Ratgeber zum Thema LTE Antennen

Wo der Einsatz nutzt, warum und welche Bezugsquellen es gibt


Zur Nutzung von LTE genügt in der Regel ein einfacher Stick bzw. ein LTE-Router/Modem. Allerdings reicht die Leistung der eingebauten, internen Antennen nicht immer aus. Auch unterwegs im Freien. Daher empfiehlt sich bei problematischen Empfangsqualitäten bzw. Signalstärken der Einsatz einer speziellen, externen LTE-Antenne.

Besonders auf dem Land, wo die Sendemasten nur in größeren Entfernungen positioniert sind, kann der Einsatz sehr erfolgsversprechend oder sogar zwingend nötig sein. Nämlich dann, wenn die Empfangsleistung nicht ausreicht, um ansprechende Datenübertragungsraten zu erhalten. Doch auch in den Innenstädten gibt es (künftig) Einsatzszenarien für die besagten Antennen.




Typen von LTE-Antennen

Grob kann man in ca. vier verschiedene Typen aufteilen. Da wären zum einen die Panel-Antennen, Biquad-, Rund- und sogenannte Richtantennen (Yagi). Rundantennen erinnern optisch an Stabzimmerantennen.

Richtantenne

Beispiel LTE-Richtantenne LAT 54

Den größten Zugewinn an Empfangsleistung (Signalqualität mit weniger Dämpfung) versprechen Richtantennen (Yagi), da diese, wie der Name schon andeutet, auf den Sender fokussiert werden können. Wer nicht weiß, wo der nächste Sendemast steht, muss einfach nur eine langsame 360° Drehung mit der Antenne durchführen und schauen, wo die Empfangsleistung am besten ist. Die Toleranz ist allerdings nicht sehr groß. Für eine optimale Leistung sollte die Abweichung maximal 2° betragen.

Panel-Antennen sind flach und lassen sich daher platzsparend montieren. Auch dieser Typ bietet gute dB-Gewinne.

Novero Panel-Antenne für LTE800

Auf dem Bild rechts sehen Sie ein Modell von der Firma Novero Dabendorf,  ehemals Funkwerk Dabendorf [?]. Aufgrund der einfache Installation und desgeringen Platzbedarfes (hat bereits 2 Antennen implementiert), ist die Antenne sehr beliebt.

Ähnlich gebaut und meist noch effizienter, sind die Biquad-Antennen. Zu erkennen an zwei gebogenen Empfangs-Brillen-Gestellen. Dieser Typ ist ebenfalls platzsparend und einfach anzubringen.

In Städten (in den ersten ist LTE schon verfügbar), sollte bei einem lokalen Einsatz im Normalfall  eine Rundantenne, die am Fenster positioniert ist, vollkommen ausreichend sein. Auch im Auto (erste Modelle mit LTE sind geplant) macht der Einsatz einer Außenantenne Sinn, da der Fahrerraum recht gut abschirmt. Dies bewirkt, dass das Handy/Modem die Sendeleistung erhöht, was die Strahlenbelastung im Fahrzeug steigert. Zudem ist der Empfang natürlich deutlich besser, wenn eine Außenantenne zum Einsatz kommt.

Daneben gibt es noch weitere Antennen-Varianten für spezielle Einsatzzwecke. Eine solche ist die Klemmantenne. Diese kann insbesondere für Netbook bzw. Notebooknutzer eine sinnvolle Ergänzung sein. Reicht die Leistung gerade einmal nicht aus, wird diese einfach am Laptop oder irgendwo in der Nähe angeklippt – fertig.


Was kosten solche Spezialantennen?

Eine Richtantenne ist mit Kabel wahrscheinlich günstiger, als Sie vielleicht meinen. Eine hochwertige liegt preislich im Bereich von ca. 30 - 60 Euro. Einfache Rundantennen oder Klemmvarianten sind schon für 20 - 30 € oder etwas günstiger im Fachhandel erhältlich. Siehe weiter unten...


Fazit: Lohnt die Anschaffung?

Die Empfangsqualität lässt sich mit einer externen Antenne auf jeden Fall verbessern. Egal ob stationär oder unterwegs (Klemmantenne). Wenn die Empfangsleistung gemessen bzw. gefühlt nicht ausreicht, dann lohnt der Kauf in jedem Fall. Teuer ist die Anschaffung, im Verhältnis zum Zugewinn an Übertragungsqualität, zudem auch nicht.

Nicht nur der Preis macht´s!

Bei der Wahl der Antenne gilt nicht immer die pauschale Formel - größer und teurer = besser. Vielmehr kommt es auf den individuellen Einsatzweck an und die individuellen Gegebenheiten vor Ort an. Welche das sind und welche Antenne wann optimal ist, finden Sie im folgenden Ratgeber einfach und übersichtlich in Tabellenform: » weitere wertvolle Tipps zur Wahl der geeigneten LTE-Antenne


Bezugsquellen

Die ersten LTE-Antennen sind seit einiger Zeit im Fachhandel erhältlich. Das Angebot wächst kontinuierlich. Im ländlichen Raum, bei schwierigen Empfangsbedingungen, empfehlen wir ein paar gute Yagi-Antennen (Richtantennen), wie die z.B. das „LTE DUO EMPFANGSSET“. Das Set enthält bereits 2 Antennen (warum siehe nächste Abschnitt!) mit je mit 22 Elementen und 11dB Empfangsgewinn. Wer schon ganz gute Empfangswerte hat und diese nur etwas verbessern will, fährt wahrscheinlich mit der oben dargestellten Novero-Antenne ab besten (passendes Kabel nicht vergessen).


Weitere Bezugsquellen und Shops für LTE-Antennen:



hier klicken!
LTE Shop Logo LTE Shop Logo


Was unbedingt noch zu beachten ist ...

B1000 Router

B1000 mit 2 SMA-Anschlüssen
Bild Router: Vodafone Presse

LTE nutzt ein mit  „MIMO“ abgekürztes Verfahren zum Senden und Empfangen. MIMO bedeutet „Multiple Input, Multiple Output“. Es wird dabei in Sende- und Empfangsrichtung nicht nur eine Antenne genutzt, sondern gleichzeitig mehrere. Mit dem Verfahren erhöht sich u.a. die spektrale Effizient. Es können also mit jedem Herz, in einem Frequenzband, mehr Bits je Sekunden transferiert werden. Schnellere und stabilere Verbindungen sind somit möglich.

Beim 2x2 MIMO, welches bei LTE zurzeit am gängigsten ist, werden 2 Antennen eingesetzt. Das bedeutet: Sie sollten, um die Best möglichen Ergebnisse zu erzielen, 2 Richtantennen installieren. Und zwar eine horizontal und eine vertikal ausgerichtet. LTE Router mit SMA-Antennenbuchse haben daher auch 2 solche Anschlüsse auf der Rückseite. Exemplarisch zu sehen auf dem Bild Links. Dargestellt ist ein B1000 von Vodafone.






Kontakt Impressum Presse Datenschutzerklärung
Alle Infos und Tarife auf dieser Webseite sind nach bestem Wissen und nach
sorgfältigen Recherchen entstanden. Dennoch geben wir keine Gewähr auf Richtig- und Vollständigkeit! © LTE-Anbieter.info