Die besten Apps für den perfekten Fern-Urlaub

Top Apps in den wichtigsten 10 Kategorien, die auf keiner Reise fehlen dürfen


App-Ratgeber für Fernreisen


Pauschalreisen nach Mallorca oder Teneriffa ist nicht jedermanns Sache. Individualreisen auf eigene Faust liegen im Trend. Das Smartphone als Reisebegleiter kann dabei enorm hilfreich sein und Nerven sparen. Zumindest, wenn man die richtigen Apps kennt. Denn nicht immer geht alles nach Plan und man muss umdisponieren. Zudem helfen viele Apps, Geld zu sparen oder einfach das Beste aus der kostbaren Urlaubszeit rauszuholen. Nach vielen Fernreisen, haben wir die besten Apps für Sie zusammengestellt. Und zwar in den wichtigsten 10 Reise-Rubriken. Viel Spaß beim Testen!

1. Hotel & Unterkünfte

Wer spontan ohne Vorbuchungen die Reise bestreitet, kommt nicht ohne ein bis zwei gute Hotel-Buchungs-Apps aus. Ansonsten ist abendlich mitunter stundenlanges Klingelputzen bei Motels, Hotels und Pensionen angesagt, was mit der Zeit recht anstrengend wird. Marktführer sind in diesem Segment Booking.com von Google und Trivago.
Hotels günstig direkt buchen

Beide fungieren praktischer Weise gleich als Preissuchmaschine und zeigen die günstigsten Angebote je Unterkunft. Unser Tipp: Versuchen Sie über Expedia zu buchen. Diese haben meist sogar den günstigsten Preis! Nicht selten schieben sich allerdings 1-2 Anbieter mit fraglicher Seriosität vor die Ergebnisse, wobei der Preis nur marginal abweicht.

Richtig geile Hotelzimmer zum Sparpreis sichern...

Individualisten können zudem über Zimmervermittler oder Ferienwohnungen Geld sparen und eine Alternative zu anonymen Hotelzimmern nutzen. Erwähnenswert sind vor allem Airbnb und Fewo-direkt.

2. Tanken

Mietwagen, Wohnmobil oder das eigene Auto. Ohne mobilen Untersatz läuft auf Individualreisen meist nichts. Gerade wer Routen mit 5000 km oder mehr plant, kann mit dem richtigen Tankverhalten enorm die Urlaubskasse schonen. Leider gibt es nicht weltweit "die" Tanken-App. In jedem Zielland finden sich andere Anbieter. Bei USA-Aufenthalten lohnt z.B. der Blick auf „FullTank“, in Australien „Fuel Map“ oder „PetrolPrices“ für England.

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3. Essen

Damit der Restaurantbesuch am Abend nicht zum Flop wird, lohnt sich ein Blick in die TripAdvisor App. Tripadvisor sammelt (u.a.) weltweit Kritiken zu Restaurants. Auch Google Maps hilft dabei, da bei der Restaurantsuche sich gleichfalls Bewertungen einsehen lassen. Einfach am Standort z.B. „Restaurant Thai“ eingeben und schon präsentiert Google alle Positionen auf der Karte samt Kritiken, sofern zum Etablissement verfügbar. Wer es auf Fastfood abgesehen hat, sollte noch die Apps von Pizza Hut und Burger King ggf. mit in Betracht ziehen.

Restaurants mit guten Bewertungen finden

4. Sehenswürdigkeiten

Auch ohne aufwändige Vorplanung, lässt sich vor Ort mit der passenden App ein interessantes Sightseeing-Programm zusammenstellen. Neben dem schon erwähnten Tripadvisor, welches auch dafür zu gebrauchen ist, fanden wir noch „PocketGuide“ nützlich. Zudem finden Sie unter „Reiseführer {ihr Ziel/Stadt}“ viele individuelle Tools im Playstore oder bei iOS.

Hollywood Sign

5. Wetter

Was wäre eine Reise ohne das „richtige Wetter“. Nun, man kann es nicht ändern, aber sich zumindest auf die Lage einstellen. Recht zuverlässlich ist unserer Erfahrung nach vor allem Wetter.com. Zudem gibt es im Zielland meist spezielle Wetterdienst-Anbieter, die nochmals einen Informationsvorsprung haben. Die App von Wetter.com genügt aber in dem meisten Fällen auch. Hier muss man individuell nach Zielland Erfahrungen sammeln. Eine lokale Wetter-App in New York schaffte es z.B., fast immer genau das Gegenteil vom aktuellen Live-Wetter anzuzeigen. Das ist auch eine Leistung!

6. Übersetzer

Ist man der Sprache nicht mächtig, sind selbst Alltagsdinge gar nicht so einfach. Wie das Bestellen eines Kaffees mit Zucker + Kuchen. Oder das Wort für „Tankstelle“ fällt einem einfach nicht ein. Dann hilft ein leistungsstarker Übersetzer. In puncto Wörterbuch ist „dict.cc“ unserer Ansicht nach die Referenz. Hier lassen sich für dutzende Sprachen sogar vollständige Wörterbücher für die Offlinenutzung ziehen. Für Englisch-Deutsch sind dann aber schon mal über 250 MB auf dem Smartphone-Speicher belegt. Bei der Übersetzung von ganzen Sätzen ist der Google-Übersetzer das Maß aller Dinge. Damit können sogar Fotos von Texten, wie der Speisekarte, geschossen werden, die dann direkt übersetzt wird. Voraussetzung dafür ist aber eine bestehende Internetverbindung. Zudem empfiehlt sich bereits vor Urlaubsantritt, alle benötigten Sprachen als Offline-Paket zu laden.





7. Route / Navigation

Es gibt zahllose Navigations- und Kartenapps. Einige sind für bestimmte Aufgaben besser geeignet als andere. Wichtig ist vor allem, dass sich die Karten für den Offlinebetrieb cachen lassen. Neben der Standard-App Google Maps, leisten auch „MapFactor“, „TomTom“ und „Here“ gute Dienste. Seit einiger Zeit lässt Google endlich auch das Speichern von Offlinekarten in Maps zu. Leider ist die Funktion etwas versteckt, so das viele gar nichts davon wissen. Öffnen Sie einfach die App und klicken im Menü auf „Offlinekarten“. Nun rechts unten auf das blaue „+“ Zeichen. Nun lässt sich der zu speichernde Ausschnitt justieren und ein- bzw. auszoomen. Leider ist die maximale Bereichsgröße begrenzt. Schätzungsweise sind 50x50km möglich.

8. Urlaubs-Grusskarten

Ansichtskarten schreiben mag wahrscheinlich nicht jeder. Ohnehin kommen diese meist später an, als der Autor selbst. Es gibt aber Dienstleister, welche es erlauben, selbstgeschossene Handy-Fotos mit Text zu versehen und so täuschend echte Ansichtskarten zu zaubern. Die fertig gedruckten Karten werden vom Dienstleister dann innerhalb von Deutschland abgesendet, so dass es im Schnitt nur 3-4 Tage dauert, bis der Daheimgebliebene die persönliche Urlaubskarte erhält. Nötig ist nur eine flotte, mobile Internetverbindung. Wir empfehlen die App „Urlaubsgruss“, mit der wir gute Erfahrungen machten oder „Cewe Postcard“. Im Schnitt kostet eine Postkarte mit Porto 1,70 Euro.

Beispiel einer individuellen Urlaubskarte per App

9. günstig nach Hause telefonieren

Während man innerhalb der Europäischen Union mittlerweile keine Roaminggebühren mehr zahlen muss, fallen außerhalb Europas noch extrem hohe Kosten an. Knapp 2 € je Minute sind hier der gängige Salair. Wir zeigen, wie sie mit wenigen Mitteln auf Reisen künftig extrem sparen können. Hier geht’s zum Ratgeber - Weltweit für unter 2 Cent nach Deutschland telefonieren.

10. nützliche kleine Tools

Manchmal sind es besonders die kleinen Dinge, welche einem den Urlaubstrip erleichtern. Hier ein paar nützliche Apps und „Gimmicks“, die Sie sicher lieben werden!

Extrem nützlich finden wir die „Sonneninfo“-App“. Diese verrät für den aktuellen Standort, wann die Sonne auf und untergeht. Gerade bei Reisen auf die Südhalbkugel ist diese Info Gold wert. Denn wer z.B. im Mai, Juni oder Juli nach Australien, Südamerika oder Südafrika fährt, muss sich mitunter sputen. Die Sonne geht, da dort Winterzeit herrscht, dann schon im zwischen 17 und 19 Uhr unter. Spätestens zur Dämmerung empfiehlt es sich beispielsweise, in den Outbackregionen Australiens ein Quartier gefunden zu haben. Das Risiko von Wildunfällen steigt ab der Dämmerung nämlich exponentiell.






Romantiker und Astrofans, kommen beim abendlichen Sternenhimmel mit Googles „Sky Map“ voll auf ihre Kosten. Mit „Mondphasen“ sind Sie dagegen immer up to date, was den Erd-Trabanten betrifft. Die APP „GPS-Status“ zeigt nicht nur die aktuelle Position, sondern ermöglicht auch die Markierung von Ortsmarkern, nach der sich beispielsweise der Weg auf langen Wanderungen leichter wieder zurück finden lässt. Auch lädt die App A-GPS-Fix Daten, welche, wenn aktuell, auch ohne Datenverbindung die Positionsbestimmung enorm beschleunigen. Ohne Mobilfunkverbindung dauert es mitunter ewig, bis auch nur ein GPS-Satellit zur Verfügung steht.

Das Tool „Weltzeituhr“ unterstützt bei Telefonaten nach Hause, den idealen Zeitpunkt zu finden, ohne die Freunde aus dem Bett zu klingeln! Zu guter Letzt noch ein Tipp an alle, die häufig ganz plötzlich einen „Drang“ verspüren. Die App „Öffentliche Toilette“ führt einen zielstrebig zum nächsten Örtchen. Das klappte im Test erstaunlich gut, sogar in entlegenen Städten Australiens!

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Bilder: © LTE-Anbieter.info | Bild Pärchen links oben mit Rucksack-> © michaeljung, Fotolia


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