VDSL oder Kabelinternet als LTE-Alternative

Schnelles, kabelbasiertes Internet


Natürlich stellt LTE nicht für jeden einen potenziell geeigneten Ersatz, zu einem klassischen, leitungsgebundenen Internetzugang dar. Abgesehen von der individuellen Verfügbarkeitssituation, haben stationäre Breitbandanschlüsse in der Wohnung viele Vorteile. So entfällt, im Gegensatz zu LTE, die lästige Drosselung. Denn nur bis zum Verbrauch des Volumenkontingentes (z.B. 30 GB), wird die maximale Geschwindigkeit auch bereitgestellt. Eine Ausnahme bilden hier nur die Hybrid-Tarife der Telekom. Wer also mit mindestens 25 MBit/s ins Internet will und nicht um jeden Preis mobil surfen muss, kann auch guten Gewissens auf VDSL oder Kabel setzen. Nebenbei bemerkt, bieten die meisten Provider zu den VDSL-Flatrates auch kostengünstige Optionen für mobiles Surfen.


VDSL: Highspeed-Alternative 1)

Auch VDSL ist noch eine relativ junge Breitbandinternet-Technik. Seit Ende 2006 können Verbraucher die teils auf glasfaser basierenden Internetzugänge nutzen. Mittlerweile sind ca. 45 Prozent aller Haushalte VDSL-fähig umgerüstet, Tendenz steigend. Mit maximal 50 bis 100 MBit/s sind VDSL-Internetanschlüsse nicht ganz so schnell wie flotte LTE-Tarife - dies reicht aber für die meisten Verbraucher dennoch vollkommen aus. Mittlerweile bietet praktisch jeder DSL-Anbieter auch VDSL. Zur Wahl eines geeigneten Angebotes empfehlen wir einen redaktionell gepflegten Vergleich, z.B. auf VDSL-Tarifvergleich.de. Das spart die aufwändige Recherche in Eigenregie und natürlich Geld!  


Bei der Telekom hier jetzt die VDSL-Verfügbarkeit checken.

Kabel: Highspeed-Alternative 2)

Die Kabelinternet-Anbieter haben in den letzten Jahren ihre Netze mit viel Voraussicht und Kapital ausgebaut. Die meisten Anbieter haben heute schon Anschlüsse mit 100-400 MBit/s im Angebot. Wenn auch teils noch lokal begrenzt. Geschwindigkeiten zwischen 32 und 50 MBit/s sind aber durchaus vielerorts verfügbar. Am besten Sie testen hier gleich beim Anbieter Ihrer Region:

Unitymedia für Hessen, BW und NRW → zum Verfügbarkeitstest
Vodafone Kabel für die anderen Bundesländer → zum Verfügbarkeitstest

Auch bei Kabel-Flats kann ein Tarifvergleich natürlich nützlich sein. Wägen Sie die Angebote von Kabel und VDSL doch einfach gegenseitig ab!


Übrigens: Wie auch bei VDSL, verfügen die Kabelnetze aber noch über genug Potenzial nach oben was die Bandbreite angeht. Zudem arbeitet die Deutsche Telekom schon am Netz der nächsten Generation, dass praktisch nur mit Glasfaserkabel konstruiert sein soll. VDSL ist ja eine Mischform zwischen Kupfer- und Fiberoptischen Netzen. Wenn nur Glasfaser bis zu Endkunden verlegt werden, können nochmals enorme Sprünge bei der Datenübertragungsrate realisiert werden. Im ersten Stadium sind bereits bis 200 MBit über Fiber-Flatrates möglich. In den kommenden Jahren könnten es sogar 1000 MBit oder mehr. Der Start wurde seitens der Telekom von FTTH erfolgte erstmals im Sommer 2012 in 10 Städten anvisiert. Anfang 2016 waren es bereits über 30 Städte, die mit schnellem Glasfaser-Internet versorgt waren.

Als Überbrückungstechnik setzt die Telekom für die nächsten Jahre enormes Vertrauen in die sogenannte VDSL-Vectoring Technik. Dabei wird herkömmliches VDSL technisch weiter verbessert, so dass die Datenraten auf über 100 MBit steigen können. Das Unternehmen arbeitet am bundesweiten Ausbau der Technik. In immer mehr Gebieten kann VDSL so schon mit bis zu 100 Mbit schnell bezogen werden. Künftig könnte mit "Super-Vectoring" die Datenrate sogar nochmals steigen. Auch eine Kombination mit Hybrid ist vorgesehen. Mit der Hybrid-Technik in Kombination mit Super-Vectoring, wird es ab 2017 noch einmal einen großen Sprung nach oben geben...

Vectoring




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