Lat 22 Duo idealer Abstand der beiden Einzelantennen ? ?

Dieses Thema im Forum "Antennen" wurde erstellt von firebox, 19. September 2013.

  1. firebox

    firebox New Member

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    Hallo,

    ich möchte mir testweise eine LAT 22 Duo mit folgenden Masthalter zulegen:

    http://www.voelkner.de/products/215905/Universal-Masthalterung-fuer-Lte-Antenne.html

    auf dem Bild sind die beiden Antennen aber senkrecht montiert. Man sollte die Antennen aber normalerweise so montieren, dass eine Senkrecht und eine Waagerecht ist, oder ??? Sind dann bei dieser Montageart die Antennen nicht zu NAHE beieinander ???

    Habe schon LAT22 gesehen, die an so einem Halter montiert sind. Dieser sieht wesentlich breiter aus.....

    http://www.antennendiscount24.de/DUO-Antennenhalter-U-Wittenberg

    Mir sieht der erste Halter so aus, als wäre er für 2 x Senkrecht vorgesehen, wohingegen der zweite für eine senkrecht/waagerecht Montage wäre...... was meint ihr? reicht der Abstand des ersten Halters für eine sekrecht/waagerecht Montage aus ?
     
  2. tomas-b

    tomas-b Well-Known Member

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    Nein, der erste Halter reicht nicht aus. Da wären die Antennen zu dicht bei einander.

    Mein bevorzugter Abstand ist 80 cm mindestens, damit die sich so wenig wie möglich beeinflussen können.
    Es gibt zwar die Faustformel mit dem Abstand = Wellenlänge (also ca. 40 cm), wenn ich aber die Entkopplung zwischen beiden Antennen messe, nimmt die Entkopplung noch deutlich ab, wenn ich den Abstand weiter verringere.
     
  3. firebox

    firebox New Member

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    Hallo @tomasb,

    ich habe es schon vermutet :( Dann muss ich den Halter wohl breiter machen! Woher kommt eigentlich immer die 2 x senkrechte Anordnung!???? Das sieht man öfter. Auch auf der Schachtel der LAT22 ist 2 x senkrechte Montage abgebildet ....
     
  4. tomas-b

    tomas-b Well-Known Member

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    Dieses Bild stammt von Herstellern/Händlern, die zu Beginn des LTE-Ausbaus nicht wussten, wie das MIMO bei einer LTE-Basisstation technisch umgesetzt wird.
    Beim WLAN wird es ja in der Regel auch nur durch einen räumlichen Versatz der Antennen realisiert, aber da geht es halt nur um eine Funkstrecke von einigen Metern... Und das war dann aber vermutlich auch der Ansatzpunkt für diese Bilder.
    Bei MIMO über viele Kilometer hinweg muss halt was anderes machen, also hat man Antennen mit einer um 90° versetzten Polarisation verwendet. Aber das wurde halt anfangs nirgends wirklich thematisiert, somit wussten es nur die Hersteller, die unmittelbar mit einem Provider zusammengearbeitet haben...
     
  5. firebox

    firebox New Member

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    Hallo @tomas-b,

    ja das scheint so gewesen zu sein. Dann muss ich den wohl etwas aufweiten müssen :)

    Vielen Dank @tomas-b

    EDIT: Noch eine Frage. Ich möchte das originale Antennenkabel von der LAT 22 Antenne auslöten, und gegen ein 3m LMR-240 Times Microwave mit schon vormontierten SMA Stecker wieder an die LAT´s einlöten. Meine Frage nun, kann man das Kabel von der Antenne selber irgendwie weglöten? (Löten kann ich sehr gut! Man müss nur an die Lötpunkte hinkommen können), und ist das LMR-240 Times Microwave wirklich besser als ein Belden H155 (was LTE betrifft) ... Das es etwas "starrer" ist, hat mir der Verkäufer gesagt ... ich meine aber, dass das LMR-240 nur im höheren Frequenzbereich (2000 Mhz) Vorteile gegenüber dem Belden H155 bringt. Da warte ich aber lieber auf die Aussage der Profis hier :)

    Mir würde eine Firma dieses Kabel in 3m länge mit den SMA Stecker bauen. Verlangen aber auch um die 30 Euro dafür .... ist das nicht etwas zuuuu teuer ???
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. September 2013
  6. tomas-b

    tomas-b Well-Known Member

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    Die beiden Kabel nehmen sich nichts, die paar hundertstel dB machen unterm Strich den Kohl nicht fett und können vernachlässigt werden. Vor allem bei nur 3 Meter Kabellänge.

    30 Euro für die 2 Kabel sind nicht zu teuer, wenn sie die entsprechende Qualität . Inkusive Versand gibt es die bei mir auch nicht billiger. Und ich baue die halt immer selbst...
    Man darf die Preise natürlich nicht mit der Ebay-China-Ware vergleichen, wo schon beim ersten Angucken der Stecker abfällt...

    In deinem Fall würde ich aber einfach nur das vorhandene Kabel kürzen. Der Speisepunkt bei der LAT befindet sich in der Spitze der Antenne unter der Plastekappe. Guck dir aber genau an, die die Kabel dort dran sind, damit du das gekürztzte Kabel dann wieder genauso anlötest. Am Besten mit dem Handy ein Foto, dann geht auch nichts schief.
    Das wird dann auch kein Filligran-Löten, du brauchst dafür auf alle Fälle einen sehr leistungsstarken Lötkolben, da die ganze restliche Antenne die Wärme gut ableitet...
     
  7. firebox

    firebox New Member

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    Hallo @tomas-b,

    das originale Kabel wollte ich deshalb nicht kürzen, da ich es schwerer empfinde einen einen SMA Stecker aufzucrimpen. Oder meintest du das originale Kabel an der Antennenseite kürzen? Da ist aber dann am anderen Ende (zur Turbobox) ja noch ein FME Stecker, der wiederum durch einen SMA Adapter vermutlich wieder etwas Leistung frisst. Darum wollte ich ein neues Kabel in der entsprechenden Länge nehmen.....

    Was denkst du, wie sich die relativ kurze Kabellänge von nur 3m bei der LAT22 im Gewinn auswirkt ??
    Bei 10m hat die ja um die 11 dBi, oder ????

    EDIT: Wenn du die auch baust, dann nehme ich das Kabel auch natürlich von dir :eek:))

    Es sollte alles so verlustarm wie möglich sein ..... bekomme erst heute abend die LAT Antenne, und kann mir dann auch erst die Lötstellen ansehen.... ich kann bis 400 Grad den Lötkolben aufheizen .....

    Und wenns nicht wirklich andere Vorteile hat (z.b. beim anlöten, dann würde ich auf das Belden H155 zurückgreifen )
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. September 2013
  8. ospel

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    Hallo firebox,

    ich würde das vorhandene Kabel (Belden H155) verwenden....Von der Antenne auslöten, auf die gewünschte Länge abschneiden, abisolieren und wieder in die Antenne anlöten. Die Verluste durch den Adapter FME=>SMA kann man denke ich vernachlässigen.

    Viel Erfolg
     
  9. firebox

    firebox New Member

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    Hallo @ospel,

    das wäre zwar die schnellste und einfachste Lösung. Sollte die Antenne aber nicht den gewünschten Erfolg bringen, so könnte ich später wieder die ganzen 10 m incl. dem SMA Adapter dran löten, und sie wieder verkaufen. 4m wird den meisten potentiellen Käufern doch zu wenig sein.

    Und so kaufe ich ein 2 x 4 m H155 mit SMA Stecker, dass kostet nicht soviel wie wenn ich später nochmal 10m dazu kaufen muss.

    @tomas-b: wenn du auch so Kabel verkaufst, dann würde ich 2 x 4m Belden H155 mit SMA Stecker bei dir bestellen. Sagst mir was du dafür bekommst, dann überweise ich Dir das Geld heute noch :) Vielleicht kann ich dann Dienstag oder Mittwoch schon die Antenne montieren :cool:
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. September 2013
  10. tomas-b

    tomas-b Well-Known Member

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    Da wir an diesem Wochenende unser Forentreffen haben, kann ich dir so schnell das Kabel nicht liefern. Vor Montagabend werde ich nicht zum Bauen kommen, Dienstag zur Post, ich denke, dass du dann am Donnerstag dein Kabel hast...

    Sonntag Abend kann ich dir das Angebot schicken, gib mir per PN einfach deine Mail-Adresse, falls es dir nicht zu lange dauert... :)

    Edit: Bei mir gibts aber dann RF 240, und die 11 dBi der Antenne gelten ohne Kabel. Mit 10 m Kabel dürfte er dann 2 ... 3 dB geringer sein und mit 4 Metern nur noch 1 ... 1,5 dB niedriger.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. September 2013
  11. firebox

    firebox New Member

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    @tomas-b

    Du hast Post :) ja Donnerstag muss dann auch noch reichen ..... ich hoffe, dass ich mit der LAT22 Duo einen einigermaßen "ebenbürtigen" Gegner zu meiner MIMO XPOL-15 mit 15 dBi habe. Der Öffnungswinkel ist zumindest schon mal um einiges größer als bei meiner BAZ Richtantenne ....

    EDIT: Kabel habe ich schon rausgelötet :cool: da kommt einen eine Entlötstation schon zu gute ;)

    **********************************************************************************************************

    EDIT 2: Habe eben nochmal die Antenne im "jetzigen Zustand" durchgemessen. Dabei habe ich zum einen festgestellt, dass ein FME Stecker nur auf das Kabel "draufgesteckt" war (konnte man ganz leicht abziehen!!!) und zum anderen stellte ich fest, dass die Antenneteile, die ja bei diesem System übereinander liegen total unterschiedliche Widerstandswerte aufweisen.
    Bei der ersten Antenne, wo ich heute das kabel abgelötet habe, hat der obere und untere Antennenteil einen 0 Ohm Widerstand; also voll Durchgang!. Die 2 te Antenne hat hingegen mal einen sehr hohen (fast unendlichen Widerstand) und wenn man leichten Druck auf die Hälften ausübt, schwankt der Widerstand von 14 Ohm bis über 100 hin zu unendlich.

    Dürfen bzw. müssen die Hälften überhaupt einen Kontakt untereinander haben ?? Ich meine dass es so sein sollte, dass der Innenleiter auf die untere Antennehälfte übertragen müsste, und der Schirm mit der oberen Hälfte verbunden sein sollte. Dann ist aber auf der anderen Seite ein Verbindungsbügel (wo die Antenne am Masthalter befestig wird), der ja dann die Seiten wieder verbindet.

    Normal müsste ich doch bei der Antenne wo ich das Kabel noch nicht weggelötet habe, zwischen Innenleiter und Schirmung die 50 Ohm vom Antennenkabel messen können. oder ?

    Bevor ich die neuen Kabel von tomas-b anlöte, möchte ich sicher sein, das die Antenne an sich selber auch wirklich in Ordnung ist! dazu muss ich aber wissen, ob die ober und unterseite der jeweiligen Antenne miteinander elektrisch verbunden sein dürfen
    und welche Widerstandswerte hier zu berücksichtigen sind ...

    **********************************************************************************************************
     

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    Zuletzt bearbeitet: 20. September 2013
  12. tomas-b

    tomas-b Well-Known Member

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    Ja, die Verbindung muss sein, sie gehört zum Antennendesign. Ohne würde sie nicht funktionieren.
    Und die 50 Ohm kannst du nicht messen, das ist die Leitungsimpedanz bzw. der Fußpunktwiderstand der Antenne bei der Nennfrequenz. Und nicht bei einer Gleichstrommessung mit einem Ohmmeter...

    Dass sich der FME-Stecker einfach so abziehen lässt, ist natürlich Mist und spricht nicht gerade für eine gute Qualität. Zumindest, wenn er sich sehr leicht abziehen ließ, dann war die Crimpung definitiv nicht in Ordnung.
    Und auch die schwankenden Werte bei der Messung am Speisepunkt der Antenne dürfte nicht sein, bei der Messung mit einem Ohmmeter müssten es immer 0 Ohm sein...
     
  13. firebox

    firebox New Member

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    Ok, also dann ist die eine Antenne, wo ich das Kabel weggelötet habe i.O., denn da besteht diese Verbindung (0 Ohm)

    Dann muss ich mir nochmal die 2 te Antenne, da wo das Kabel noch dran ist, anschauen. Da habe ich zwischen den beiden Hälften einen sehr hohen Widerstand, und wenn ich einen leichten Druck drauf ausübe, fällt dieser (und schwankt ständig)

    Zwischen Innenleiter und der Schirmung müsste ich dann nach vollendeter Arbeit 0 Ohm haben, oder ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2013
  14. Honigdieb

    Honigdieb Member

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    Moin!

    Also, bei der LogPer läuft die gleichstrommäßige Verbindung über die Masthalter und dort, und nur dort darf eine galvanische Verbindung zwischen den beiden Schenkeln bestehen.

    Zum zweiten vermisse ich den Klemmkonus am Koxialkabel, könnte es sein, dass sich dieser in das innere des Vierkant-Aluprofils verpieselt hat?

    Im übrigen hast du die Schwachstelle der Wittenberg-Antennen auseinander gebaut, genau hier schlägt der Gammel zu, Alumpium oxidiert nun mal sehr schnell, und der vernünftige Kontakt ist dahin.
    Also, Schleifpapier, alles schön blank machen und das ganze nach erfolgreicher Montage mit Plastikspray behandeln.

    GrussGruss
     
  15. firebox

    firebox New Member

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    Hallo @Honigdieb,

    der Klemmkonus ist schon vorhanden, den sieht man nur auf den Bildern nicht. Aluminumoxidation kann ich keine sehen, aber da wo der Innenleiter "Aufgenietet" in die untere Antennenhälfte führt, konnte ich einen Übergangswiderstand messen. Nun habe ich im Bereich der Vernietung das ganze gut angeschliffen, und satt verlötet. Wo ich nun vorher 5 Ohm gemessen hatte, sind es nun nahezu 0 Ohm. Bin schon am überlegen, ob ich nicht diese Schwachstellen mit Batteriepolfett gegen Feuchtigkeit und Korrossion verwenden soll. Auch an den Stellen, wo die Schenkel mittels der Halterung verbunden werden, kann ja auch ständig Wasser reinlaufen. Durch das Einsprühen mit Kontakt 60 und anschliessenden Versiegeln mit Batteriepolfett, sollten doch einen wirksamen Gesamtschutz darstellen, oder ???
     
  16. Honigdieb

    Honigdieb Member

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    Moin!

    Also, Kontaktspray und Batteriepolfett kannst du an Schaltern und Batteriepolen benutzen, aber an Antennen, wo Hochfrequenz rumgeistert, richtest du richtig Schaden an.

    Das Problem ist hauptsächlich der Klemmkonus, wo der Außenleiter, also der Schirm des Antennenkabels unmittelbaren Kontakt zueinander haben.

    Hier trifft Kupfer mit Aluminium zusammen, und da kommt mit Hilfe nur geringer Feuchtigkeit der große Gammel, Stichwort elektrochemische Spannungsreihe.
    Hier wirkt also eine kleine Batterie, die langsam aber sicher zu Oxidation und damit zum erhöhten Widerstand führt, bis zum Ausfall der Kontaktierung, und somit zur fast völligen Unbrauchbarkeit der Antenne.

    Die wackelige Vernietung hast du ja schon beseitigt, aber hast du auch auf dem Alu eine beständige Lötstelle hergestellt oder nur angebackt?

    Alu löten ist nicht gerade unproblematisch.

    Bei einer ähnlichen Antenne habe ich den ganzen Mist rausgeschmissen, und mittels Messingschrauben sowohl Schirm als auch Innenleiter befestigt, also sowohl mechanisch als auch elektrisch
    dauerhaft verbunden.

    Das ganze mit Plastik 70 versiegelt, und die Abdeckkappe mit Silikon eingeklebt.
    Soweit mir bekannt ist, spielt diese Antenne seit 4 Jahren am Mast ohne Probleme.

    Lesestoff:

    http://www.darc.de/distrikte/a/39/projekte/logper-fuer-2m-und-70cm/

    http://hb9tmw.free.fr/EuroNet/HTML/logvuhf.html

    GrussGruss
     
  17. firebox

    firebox New Member

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    Das mit der "Schraubbefestigung" habe ich auch schon überlegt, obwohl ich meiner Lötverbindung schon "vertrauen" geschenkt hätte. Es war zwar nicht leicht, aber mit 450 Grad und gleichmässiger Erwärmung konnte ich meiner Meinung nach schon ein gute Verbindung herstellen ...... Muss es unbedingt eine Messingschraube sein? vermutlich ja wegen der galvanischen Reaktion, oder?
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. September 2013
  18. ospel

    ospel Administrator

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    ...ich hab ne LAT28. Die sieht ja unter der vorderen Kappe genau so aus und verrichtent ihren Dienst noch tadellos. Das Antennchen hängt schon seit Januar 2011 in Wind und Wetter, also schon gut 2 3/4 Jahre. Von schleichender Zersetzung keine Spur!

    Nur mal so als Info....:rolleyes:
     
  19. firebox

    firebox New Member

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    Kurze Rückinfo an euch,

    habe am Donnerstag die LAT 22 mit einem selbstgebauten Antennenhalter mit 80 cm Abstand zu den beiden Antennenpaaren aufgebaut.
    (das mit dem erweiterten Abstand war ein Tip von tomas-b) selbiger hat mir auch das 4,20m Kabel für die Antenne gecrimpt.

    Angelötet habe ich das ganze selber. :cool:

    Seit Montage der LAT22 habe ich bis heute keine Ausfälle mehr *** Juhuuu** :D hoffe es bleibt so ;)

    Die Empfangsanzeige ist zwar NUR um 1 Balken auf der Weboberfläche der Easybox von 6 auf 7 gestiegen, allerdings scheint die Entkoppelung beider Antennen die Verbindung zu stabilisieren. Bei Gelegenheit mache ich ein Bild von der NEUEN Antennensituation ;)


    Gruß

    Gerd
     
  20. tomas-b

    tomas-b Well-Known Member

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    Na das hört sich doch gut an, auf die Fotos warten wir sehnsüchtig... :)
     

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