LTE Tarife von Base (E-Plus)

Angebote und Tarife im Überblick


Seit März 2014 bietet E-Plus unter seiner Privatkundenmarke „BASE“ endlich auch eigene LTE-Angebote. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern Vodafone, Telekom und O2, nahm sich der Konzern für den Start eines eigenen LTE-Mobilfunknetzes fast 4 Jahre Zeit. Mit E-Plus betritt bundesweit der 4. LTE-Anbieter die Bühne. Wie gewohnt, überzeugen die Angebote insbesondere beim Preis. Folgend finden Sie alle LTE-Tarife von BASE in der Übersicht und welche Besonderheiten es bei ben Angeboten von E-Plus gibt. Einmal zum mobilen surfen per Tablet oder Surfstick und natürlich für Smartphones. LTE-Angebote als DSL-Ersatz, offeriert BASE hingegen nicht.


Tarifbezeichnung Volumen Datenrate Hardware Laufzeit Anschlusskosten Preis / Monat
Internet Flat M plus 0,25 Gigabyte
pro Monat
bis 50 MBit
bis 21,6 MBit
Stick, Tablet o. Netbook 24 Monate 0.00 € 10.00 €
zum Angebot
Internet Flat L plus 0,75 Gigabyte
pro Monat
bis 50 MBit
bis 21,6 MBit
Stick, Tablet o. Netbook 24 Monate 0.00 € 15.00 €
zum Angebot
Internet Flat XL plus 2 Gigabyte
pro Monat
bis 50 MBit
bis 21,6 MBit
Stick, Tablet o. Netbook 24 Monate 0.00 € 20.00 €
zum Angebot
Internet Flat L plus 5 Gigabyte
pro Monat
bis 50 MBit
bis 21,6 MBit
Stick, Tablet o. Netbook 24 Monate 0.00 € 25.00 €
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:: Tarifberatung

Für mobiles Internet hält BASE insgesamt vier Tarifvarianten seiner „Internet Flat“ bereit. Die preislichen Unterschiede ergeben sich jedoch nicht etwa aus der möglichen Datenrate, sondern betreffen das Highspeed-Volumen. Die Preise schwanken, wie oben im Vergleich ersichtlich, zwischen 10 und 25 Euro monatlich, was im Vergleich zum Wettbewerb äußerst günstig ist.


Geschwindigkeit:

BASE wirbt damit, dass das superschnelle EPlus-Netz „für alle da ist“. Kunden können also immer die schnellste, vor Ort verfügbare, Übertragungstechnik und Transferrate nutzen. Egal ob LTE oder HSPA. Mit anderen Worten: LTE 4G von BASE gibt es ohne Mehrkosten. Leider gilt das vom Konzern postulierte „Highspeed für jedermann“-Versprechen vorerst nur bis Jahresmitte 2014. Was dann folgt, ist bis dato noch unklar.


Volumen:

Die Pakete für mobiles Internet am Stick oder Tablet, bieten Highspeed-Volumen von 250 – 5000 Megabyte pro Monat. Wer mehr verbraucht, als der Tarif hergibt, surft bis Monatsende zwar ohne Mehrkosten und unbegrenzt weiter, dafür aber mit sehr langsamen 56 Kbit/s. Das entspricht in etwa ISDN-Niveau. Für Einsteiger reicht in der Regel 250-750 MB („M+“ bzw. L+“) aus. Ambitionierte Nutzer sollten hingegen zum Tarif „XL“ oder „XXL“, mit jeweils 2000 bzw. 5000 Megabyte pro Monat greifen.


Mindestvertragslaufzeit:

Wie üblich, beträgt die Vertragslaufzeit 24 Monate.


Geräte:

BASE bietet eine breite Auswahl an passenden Tablets, die in Verbindung mit einem Neuvertrag teils deutlich vergünstigt bezogen werden können. Für alle, die per Surfstick mit LTE surfen wollen, empfehlen wir entweder den Kauf im Einzelhandel. Informieren Sie sich hier über aktuell gängige Modelle. Alternativ gibt es im Base-Shop zwei Modelle für ca. 25-50 Euro, die allerdings nicht LTE-fähig sind..


:: Verfügbarkeit

LTE von Base ist zu Beginn nur in ausgesuchten Großstädten verfügbar. Eine Ausbaukarte bietet der Netzbetreiber leider noch nicht. Dafür haben wir eine recht aussagekräftige Netzabdeckungskarte erstellt, die nutzergeneriert ist. Mehr Informationen zum aktuellen Stand der Verfügbarkeit, haben wir hier für Sie gesammelt. Übrigens: Das bis zu 42 Mbit flotte DC-HSPA+ ist dagegen, laut eigenen Angaben, mit 97 Prozent fast schon flächendeckend ausgebaut.


Viele Unterschiede bei den Frequenzen zu den Mittbewerbern

Während die Mitbewerber Vodafone, Telekom und O2 2010 jeweils über 1 Milliarde Euro in die neuen Frequenzpakete investierten, trat die E-Plus Gruppe recht sparsam auf. Gerade einmal 283 Millionen Euro gab man bei E-Plus damals für Lizenzen aus. Besonders bei den so umkämpften Paketen der „Digitalen Dividende“ (um 800 MHz), sicherte sich E-Plus keine Funkrechte. Diese bringen, in Kombination mit der LTE-Technik, endlich superschnelles Internet auch ins „Ländle“. Einen solchen Schritt kann man klug oder dumm nennen. Beides ist sicher nicht ganz unrichtig. Auf der einen Seite hat das Unternehmen viel Geld gespart, was die Konkurrenten erst einmal wieder erwirtschaften müssen. Andererseits verbaut man sich künftige für gut eine Dekade lukrative Erträge. Zumindest bei der Versorgung der Landbevölkerung mit schnellem Internet.

Das Unternehmen hat 5 Blöcke im Frequenzbereich von 2.6 GHz erworben, die sich trefflich für den LTE-Ausbau in urbanen Gebieten (Stadt) eignen. Zudem weitere Frequenzpakete im Bereich von 1.8 und 2.1 GHz. Außerdem signalisierte E-Plus, man wolle künftig mit anderen Anbietern kooperieren, um auch im ländlichen Bereich Angebote schnüren zu können. Hier kommt es „auch auf den richtigen Preis an …“, so CEO Thorsten Dirks von E-Plus. Das Unternehmen stellte 2012 darüber hinaus noch einen Antrag bei der Bundesnetzagentur. Dieser ersuchte, Frequenzrechte um 1800 MHz, die vormals für GSM gedacht waren, nun für LTE nutzen zu können. Ende Juni desselben Jahres, wurde diesem Gesuch stattgegeben. Zudem hält das Unternehmen noch einen weiteren „Joker“ parat. Als bisher einziger Provider hält die E-Plus-Gruppe ein breites Frequenzspektrum bei 3.5 GHz. Dieses soll künftig auch für den LTE-Netzausbau genutzt werden.


E-Plus: Der lange Weg zum eigenen LTE-Netz

Netzausbau für LTE steht bei Eplus noch auf der langen Bank
Die meisten Mobilfunkexperten, uns eingeschlossen, glaubten nicht mehr so recht an einen Vermarktungsstart von 4G vor 2014. Dazu gab es in den Monaten und Jahren zuvor zu viele negative Signale und nur zweideutige Statements. Etwa im Januar 2012, als Konzernchef Dirks erneut zum verbalen Gegenschlag ausholte. Demnach bräuchten die Kunden quasi kein LTE, die bisherigen Netze reichten völlig. Die Stiftung Warentest sah dies beim Netzvergleich der großen Mobilfunkanbieter jedoch damals etwas anders. Die Qualität sei in Sachen Datenübertragung nur "Durchschnitt". Für mobile Surfer sei das Netz sogar „nur eingeschränkt nutzbar“, so das verheerende Urteil der Tester. Im April 2012 folgte dann die endgültige Absage für 2012. Immerhin forschte das Unternehmen allen Anschein nach intensiv in Richtung LTE. Hier ist insbesondere das Kundentestzentrum an der TU-Chemnitz zu nennen. Auch am Firmenhauptsitz selbst, gab und gibt es laufende Forschungen. Ende September 2012 gab es dann in unserem Forum eine "Insider-Meldung". Demnach baue Eplus gerade intensiv erste Sendemasten um. Die Netzabdeckung könnte vielleicht schon Anfang 2013 eine kritische Größe erreichen. Diesen Eindruck verstärkte im Februar 2013 eine Meldung, wonach der Konzern nun intensiv mit Nokia Siemens Networks am Ausbau arbeite. Mitte 2013 schließlich tauchten LTE-Netze von Eplus in den ersten Städten, wie Nürnberg, auf. Allerdings konnte man nur die Netzkennung sehen und sich natürlich nicht einloggen. Aber es war ein weiteres Indiz, dass sich hinter den Kulissen etwas tut. Ende November 2013 war es endlich soweit. Der Konzern lud zu einer eigens anberaumten Pressekonferenz unter dem Titel „LTE für alle“ und verwies auf einen Start im März 2014.




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