Die LTE-Technik ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s. Theoretisch aber sogar noch weit mehr. Internet via LTE gibt es in vielen verschiedenen Geschwindigkeitsklassen. Zum Beispiel mit 3, 20 oder 50 MBit/s. Die Zahlen beziehen sich dabei immer auf die Downloadleistung und geben die maximal zu erwartenden Leistungswerte an. In der Realität werden die meisten wahrscheinlich immer darunter liegen. Da LTE eine Mobilfunktechnik ist, hängt die Geschwindigkeit in erster Linie von 5 Faktoren ab.
Punkt 1 sollte jedem einleuchten. Die obere Grenze ist schlicht und einfach der vertraglich vereinbarte, maximale Downloadspeed Ihres LTE-Vertrages.


Sendemast der Telekom | Bild: lte-anbieter.info
Ähnliches gilt natürlich auch im städtischen Bereich. Störende Umgebungsfaktoren sind etwa geschlossene Räume, bauliche Isolatoren (viele Stahlträger etc.) und Reflektionen durch Bebauung.
Der 4. zu nennende Faktor ist der der Bewegungsgeschwindigkeit des Nutzers. LTE kann theoretisch auch mobil zum Surfen genutzt werden (noch nicht verfügbar). Soviel sei gesagt: LTE ist wesentlich toleranter in Bezug auf Standortänderungen des Nutzers, als noch UMTS oder HSPA. In Tests konnten gute Empfangsbedingungen auch in Highspeed-ICS´s demonstriert werden. Dennoch ist die Eigengeschwindigkeit immer ein möglicher Faktor für den LTE-Speed. Beim Surfen auf dem Autorücksitz während einer Autobahnfahrt, sollte also keine konstante Downloadrate erwartet werden…

Kommen wir zum 5. und letzten Faktor für den LTE-Speed. Ihr System! Falsch oder schlecht eingerichtete Netzwerke, Betriebssysteme, Router etc. können ebenfalls bremsend auf die Übertragungsleistung wirken. Hier ein paar gängige, kurze Tipps: Nutzen Sie, falls WLAN zum Einsatz kommen soll, möglichst den neuesten N-Standard. Setzen Sie im Heimnetz möglichst hochwertige Netzwerkkabel ein. Platzieren Sie den WLAN-Router an geeigneten Punkten, so dass alle Teilnehmer im Haushalt möglichst gute Empfangsqualität haben. Updaten Sie Ihren Browser und Betriebssystem regelmäßig.