LTE Tarife von der Deutschen Telekom

Angebote und Tarife im Überblick


Die Deutsche Telekom gehört in Deutschland zu den Pionieren in Sachen LTE. Bereits seit Jahren hat die Telekom LTE-Pakete im Angebot. Einmal als DSL-Ersatz für Bewohner ländlicher Regionen, die bislang auf schnelles Internet verzichten mussten und natürlich auch für den mobilen Einsatz. Wer also auch am Laptop, Tablet oder Smartphone keine Kompromisse mehr hinsichtlich Surfkomfort eingehen will, greift zu den superschnellen LTE-Tarifen der Telekom. Bis zu 300 MBit/s sind möglich. Weit mehr also, als die meisten zu Hause nutzen werden. Die folgenden Abschnitte geben Auskunft über den aktuellen/geplanten Ausbau, die Verfügbarkeit und die Kosten für LTE von der Deutschen Telekom.

Tarifbezeichnung Volumen Datenrate Telefon Laufzeit Anschlusskosten Preis / Monat
Call & Surf Comfort
via Funk S
10 Gigabyte
pro Monat
bis 16 MBit
bis 1 MBit
24 Monate 0.00 € 34.95 €
zum Angebot
MagentaHybrid S bis 16 MBit
bis 2,4 MBit
24 Monate 0.00 € 34.95 €
zum Angebot
Call & Surf Comfort
via Funk mit M
15 Gigabyte
pro Monat
bis 50 MBit
bis 10 MBit
24 Monate 0.00 € 39.95 €
zum Angebot
MagentaHybrid M bis 50 MBit
bis 10 MBit
24 Monate 0.00 € 39.95 €
zum Angebot
MagentaHybrid L bis 100 MBit
bis 50 MBit
24 Monate 0.00 € 44.95 €
zum Angebot
Call & Surf Comfort
via Funk mit L
30 Gigabyte
pro Monat
bis 100 MBit
bis 50 MBit
24 Monate 0.00 € 49.95 €
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Endlich auch ohne (schnelles) DSL mit Highspeed-Power durchs Netz surfen und Flatrate-günstig telefonieren! Die LTE-Zuhause-Angebote der Telekom machen es in allen Regionen ohne schnelle Breitbandversorgung per DSL möglich. Der ländliche Raum wird, dank Long Term Evolution, zunehmend mit schnellen Internetzugängen erschlossen. Seit März 2015 sind die turboschnellen Flatrates nun auch erstmals ohne Volumenbegrenzung erhältlich. Möglich macht es die Hybrid-Technik aus LTE & DSL. Im Folgenden erfahren Sie zunächst alles über die neuen Hybrid-Tarife. Anschließend widmen wir uns den Eckdaten der alten, reinen LTE-Zuhause Pakete namens Call & Surf via Funk.

MagentaZuhause Hybrid


Tarifberatung – so finden Sie das passende Angebot

Jetzt zu Hybrid wechseln

Endlich schnelles Internet auch auf dem Land möglich

Überall dort, wo zumindest DSL mit wenigstens 390 Kbit verfügbar ist, kann MagentaZuhause Hybrid bestellt werden. Seit März 2015 vertreibt die Telekom primär diese Angebote als Highspeed DSL-Alternative. Nur wenn sich im Zuge der Verfügbarkeitsprüfung herausstellt, dass Hybrid beim Kunden noch nicht möglich ist, wird Call&Surf via LTE als Notlösung angeboten. Ersteres hat für Sie erhebliche Vorteile, wie wir noch zeigen werden.


Die Telekom bietet insgesamt drei Varianten von „MagentaZuhause Hybrid“. Unterschiede gibt es ausschließlich bei der Datenübertragungsrate, die 16 MBit, 50 MBit oder 100 MBit betragen kann. Alle Pakete enthalten zudem eine Festnetzflat, die sogar mit HD-Qualität überzeugen kann.

Volumen: Das Beste an den neuen Hybrid-Angeboten ist, dass es wie bei „echten“ kabelbasierten Flatrates (z.B. per VDSL), keine Drosselung gibt. Man kann also endlich beliebig viel downloaden und Filme in Onlinevideotheken sehen.


Verfügbarkeit: Magenta Hybrid kann überall da bestellt werden, wo LTE von der Telekom verfügbar ist (aktuell ca. 77 Prozent) und  für IP-Telefonie geeignetes DSL mit wenigstens 0,39 MBit/s. Laut Aussage des Konzerns, sind diese Bedingungen für immer mehr Haushalte gegeben. Falls nicht, bleib als Alternative noch „LTE only“ per C&Surf via Funk.

Wecheln zu Hybrid: Kunden von Call & Surf per LTE können, sofern technisch möglich, problemlos zu den Hybrid-Tarifen wechseln. Der Einsatz lohnt, denn danach steht endlich eine echte Flatrate ohne Datendrosselung zur Verfügung.

Speedport Hybrid Router

Hardware: Absolut notwendig zum Betrieb ist ein Hybrid-fähiger Router, der von der Telekom gemietet werden kann. Für den sogenannten „Speedport Hybrid“ berechnet die Telekom eine monatliche Mietgebühr in Höhe von 9.95 €.

Wie funktioniert Hybrid und was ist nötig?

Vereinfacht gesagt, kombiniert das Breitbandkonzept DSL und Mobilfunk per LTE möglichst intelligent miteinander. Standardaufgaben werden über Kabel abgefertigt um das Funknetz zu schonen – erst bei Bedarf wird das schnellere LTE zugeschaltet und liefert dann die nötige Leistung im Down- und Upstream. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Tipps für optimalen LTE-Empfang

Die Geschwindigkeit bei LTE hängt wesentlich von der Empfangsqualität ab. Im Vergleich zu DSL- oder anderen Kabel-Breitbandtechniken, ist LTE sehr anfällig für externe Einflüsse. Einflussfaktoren sind z.B. das Wetter, Gelände-Topologie, Reflektionen, Luftfeuchte und so weiter. Und: Je weiter Sie vom Sendemast weg wohnen, desto geringer ist meist auch der Empfangspegel. Wer weiter mehr als 5 Kilometer vom Sendemast weg wohnt, ist praktisch immer gut beraten, sich eine zusätzliche, externe Antenne zuzulegen. Machen Sie am besten einen Speedtest. Liegt Ihr Wert im Schnitt erheblich unter der maximal möglichen Datenrate (laut Tarif), empfiehlt sich eine passende LTE-Antenne anzuschaffen. Gleiches gilt, falls sie oft mit Verbindungsabbrüchen der Internetverbindung oder bei Telefongesprächen zu kämpfen haben. Mehr zu dem Thema und weiteren Rat finden Sie auch in unserer Community. Fragen kostet nichts und keine Frage ist zu "dumm"!


Neu: Optional mit EntertainTV (IPTV)

Seit Sommer 2016 bietet die Telekom nun endlich auch ihren TV-Anschluss per IPTV in Verbindung mit den Entertain-Tarifen. Bei „EntertainTV Plus“ handelt es sich um einen vollwertigen TV-Anschluss mit rund 100 Sendern. Um die 50 davon in HD. Zusätzlich haben Kunden Zugriff auf ca. 35.000 TV- und Serienhighlights in der Videothek. Interessant ist zudem die sogenannte Restart-Funktion mit der laufende Sendungen im Fernsehen erneut von vorn gestartet werden können, etwa wenn man die ersten 10 Minuten vom Tatort verpasst hat. Der Komplettpreis pro Monat inklusive Mediareceiver beträgt 14,95 € im Monat.



Call & Surf via LTE


Die „LTE-Zuhause“-Pakete der Telekom bieten ebenfalls Surfkomfort auf VDSL-Niveau. Vorrangig dort, wo es noch gar keine Breitbandangebote per DSL gibt und Hybrid noch nicht möglich ist. Der Datenaustausch erfolgt im Gegensatz rein auf Basis des LTE-Mobilfunknetzes. Unter der Bezeichnung „Call & Surf Comfort via Funk“, stehen drei Ersatz-Tarife zur Auswahl. Diese unterscheiden sich zum einen in der Datenrate und hinsichtlich des Inklusivvolumens. Eine Festnetzflat, samt Telefonanschluss, beinhalten ebenfalls alle Varianten.

Geschwindigkeit: Die maximale Datenrate bei "Call&Surf via Funk" liegt bei 100 Megabit je Sekunde (MBit/s) im Tarif „L“. Das entspricht der doppelten Leistung eines modernen VDSL-Anschlusses und ist um ein vielfaches schneller als DSL. Dieser Tarif richtet sich vornehmlich an Kunden mit hohen Ansprüchen. Immerhin 50 MBit (wie VDSL) verspricht der mittlere „M“-Tarif - für nicht einmal 40 € monatlich daher unser Preis-/Leistungs-Tipp. Bei der Einsteigervariante (S) surfen Sie mit bis zu 16 MBit/s, was einem schnellen DSL-Zugang entspricht.


Telefonie: Alle "C&S via Funk"-Angebote enthalten im Preis bereits einen Telefonanschluss samt Sprachflatrate. Sie telefonieren daher unbegrenzt und ohne Mehrkosten im bundesweiten Festnetz. Optional auch mit ISDN-Anschluss (Universal). Der Aufpreis beträgt 4 € monatlich. Eine bereits bestehende Festnetznummer kann selbstverständlich behalten werden.

Volumen: Eine Limitierung der Surfzeit gibt es nicht. Bei reinem Funk-Internet, ist aber eine Beschränkung der Surfgeschwindigkeit üblich, die im Falle einer Überschreitung des Inklusivvolumens einsetzt. Diese Praxis wird kurz "Drosselung" genannt und wirkt bis zum Monatsende. Im Tarif "C&S via Funk M" wird beispielsweise ab 15 Gigabyte (GB) Volumen-Verbrauch gedrosselt. 15 GB entsprechen übrigens dem Fassungsvolumen von über 3 DVDs. Wer große Downloads sparsam einsetzt und TV via Internet meidet, kommt mit diesem Kontingent wahrscheinlich relativ gut aus. Das doppelte Volumen (30 GB) bietet der Premiumtarif „C&S via Funk L“. Wer doch einmal gedrosselt wird, kann über die sogenannte "Speedon"-Option sein Highspeed-Volumen wieder zurücksetzen lassen, wodurch die Rechnung um 14.95 € belastet wird. Wie man Surfvolumen effizient einteilen und einsparen kann, erfahren Sie hier. Die Downloadrate sinkt im Falle der Drosselung temporär auf 384 Kbit/s, also UMTS-Niveau. Zum Senden von Daten (Upload) sind nach der Drosselung maximal 64 kbit/s vorgesehen. Im Folgemonat steht dann selbstverständlich wieder die volle Datenübertragungsrate zur Verfügung. Die Drosselungs-Politik soll verhindern, dass die Kapazität einer lokalen Funkzelle gleichsam für alle Kunden ausreicht. Eine Überbeanspruchung einzelner, könnte die Leistung für alle anderen stark beeinträchtigen.

:: Verfügbarkeit

LTE ist eine noch sehr junge Technologie. Dennoch haben die Netzbetreiber in kürzester Zeit enorme Fortschritte bei der Ausweitung der Verfügbarkeit gemacht. In strukturschwachen Regionen, in Bezug auf Breitbandinternet, ist die Errichtung neuer Sendemasten selten vermeidbar. Mancherorts sind jedoch nur Umrüstungen bestehender Anlagen nötig. Den Grundstein für den bundesweiten LTE-Ausbau legte die Telekom August 2010 in „Kyritz“ mit der ersten LTE-Station. Im selben Jahr konnte der Konzern bereits die Hälfte der damals noch bestehenden „weißen Flecken“ mit LTE und HSDPA erschließen. Aktuell kann die Telekom rund 64 Millionen Kunden bzw. 85 Prozent der Bevölkerung auf dem Land mit LTE versorgen (Jun. 2016). Damit ist LTE heute schon sehr weitflächig verfügbar. Alle Bundesländer gelten mittlerweile als soweit erschlossen, dass 90 Prozent der "weisen Flecken" von der Karte verschwunden sind. Ob auch Sie schon LTE nutzen können, verrät Ihnen der Verfügbarkeitstest hier beim Anbieter. Übrigens: Die Telekom bietet LTE auch für unterwegs - also am Laptop oder für Smartphonekunden. Wählen Sie dazu oben in der Tariftabelle einfach die passende Kategorie.

:: Hardware

Speedport II für LTE

Ohne entsprechende Hardware ist die Nutzung von LTE natürlich nicht möglich. Der LTE-Router für Call&Surf per LTE kommt im edlen, schwarzen Gehäuse (rechts) daher und wird von Huawei produziert. Kabel müssen im Haus übrigens nicht gezogen werden. Denn der Speedport LTE II unterstützt selbstverständlich WLAN. Auch bei der Positionierung hat man Wahlfreiheit. Anders als bei DSL, muss der Router nicht in der Nähe der Telefondose platziert werden. Vielmehr sollte ein Plätzchen mit gutem Empfang (z.B. Fensterbank) gewählt werden.

Der Router kostet einmalig (rund) 300 €, was vergleichsweise teuer ist. Alternativ bietet die Telekom an, das Gerät zu mieten - für maximal 4.95 € im Monat. Der Preis sinkt nach 2 Jahren um 20 Prozent und nach 4 Jahren um 50 Prozent.

Die Installation ist simpel und sollte von jedem problemlos vorgenommen werden können. Wer sich schon einmal vorinformieren möchte, findet hier die passende Installationsanleitung als PDF (1 MB). Alternativ kommt für knapp 100 € ein professioneller Installationsservice zu Ihnen vor Ort. Mehr zu den Angeboten und Bestellung hier unter www.telekom.de/LTE.


Weiterführendes:

» LTE Verfügbarkeitskarte zeigen
» Erfahrungsberichte lesen
» direkt beim Anbieter testen und bestellen

Bild Router: Telekom Presse
Bild Sendemast: LTE-Anbieter.info




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