LTE Tarife von Base (ehemals Eplus)

Angebote und Tarife im Überblick


Mit E-Plus betrat 2014 der bundesweit der Vierte LTE-Anbieter die Bühne. Nach der Übernahme von O2, wurden die Angebote Stück für Stück in den Mutterkonzern integriert. Auch das ehemalige Eplus-Netz wird kontinuierlich integriert. Der Konzern wirbt seit 2015 mit Prädikat „Zwei Netze sind besser als eins“. Die Tarife gleichen sich größtenteils, dennoch gibt es kleine aber feine Unterschiede. Folgend finden Sie alle LTE-Tarife von BASE in der Übersicht und welche Besonderheiten es bei den Angeboten gibt. Einmal zum mobilen surfen per Tablet / Surfstick und natürlich die Smartphone-Pakete. LTE-Angebote als DSL-Ersatz offeriert BASE nicht.


Tarifbezeichnung Volumen Datenrate Hardware Laufzeit Anschlusskosten Preis / Monat
Go Surf Flat M 1 Gigabyte
pro Monat
bis 7,2 MBit
bis 1 MBit
Stick, Tablet o. Netbook 24 Monate 0.00 € 12.99 €
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Go Surf Flat L 5 Gigabyte
pro Monat
bis 7,2 MBit
bis 1 MBit
Stick, Tablet o. Netbook 24 Monate 0.00 € 24.99 €
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Go Surf Flat XL 7,5 Gigabyte
pro Monat
bis 21,1 MBit
bis 7,2 MBit
Stick, Tablet o. Netbook 24 Monate 0.00 € 34.99 €
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Go Surf Flat XXL 10 Gigabyte
pro Monat
bis 50 MBit
bis 21,6 MBit
Stick, Tablet o. Netbook 24 Monate 0.00 € 44.99 €
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:: Tarifberatung

Für mobiles Internet hält BASE insgesamt vier Tarifvarianten der „GO SURF Flat“ bereit. Die preislichen Unterschiede ergeben sich einerseits aus der möglichen Datenrate und dem Highspeed-Volumen. Die Preise schwanken, wie oben im Vergleich ersichtlich, zwischen rund 13 und 40 Euro monatlich, was im Vergleich zum Wettbewerb nur auf den Zweiten Blick günstig ist. Insbesondere das Surfvolumen von bis zu 10 GB kann bei BASE überzeugen.


Geschwindigkeit:

Zunächst einmal sind alle Tarife erfreulicher Weise LTE 4G-fähig. Zum Einsatz kommt hierbei seit November 2015 ausschließlich das O2-Netz. Nur falls kein 4G vor Ort verfügbar ist, wird entweder auf 3G bzw. 2G gewechselt. Zudem setzt der Konzern auf das sogenannte „National Roaming“. Falls also lokal noch das Eplus-Netz den Vorzug bietet, wird automatisch umgeschaltet. Dies funktioniert allerdings nicht mit LTE. Die Einsteiger-Tarife „Go Surf Flat M“ und „Flat L“ bieten eine Geschwindigkeit von bis zu 7,2 MBit.  Dreimal so schnell geht’s mobil mit der „Surf Flat XL“ ins Internet. Die Maximaldatenrate von bis zu 50 MBit, bleibt dagegen dem gut 40 € teuren Premium-Tarif „XXL“ vorbehalten. Fraglich jedoch, ob diese Staffelung noch zeitgemäß ist. Denn selbst die günstigsten Surf-Tarife der Telekom bieten bis zu 150 MBit. Vodafone lockt in sämtlichen Angeboten sogar mit bis zu 225 MBit. Einzig in Punkto Highspeed-Volumen kann BASE hier überzeugen.


Volumen:

Die Pakete für mobiles Internet am Stick oder Tablet, bieten Highspeed-Volumen von 1.000 – 7.500 Megabyte pro Monat (1 bis 7.5 GB). Wer mehr verbraucht, als der Tarif hergibt, surft bis Monatsende zwar ohne Mehrkosten und unbegrenzt weiter, dafür aber mit sehr langsamen 32 Kbit/s. Das entspricht in etwa Analogmodem-Niveau. Für Einsteiger reicht in der Regel 1.000-5.000 MB („M“ bzw. L“) aus. Ambitionierte Nutzer sollten hingegen zum Tarif „XL“ oder „XXL“, mit jeweils 7.500 bzw.10.000 Megabyte pro Monat greifen.


Mindestvertragslaufzeit:

Wie üblich, beträgt die Vertragslaufzeit 24 Monate.


Geräte:

BASE bietet eine breite Auswahl an passenden Tablets, die in Verbindung mit einem Neuvertrag teils deutlich vergünstigt bezogen werden können. Für alle, die per Surfstick mit LTE surfen wollen, empfehlen wir entweder den Kauf im Einzelhandel. Informieren Sie sich hier über aktuell gängige Modelle. Alternativ gibt es im Base-Shop zwei Modelle für ca. 25-50 Euro, die allerdings nicht LTE-fähig sind..


:: Verfügbarkeit

Durch die Umstellung auf das O2-Netz, entspricht die LTE-Abdeckung von BASE im Prinzip der von O2. Durch das schon angedeutete „National Roaming“, werden seit 2015 ohnehin die beiden Mobilfunknetze sukzessive fusioniert. Während sich die LTE-Verfügbarkeit von Eplus nach wie vor auf ausgesuchte Großstädte beschränkt, zeigt die  Ausbaukarte von O2 schon wesentlich größere Fortschritte. Glaubt man den Angaben des Anbieters, werden schon über 60 Prozent der Fläche mit 4G versorgt – Tendenz steigend.  Übrigens: Das bis zu 42 Mbit flotte DC-HSPA+ von Eplus ist dagegen, mit ca. 97 Prozent, fast schon flächendeckend ausgebaut.


Blick zurück: Der lange Weg zum eigenen LTE-Netz bei E-Plus

Netzausbau für LTE steht bei Eplus noch auf der langen Bank
Die meisten Mobilfunkexperten, uns eingeschlossen, glaubten damals nicht mehr so recht an einen Vermarktungsstart von 4G seitens Eplus vor 2014. Dazu gab es in den Monaten und Jahren zuvor zu viele negative Signale und nur zweideutige Statements. Etwa im Januar 2012, als Konzernchef Dirks erneut zum verbalen Gegenschlag ausholte. Demnach bräuchten die Kunden quasi kein LTE, die bisherigen Netze reichten völlig. Die Stiftung Warentest sah dies beim Netzvergleich der großen Mobilfunkanbieter jedoch damals etwas anders. Die Qualität sei in Sachen Datenübertragung nur "Durchschnitt". Für mobile Surfer sei das Netz sogar „nur eingeschränkt nutzbar“, so das verheerende Urteil der Tester. Im April 2012 folgte dann die endgültige Absage für 2012. Immerhin forschte das Unternehmen allen Anschein nach intensiv in Richtung LTE. Hier ist insbesondere das Kundentestzentrum an der TU-Chemnitz zu nennen. Auch am Firmenhauptsitz selbst, gab und gibt es laufende Forschungen. Ende September 2012 gab es dann in unserem Forum eine "Insider-Meldung". Demnach baue Eplus gerade intensiv erste Sendemasten um. Die Netzabdeckung könnte vielleicht schon Anfang 2013 eine kritische Größe erreichen. Diesen Eindruck verstärkte im Februar 2013 eine Meldung, wonach der Konzern nun intensiv mit Nokia Siemens Networks am Ausbau arbeite.

Mitte 2013 schließlich tauchten LTE-Netze von Eplus in den ersten Städten, wie Nürnberg, auf. Allerdings konnte man nur die Netzkennung sehen und sich natürlich nicht einloggen. Aber es war ein weiteres Indiz, dass sich hinter den Kulissen etwas tut. Ende November 2013 war es endlich soweit. Der Konzern lud zu einer eigens anberaumten Pressekonferenz unter dem Titel „LTE für alle“ und verwies auf einen Start im März 2014. Im selben Monat schließlich ging das 4G-Netz endlich an den Start. Nutzer konnten in Folge sogar kostenlos via LTE surfen, da Eplus das Netz für alle (zeitlich begrenzt bis Ende 2015) öffnete. Im Zuge der Übernahme durch O2 Telefónica und der Markenzusammenführung, näherte der Konzern auch bei BASE die Tarife an das O2-Portfolio an. Dies erfolgte am 2. November 2015.





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