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Stick: Speedstick IV von der Telekom


Nur rund ein halbes Jahr, nachdem die Deutsche Telekom die 3. Generation der Speedstick-Serie einführte, bietet das Unternehmen seit November 2013 nun den Speedstick 4 an. Dieser bietet im Vergleich zum Speedstick III allerdings wenig Neuerungen. Alle Fakten und Eckdaten zum Speedstick IV haben wir für Sie in der folgenden Übersicht zusammengefasst. Zudem gehen wir auf die Unterschiede zum Vorgänger ein und zeigen, ob und für wen der Kauf lohnt.

 

LTE Features und Eigenschaften des Speedstick 4 LTE
Hersteller und TypenbezeichnungAlcatel W800 | Speedstick IV
Downloadrate bis100 MBit/s
Uploadrate bis50 MBit/s
unterstützte LTE-BänderLTE800, LTE900, LTE1800, LTE2100, LTE 2600
abwärtskompatibel zu:DC-HSPA+, UMTS, GSM (850, 900, 1800, 1900 und 2100 MHz)
MIMO Support:MIMO 2x2
Anschluss für externe Antenne nein leider nicht
LTE Kategorie:LTE-Modem der Kategorie 3 (CAT3)
ChipsatzQualcomm MDM9215 der Gobi-Serie
Sonstiges
Abmessungen (TxBxH)89 mm x 27,5 mm x 14 mm; 39 Gramm
USB-StandardUSB 2.0
Speicherkarten-Erweiterungja; MicroSD bis 32 GB
unterstützte BetriebssystemeWindows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Mac OS (ab 10.6)
Datenblatt Übersicht» Datenblatt PDF
Handbuch PDF» Handbuch leider nicht mehr verfügbar
erhältlich bei» der Telekom mit allen Mobile-Data Tarifen

Die inneren Werte des Speedstick IV

Speedstick von der Telekom | Beispielfoto

Das Gerät basiert diesmal nicht wie gewohnt auf einem gelabelten Huawei-Modell, sondern stammt von Alcatel, wie übrigens auch der Speedstick II. Aktuell zeichnet sich ein Muster ab, wonach die Telekom wohl anscheinend abwechseln auf Huawei oder eben diese Firma setzt. Genauer gesagt handelt es sich um eine OEM-Version des Alcatel W800. Beim Modem/Prozessor kommt ein Qualcomm Chip zum Einsatz – der MDM9215 (Gobi). Dieser verfügt über eine Taktfrequenz von 550 MHz. Der Arbeitsspeicher fasst 128 MB, beim Datenspeicher, der die Software enthält, wurde 60 MB verbaut. Per Micro-SD lassen sich aber bis zu 32 Gigabyte nachrüsten, um diesen dann auch als Speicherstick zu verwenden. Einen Anschluss für externe Antennen sucht man am Speedstick 4 leider vergebens, was bei schlechten Empfangsbedingungen (z.B. im Urlaub) ärgerlich sein kann. Warum auf dieses nicht unwichtige Feature verzichtet wurde, ist unklar. Der Speedstick 3 hingegen verfügte über eine Buchse des Typs CRC-9.

 

Kommen wir zu den Funkeigenschaften. LTE wird selbstverständlich unterstützt und zwar auf den Bändern bei 1800 MHz (Telekom), 800 MHz (ländlicher Raum) und 2600 MHz (z.B. Vodafone, O2 und Telekom). Zudem ist das Modell abwärtskompatibel zu den wichtigsten 3G und 2G-Standards. Auch das schnelle DC-HSPA+, welches bis zu 42,2 Mbit bietet, kann genutzt werden. Interessant insbesondere Eplus–Nutzer und wenn LTE mal nicht verfügbar ist. Erstaunlicherweise gibt es kein Support für LTE der Kategorie 4, was bei der Telekom besser bekannt ist unter dem Marketingbegriff „LTE Plus“. Somit begrenzt sich die über das LTE-Netz erreichbare maximale Datenrate auf 100 Mbit/s. Wer also einen Datentarif bei der Telekom abschließen möchte, der diese Transferrate erreicht (Mobile Data eco L-XL), sollte besser zum Vorgänger greifen. Dieser ist nämlich zu CAT4 kompatibel. Warum die Telekom beim Nachfolger auf ein, aus technischer Sicht, vergleichbar schlechteres Modell setzt ist uns nicht ganz begreiflich, zumal der Konzern mit dem superschnellen LTE-Netz massiv wirbt.

WLAN

Einen positiven Unterschied zu den Vorgängern bietet der Speedstick IV dennoch. Denn das Gerät kann auch als mobiler WLAN-Hotspot verwendet werden. Sonst sind dafür spezielle Varianten, wie die „Speedbox mini“ nötig. Bis zu 10 Nutzer können sich, den Angaben der Telekom nach, bei Bedarf auf diesem einloggen. Ideal also z.B. für Geschäftsmeetings oder im Urlaub auf dem Zeltplatz. Alle Familienmitglieder können sich dann bequem auf diesen Hotspot einloggen – zum Beispiel mit dem Smartphone oder Laptop. Angaben zum verwendeten WLAN-Standard macht die Telekom leider nicht, so das wir davon ausgehen, dass bis zu WLAN N möglich ist.

sonstige Daten

Internet Manager Software von der Telekom

Der Speedstick IV wiegt insgesamt 39 Gramm, ist also mit 9 Gramm nur marginal schwerer als der Vorgänger. Die Abmessung beträgt 89 x 27,5 x 14 Millimeter. Im Lieferumfang enthalten ist eine Schnellstartanleitung samt Y-USB-Kabel. Der die Stick-Software „Internet-Manager“, befindet sich auf dem internen Speicher.

Fazit:

Der ganz große Wurf ist der Speedstick 4 keinesfalls. Der Speedstick 3 bietet modernere Technik beim gleichen Preis (ohne Vertrag) von knapp 100€ im Telekomshop. Interessant ist das Modell also eher für jene, die sich für einen Datenvertrag bis zu 100 Mbit entscheiden UND die Hot-Spot-Funktion nutzen möchten. Allen anderen empfehlen wir die 3. Version. Hier gehts zum Anbieter

Hilfreiches

» Datentarife der Telekom im Vergleich
» alle Speedstick-Versionen im Vergleich
» LTE Sticks im Überblick

 

Bilder: lte-anbieter.info

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Vom: 02 Dez 2013 | Kategorie: Anbieter, Hersteller, Sonstige, Sticks, Telekom | Schlagwörter: , ,


3 Responses to “Stick: Speedstick IV von der Telekom”

  1. heinrich van uffelt sagt:

    Ich habe Name und Password vergessen,was kann ich machen, Danke im Voraus.
    Heinrich van Uffelt

    • heinrich van uffelt sagt:

      Ich habe den Stick längere Zeit nicht gebraucht,und habe alle Daten vergessen.
      Kann mich jemand helfen.

    • admin sagt:

      Hallo Heinrich,
      da musst du leider deinen Provider kontaktieren, da du dann eine neue PIN benötigst. Mit dem Stick hat das erstmal nichts zu zun, sondern mit der SIM-Karte. Viele Grüsse

Wie finden Sie das Gerät?





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