Mediathek: China-Chipsatz-Spezial

Alle Details zu den Mediatek CPUs in chinesischen Mobilgeräten


Chinesische Smartphones und Tablets, die nicht direkt für den europäischen Markt bestimmt sind, weisen teils andere Chipsätze als bei den hierzulande etablierten Marken auf. Während in Europa vor allem bei der Einsteiger- und Mittelklasse die von Qualcomm gefertigten Snapdragon-SoCs omnipräsent sind, werden in chinesischen Mobilgeräten dieser Preiskategorien oft Lösungen von "MediaTek" verbaut. Wir wollen Ihnen in diesem Spezial deshalb ausführlich diesen Chipsatzhersteller und seine wichtigsten SoCs vorstellen. Wir werden den Bericht mit dem Erscheinen neuer MediaTek-SoCs stets erweitern.

MediaTek: Von der Randnotiz zur ernstzunehmenden Alternative

Das Unternehmen wurde am 28. Mai 1997 in Taiwan gegründet und stellt Plattformen für ein breites Spektrum von Elektronikartikeln bereit. Neben Smartphones und Tablets, werden unter anderem auch Fabrikanten von Smart-TVs, Blu-ray-Playern und Smartwatches beliefert. Doch erst im Jahre 2013 wurde MediaTek mit der Vorstellung des MT6592 stärker von den Konsumenten und Smartphone-Herstellern wahrgenommen. Der Konzern warb damit, den ersten „echten Octa-Core-Prozessor“ für mobile Endgeräte entworfen zu haben. Anders als bei diversen Qualcomm-Lösungen, handelt es sich beim MT6592 nämlich um ein SoC, das acht identische Kerne aufweist. LTE fehlte allerdings noch, erst einige ab 2014 produzierte MediaTek-Chipsätze beinhalten ein 4G/LTE-Modem. Unter anderem die Produktreihen Helio P (MT675x / Mittelklasse) und Helio X (MT679x / Highend).

Die Performance der MediaTek SoCs

Während der letzten Jahre hat der taiwanische Konzern den Performance-Abstand zu dem Konkurrenten Qualcomm etwas verkürzt. So liefert beispielsweise der Helio X20 im Benchmark AnTuTu etwa 95.000 Punkte. Der direkte Rivale Snapdragon 820 kommt hingegen auf circa 123.000 Punkte. In der Mittelklasse sieht es ähnlich aus. Während der Helio P10 durchschnittlich 48.000 Zähler in AnTuTu liefert, kann der Snapdragon 625 mit einer Wertung von knapp 60.000 aufwarten. Bei der populären Einsteigerklasse, deren Chipsätze sich zumeist in Smartphones mit einem Kaufpreis bis 200 Euro tummeln, liegt Qualcomm abermals in Führung. Der MediaTek MT6737 kommt in AnTuTu auf rund 28.000 Punkte, der Snapdragon 430 hingegen auf etwa 40.000 Punkte. Qualcomm hat also bei der aktuellen SoC-Generation einen Performance-Vorsprung von durchschnittlich 25 Prozent. Bei der Alltagsperformance macht sich das jedoch nur selten bemerkbar. Wenn Sie hingegen hochauflösende Videos über LTE oder WLAN streamen oder neuere 3D-Spiele spielen möchten, kann die geringere Rohleistung ein Nachteil sein.

Mögliche Probleme bei der LTE-Nutzung

Nur wenige Smartphones, wie etwa das HTC A9s, werden in Deutschland direkt mit einem MediaTek-Prozessor herausgebracht. Deswegen müssen solche Handys oftmals importiert werden. Das hat jedoch meist den Nachteil, dass das LTE-Modem nicht für den deutschen Markt angepasst wurde. So fehlt häufig das Band 20 (800 Megahertz), was in manchen Regionen zu Problemen führen kann. Hierzulande nutzen sowohl die Telekom, als auch Vodafone und Telefónica diese Frequenz. Zumeist wird sie zur 4G-Versorgung auf dem Land eingesetzt. In Städten dürfte der Nachteil deutlich geringer sein.

MediaTek Prozessoren im Portrait


MT6737

Der im zweiten Quartal 2016 eingeführte Chipsatz ist in der Einsteigerklasse einzuordnen. Das macht schon die geringe Taktrate des Quad-Core-Prozessors von nur 1,5 Gigahertz deutlich. Immerhin handelt es sich aber um die neuere Cortex-A53-Architektur. Der Grafikchip Mali-T720 MP2 ist zwar noch relativ jung, doch allzu flüssig laufen neuere 3D-Spiele oder 2K-Videos mit ihm nicht. Lobenswert ist hingegen die LTE-Konnektivität. Zum einen ist eine Bandbreite nach LTE Cat. 4 gegeben, zum anderen wird sogar VoLTE unterstützt. MediaTek vermarktet den MT6737 sowohl mit einem LPDDR2- als auch mit einem LPDDR3-Speichercontroller.

MT6750

Der Konzern setzt mittlerweile verstärkt auf populäre LTE-Features, weshalb dieser im Frühling 2016 erschienene Chipsatz die Telefonie über das 4G-Netz ermöglicht. Neben VoLTE, kann der MT6750 aber mit einem weiteren Highlight aufwarten, nämlich LTE-Advanced der Kategorie 6. Somit können sich Breitband-Fans über eine Geschwindigkeit von bis zu 300 Mbit/s im Download und maximal 50 Mbit/s im Upload freuen. Der Prozessor an sich ist ein Octa-Core-Modell mit Cortex-A53-Basis. Dabei takten vier Kerne mit bis zu 1,5 Gigahertz und vier weitere mit bis zu 1 Gigahertz. Die GPU Mali-T860 MP2 reicht für die meisten grafiklastigen Anwendungen aus. Der LPDDR3-RAM kann bis zu 4 GB betragen.

MT6753

Die gehobene Einsteigerklasse wird von MediaTek seit dem dritten Quartal 2015 mit dem MT6753 bedient. Dieser Chipsatz bietet einen Octa-Core-Prozessor mit acht einheitlichen Cortex-A53-Kernen. Der CPU-Takt kann bis zu 1,5 Gigahertz betragen, der Speichercontroller kommt in Form von LPDDR3 daher. Zwar wird auch hier die GPU Mali-T720 genutzt, aber in der Variante MP3, was mehr Grafikkerne mit sich bringt. Das gibt ein leichtes Plus bei der Berechnung von 3D- und Video-Inhalten. Auf VoLTE müssen Anwender leider verzichten, auf die 4G-Datenübertragung hingegen nicht. Das Modem kann mit LTE der Kategorie 4 umgehen.

MT6755 (Helio P10)

Ende 2015 führte MediaTek das erste Modell der Mittelklasse-SoC-Reihe „Helio P“ ein. Der Helio P10 besteht aus einem 2 Gigahertz taktenden Quad-Core-Cluster und weiteren vier Kernen mit 1 Gigahertz. Alle Einheiten kommen mit der Cortex-A53-Architektur daher. Für die Grafikberechnung zeichnet sich die Mali-T860 MP2 verantwortlich. Der Controller des Arbeitsspeichers ist technisch auf dem Niveau LPDDR3. Das mobile Breitband kann mit bis zu LTE Cat. 6 angesteuert werden. Dafür werden 2x 20 Megahertz Carrier Aggregation kombiniert. VoLTE wird leider nicht unterstützt.

MT6757 (Helio P20)

Ausnahmslos alle SoCs des taiwanischen Unternehmens seit 2013, wurden im 28- oder 20-Nanometer-Fertigungsprozess hergestellt. Mit dem im Herbst 2016 veröffentlichten Helio P20, stellte das Unternehmen erstmals auf ein moderneres Verfahren (16 Nanometer) um. Dadurch ist der SoC stromsparender bei gleichzeitig erhöhter Performance. Es kommen erneut acht Kerne zum Einsatz, die allesamt mit maximal 2,3 Gigahertz takten können und mit einer Cortex-A53-Technik ausgerüstet sind. Die GPU Mali-T880 wird beispielsweise auch im Galaxy S7 eingesetzt, jedoch mit deutlich mehr Recheneinheiten. Beim Helio P20 ist es die Ausführung MP2, beim Samsung Exynos 8890 die Variante MP12. Der Arbeitsspeicher wurde beim MT6757 auf LPDDR4 aktualisiert, wodurch die Daten schneller verarbeitet werden können. LTE Cat. 6 ist ebenfalls löblich, von VoLTE wird aber nicht Gebrauch gemacht.





MT6592

Ende 2013 sorgte MediaTek innerhalb der Welt der Mobile-SoCs mit seiner Marketingkampagne des „echten Octa-Core-Prozessors“ für Aufsehen. Der MT6592 nutzt nicht das ARM-Konzept namens big.LITTLE, bei dem unterschiedliche CPU-Architekturen als Cluster für verschiedene Anwendungsgebiete (etwa Performance und Standby) kombiniert werden. Der SoC hat nur ein Cluster mit acht identischen Cortex-A7-Kernen. Diese takten mit bis zu 2 Gigahertz. Die GPU Mali 450 ist ein kleiner Fortschritt zu der zuvor oftmals genutzte Mali 400, besonders leistungsstark ist sie jedoch nicht. Den LPDDR2-Speichercontroller hat MediaTek beim MT6592 gegen ein LPDDR3-Modul getauscht. Kurios: der Chipsatz an sich ist zwar LTE-fähig, das verbaute Modem jedoch nicht. Deshalb kann der MT6592 lediglich mit HSPA+ dienen.

MT6595 (Helio X10)

Das erste Produkt MediaTeks mit dem Namensschema „Helio X“ wurde zugleich der erste LTE-fähige Chipsatz der Firma. Im ersten Quartal 2014 erblickte das SoC das Licht der Welt. Gemäß LTE der Kategorie 4, kann das verbaute Modem 4G-Breitband mit bis zu 150 Mbit/s im Download und maximal 50 Mbit/s im Upload stemmen. Die GPU PowerVR G6200 des Octa-Core-Chipsatzes ist jedoch für komplexere Grafikberechnungen zu schwach. Vier Prozessorkerne (Cortex A17) takten mit bis zu 2,5 Gigahertz und vier weitere (Cortex A7) mit bis zu 1,7 Gigahertz. Somit wird das ARM big.LITTE-Verfahren eingesetzt. Der Speichercontroller wurde mit dem Standard LPDDR3 realisiert.

MT6797 (Helio X20)

Zehn Kerne für ein Halleluja? MediaTek schickt den ersten mobilen Deca-Core-SoC Ende 2015 ins Rennen. Das Gespann setzt sich aus einem Dual-Core-Cluster (2,3 Gigahertz / Cortex-A72), einer Quad-Core-Einheit (2 Gigahertz / Cortex-A53) und weiteren vier Kernen (1,4 Gigahertz / Cortex-A53) zusammen. Da jedoch nur zwei Kerne mit der neuen A72-Architektur aufwarten können, hinkt man bei der Performance der Qualcomm-Konkurrenz hinterher. Die GPU Mali-T880 wurde etwas aufgestockt und kommt nun als MP4 daher. Der Arbeitsspeicher-Controller des im 20-Nanometer-Prozess gefertigten Chips nutzt LPDDR3. An LTE Cat. 6 wurde gedacht, an VoLTE indes nicht.

Helio X23

MediaTek erweitert Anfang 2017 seine SoC-Reihe der Helio-X2x-Produkte um zwei weitere Plattformen. Der Helio X23 ist, wie man bereits dem Modellnamen entnehmen kann, bei der Performance zwischen Helio X20 und Helio X25 anzusiedeln. Der Chipsatzfertiger steigerte die Taktrate der beiden Cortex-A72-Kerne auf 2,3 Gigahertz, also 200 Megahertz mehr, als der Helio X20 bietet. An der Taktung des Arbeitsspeichers und der GPU sowie bei der LTE-Geschwindigkeit (weiterhin Cat. 6) hat sich indes nichts geändert. Die einzige weitere Neuerung ist die Stromspartechnologie EnergySmart Screen, die Bildschirminhalte für eine längere Akkulaufzeit optimieren soll, ohne dass die Darstellung merklich leidet.

MT6797T (Helio X25)

Dieser SoC wurde im genauso wie sein Artgenosse Helio X20 am 4. Quartal 2015 veröffentlicht. Die Basis ähnelt dem kleinen Bruder stark, so handelt es sich auch bei diesem Chipsatz um ein Deca-Core-Modell. Die drei zugrundeliegenden Cluster bestehend aus ein Mal Cortex-A72 und zwei Quad-Core-Einheiten mit Cortex-A53-Architektur blieben ebenfalls unangetastet. Der T-Zusatz macht es schon deutlich, bei diesem SoC hat MediaTek lediglich an der Taktrate Hand angelegt. Mit den maximal möglichen 2,5 Gigahertz des Cortex-A72-Gespanns gibt es ein kleines Plus an Performance. Dasselbe gilt für den Grafikchip. Die GPU Mali-T880 MP4 wurde von 780 Megahertz auf 850 Megahertz aufgestockt. Die restlichen Spezifikationen, inklusive LTE Cat.6, blieben unangetastet.

Xiaomi Redmi Pro mit X25 Mediathek Prozessor

Xiaomi Redmi Pro mit X25 CPU


Helio X27

Der Helio X27 markiert das Oberklassemodell der X2x-Linie. Dabei gibt es eine minimale Steigerung der Taktrate des Cortex-A72-Gespanns zu verzeichnen. Anstatt 2,5 Gigahertz (Helio X25) sind es nun 2,6 Gigahertz. Der kleinste Cortex-A53-Cluster bekam ebenfalls einen Geschwindigkeitsschub spendiert. Diese Einheit kann nun mit 1,6 Gigahertz anstatt mit 1,55 Gigahertz takten. Eine um 25 Megahertz (insgesamt 875 Megahertz) gesteigerte Frequenz der Grafikeinheit Mali-T880 MP4 stellt die letzte Änderung dar. Wie auch der Helio X23 verfügt der Helio X27 über MediaTeks EnergySmart Screen.

MT6799 (Helio X30)

Anfang 2017 möchte MediaTek mit dem neuen X30 im Highend-Sektor für Furore sorgen. Ein AnTuTu-Benchmark-Wert von 160.000 Punkten wurde für diesen Prozessor im Internet gesichtet. Das ist mehr als Snapdragon 820 und Snapdragon 821 bieten. Das SoC wird im 10-Nanometer-Verfahren produziert und wartet wieder mit zehn Kernen auf. Diesmal gibt es zwei Cortex-A73-Einheiten mit bis zu 2,8 Gigahertz und zwei Quad-Core-Cluster (2,3 + 2,0 Gigahertz) im Cortex-A53-Format. Beim Helio X30 verabschiedet sich MediaTek von ARM als Lieferant für den Grafikchip und nutzt stattdessen die PowerVR 7XT Plus. Spannend wird es vor allem beim LTE, denn das Modem unterstützt bis zu Cat. 10, also maximal 450 Mbit/s im Download und 100 Mbit/s im Upload. Von einer VoLTE-Integration ist bisher nichts bekannt.

MT8735 (D / B / P / M)

In gleich vier Versionen führte MediaTek im Frühling 2015 dieses Tablet-SoC ein. Jede Variante ist dabei LTE-fähig (Cat. 4) und unterstützen 64 Bit, sie unterscheiden sich jedoch beim CPU-Takt, beim WLAN und bei der maximalen Bildschirmauflösung. Der MT8735M stellt dabei das unterste Ende der Nahrungskette dar. Die vier Cortex-A-53-Kerne takten mit 1 Gigahertz, die Displayauflösung kann lediglich 1.024 x 600 Pixel betragen. Das WLAN ist nicht Dualband-fähig. Der MT8735P taktet ebenfalls mit 1 Gigahertz und verzichtet auf Dualband-WLAN, kann aber eine WXGA-Auflösung stemmen. Mit 1,1 Gigahertz taktet der MT8735B hingegen etwas höher. Der verbaute Bildschirm darf jedoch eine Marke von 1.280 x 800 Pixel nicht überschreiten. Das WLAN ist ebenfalls kastriert. Der MT8735D hat zwar Dualband-WLAN und ebenfalls 1,1 Gigahertz an Bord, kann aber nur 1.024 x 600 Bildpunkte stemmen.

MT8752

An der Ziffer 8 erkennt man die speziell für Tablets angepassten Chipsätze der Taiwaner. Der MT8752 ist im Kern ein etwas abgewandelter MT6752. MediaTek führte mit diesem Modell Ende 2014 den ersten LTE-Tablet-Chipsatz seines Portfolios ein. Das Modem kann mit Bandbreiten bis zur LTE-Kategorie 4 umgehen. Der Octa-Core verfügt über Cortex-A-53-Kerne mit bis zu 1,7 Gigahertz Takt. Die Mali-T760 MP2 ist jedoch etwas schwach auf der Brust. Das komplette SoC wird im 28-Nanometer-Verfahren produziert und der Speichercontroller nutzt LPDDR3.

MT8783

Im Herbst 2015 kamen erste Tablets auf Basis dieses SoC auf den Markt. Besonders in günstigen China-Tablets wird diese Plattform eingesetzt. Der Chipsatz besteht aus zwei Quad-Core-Clustern, die mit jeweils 1,3 Gigahertz Takt laufen und auf der Cortex-A53-Architektur fußen. Das SoC ist 64-Bit-fähig und beherrscht den Arbeitsspeicherstandard LPDDR3. WLAN ist zwar als Dualband-Version (2,4 Gigahertz und 5 Gigahertz) vorhanden, wird allerdings nur via 802.11n realisiert. Das Modem des MT8783 ist LTE-fähig, Nutzer können mit bis zu 150 Mbit/s im Download gemäß der 4G-Kategorie 4 das Internet ansteuern.

Begriffserklärung der Kürzel „T“ und „M“

Bei den Chipsätzen von MediaTek sollte man nicht nur der bloßen Reihenfolge der Ziffern Beachtung schenken, um die Leistungsfähigkeit zu identifizieren. Der Konzern stellt den Geräteherstellern zusätzlich modifizierte Varianten einiger SoCs zur Verfügung. Dabei bedeutet das „T“, wie im MT6797T stets eine gesteigerte Performance in Form einer Anhebung des Kern- und / oder GPU-Taktes. Ein Chipsatz, der mit einem „M“ gekennzeichnet ist, sagt folglich das Gegenteil aus. Hier wurde die Taktrate bei CPU und / oder GPU gesenkt.

Vergleich der Generationen im Überblick

Mit der folgenden Tabelle wollen wir Ihnen die wichtigsten Merkmale häufig eingesetzter MediaTek-Plattformen näherbringen. Hierbei sind vor allem die verwendete CPU-Architektur, der Modem-Standard und eine etwaige VoLTE-Kompatibilität zu beachten. Ein Klick auf die Grafik führt zu einer vergrößerten Ansicht.

Mediatek Prozessoren im Überblick
Zum Vergrößern bitte Tabelle anklicken

Weitere SoCs in China-Mobilgeräten

MediaTek und Qualcomm beliefern fast sämtliche Fabrikanten chinesischer Smartphones und Tablets. Eine Ausnahme bildet Huawei, das Unternehmen verfügt mit der Tochterfirma HiSilicon über eine eigene Prozessorschmiede. Bei besonders günstigen Tablets um die 50 Euro finden sich gelegentlich noch SoCs von Rockchip oder Allwinner wieder. Von solchen Endgeräten sollte man jedoch Abstand nehmen. Nicht nur aufgrund der geringen Performance, sondern auch weil billige China-Tablets hin und wieder mit Spyware verseucht sind, die den Anwender ausspionieren. Zudem verfügt kein Modell in dieser Preisregion über ein LTE-Modem.

Weitere China-Chipsätze folgen

Wir werden diesen Bericht stets aktualisieren, sobald MediaTek neue SoCs herausbringt. Des Weiteren beobachten wir die Marktsituation – und falls es neue Prozessor-Player bei den chinesischen Mobilgeräten gibt, ergänzen wir diese und deren Produkte.

Weiterführendes

» alles über Qualcomm Smartphone CPUs erfahren
» Ratgeber Prozessoren in mobilen Endgeräten
» alles wichtige über China-Smartphones




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