Beim Ausbau von LTE gibt es zwei Varianten, die technisch bedingt sind. In Großstädten wie Berlin, kommen Sendemasten zum Einsatz, die in einem Frequenzband um die 2.6 GHz arbeiten. In ländlichen Regionen hingegen wird mit deutlich niedrigeren Frequenzen gesendet. Diese liegen im Bereich von 800 MHz. Beides hat Vorteile und Nachteile. Bei 2.6 GHz ist die Reichweite gering, dafür lassen sich schnellere Internetverbindungen realisieren. Bei 800 MHz ist die Wellenlänge größer, wodurch die Reichweite steigt. Daher kommen die LTE-Frequenzbänder um 800 MHz vor allem für den LTE-Ausbau auf dem Land zum Einsatz.
LTE eignet sich praktisch für eine Vielzahl von Anwendungs-Szenarien. Insbesondere für Regionen, die bisher ohne schnelles Internet auskommen mussten. Hier finden Sie etliche denkbare Anwendungsmöglichkeiten in Detail.
Die Verfügbarkeit von LTE wird künftig bundesweit zunächst recht fragmentiert, sprich ungleichmäßig verteilt sein. Es ist also kaum möglich zu sagen: Dort oder dort wird LTE schon angeboten. Zudem arbeiten die LTE-Anbieter stetig am Ausbau der Verfügbarkeit und nehmen immer neue Sendestationen in Betrieb. Das erhöht die Chance, dass auch in Berlin an Ihrem Wohnort/Straße LTE bald verfügbar ist. Sie können dann hier gleich Ihren aktuellen Status testen.
Tipp: Der LTE-Ausbau wird (auch in Berlin) von Vodafone, der Telekom und O2 vorangetrieben. Mitunter jeweils in unterschiedlichen Stadtteilen/Regionen. Daher empfehlen wir dringend, nicht nur bei einem der Anbieter zu testen, sondern bei allen, sobald LTE Ende des Jahres vermarktet wird!
» LTE Verfügbarkeit für O2 in Berlin testen
» LTE Verfügbarkeit für Vodafone in Berlin checken
» LTE Verfügbarkeit für Telekom in Berlin prüfen
» LTE nach Städten