RealLTE

Was ist das und wo liegen die Vorteile bzw. Unterschiede zu "LTE"?


RealLTE - MADE FOR DATA
Unsere Redaktion wurde oft gefragt, was denn eigentlich hinter dem Begriff „RealLTE“ steckt. Ein neuer LTE-Standard? Oder ein optimiertes Verfahren für 4G-Internetzugänge? Die Antwort ist - weder noch. Vielmehr handelt(e) es sich um eine Art Marketingbegriff Vodafone hatte vor einigen Jahren unter „RealLTE“ eine Wort- und Bildmarke registriert (siehe rechts). Sozusagen, um sich von den Mittbewerbern, wie der Deutschen Telekom, abzugrenzen. Doch nicht zu Unrecht, wie wir im Folgenden zeigen werden.

Bestes Netz = „das wahre LTE“ = „RealLTE“

Hinter dem Logo steht keineswegs, wie der ein oder andere nun meinen könnte, nur ein leeres Werbeversprechen. Tatsächlich war Vodafone der erste Netzprovider, welcher in Deutschland LTE anbot. Nämlich schon Ende 2010, rund ½ Jahr vor der Dt. Telekom. Das Vodafone LTE-Netz gilt heute als eines der bundesweit am besten ausgebauten. Anfang 2023 sorgten zehntausende Sendestationen für eine LTE-Netzabdeckung von ca. 99 Prozent. Die Deutsche Telekom kommt aktuell auf rund Prozent bei der Versorgung mit 4G-LTE.

Vorteile von Real LTE im Überblick

Bild: © Vodafone


Was verspricht Vodafone mit Real LTE und wo sind die Unterschiede für die Kunden?

Laut eigenen Angaben, bot das Unternehmen damals auch die beste „Indoor“-Abdeckung. Denn aufgrund der niedrigen Frequenzen (LTE800), bleibt die Internetverbindung selbst in geschlossenen Räumen stabil. Indoor bedeutet: Die 4. Mobilfunkgeneration wird für zwei Aufgabenbereiche genutzt. Auf der einen Seite beschleunigt sie das Internet auf mobilen Endgeräten enorm. Darüber hinaus bot die 4G-Technik in Regionen mit weißen Flecken auf der Breitbandkarte (meist im ländlichen Raum), erstmals einen günstigen DSL-Ersatz mit bis zu 3facher DSL-Geschwindigkeit. Wird RealLTE zu Hause eingesetzt, spricht man daher von „Indoor“.

Doch damit endet die Entwicklung noch lange nicht. August 2013 startete Vodafone in den ersten Städten RealLTE sogar mit bis zu 150 MBit, statt "nur" 100 MBit. Die Leistungssteigerung wurde möglich durch Unterstützung der Gerätekategorie 4 (CAT 4). Durch den Einsatz modernerer Modulationsverfahren konnten so noch höhere Geschwindigkeiten erreicht werden. Der Kunde musste allerdings Hardware einsetzen, die mindestens zu CAT-4 kompatibel ist. Anfang 2015 bot Vodafone die nächste Entwicklungsstufe namens LTE-Advanced (siehe auch Ausbauregionen) mit zunächst maximal 225 MBit. Im Herbst des Folgejahres zündete der nächste Nachbrenner und beschleunigt die Zugangsgeräte der Nutzer auf über 375 MBit. Wenig später folgte der Schritt auf 500 MBit. Auch das volle Gigabit (1000 MBit) ist seit 2018 erstmals Realität im Vodafonenetz. Allerdings nur auf dem Papier, da die 4G-Tarife auf 500 MBit beschränkt sind.

Fazit: Mit Vodafone „Real-LTE“ erhielten Nutzer Zugriff auf das damals modernste LTE-Netz in Deutschland, mit stabilen Datenübertragungsraten von 50-500 MBit. Und zwar optional daheim oder unterwegs. Heute wird der Begriff aber nicht mehr benutzt, siehe folgend...


Update:

2015 war Vodafone dann bereits wieder von dem Begriff "RealLTE" abgerückt. Seither nutzt man in der Kundenansprache den Begriff "LTE Max" wie auch die Deutsche Telekom und O2. Damit soll angedeutet werden, dass Kunden mit allen LTE-Tarifen zur vor Ort maximal im Netz möglichen Datenrate surfen können. Das sind bei Vodafone aktuell 500 MBit via 4G bzw. sogar 1000 im 2019 eingeführten 5G-Netz.

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RealLTE Logo Bild: © Vodafone



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