Neuling wie stelle ich die optimale Verbindung her?

Dieses Thema im Forum "Deutsche Telekom" wurde erstellt von dorota, 20. Januar 2013.

  1. dorota

    dorota New Member

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    Hallo
    Ich wohne auf dem Lande und habe nur 384er Leitung
    Nun bekomme ich Call&Surf Comfort via FunkM/Universal undSpeedport LTE2
    Sendemast hat 800mhz und ist ca. 4,5 km entfernt
    Wenn ich fast direkten Sichtkontakt(nur paar Bäume) haben möchte brauche ich 10 Meter entfernt eine Aussenantenne
    sonst habe ich 2 Wände und in 50 Meter ein Gebäude dazwischen.Habe schon mal bischen gestöbert(als Laie)
    Yagi Richtantenne und Low noss Kabel Ps.Habe jetzt als Router eine Fritz-Box7390 .Telecom Mitarbeiter sagte mir:könne ich
    dranlassen und die Speedport LTE 2 nur mit einem Kabel für LTE Verbindung anschließen.Bin für jeden Tipp dankbar
    Gruß Dorota
     
  2. PonyXX

    PonyXX Member

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    Ich denke das flutscht auch ohne Antenne.Erst Mal probieren.Ich habe den selben Tarif und ähnliche Bedingungen und gerade einen Download von 34.000 kbit/s.Schönen Sonntag.
     
  3. DeLe

    DeLe Member

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    Die beste Lösung wäre - wenn möglich - den Speedport-Router dort aufzustellen, wo du den besten Empfang hast. Dann per Lankabel
    in die fritzbox. Länge kann ohne Weiteres bis 100m betragen.
    Zweitbeste Lösung: Mit Antenne. Ich würde aber auf jeden Fall erstmal ohne probieren.
    Gruß
     
  4. tomas-b

    tomas-b Well-Known Member

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    Aus kostentechnischer Sicht ist es immer günstiger, wenn man auch die Antenne verzichtet.
    Aus technischer Sicht ist eine Außenantenne immer die bessere Lösung, auch wenn man den Gewinn nicht unbedingt braucht. Bei einer Länge des Antennenkabels von 10 Metern und einer Antenne mit nur mäßigem Gewinn (maximal 8 dBi) stellt auch die Nähe zur Basisstation (in Bezug auf eventuelle Nezustörungen) kein Problem dar. Zumal er mit diesem Aufbau dann auch in den Bereich der Sichtverbindung kommt. Der Verbindungsqualität und Stabilität kommt das auf alle Fälle zu Gute, weiterhin hat man die Strahlung aus dem Gebäude raus und die Hausisolierung/Wärmeschutzverglasung hat keinen Einfluss mehr...
     
  5. dorota

    dorota New Member

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    Hallo
    Super Forum mit so schnellen Antworten habe ich nicht gerechnet
    Werde es wohl erst ohne Aussenantenne probieren.Stimmt es das wen immer mehr Benutzer den gleichen Sendemasten benutzen die Geschwindigkeit kontinuierlich schlechter wird?Das wären ja auch keine schönen Aussichten.
     
  6. shadowworld

    shadowworld New Member

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    ja, das stimmt. LTE ist wie UMTS ein sogenanntes "shared medium", man teilt sich die bandbreite mit allen anderen nutzern. daher gibt es ja auch die bandbreitenbeschränkung. ohne diese, wäre LTE dank ein paar sogenannten "power usern" dann kein erlebnis mehr....
     
  7. tomas-b

    tomas-b Well-Known Member

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    Ja, das stimmt leider und lässt sich bei einem Mobilfunksystem auch derzeit nicht vermeiden. Jede Funkzelle kann nur eine bestimmte Datenrate insgesamt liefern und momentan liegt diese noch in einem Bereich, den man auch gut alleine ausfüllen kann (bei einer 800 MHz - LTE-Zelle sind es ungefähr 85 MBit/s). Je mehr Nutzer sich nun in diese Zelle einbuchen, desto weniger bleibt also für den einzelnen übrig. Deshalb gibt es ja auch die Drosselgrenzen, sie sollen bewirken, dass jeder User möglichst wenig Zellast erzeugen...
     
  8. dorota

    dorota New Member

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    Hallo Dann kann meine Empfangsstärke so gut sein wie will wenn zu viele an meiner Zelle .dranhängen nütz mir das nichts.Aber wo ist dann die Grenze habe ich dann irgendwann wieder meine super 384er Leitung?
     
  9. wellmann

    wellmann New Member

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    Die Auslastung hängt auch immer von der Tageszeit ab. Am frühen Abend, wenn die Leute von der Arbeit zurückgekommen und den Haushalt erledigt haben, nutzen viele das Internet. Dann kann es sein, daß es deutlich langsamer ist, als z.B. mitten in der Nacht. Wie genau die Auslastung in Deiner Zelle sein wird, kann Dir niemand sagen. Evtl. kennst Du die Internetgegebenheiten in der Umgebung, d.h. gibt es viele Leute, die nur DSL384 oder sogar gar kein DSL bekommen und dementsprechend auf LTE wechseln oder sind dies nur wenige...
    Um Dich aber etwas zu beruhigen: die meisten kommen im LTE-Netz der Telekom noch Rund um die Uhr locker auf 20 Mbit/s und mehr, weil es nicht stark ausgelastet ist. Das heißt nicht, daß es bei Dir genau so sein muß, aber nur mal aus Erfahrung gesprochen. Bandbreitengarantien gibt es leider nicht - theoretisch sind selbst 384 kbit/s nicht garantiert. (siehe die Erklärung von tomas)

    Die 7390 hat übrigens einen Volumenzähler unter "Internet">"Online-Monitor">"Online-Zähler". Dort kannst Du schon mal grob abschätzen, ob Du mit den 15 GB des M-Tarifes hinkommen würdest, wobei Du Dich selbst nach den 15 GB ja eh nur auf Deine alte DSL-Geschwindigkeit verschlechterst. (Tendenziell ist man aber mit schnellem LTE eher dazu geneigt, seinen Volumenverbrauch gegenüber DSL384 weiter zu steigern.)
     
  10. dorota

    dorota New Member

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    Hallo
    Mein Verbrauch jetzt im Schnitt 5 GB Lade keine Filme runter nur würde dann Skypen
    Bei Verfügbarkeit lt. Telekomseite bis 16Mbit/S
     
  11. wellmann

    wellmann New Member

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    Das mit der Verfügbarkeit hat nicht zwingend etwas zu sagen - kann auch wesentlich mehr als 16 Mbit/s werden. Meistens kommt die 16 Mbit/s-Meldung bei HSPA-Ausbau, der Speedport LTE II wählt aber auch ein LTE-Netz, wenn er eins findet.
     
  12. DeLe

    DeLe Member

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    Eine halbe Stunde skypen verbraucht ca. 500 MB an Datenvolumen.
     
  13. nota2225

    nota2225 Active Member

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    wie geht das. Am Notebook meiner Frau ist skype aktiv und geht mit super Qualit. DSL mit 384er up. 500 MB braucht aber fuer den up ca. 3 Stunden. Liegt ggf. auch an der Bildquali?

    Edit: Was mir noch einfaellt. Da duerfte ja bei keinem DSL (bis 16K) technisch kein Skype moeglich sein. 500 Mb innerhalb 1/2 Stunde braucht 2 Mbit upstream.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2013
  14. DeLe

    DeLe Member

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    Skype prüft die Leistungsfähigkeit der Verbindung. Bei 384 Kbit kann das durchaus sein, daß du mit so wenig Traffic auskommst.
    Die Auflösung der Cam spielt auch eine große Rolle. Skype nimmt sich das, was es kriegen kann. Man kann es nicht beeinflussen.
     
  15. DeLe

    DeLe Member

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    Du musst up u. down berücksichtigen, also wäre dann nach deiner Berechnung jeweils 1 Mbit.

    edit: Nota, du hast dich verrechnet. Ich bekomme da nur 0,28 Mbit/Sek. raus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2013
  16. DeLe

    DeLe Member

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    Sorry Nota, du hast doch Recht! Ich habe MB mit Mbit verwechselt - also 0,28 MB X 8 = 2,24 Mbit
    Wie war das noch....wer Recht hat.....???
     
  17. ospel

    ospel Administrator

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    Hallo dorota

    Wenn immer diese Frage kommt

    und ich intensiv darüber nachdenke werde ich irgendwann blöd. Wie bei Filmen mit einem Zeitsprung. Dann sitze ich immer hier und konstruiere mir die wildesten Szenarien um es irgendwie plausibel und verständlich zu erklären – letztendlich bekommt mein Hirn immer einen Speicherüberlauf.....;o))

    Ich probier’s trotzdem.

    Szenario 1:
    Um leichter zu rechnen sagen wir mal ein Sender hat eine Gesamtkapazität von 100 Mbit/s und an diesem Sender hängen 100 User. Würden jetzt zufällig alle gleichzeitig eine große Datei downloaden, dann würde das bei jedem mit 1 Mbit/s passieren. Wenn jetzt aber die eine Hälfte die Datei am Vormittag und die andere Hälfte am Nachmittag zieht, geht das bei jedem schon mit 2 Mbit/s usw.

    Die Provider hoffen natürlich bei der Auslastung von Sendern, dass sich das Verhalten der User auf die 24 Stunden eines Tages verteil. Das ist aber Wunschdenken und es wird immer zu Engpässen kommen.

    Szenario 2:
    Der Sender hat theoretisch immer noch eine Gesamtkapazität von 100 Mbit/s aber jetzt hängen 10 User dran, die alle einen Vertrag bis 50 Mbit/s haben. 2 davon starten gleichzeitig einen Dauerdownload (oder ziehen sich übers I-Net ein HD-Filmchen rein).
    Die Kapa des Senders ist bereits an seiner Grenze. Jetzt kommt der dritte und schaut sich ein wenig bei YouTube um. Für die paar Minuten, in denen sich dieser den ein oder anderen Kurzfilm anschaut, bleiben für jeden nur noch 33 Mbit/s. User 3, 4 und 5 surfen auf Reiseportalen mit vielen schönen, bunten, hochauflösenden Bilderchen. Für die paar Sekunden, die für den Seitenaufbau benötigt werden stehen jedem nur noch 20 Mbit/s zur Verfügung.
    Genau in diesem Augenblick rufen 4 User von den übrigen 5 gerade E-Mails ab und von Tante Erna sind wirklich schöne Fotos der letzten Familienfeier im Anhang. Und der letzte macht gerade einen Speedtest und ärgert sich schwarz, dass es trotz einem 50 Mbit/s-Vertrag nur 10 bekommt.

    ...Und jetzt kommt die Drossel ins Spiel...

    Szenario 3:
    Wieder Gesamtkapazität von 100 Mbit/s, 10 User und 9 ziehen mittels Downloadmanager dauerhaft Massen von Daten. Der 10te macht mit seinen übrigen 11,1 Mbit/s einen Speedtest und ärgert sich schon wieder. Alle haben wieder Verträge mit 50 Mbit/s und 30GB Highspeedvolumen. Nach 6,14 Stunden fallen die 99 Dauersauger in die Drossel und können nur noch mit 386 Kbit/s ihr Unwesen treiben (386 kbit/s x 99 = 38214 kbit/s = 37,32 Mbit/s) . Für User 100 bleiben von der Gesamtkapazität nun stolze 62,68 Mbit/s die aber dann durch seinen Vertag mit 50 Mbit/s gedeckelt sind. Speedtest => Freude!

    Somit kann User 100 das LTE für den Rest des Monats in vollen Zügen genießen (bis er selbst in die Drossel fällt)

    ...und deshalb halte ich persönlich die Drossel auch für sehr wichtig. Denn nur ein paar Dauersauger können die Performance eines Senders dermaßen zu Nichte machen, dass sich der Rest nur noch ärgern kann...


    So, nun ist es aber genug denke ich...oder?
     
  18. akoch

    akoch Active Member

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    Schön beschrieben Ospel.
     
  19. Zwergel

    Zwergel Member

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    Hi Ospel,

    danke für deine tolle Beschreibung der Zusammenhänge, wobei ich ein Szenario ergänzen würde:

    Szenario 4:

    Der Netzbetreiber stellt den Vertragspartnern ein Netz zur Verfügung, daß bei relativ hoher Gleichzeitigskeitsquote von Nutzern eine Sendeleistung anbietet, damit alle Nutzer zumindest eine 40-50% Empfangsleistung beziehen, wie sie diese auch als Max-Leistung bezahlen.

    Wir alle als Nutzer eines Funk-Mediums kaufen etwas ein wo eben nur die Max-Leistung beschrieben ist, aber nichts garantiert wird, noch nicht mal das Min. bei Drosselung. Wer würde bei anderen Verträgen so was abschließen? Ich stelle mir eben vor, die E-Werke würden ebenso agieren, also einen Vertrag für z.B. 25 Kw-Anschlußleistung und dann wenn viele Menschen eben Strom abnehmen zwangsweise die Hälfte der Geräte im Haus abschalten, weil eben zu viele Menschen gleichzeitig Strom benötigen. Das Geschrei möchte ich mal erleben.Bei LTE sollen wir das als normal empfinden? Insbesondere wenn ich davon ausgehe, daß z.B. VF auf Dauer ganz vom Draht Abschied nehmen will, dann müßte bei den Kapazitäten für Funk deutlich nachgelegt und viel mehr Sendeleistung installiert werden, sonst leben wir auf Dauer mit den Einschränkungen oder suchen Alternativen, die es leider derzeitig auch nicht flächendeckend gibt.

    Ich meine, es sind nicht unbedingt die kleine Menge an Dauersaugern, sondern zu geringe Leistungsangebote der LTE-Anbieter, aber da hat der Vertragspartner ja keinen Einblick und die Aufsicht BNetzA ist wohl froh, das sich da überhgaupt was tut.

    Gruß
    Michael
     
  20. shadowworld

    shadowworld New Member

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    alle VF DSL-kunden, die sich auf das wechselangebot einlassen, wenn es kommt, werden wohl aber übel mit den einschränkungen leben MÜSSEN! :(
     

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