LTE-Speedsticks der Telekom in der Übersicht

Alle 4G-Surfsticks von der Telekom im Schnellvergleich


Speedstick am Laptop im Einsatz
Schon seit 2011 bietet die Deutsche Telekom mobiles Internet über das schnelle LTE-Netz an. Durch Einsatz eines passenden Surfsticks, lassen sich bei der Telekom so Transferraten von bis zu 300 MBit pro Sekunde erzielen. Vorausgesetzt, man verfügt auch über den passenden Vertragstarif beim genannten Anbieter. Im Laufe der Jahre setzte der Konzern natürlich nicht nur auf einen einzelnen LTE-Stick. Unter dem Label „Speedstick“, wurden bis dato 5 verschiedene Versionen auf den Markt gebracht. Der neuste davon ist u.a. im Telekomshop erhältlich.

Aufgrund der Angebotsvielfalt, stellt sich jedoch die Frage, wo liegen die Unterschiede zwischen den einzelnen Speedstick-Versionen? Welche sollte man bevorzugen? Ist neuer immer besser und wer sollte zu welchem Typ greifen? In der folgenden Tabelle haben wir für Sie zunächst die wichtigsten Eigenschaften gegenübergestellt. Also z.B. die maximale Datenübertragungsrate, eine Kurzwertung, den Chipsatz und die unterstützte LTE-Kategorie. Zudem den Hersteller mit der Typbezeichnung. Schließlich stellt die Telekom die Geräte nicht selbst her. Vielmehr stammt diese von gängigen Hardware-Herstellern der Branche. Lediglich das Telekomlogo und ggf. die Farbe wird für den Eigenvertrieb angepasst. Man spricht dann von einer gelabelten OEM-Version.


Speedstick Version Hersteller Modell Chip Kategorie max. Down/Up Release unsere Wertung mehr Infos
Speedstick I LTE Huawei E398 Qualcomm MDM9200 LTE CAT3 100 | 50 Mbit/s Jul 11 » Details
Speedstick II LTE Alcatel L100V Qualcomm MDM9200 LTE CAT3 100 | 50 Mbit/s Dez 12 » Details
Speedstick III LTE Huawei E7376 HiSilicon Hi6920 LTE CAT4 150 | 100 Mbit/s Mai 13 » Details
Speedstick IV LTE Alcatel W800 Qualcomm MDM9215 LTE CAT3 100 | 50 Mbit/s Dez 13 » Details
Speedstick V LTE Huawei E3372 HiSilicon ? LTE CAT4 150 | 100 Mbit/s Aug 14 » Details
Speedstick VI (?) Alcatel (?) ? ? CAT 11 (?) 600 MBit (?) 2023 (?)


Hinweis: Bei der Telekom gibts nur noch den Speedstick V, alias Huawei E3372 sowie den Alcatel Datenstick IK41VE1. Wer sich für andere bzw. ältere Modelle interessiert, kann nur noch bei Ebay fündig werden...

Beim genaueren betrachten der Vergleichstabelle fällt zunächst folgendes Muster auf: Die Telekom brachte in Zyklen von rund 0,5 Jahren eine neue Speedstick-Generation heraus. Nur der Speedstick 5 verspätete sich nach diesem Schema um drei Monate. Ebenso ist auffällig, dass es bisher immer abwechselnd ein Modell von Huawei und Alcatel gab.

Ob es je einen Speedstick 6 geben wird steht leider noch nicht fest, ist aber sehr unwahrscheinlich. Wenn, müsste diese idealer Weise auch bereits 5G unterstützen, da die Telekom-Datentarife bereits seit Anfang 2021 den Zugang ohne Aufpreis ermöglichen. Seit einigen Jahren sind aber Sticks ziemlich aus der Mode gekommen. Gut möglich also, dass es nie einen Speedstick 6 geben wird...


Speedstick I: Die 1. Generation ist bereits mehrere Jahre alt, was allerdings nicht automatisch etwas über dessen Qualität aussagt. Beim Speedstick 1 handelte es sich um ein grundsolides Gerät von Huawei – den E398-u15. Er unterstützte damals schon fast alle gängigen LTE-Frequenzen, war Abwärtskompatibel zu 3G und 2G und zeichnete sich durch exzellente Empfangsleistungen aus. Leider nahm die Telekom den Stick 2013 aus der Angebotspalette. Mitunter findet man ihn aber noch bei Ebay ab rund 20 €.


Speedstick II: Gegenüber dem Vorgänger gab es hier eigentlich kaum nennenswerte Verbesserungen. Lediglich die Netzkompatibilität wurde weiter optimiert. Einer der größten Nachteile: Es lässt sich keine externe Antenne anschließen. Bei schlechten Empfangsverhältnissen, bleibt also nur der Standortwechsel. Der Speedstick II stammt aus dem Hause Alcatel. Seit ca. 2015 ist er im Telekomshop nicht mehr erhältlich. Wahrscheinlich wird man für Beträge um die 30 € aber noch bei Ebay & Co fündig.

Speedstick III: Der Speedstick 3 ist bisher definitiv die beste Version der Serie. Kein anderer kann mehr. Sogar der nochmals verbesserte LTE-Standard nach der Gerätekategorie 4 (CAT4) wird unterstützt. So erreicht man im Telekomnetz bis zu 150 MBit/s. Auch in Sachen Kompatibilität lässt er kaum Wünsche offen, was ihn zum idealen Reisepartner macht. Sogar LTE auf 900 MHz (z.B. USA) kann genutzt werden. Das macht den Stick attraktiv. Ab rund 40 € ist man mittlerweile dabei, was im Vergleich mit anderen Marken und Herstellern sehr fair ist. Denn auch die 3. Generation wurde mittlerweile ausrangiert und ist fast nur noch bei Ebay erhältlich.


Speedstick IV: Ende 2013 folgte der 4. Sprössling. Leider repräsentierte Version 4 aber wieder keinen großen Wurf. Vorteile zum 3er gibt’s praktisch nur einen einzigen, die Nachteile überwiegen. So fehlt z.B. der CAT4-Support und wiederum der Port für eine externe LTE-Antenne. Einziges Novum u. Pluspunkt bildet das integrierte WLAN-Hotspot-Feature. Darüber lassen sich problemlos bis zu 10 andere WLAN-Geräte in ein eigenes WLAN-Netz einbinden. Wie bei den Vorgängern gilt: Praktisch nur noch per Ebay erhältlich!


Speedstick V: Im Herbst 2014 löste die 5. Speedstick-Generation den guten alten Speedstick III ab. Beide Modelle ähneln sich relativ stark. Neu war bei diesem Modell vor allem der Support von LTE-CAT4 (bis 150 MBit). Zudem wurde leider das USB-Schwenkgelenk entfernt. In Hinsicht auf die Netzkompatibilität ist der Speedstick V hingegen genauso gut. Passende Tarife (MagentaMobil Data) gibt es hier unter www.telekom.de/unterwegs.


LTE Stick der Telekom am Laptop

Bilder: © lte-anbieter.info


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