahlte Sendeleistung) von maximal +25 dBm.
    Und jetzt muss man halt rechnen, an den Antennenbuchsen des Endgerätes kommen eben maximal +23 dBm an, wird der Kabelverlust (in dB) direkt abgezogen und der Antennengewinn (in dBi) wieder draufgerechnet. Also:
    EIRP [dBm] = Ausgangsleistung UE [dBm] - Kabelverlust [dB] + Antennengewinn [dBi]

    Bei einer Anlage mit einer 12 dBi Antenne und 5 Metern H155 würde sich also folgendes ergeben:

    EIRP [dBm] = 23 dBm - (5 m x 0,25 dB/m) + 12 dBi
    EIRP [dBm] = 33,75 dBm

    Das heißt, man macht aus den eigentlich erlaubten 0,32 Watt (25 dBm) ziemlich krasse 2,37 Watt (33,75 dBm). Und den Unterschied kann man auch bei 100 Meter Entfernung zur Antenne noch ziemlich gut nachmessen...

    Nach langem Googeln bin ich in diesem Thread gelandet :)

    Gleich vorne weg bei mir gibt es kein LTE ich hänge an einer sehr bescheidenen UMTS verbindung, versuche mich grad schlau zu lesen über verwendung von Antennen.
    Der beitrag von tomas-b hat mir sehr geholfen, jedoch habe ich eine Frage:
    Ich versuche heraus zu finden was für eine Leistung mein USB Modem (K4605-H baugleich E372) am ext.antennen Anschluss überhaupt bereitstellt ?
    Oder muss ich hier von 23 dBm ausgehen ?

    Mfg UMTS-Noob
     

    tomas-b

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    Ja, auch dein UMTS-Stick stellt 21 dBm (+/- 2 dB) am Antennenausgang zur Verfügung.
    Die genaue Leistung kann man nur an einem Messgerät bestimmen, erfahrungsgemäß kannst du aber von 22 ... 23 dBm ausgehen.
     
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