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Smartphone: BQ Aquaris X2 Pro

Der hierzulande nicht allen bekannte Hersteller BQ hat seinen Stammsitz in Spanien und gehört damit zu den wenigen Herstellern aus Europa. Mit dem Aquaris X2 Pro haben diese nun ein Smartphone vorgestellt, welches durch saubere Verarbeitung, hohe Qualität und einem vergleichsweise günstigen Preis zu gefallen weiß. Das technische Innenleben bewegt sich in der gehobenen Mittelklasse und lässt nichts vermissen. Dank der Teilnahme am Android One Programm, gibt es sogar noch Upgrades bis auf Android 10.

 

Features und Eigenschaften des Aquaris X2 Pro
Bezeichnung & HerstellerBQ Aquaris X2 Pro
Wichtige Leistungs-Eckdaten:
CPU (Kerne, Takt)64-Bit Octa-Core (acht Kerne) bis zu 2,2 GHz
CPU BezeichnungQualcomm Snapdragon 660
GPUQualcomm Adreno 512
Arbeitsspeicher4 GB
interner Speicherplatz64 GB
BetriebssystemAndroid 8.1 Oreo
Display Größe; Auflösung5,7 Zoll, 2.160 x 1.080
Kamera (Back und Front)12 + 5 MP, 8 MP
Datenübertragung:
LTE StandardsLTE 800, 1800, 2100, 2600 MHz
Support von LTE-Advanced
ja
Support folgender LTE Kategorien
CAT6
beherrscht VoLTEja
W-LANWiFi 802.11 a / b / g / n / ac
BluetoothVersion 5.0
sonstige StandardsGPRS, EDGE, UMTS, HSPA, HSPA+, GPS
sonstige Eckdaten:
Besonderheiten-
Speicherkarte | SIM-Format
microSD / Nano-SIM
Akku3.100 mAh
Gewicht; Abmessungen (HxBxT)168,0 g, 150,7 x 72,3 x 8,4 mm
Handbuch downloaden» hier Handbuch downloaden (PDF, 7,7 MB)
Verfügbarkeit und Preis
Release in Deutschland01.07.2018
Preis / UVP~ 320 € ohne Vertrag
angeboten bei» mit LTE z.B. bei Amazon

Flotte Updates

Möchte man an dem neuen Smartphone aus dem Hause BQ etwas kritisieren, so wäre es der Flash-Speicher. Mehr als 64 Gigabyte dürfte es in der heutigen Zeit durchaus sein. Erfreulicherweise wird darauf verzichtet, Bloadware auf dem Gerät zu installieren, so dass einem immerhin 52 GB zur freien Verfügung stehen. Da auch auf sonstige Gimmicks und eine eigene Oberfläche verzichtet wird, können die Android Updates zeitnah ausgerollt werden. Und dies auch für eine ganze Weile, denn das Aquaris X2 Pro nimmt am One-Programm teil und erhält somit auch das Upgrade auf Android 9.0 (Pie) sowie die darauf folgende Version.

Edles Gehäuse aus Glas

Der sichtbare und auch haptische Unterschied zum kleineren Bruder, der nicht das Pro im Namen trägt, ist die Glasrückseite. Mit den abgerundeten Ecken liegt es perfekt in der Hand und vermittelt einen sehr wertigen Eindruck. Farblich stehen Midnight Black, Glaze White und Deep Silver zur Auswahl. In der Preisklasse nicht ganz üblich und positiv erwähnenswert ist die Zertifizierung nach IP52. Damit kann es in gewisser Menge Staub und Spritzwasser abbekommen, ohne dass Schäden entstehen. Ebenfalls angenehm fällt auf, dass NFC integriert wurde. Dies ist bei vielen China-Handys leider nicht der Fall.

Ausreichend Dampf unter der Haube

Zu Preisen von etwas über 300 Euro kann man keine High-End Hardware erwarten. Der verbaute SoC in Form eines Qualcomm Snapdragon 660 liefert aber schon recht ordentlich ab. Zusammen mit der Adreno 512 GPU laufen auch aktuelle Games ohne merkliche Ruckler. Dazu trägt auch der zeitgemäße 4 GB große Arbeitsspeicher bei. Da das LCD-Panel mit 5,7 Zoll vergleichsweise klein ausfällt, ist die Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixeln erfreulich hoch. Die Farbdarstellung und Blickwinkelstabilität gibt sich keine Blöße, so dass man hier durchaus mit wesentlich teureren Geräten mithalten kann.

Kameraausstattung ohne Auffälligkeiten

Frontseitig steht für Selbstportraits eine Kamera mit 8 Megapixeln Auflösung zur Verfügung. Mit einer Blende von f/2,2 ist sie nicht sonderlich lichtstark, aber für die dunklen Momente wurde ebenso frontseitig ein Blitz spendiert, der auch Aufnahmen in den Abendstunden ermöglicht. Auf der Rückseite hat ein Dual-Setup Einzug gefunden. Der zweite Sensor mit 5 Megapixeln kümmert sich dabei um die Erfassung von räumlichen Informationen und wird durch eine KI unterstützt. Geschossen werden die Fotos mit 12 Megapixeln, wobei der Sensor mit f/1,8 für diese Preisklasse erfreulich lichtstark ist. Die Bilder wissen dabei durch gute Kontraste und Farben zu gefallen, wobei die Schärfe nicht an Boliden wie dem P20 Pro von Huawei herankommt. Auch nicht selbstverständlich ist, dass das geknippste Bild bedarfsweise als RAW im Flash-Speicher landet. Das nachträgliche Bearbeiten bietet hierdurch mehr Möglichkeiten.

Konnektivität

Der Akku fällt mit 3.100 mAh etwas kleiner aus, als bei den Konkurrenzprodukten, was sich durch die Displaygröße allerdings relativiert. Geladen wird mit USB Typ-C, wobei hier nur die Geschwindigkeit von USB 2.0 zur Verfügung steht. Sollen größere Datenmengen bewegt werden, so kann auf das flotte WiFi nach 802.11ac zurückgegriffen werden. Wer unterwegs ins Netz möchte, der stößt bisweilen ans Limit. CAT6 LTE kann mit 300 Mbit/s im Downlink bereits in einigen Großstädten das Providerlimit mit LTE-MAX nicht mehr ausreizen. Im Gegenzug muss man aber nicht auf Voice over LTE (VoLTE) verzichten. Zur Erweiterung des internen Speichers kann eine microSD-Karte eingesetzt werden, die bis zu 256 GB groß sein darf. Bluetooth hat man in der aktuellen Version 5.0 implementiert und die Navigation per GPS ist ebenfalls möglich.


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Vom: 03 Jul 2018 | Kategorie: Allgemein, Hersteller, Smartphone, Sonstige | Schlagwörter: , , , , , ,


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