LTE Speed optimieren

Drei einfache Wege für mehr Geschwindigkeit


Es gibt zahlreiche Faktoren, die die Geschwindigkeit Ihres LTE-Internetzugangs beeinflussen. Wer mit seinen Messwerten nicht zufrieden ist, kann damit erste Ansatzpunkte für Optimierungen finden. Darüber hinaus gibt es ein paar einfache Möglichkeiten, die gewöhnlich schnell zum Erfolg führen und für mehr LTE-Speed sorgen. Wir zeigen drei Wege, die Ihren Heimanschluss beschleunigen.

Ausgangssituation prüfen

Wer seinen Anschluss noch nicht getestet hat, sollte dies mit unserem LTE Speedtest zuvor nachholen. Denn nur wer weiß, wie die Ausgangslage ist, wird später auch ggf. Verbesserungen feststellen können. Zumindest solche, die über das subjektive Empfinden hinausgehen.

2 prinzipielle Möglichkeiten
Es gibt prinzipiell zwei Ansatzpunkte, den LTE-Speed zu verbessern. Der eine zielt auf die Empfangsverbesserung, der andere auf das Heimnetzwerk und Ihr PC-System.


Empfang verbessern:

Beim Satellitenfernsehen erkennt man Empfangsprobleme meist in Form von abgehackten und klötzchenhaften Bildern. Beim analogen SAT-TV gab es früher das gefürchtete "Grissel-Bild". Ist beim LTE-Anschluss hingegen die Empfangsqualität unzureichend, merkt man das entweder an dauerhaft, deutlich zu langsamen Download- und Uploadraten. Unter Umständen häufen sich aber sogar lästige Verbindungsabbrüche.


  • a) Außenantenne installieren
  • Wird LTE als DSL-Ersatz zuhause genutzt, stellt die beste Lösungsmöglichkeit die Anbringung einer externen LTE-Antenne dar. Damit sind exzellente Ergebnisse möglich. Die Kosten dafür belaufen sich, je nach Antennentyp, auf ca. 50 - 150 €.
  • b) Empfang des LTE-Sticks optimieren
  • Wer LTE am Laptop oder PC per Surfstick nutzt, kann unter Umständen mit einem USB-Verlängerungskabel schon viel erreichen. Zum einen werden Störfaktoren in der Umgebung des Laptops minimiert, andererseits kann der Stick so ideal am Fenster platziert werden. Solche Kabel kosten im Fachhandel zwischen 5 und 15 Euro. Achten Sie bei über 2m Länge auf gute Qualität.
  • c)  Standort im Haus / Wohnung ändern
  • Wenn für den LTE-Empfang nur der Router oder Stick genutzt wird, und Vorschlag a) und b) nicht in Frage kommen, kann eine Änderung des Standorts mitunter ebenfalls helfen. Am leichtesten finden Sie „gute Plätzchen“ so: Einfach einen Laptop samt USB-LTE-Stick nehmen und die Signalqualität beobachten. Dann langsam (höchstens 1m aller 10-20 Sekunden) sich im Haus bewegen. Alternativ kann man dabei auch einen Download durchführen und die Downloadrate beobachten. Zur Verifizierung den Speedtest nutzen. Wer eine Fritzbox oder Huawei-Geräte mit Hlink einsetzt, kann mit dem Tool "LTEWatch" zudem ganz genau die Empfangsänderungen beobachten.


Da das Themas Empfangsverbesserung wirklich sehr umfangreich ist, haben wir hier noch ein großes Sonder-Spezial für Sie erstellt. Darin finden Sie detaillierte Infos über Ursachen, technische Hintergründe und viele Optimierungstipps. » zum Spezial "Empfang verbessern"

PC optimieren für optimalen LTE-Speed
System optimieren:
Hart aber wahr – auf einer „lahmen Ente“, kann man leider kein Highspeed-Internet erwarten. Selbst wenn der LTE-Anschluss 100 MBit/s schafft, wird ein alter PC (>10 Jahre) damit wahrscheinlich nicht zurechtkommen. In diesem Fall könnte eine Aufrüstung (mehr RAM, schnellere Festplatte etc.) unter Umständen schon ausreichend sein. Ansonsten empfiehlt sich der Kauf eines neuen Computers. Modelle, die zum Surfen ausreichend sind und für die meisten gängigen Alltags-Applikationen, erhält man im Fachhandel bereits ab ca. 300 Euro. Doch auch in aktuellen Systemen können Bremsen lauern. Hier ein paar einfache Tipps, die jeder einfach beherzigen kann:

  • a) Achten Sie darauf, möglichst die neusten Browserversionen zu verwenden. Nicht selten bedeutet eine neue Version auch ein Plus an Geschwindigkeit. Die Macher des Firefox-Browsers bspw., bewarben den Sprung von Version 3.x auf 4.x mit dem Versprechen „6x so schnell, wie Firefox 3.6“.
  • b) Updaten Sie Ihr Betriebssystem regelmäßig
  • c) Systemoptimierer, wie „TuneUp Utilities“, können(!) unter Umständen ein paar Pluspunkte rausschlagen. PS: Ein guter Zeitpunkt mal aufzuräumen und ungenutzte Programme zu deinstallieren.
  • d) Vermeiden sie es viele, meist unnötige Hintergrundprozesse und Browserplugins laufen zu lassen. Jedes Tool frisst Systemressourcen oder greift sogar auf das Internet zu, was wiederum in der Summe Datenrate kostet.

Zu guter Letzt sei noch das Stichwort Heimnetzwerk genannt. In den meisten Haushalten kommt mittlerweile WLAN zum Einsatz. Achten Sie hier auf die Verwendung des neuesten WPA2-Verschlüsselungsstandards. Mehr Leistung versprechen der aktuelle WLAN-AC oder N-Standard. Einige Router (wie Fritz!box 6840) unterstützen darüber hinaus schon den WLAN-Betrieb auf 5 GHz, statt auf 2,4 GHz (bei AC sowieso). Das kann teils deutliche Vorteile mit sich bringen. Denn noch senden auf dieser Frequenz die wenigsten WLAN-Nutzer. Störungen durch Interferenzen sind somit unwahrscheinlicher. Der Funkbereich um 2,4 GHz wird übrigens noch von etlichen, anderen Geräten verwendet, wie etwa Babyphones. Einige emittieren derartige Strahlung – Stichwort Mikrowellenöfen. Auch die Erregerfrequenz von Wasser entspricht leider diesem Wert. Wasserleitungen können daher als echt hartnäckige Isolatoren wirken. Kurzum: Wenn möglich das Heim-WLAN auf 5 GHz und WLAN-N bzw. dem neusten AC einrichten. Mehr Details rund um die WLAN-Standards, zeigt unser ausführlicher WLAN-Ratgeber.


Weiterführendes

» Ratgeber zum Thema Uploadraten

» Wie schnell ist LTE?




Kontakt Impressum Presse Datenschutzerklärung
Alle Infos und Tarife auf dieser Webseite sind nach bestem Wissen und nach
sorgfältigen Recherchen entstanden. Dennoch geben wir keine Gewähr auf Richtig- und Vollständigkeit! © LTE-Anbieter.info