Handy-Tarife für die Einschulung, Grundschüler und Oberstufe

„Back2School“: Nach Corona wieder in die Schule mit kindgerechtem Handy & Tarif


Schüler Handytarife - Ratgeber


Gerade im Corona-Jahr 2020 birgt „Back to School“ eine ganz neue Bedeutung. Schüler wie Lehrer müssen sich vorerst mit dem Virus im Schulalltag arrangieren. Einmal mehr gewinnt dabei auch die Erreichbarkeit der Kinder eine neue Rolle. Doch ab wann ist ein Smartphone/Handy heute ratsam? Was muss das Gerät leisten und welcher Tarif ist für Kinder und Jugendliche bzw. Schüler ideal?

LTE-Anbieter.info will Ihnen als Eltern in diesem Ratgeber die Entscheidung vereinfachen und zeigt, welche kindgerechte Lösungen es aktuell gibt. Für jedes Alter und Geldbeutel. Zudem stellen wir eine gänzlich kostenlose Möglichkeit vor!

Zunächst steht die Frage im Raum, in welchem Alter was empfohlen wird bzw. was eine altersgerechte Nutzung heute ausmacht. Dazu gibt es glücklicher Weise einige Studien mit interessanten Erkenntnissen und Ratschlägen, welche wir folgend kurz anreisen wollen …

6-10 Jahre: Erreichbarkeit ist Top-Priorität

Ab welchem Alter Kinder bereits ein eigenes Smartphone besitzen sollten, daran scheiden sich nach wie vor die Geister. Bei den 6- bis 7-Jährigen nutzen einer Studie der Bitkom von 2019[1] zufolge, bereits 54 Prozent ein Smartphone. 4 Jahre zuvor lag die Quote nur bei 20 Prozent. Der Trend dürfte zukünftig weiter anhalten. Nicht zuletzt spielt in dieser Altersklasse aber eher die Erreichbarkeit für Eltern eine entscheidende Rolle. Das belegt auch die Onlinequote von nur 40 Prozent bei unter 8-Jährigen.

Studie: Welche Altersgruppe nutzt Smartphone bei Kindern?



11-14 Jahre: Messenger & Social Media wichtiger denn je

Ab spätestens dem 12. Lebensjahr sind dagegen heute fast alle Kinder am Smartphone online. Hier lag der Anteil 2019 bei sagenhaften 97 Prozent. Ganz oben auf der Beliebtheitsliste stehen dabei Videos, Musik und vor allem Whatsapp. Schon 80% der 10-11-Jährigen nutzen den Dienst, bei Teenagern besteht dagegen mit 90-95 Prozent faktisch „Vollversorgung“. Mit weitem Abstand folgen übrigens erst Instagram, Snapchat und abgeschlagen Facebook.

Studie: Welche Dienste und Apps nutzen Kinder?



1. Welche Tarife sind für Schüler bzw. Kinder/Jugendliche ideal?

Weiterhin stellt sich die Frage, was sollte ein Schüler-Tarif bieten? Grundsätzlich müssen Eltern darauf achten, dass diese auf die Nutzungsbedürfnisse der jeweiligen Altersklassen zugeschnitten sind. Wie schon angedeutet, kann bei Kindern bis ca. 10 Jahren alleine der Aspekt der Erreichbarkeit im Vordergrund stehen. Also die Möglichkeit, sich mit Freunden und Eltern gleichermaßen per Messenger/SMS auszutauschen.

Handytarife für Kinder

Über 12 Jahren spielt dagegen auch die Internetnutzung allgemein eine zunehmende Rolle. Sogar für Hausaufgaben! Aber besonders Youtube und Whatsapp stehen hier ganz oben auf der Wunschliste, was auch veränderte Ansprüche an den Tarif mit sich bringt!

Von einem allgemeinen Handyverbot sollte man übrigens dringend Abstand halten! Auch wenn man die Entwicklung, dass die meisten Kinder ein Smartphone nutzen, vielleicht nicht gutheißt. Ansonsten drohen Ausgrenzungen im sozialen Umfeld der Kinder, was weit schlimmer sein kann als die Gefahr einer falschen oder zu häufigen Mediennutzung. Ohnehin empfehlen Pädagogen in den ersten Jahren nur eine begleitete Internetnutzung mit den Eltern. Darüber hinaus eine intensive Aufklärung über mögliche Gefahren und Risiken im Netz. Mit genug Medienkompetenz sind die Kinder dann auch für eine eigenständige Nutzung ab einem bestimmten Alter gerüstet und werden zu mündigen "digital natives" erzogen.


1.1 Postpaid vs Prepaid: Was ist für Kinder besser?

Bereits für Erwachsene stellt sich stets die Frage: Prepaid oder Vertrag (Postpaid)? Gerade für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre spricht unserer Ansicht nach fast alles für Prepaid. Denn hier gibt es mehrere Vorteile - für Kinder und Eltern gleichermaßen.

Prepaid bedeutet ja soviel wie „vorausbezahlt“. Daher können keine Kosten über dem Niveau der getätigten Aufladung entstehen, also eine Art „Kostenairbag“. Darüber hinaus können die beim jeweiligen Anbieter zur Verfügung stehenden Tarifoptionen monatlich gewechselt werden, je nach Bedarf. Auch existiert keine Mindestlaufzeit oder eine Grundgebühr. Denn alle Anbieter bieten optional ein Basispaket, wo nur pro SMS oder Telefonat verbrauchsabhängig bezahlt wird (meist 9 Cent). Nicht zuletzt kann so auch der verantwortungsvolle Umgang mit einem begrenzten Budget vermittelt werden.

Wichtig für Kinder ist in jedem Fall die Aktivierung der sogenannten Fremdanbietersperre! Damit können dann weder teure und oft dubiose Hotlines angerufen werden, noch andere kostenpflichtige Dienste oder Apps.

1.2 Mit oder ohne mobilem Internetzugang am Smartphone?

Generell würden wir Eltern mit unter 10-Jährigen Kindern empfehlen, auf Angebote mit Internetzugang zu verzichten. Einerseits raten Experten in diesem Alter ohnehin nur zu einer begleitenden Internetnutzung - oder zumindest nur in geschützten Surfräumen über spezielle Software. Andererseits ist ein mobiler Internetzugang in diesem Alter prinzipiell kaum notwendig. Ab 11-12 Jahren sollte aber der Zugang erlaubt werden. Wenn auch auf bestimmte Zeiten und im Umfang begrenzt sowie mit vorheriger Aufklärung.


1.3 Tipp: Whatsapp SIM – gute, preiswerte Kombi für Schüler

Unsere Redaktion hat sich dutzende Prepaid-Angebote am Markt angeschaut. Prinzipiell kann man fast alle bedenkenlos empfehlen. Doch besonders gut eignet sich unserer Ansicht nach ein Anbieter: WhatsApp-SIM (www.whatsappsim.de). Bisher ist der Provider noch kaum bekannt, punktet aber gerade für Kids mit einigen unschlagbaren Vorteilen!
kostenloser Tarife für Whatsapp

Wie der Name schon andeutet, steht hier Whatsapp besonders im Fokus und trägt damit der enormen Beliebtheit bei jungen Leuten Rechnung. Der neusten JIM-Studie zufolge, ist der Messanger bei 12-19-Jährigen nach wie vor die wichtigste Internetapplikation/App[2]!

Studie Internetnutzung bei Kindern und Jugendlichen

Das Besondere bei WhatsApp SIM: Im Basispaket für 0,- € monatlich kann man unbegrenzt WhatsApp Nachrichten (nur Text) verschicken. Auch OHNE mobile Internet-Option und ohne WLAN! Nur Anrufe und SMS werden mit fairen 9 Cent abgerechnet – Guthaben vorausgesetzt.

Whatsappsim


Damit können Eltern einerseits immer über den Messangerdienst kostenlos in Kontakt zum Nachwuchs stehen, andererseits wird den Kindern auch die Kommunikation untereinander ermöglicht. Wohlgemerkt alles gratis!

Bis zum 9. oder 10. Lebensjahr reicht textbasiertes Schreiben in der Regel völlig! Ein weitere Pluspunkt dieser Lösung: Es ist im Basis-Paket keine sonstige Internetnutzung möglich (außer ggf. über WLAN), so dass eine Kontrollnotwendigkeit entfällt. Internet muss also nicht extra gesperrt oder mit diversen Apps die Nutzung eingeschränkt werden. Das erleichtert die Aufsicht.

Whatsapp SIM bietet auch noch zwei weitere Tarife, welche dann für Teenager ideal sind. Die Altersgruppe 12-16 will natürlich über Whatsapp auch hin und wieder Fotos verschicken und nicht nur Text. Oder letztendlich auch „richtig“ mobil ins Internet. Hier können Eltern stufenweise, mit zunehmendem Alter, aufstocken.

Der Tarif „WhatsAll 1000“ bietet dann 1000 Einheiten á 4 Wochen, welche für SMS, Telefonminuten oder Internet (gemessen in Megabyte) genutzt werden können. WhatsApp-Nachrichten in Textform -ohne Bilder- sind weiter unlimitiert enthalten. Die Kosten betragen dabei günstige 5 € für 4 Wochen. „Whatsall 4000“ bietet dagegen schon 4000 Einheiten (z.B. 4 GB bzw. 4000 SMS/Telefonieminuten) für 10 Euro. Gesurft wird je mit LTE und bis zu 21,6 MBit im O2-Netz.

1.3.1 Aktivitätszeitfenster beachten

Aber Achtung: Bei WhatsApp SIM gibt es, wie übrigens bei allen anderen Prepaid-Anbietern auch, ein sogenanntes Aktivitätszeitfenster für das aufgeladene Guthaben. Wenn man kein neues Guthaben auflädt, wird dann die SIM-Karte bei Inaktivität irgendwann gesperrt. Besonders wenn nur der kostenlose Basistarif genutzt wird, sollte man darauf achten. Whatsapp SIM verlangt alle 6 Monate eine Aufladung von mindestens 5 Euro. Für alle anderen Anbieter finden Sie hier die jeweiligen Fristen und Konditionen.

Aufladen nicht vergessen vor Schulbeginn

1.4 Prepaid-Allnetflats für Teens

Auch wenn man es kaum glauben mag, aber telefonieren steht nach wie vor mit ganz oben auf der Hitliste wichtiger Funktionen am Smartphone für Kinder und Jungendliche. Der schon erwähnten Bitkom-Studie nach[1], rangiert hier Telefonieren mit 84 Prozent sogar noch vor Internet (83 Prozent). Gemessen in der Altersklasse 10-18 Jahre. Natürlich ist das aber auch fallabhängig und von Kind zu Kind verschieden.

Handytarife für Teenager

Sollte Ihr Sprössling jedoch oft und viel telefonieren, empfiehlt sich der Wechsel vom verbrauchsabhängigen Basispaket (minutenweise Abrechnung) auf eine Allnetflat. Diese decken für einen Pauschalbetrag alle Gespräche im Festnetz und Mobilfunk bundesweit ab. Zudem ist hier meist noch ein Internetkontingent gleich mit enthalten. Whatsapp SIM bietet leider noch keine solche Allnetflat, wobei 4000 Einheiten bei „Whatsall 4000“ schon recht üppig bemessen sind. Immerhin wären so Gespräche von bis zu 2 Stunden täglich möglich.

So könnte die Aufteilung der 4000 Einheiten aussehen:

Aufteilung Freieinheiten Whatsappsim

mögliche Aufteilung der Freieinheiten | Screenshot whatsappsim.de


Soll es dennoch eine Sprachflat sein, empfehlen wir Aldi-Talk. Bereits der Einstiegstarif „Paket S“ bietet, neben unbegrenzten SMS/Minuten, noch 3 GB LTE-Volumen für moderate 7.99 € á 4 Wochen. Auch interessant: Aldi bietet für Musikbegeisterte noch Varianten inklusive Musikflat powered by Napster - ab 9.99 € im Monat mit 2 GB LTE. Eine Übersicht aller Prepaidangebote können Sie zudem hier einsehen.

Tipp 3 für Kinder geht an den „Telefon-Tarif“ von WinSIM (Postpaid, aber monatlich kündbar). Für nur 4.99 € monatlich erhält man hier eine Sprach- und SMS-Flatrate. Internet ist für´s Allernötigste auch enthalten – genauer gesagt 100 MB pro Monat. Das langt für ein paar hundert Textnachrichten über Messanger oder für 1-2 Stunden surfen. Der Vorteil: Die starke Limitierung schützt vor Missbrauch (mit 100 MB kommt man im Internet nicht weit) und lernt gleich „einteilen“.


1.5 Verträge mit Unlimited-Pässen für "internetsüchtige Teenager"

Mancher Sprössling entwickelt sich nach der Pupertät heute bekanntlich zum echten „Medien-Nerd“. Für etliche Teenager ist die Profilierung bei Instagram oder Youtube weit mehr als Hobby und Grundlage für gewünschte Anerkennung. Der Nachteil neben einer exzellenten Medienkompetenz – man benötigt massig mobiles Datenvolumen, was über Prepaid schnell teuer werden kann! Sofern Eltern hier keine Steine in den Weg legen und den gestiegenen Anforderungen mit einem passenden Tarif nachkommen wollen, gibt es auch hier Lösungen. Diese kosten natürlich auch etwas mehr als einfache Allnetflats mit 3-5 GB Datenvolumen und setzen einen Laufzeitvertrag voraus. Unlimitierte Flatrates sind dagegen nach wie vor sehr teuer und für Kids eher unverhältnismäßig.

Wir empfehlen daher einen Mittelweg, der unserer Ansicht nach ideal für anspruchsvolle Teenies erscheint. Vodafone und die Dt. Telekom bieten einerseits spezielle „Young-Tarife“ mit vergünstigten Konditionen. Beide Anbieter ermöglichen zudem über spezielle Optionen eine unbegrenzte Mediennutzung für einzelne Themenfelder wie „Musik“, „Social Media“, „Spiele“ oder „Video“.

Vodafone: Zu den RED-Young Tarifen kann man eine Datenflat für Messanger, Social-Media, Musik oder Video kostenlos dazu buchen. Los geht’s daher mit RED XS samt Wahl-Pass und 4G für moderate 19.99 € im Monat. Unser Vertragstipp für Jugendliche mit hohen Ansprüchen und spendablen Eltern :-)


Telekom: Hier nennt sich das Konzept „StreamON“. Im Einsteigertarif „MagentaMobil S Young“ mit 6 GB (29.99 €) ist die unbegrenzte Nutzung für Gaming und Musik enthalten. Stream-ON für Social&Chat gibt es aber leider erst ab MagentaMobil L Young für fast 50 € im Monat. Etwas teuer also.

2. Fazit: Was kann/soll sowas im Schnitt kosten?

Prinzipiell hat sicher jeder seine eigene Vorstellung und Schmerzgrenze, was so ein Kinder- und Jugendtarif kosten kann oder soll. Aber grob über den Daumen gepeilt kann man als Richtwert das Alter als Obergrenze in €/Monat ansetzen. Für einen 8-Jährigen reicht also in der Praxis bei weitem ein Tarif für 5-8 Euro monatlich. Bei 14- bis 15-Jährigen wären Tarife mit 10-15 Euro angebracht. Ab 18 Jahren darf es auch etwas mehr sein.

Das deckt sich auch mit einer Befragung von über 600 Kindern und Jugendlichen zwisschen 10 und 18 Jahren[1] des Branchenverbandes Bitkom. Wie wir oben dargelegt haben, geht es für Grundschüler aber prinzipiell sogar fast kostenlos (WhatsApp SIM) – mit verbrauchsabhängigen Extrakosten für Telefonie. Auch für 8 € finden sich schon gute, kindgerechte Tarife (Punkt 1.3 - 1.4). Im Durchschnitt ergab die Erhebung 13 Euro je Monat für Telefon, Apps und mobiles Internet, welche unter 18-Jähige bzw. deren Eltern für Kommunikation monatlich investieren.


Studie: Kosten im Durschnitt pro Monat für Kinder Smartphone-Tarife

3. Welches Smartphone/Handy ist ideal für Kinder?

Nicht nur der Handytarif sollte bedarfs- und kindgerecht sein, sondern natürlich auch das Endgerät. Abermals empfiehlt sich hier eine Altersgruppenbetrachtung! Unter 10 Jahren steht die Funktion im Vordergrund, so dass man durchaus auch zu günstigen Auslaufmodellen greifen kann, welche im Bereich von 80-200 Euro liegen. Auch ein gut erhaltenes Gebrauchtes wird seinen Zweck erfüllen.

Das Handy ist für Kinder auch Kamera und Musikplayer

Das Smartphone ist für Kids auch Fotoapparat und Musikplayer ...


Ab einem bestimmten Alter fängt aber bekanntlich die „Vergleicherei“ an, so dass sich der Nachwuchst früher oder später sicher mit einem 5 Jahre alten Gerät vor den Freunden verstecken muss. Dann liegt es in der Erwägung der Eltern, wie viel ein Smartphone maximal kosten kann. Topmodelle liegen bekanntlich heute schnell im Bereich von 800-1.000 Euro und kommen daher kaum in Frage.

Ideal für Teens sind unserer Ansicht nach Mittelklasse-Geräte. Einer Studie[2] nach, stehen ganz oben in der Gunst Geräte von Apple (31%) und Samsung (40%). Andere Marken folgen weit abgeschlagen! Die günstige A-Serie von Samsung bietet glücklicher Weise ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis mit schnellen Prozessoren, guten Kameras und hervorragenden Interneteigenschaften. Beispielsweise das Samsung A51. Kostenpunkt: Rund 250 Euro.

Ausbildung oder Studium: Was ist ab 18 bis 28 Jahren?

Auch ab 18 muss man glücklicher Weise noch nicht immer die vollen Preise bezahlen. Viele Anbieter haben spezielle Jugend-Tarife im Angebot. Diese bieten einige Vergünstigungen oder andere Vorteile. Ideal also bei Ausbildung oder Studium.

Quellen:

[1] Bitkom Studie Kinder und Jugendliche
[2] JIM-Studie 2019

Bilder mit Personen: Adpix




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