zu Vodafone LTE

LTE Volumen messen

Surfvolumen überwachen und auswerten bei mobilen
Internetzugängen per LTE, HSPA & Co.


Datenverbrauch intelligent kontrollieren bei LTE-Nutzung
Das Problem ist bekannt und kontrovers: Tarife für mobiles Internet sind zwar streng genommen „echte“ Flatrates. Doch ab einem bestimmten Datenvolumen wird die Geschwindigkeit auf ein Bruchteil reduziert. So auch bei LTE-Flatrates. Je nach Anbieter und LTE-Paket schwanken die Drosselungs-Grenzen zwischen 1 und 30 GB (Gigabyte) im Monat. Doch wer weiß schon, wie viel er heute, gestern oder im laufenden Monat schon verbraucht hat? Monitoring-Tools helfen, den Überblick zu behalten.


Begriffsklärung: Surfvolumen &  Inklusiv-Volumen

Für Einsteiger sind die Begriffe nicht unbedingt sofort einzuordnen. Daher an dieser Stelle ein paar Worte dazu, was dahinter steckt. Die Mobilfunkanbieter staffeln die Preise der LTE-Tarife in erster Linie nach der Geschwindigkeit. Doch im Gegensatz zu kabelbasiertem Internet, gibt es noch einen weiteren, wichtigen Faktor. Den des Inklusivvolumens. Angegeben meist in Gigabyte und bezugnehmend auf einen Monat. Der Wert bedeutet, dass die volle Downloadleistung nur bis zum Überschreiten gewährleistet wird. Bietet der Tarif beispielsweise 7 MBit/s und 5 GB Inklusivvolumen, wird ab 5 GB die Geschwindigkeit bis zum Monatsende gedrosselt. In der Regel ungefähr auf UMTS-Niveau. Bei Vodafone gilt übrigens der Abrechnungsmonat und nicht der Kalendermonat.


Das bedeutet, dass es nicht schaden kann, mit dem „Surfvolumen“ gut zu haushalten. Das Surfvolumen, auch Transfervolumen oder Traffic genannt, ist die Datenmenge, die in einem bestimmten Zeitraum über Ihren Anschluss generiert wurde. Er ergibt sich aus der Summe der Downloads UND Uploads! Wer also kaum etwas lädt, dafür aber einem Bekannten die letzten 100 Urlaubsbilder sendet, kommt wahrscheinlich ebenfalls schnell an die Grenze. Es gibt aber durchaus Sparpotenzial, um das Volumen zu senken und Möglichkeiten zur „Überwachung“ des Wertes, wie folgend gezeigt.


Monitoring Tools für Transfervolumen

Es gibt kleine Programme die helfen, den Volumenverbrauch nicht aus den Augen zu verlieren. Statt schätzen zu müssen, bieten Monitoring Tools eine genaue Statistik des generierten Transfervolumens  je Zeiteinheit. Also je Stunde, Tag, Woche oder pro Monat. Neben der Gewissheit um den aktuellen Stand, lassen sich beispielsweise auch Downloads strategisch gut planen. Wer gegen Monatsende noch genug Freivolumen hat, sollte überlegen, ob nicht noch ohnehin einige Downloads oder Updates anstehen …


Diese Tools helfen beim Messen

Es gibt theoretisch gleich mehrere Möglichkeiten. Softwaretools vom Mobilfunkanbieter, Statistiken im Router oder aber spezielle Tools von Drittherstellern. Doch es gibt große Unterschiede im Bedienungskomfort und Informationsgehalt.

Vodafone Menü mit rudimentärer Anzeige

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1. Möglichkeit: Die Mobilfunkanbieter bieten meist eine Möglichkeit, das Surfvolumen zu überwachen. Das kann die Zugangssoftware Ihres Sticks sein, der Kundenbereich im Internet oder der LTE-Router (falls genutzt). Leider sind die Möglichkeiten und der Informationsgehalt jedoch eher rudimentär. Der Screenshot rechts zeigt einen Ausschnitt* aus dem Backend des B1000 LTE-Routers von Vodafone. Erkennbar ist das gesamte verbrauchte Surfvolumen. Wer wissen will, wie viel er bspw. in einer Stunde oder an einem Tag verbraucht hat, muss den Counter jedesmal zurücksetzen. Eine ausführliche Statistik gibt es ebenfalls nicht.


Der LTE-Router von AVM (Fritz!Box 6840) bietet da schon mehr. Hier können die Voluminas nach Tag, Woche und Monat begutachtet werden. So in etwa sieht das dann aus:

Detailierte Trafficübersicht: Screenshot aus einer AVM Fritzbox mit Statistik zum Trafficverbrauch


2. Möglichkeit: Softwaretools: Wir haben für Sie etliche Tools recherchiert, die für diese Aufgabe geeignet sind. Es scheint aber erstaunlich wenig Auswahl zu geben. Viele wollen wir Ihnen hier gar nicht erst vorstellen, da diese seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt wurden. Von allen Angeboten, gefiel uns ein Programm besonders gut. Die gute Nachricht: Es ist kostenlos, deutschsprachig, funktional, sehr klein und wird immer scheinbar noch weiterentwickelt. Andere Tools sind entweder kostenpflichtig, englisch, unübersichtlich und / oder die Entwicklung wurde eingestellt.


Unser Favorit heißt „Netspeedmonitor“. Wie der Name schon andeutet, zeigt das Tools zusätzlich, unten in der Windowsleiste, die aktuelle Down- und Uploadrate. Ein Klick genügt und das Surfvolumen von „Heute“, der „Sitzung“ und des Monats werden eingeblendet. Zudem können detailliertere Statistiken für alle Kalendertage und Monate eingesehen werden. Der Netspeedmonitor ist wie angedeutet kostenlos. Der Entwickler, Florian Gilles, bittet lediglich um eine (freiwillige) Spende. Wer das Programm nutzt, sollte sich also ein Herz greifen und die Entwicklung mit ein paar Euro unterstützen.


Ein weiteres gutes Programm, ist unserer Meinung nach der „Trafficmonitor“. Die Darstellung ist sehr detailliert aber dennoch übersichtlich. Wer Daten noch genauer sammeln und auswerten möchte, als beim Netspeedmonitor, wird hier fündig. Das Programm kostet 13 €, was sicher nicht viel ist, aber eben leider nicht gratis ... Zur einfachen Kontrolle reicht aber für die meisten User sicher auch unser erster Tipp. Wer sich nicht sicher ist, kann den Trafficmonitor 35 Tage als Demo zunächst testen und dann immer noch eine Entscheidung treffen.


Zu guterletzt sei noch der Netmonitor genannt. Das 10 $ teure Tools ist englischsprachig und erinnert ein bisschen an den Netspeedmonitor.


Surfvolumen sparen – so geht´s

Nachdem Sie nun wissen, wie man den Datentraffic im Blick behält, geht es ans sparen. Das ist bekanntlich nicht immer mit Verzicht gleichzusetzen. Es gibt Maßnahmen, die Ressourcen schonen und dennoch den Surfcomfort nicht oder nur wenig einschränken. Intelligentes Management ist angesagt! Wir haben für Sie 10 einfach zu handelnde Tipps zum Sparen von Traffic zusammengestellt. Auch das Wissen darum, welche Applikationen wieviel Volumen verursachen, ist hilfreich. Das schont Ihre LTE-Flatrate …



* Screenshot B1000 bereitgestellt von einem unserer Mitglieder im LTE-Forum: Danke an "Ospel".




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