O2 my Home über LTE im Test

Wie schneidet der unlimitierte 4G-Tarif von O2 im Alltag ab?


O2 bietet seit einigen Jahren schon einen ganz besonderen Tarif an. Neben Breitband für Zuhause über DSL, VDSL, Glasfaser oder Kabel, gibt es noch einen weiteren Weg – über Funk! Auch wenn am Wohnort kein oder nur sehr langsames DSL verfügbar sein sollte, gibt’s bis zu 100 MBit via LTE oder 5G für Jedermann. Doch wie gut funktioniert das wirklich? Wir haben my Home per LTE für Sie ausführlich getestet und zeigen, ob und für wen sich die Lösung lohnt!

Testbericht O2 my Home M

1. Das können die My Home Tarife über Mobilfunk

Wer sich auf der O2-Webseite (www.o2online.de) bei den „Internet Zuhause“ Angeboten umsieht, entdeckt neben „DSL“ oder „Kabel“ schnell noch ein weiteres Angebot, den „O2 Homespot“. Dabei kommt der Internetzugang nicht über ein Kabel sondern per Mobilfunk ins Haus, also wie am Smartphone. Einfach nur SIM-Karte in den Router einlegen (Homespot 2) und los geht’s verspricht der Anbieter! WLAN sofort und ohne Technikertermin wie bei Festnetz-basierten Zugängen. Das mittlere Paket ist dabei bereits so schnell wie herkömmliches VDSL, also 50 MBit/s.

Das alles ohne Volumenbegrenzung, wie sonst bei anderen LTE-Tarifen und schon ab rund 30 €!? Darüber hinaus ist sogar noch eine Festnetz Sprachflat enthalten (Übersicht). Zu gut um wahr zu sein? Ähnliche Angebote bei der Konkurrenz kosten nämlich fast 80 Euro monatlich und bieten noch nicht mal Telefonie. Grund genug also für unsere Redaktion, sich die Angebote einmal näher anzusehen.


Im Prinzip verspricht O2 nicht mehr oder weniger, als dass man einen Internetzugang mit 50 MBit samt Festnetzflat auch ohne DSL-Ausbau vor Ort bekommen kann, nur eben über das Mobilfunknetz (LTE oder 5G). Daher lassen sich auch in Wohngegenden ohne (V)DSL-Ausbau oder sonstigen erdgebundenen Breitbandtechniken schnelle Internetzugänge realisieren. Ähnliche Angebote gibt es auch von der Telekom oder Vodafone, dann aber nur mit einem limitierten, monatlichen Datenvolumen, z.B. 250 GB und ohne Telefon. Wer öfters Streamingdienste wie Netflix nutzen möchte, stößt da aber schnell an Grenzen, da hier viel Datenvolumen verbraucht wird.

1.1 Voraussetzungen

Das A & O bei Funkanschlüssen ist natürlich guter Empfang. Daher testet O2 bei der Bestellung auch, ob am Wohnort das O2-Netz schon ausreichend ausgebaut ist. Zudem lohnt ein Blick hier auf die O2-Mobilfunk-Ausbaukarte. In schwierigen Fällen helfen zur Not auch spezielle Außenantennen. Mehr dazu hier.



2. O2 my Home 4G im Test

Für den Test war uns also wichtig, die zentralen Versprechungen zu prüfen. Können die Angebote einen herkömmlichen (V)DSL Tarif ersetzen? Um das zu testen, gingen wir die drei größten Belastungsproben für einen Internetzugang an: Wie gut klappt das mit Streaming, also dem Übertragen von Filmen/Serien bzw. Live-TV in HD oder sogar Ultra-HD Qualität? Wie schlägt sich der Anschluss beim Download und Upload einer sehr großen Datenmenge? Zu guter Letzt testeten wir noch die Telefonflat.

  • Streamingtest (Test in SD (Joyn), HD (Netflix), Ultra HD (Amazon/Netflix)
    sowie 8K (Youtube) mit bis zu 4 Streams

  • Download Marathon (100 GB runterladen, also 10 x die 10 GB)

  • Upload Test (10 GB am Stück in die Cloud)

  • Paralleltest Download und Streaming zugleich

  • Telefonie im Test


Zur Methodik: Zum Einsatz kam ein my Home M LTE-Tarif von O2. Dieser bietet bis zu 50 MBit Down- und 10 MBit Uploadspeed, also genau wie ein herkömmlicher VDSL-Anschluss. Die Variante mit 100 MBit kann übrigens ebenfalls gebucht werden, aber nur von Bestandskunden und bei "Verfügbarkeit" - sprich, wenn die netztechnischen Voraussetzungen vor Ort stimmen. Als Router verwendeten wir den Ende 2021 neu eingeführten Homespot 2 von Askey (Testbericht). Im Büro sind zudem eher mittelmäßige Empfangsbedingungen (ca. -90 bis -99 dBm) vorherrschend, so wie es wohl bei den meisten Kunden der Fall sein dürfte.

Empfangsbedingungen mit dem O2 Homespot 2 vor Ort

2.1. Speedtest

Nach der Installation und Ersteinrichtung, führten wir als erstes einen Speedtest durch um zu prüfen, wie gut in etwa die Ausgangssituation vor Ort ist. Trotz der eher mäßigen Empfangsbedingungen, schaffte der Homespot-Router mit der "my Home M" SIM fast immer problemlos die im Tarif maximal möglichen 50 MBit/s und 10 MBit Upload - teils sogar etwas darüber ...

Mein LTE-Speedtest

Gerade in den Abendstunden kann es aber häufiger mal zu Engpässen auf den Mobilfunkmasten kommen. Deswegen schauten wir auch öfters abends darüber Fernsehen … Doch dazu folgend mehr.

2.2. Streaming-Tests

Nicht nur On-Demand Serien und Filme über Anbieter wie Netflix, Amazon oder Disney+ werden immer beliebter. Auch das reguläre, lineare Fernsehen von ARD, PRO7 & Co. kann übers Internet gestreamt werden. Angeboten wird Streaming-TV z.B. von Joyn, waipu oder Zattoo. Grundvoraussetzung ist natürlich ein recht flotter Internetzugang. Die Ansprüche schwanken dabei nicht nur je nach Anbieter, sondern selbstverständlich auch in punkto Qualitätsansprüche. Also SD (recht unscharf), HD (scharf) oder Ultra HD (sehr scharf).

Mindestdatenraten Netflix Amazon Disney+ Sky Q Joyn Zattoo Waipu
SD-Qualität 0,5 - 3 MBit 0,9 MBit/s n.v. n.v. 3 MBit/s 0,5 - 3 MBit/s 6 MBit/s
HD-Qualität 5 MBit 3,5 MBit/s 5 MBit/s 8-25 MBit/s 7 MBit/s 5 - 8 MBit/s 16 MBit/s
Ultra HD 25 MBit 15 MBit/s 25 MBit/s n.v. n.v. n.v. n.v.

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Streaming-Video:

Um zu testen, ob die my Home LTE-Angebote sich auch dann eignen, wenn man gerne Filme und Serien streamt, tauschte der Autor kurzer Hand den heimischen Kabel-Internetanschluss gegen den Homespot von O2. Wird es Probleme bei HD oder 4K geben? Bildaussetzer oder Artefakte? Die Antwort ist eindeutig nein! An mehreren Tagen stand abends wie gewohnt Netflix, Amazon Video oder Disney+ auf dem „Programm“. Zu keiner Zeit konnten Bildstörungen festgestellt werden und auch qualitativ stand das Bild dem sonst genutzten Gigabit-Zugang in nichts nach. Der Fernseher war dabei übrigens per LAN angebunden, um ggf. Störungen per WLAN auszuschließen. Sogar in den Abendstunden, wo sonst die Mobilfunkmasten oft überlastet sind, ging alles glatt. Derartige Effekte sind außerhalb der Städte leider noch öfters zu beobachten, so dass man natürlich die Ergebnisse in diesem Punkt nicht verallgemeinern kann. Bei schwierigen Empfangsbedingungen können zudem Außenantennen helfen. Mehr dazu hier im Test zum Homespot 2.


Streaming-TV:

Nicht nur Videos lassen sich über schnelle Internetzugänge übertragen, sondern auch das reguläre Live-TV. In geschlossenen Netzen, wie bei „Magenta-TV“, spricht man dann von IPTV. Kann man dagegen über jeden Breitbandanbieter von überall fernsehen, ist dagegen „Streaming TV“ der richtige Termini. Immer mehr Haushalte gehören zu den sogenannten „Cord Cuttern“, also wo der traditionelle Weg per Kabel oder SAT zugunsten von Internet-TV aufgegeben wird. Etliche Vorteile sprechen tatsächlich dafür. So gibt es teils schon für um die 10 € meist genauso viele Features (oft sogar mehr) und man ist deutlich flexibler wie mit einem Kabel-TV-Zugang.

Daher wollten wir natürlich wissen, ob das auch problemlos klappt. Wieder tauschten wir gegen einen Streamingdienst, diesmal SKY Q. Sky stellt in diesem Paket neben Video-on-Demand auch dutzende TV-Sender zum Abruf bereit. Das wenig überraschende Urteil – läuft! Immerhin verweist der Anbieter auf eine Mindestdatenrate von 8 MBit/s - idealer Weise eher 25 MBit. Beides konnte der Homespot bei uns aber ja wie gezeigt problemlos leisten. Nur Waipu.tv stellt mit 16 MBit bei HD ebenfalls recht hohe Forderungen. Bei Joyn und Zattoo sind es sogar nur 3-8 MBit/s.


O2 Homespot mit SkyQ im Test

2.3 Upload Test

Im Regelfall nutzen die meisten wohl vorwiegend die Downloadrichtung. Die Upload-Leistung eines Breitbandanschlusses wird vor allem dann wichtig, wenn man viele Dateien auf einmal verschicken bzw. in die Cloud laden möchte. Zum Beispiel als Backup oder die Urlaubsbilder zur Entwicklung ins Fotolabor. Unser Test-Tarif bietet ja immerhin bis zu 10 MBit/s zum Senden. Für die folgenden Transfertests starteten wir daher zunächst den Upload. Dafür stellten wir 10 Gigabyte (GB) an Daten zusammen, wie sie üblicher Weise in der Praxis vorkommen dürften. Also Videos (verschiedene Codecs/Formate), Bilder (RAW und .jpg) sowie einige Programme wie OpenOffice. Die 10 GB wurden dann auf unseren Server geladen und die Zeit gemessen.

Das Ergebnis: Fast genau 2,5 Stunden (2:31 Minuten) – das entspricht einer durchschnittlichen Uploadrate in der gesamten Zeit von 8,83 MBit pro Sekunde. Der Zugang konnte also über 2,5 Stunden nahezu durchgängig annähernd die Maximaldatenrate erreichen, sehr gut!

2.4 Download Test

Für den nun folgenden Downloadtest, entschieden wir uns für folgendes Szenario. Die nun vorhandenen 10 GB Testdaten sollten anschließend 10 x wieder runtergeladen werden. Verteilt auf mehrere verschiedene Tage und vor allem Tageszeiten. Jeweils wurde die Gesamtzeit gemessen und daraus die durchschnittliche Datenrate in MBit/s errechnet. Die folgende Tabelle zeigt die Ergebnisse im Überblick für die zehn Durchgänge.

Downloadtest Durchgang 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Dauer in Sekunden 1890 1770 1800 1780 1820 1803 1830 1950 1830 1884
Ø MBit/s 42,33 45,20 44,44 44,94 43,96 44,37 43,72 41,03 43,72 42,46

Wie man leicht erkennt, pendelte sich die mittlere Datenrate etwas über 40 MBit/s ein - bei 43.62 MBit/s um genau zu sein. Ein sehr guter Wert, bedeutet er doch, dass diese rechnerich im Mittel nur ca. 15% unter der Maximaldatenrate liegt.

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2.5 Paralleler Belastungstest

Im Alltag wird der Internetanschluss selten zeitgleich nur von einer Person bzw. einem Gerät in Anspruch genommen. Gerade bei Familien sind daher parallele Szenarien eher die Regel. In etwa so:  Person A sieht gerade einen Film per Netflix, Person B surft im Internet und Person C whatsappt mit Freunden übers WLAN. Deswegen sollte der Breitbandanschluss auch immer mehr Leistung bringen, als das Endgerät mit dem höchsten Bedarf – in dem Beispiel Netflix mit 18 MBit/s in 4K UHD. Würde der Anschluss nur 20 MBit leisten und einer sieht derart fern, käme es schnell zu Problemen, wenn ein anderer im Haushalt z.B. einen großen Download startet.


Vor diesem Hintergrund haben wir noch folgende Tests gemacht: Während ein 4K-Film bei Netflix läuft, am PC einen Download beginnen und per Tablet auf Youtube einen weiteren 4K Clip bei Youtube starten. Im nächsten Schritt alles gleichzeitig. Wenn das funktioniert, ohne das die Bildqualität bei den Streams merklich einbricht, sollte es in der Praxis keine größeren Probleme geben.

Test a) 4K Netflix am TV + Download am PC

Als Streamingbasis wählten wir eine feste Szene aus „Lost in Space“ in 4K. Zunächst verglichen wir subjektiv die Qualität per Kabel-Internet und über den Homespot – jeweils per LAN angebunden. Hier war kein Unterschied festzustellen. Dann die selbe Szene mit aktivem Download einer Testdatei von speedtestx.de. Hier kam es temporär zu einer Abschwächung der Bildqualität in etwa auf das Niveau eines SD TV-Senders. Besonders bei schnelleren Bewegungen in der Szene. Allerdings überwiegte eine ordentliche Qualität á la HD. Der Download lief dabei im Schnitt mit 2-4 MB/s (Megabyte/s). 16 bis 32 MBit/s waren also dadurch „gebunden“, so dass bestenfalls 18-34 MBit/s für den Stream übrig blieben. Zieht man noch ab, dass wir ja im Downloadtest im Mittel 43 MBit erzielten, sind es 11-25 MBit/s. Zweiteres reicht für 4K, aber 11 wären gerade noch für HD ausreichend. Das erklärt, warum sich die Qualität kurzzeitig stark eintrübte, denn dann reicht ein kleiner „Schlenker“ in der Verbindungsperformance schon aus für ein Absacken unter 8 MBit/s.




Test b) 4K Netflix am TV + Download am PC + 4K Youtube-Clip am Tablet

Erstaunlich: Das Zuschalten des hochauflösenden 4K Clips am Tablet brachte keinerlei Änderungen bei der Bildqualität am Fernseher. Auch der Download lief weiter mit 2-4 MB/s (Megabyte/s). Daher probierten wir sogar noch einen 8K Clip – ebenfalls ohne größere Änderung.

Fazit: Wer mit dem Homespot wie wir im Mittel gut 40 MBit netto erzielt, kann damit rechnen, auch bei paralleler Nutzung von mehreren Endgeräten keine bösen Überraschungen zu erleben. Einzig der gleichzeitige Download größerer Dateien kann temporär beim Streamen die Qualität mindern. Zu keiner Zeit kam es aber zu groben Artefakten oder gar Ausfällen beim Bild. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen und mehr „Puffer“ will, sollte aber versuchen, den O2 Tarif auf my Home L umzustellen. Hier stehen bis zu 100 MBit zur Verfügung.


3. Telefon Test – wie gut lässt sich mit dem my Home Tarif über LTE telefonieren?

Kommen wir nun zu dem Punkt im Erfahrungsbericht, den wohl die meisten besonders interessieren wird - das Telefon. Schließlich ist es das einzige Angebot derart (LTE für Zuhause), das überhaupt Telefonie bietet. Vodafones Gigacube, congstars Homespot und Speedbox von der Telekom sind allesamt reine Surftarife. Einzig die Hybrid-Pakete der Telekom (DSL+LTE) haben auch eine Sprachflat.

Im Prinzip ist die Nutzung sehr einfach. Nachdem man die SIM eingelegt und alles richtig eingerichtet wurde, kann im Prinzip schon lostelefoniert werden. Einfach nur noch ein Telefon mit dem passenden Stecker hinten im O2 Homespot einstöpseln und los geht’s!

Telefon anschliessen an den Homespot 2 von O2

Wir haben etliche Telefonate geführt und die Qualität war wie erwartet exzellent. Schließlich basiert das ganze auf Voice over LTE, also echter LTE-Telefonie, genau wie am Smartphone. Das sorgt für raschen Rufaufbau und beste Sprachqualität.

Es gibt aber eine Reihe von Besonderheiten bei den my Home Tarifen mit dem Homespot, die man kennen sollte. Diese wollen wir der Reihe nach erklären, damit der Start nicht zum Reinfall wird.


  • a) man bekommt eine Festnetzrufnummer + Mobilfunknummer
  • b) leider (fast) keine Einstellungen und Features über den Router möglich
  • c) kein Telefonkabel/Adapter im Lieferumfang
  • d) Gespräche auf mobil kosten extra
  • e) kaum andere Router einsetzbar mit Telefonfunktion

a) In der Tarifbeschreibung auf der O2-Homepage steht zunächst nur, dass eine „Telefon-Flat in das dt. Festnetz“ im Preis inklusive ist. Neukunden erhalten wie bei einem herkömmlichen (V)DSL-Vertrag eine Festnetznummer mit lokaler Vorwahl sowie eine Mobilfunknummer zugeteilt, also z.B. 0176-83306xxx. Wahlweise kann bei der Bestellung auch eine Rufnummerportierung von Ihrer "alten" Festnetznummer veranlasst werden, z.B. wenn ein Wechsel von DSL auf my Home über LTE geplant ist.

b) Bei herkömmlichen Breitbandtarifen mit Festnetznummer, kann man in der Regel eine Reihe von Einstellungen im Routermenü vornehmen und Funktionen verwalten. Zum Beispiel digitale Anrufbeantworter einrichten, Rufnummer-Umleitung, Nummern sperren und vieles mehr. Das ist im Homespot 2 leider NICHT möglich. Es gibt schlicht kein Menü hierfür. Immerhin: Einige Funktionen lassen sich über Steuercodes an- oder ausschalten. Mehr dazu finden Sie hier im Handbuch auf Seite 15. Zum Beispiel: Wählen Sie *31#Zielrufnummer um Ihre Telefonnummer beim Anrufenden zu unterdrücken.

c) Viele analoge Telefone haben von Haus aus einen TAE-Stecker. Zum Anschluss an den Homespot 2 Router benötigen Sie aber einen RJ11-TAE Adapter (wie dieser). Dieser ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss ggf. selbst gekauft werden.

Adapter von TAE auf RJ11 nötig

Telefonadapter für den O2 Homespot

d) Bedenken Sie zudem, der my Home Tarif deckt Gespräche ins bundesweite Festnetz ab (ohne Sonderrufnummern). Bei Telefonaten ins Mobilnetz, werden pro Minute 19,9 Cent berechnet.

e) Wer die Sprachflat nutzen will und nun denkt, "nehm ich einfach eine FritzBox", den müssen wir leider enttäuschen. Denn alle Modelle unterstützen nur VOIP und kein VoLTE. Genauer gesagt konnten wir nur einen einzigen Router finden, der aktuell noch VoLTE supported - den TP-Link MR6500v. Dieser ist mit knapp 130 € zumindest recht preiswert.

Fazit zum Telefontest: Die Telefoniefunktion ist einfach und unkompliziert. Dafür gibt es aber leider auch kaum Einstellmöglichkeiten und ggf. nicht die gewohnten Funktionen wie mit einem herkömmlichen Festnetzanschluss. Auch die festnetztypische Nummer fehlt. Wer darauf Wert legt, könnte aber über einen externen VOIP-Anbieter wie Sipgate und einem anderen Router (z.B. FritzBox 6850 LTE) all dies „nachrüsten“.

4. Unser Testfazit zu my Home LTE

Bewertung zu my Home LTE
O2 hat hier ein ziemlich innovatives Angebot am Start mit ausgezeichnetem Preis-/ Leistungsverhältnis. Zwar bieten z.B. auch Vodafone und congstar ähnliche Tarife – nur O2 hat aber unbegrenztes Datenvolumen. Inklusive 50 MBit (~ entspricht VDSL) und Telefonflat - und zum unschlagbaren Komplettpreis von 34.99 Euro. Dabei ist die Kombination mit dem Homespot-Router voll Alltagstauglich und auch für technische Laien problemlos nutzbar. Weiterer Vorteil: Man muss nicht wie bei DSL auf einen Technikertermin warten.

Der einzige Kritikpunkt unsererseits geht an die Telefonfunktion, welche eher rudimentären Charakter hat. Tätigt man (wenn überhaupt) nur hin und wieder mal einen Anruf – dann ist alles super, kein Problem! Wer hier aber ISDN-Funktionalität und allerlei Sonderfeatures erwartet, ist definitiv falsch. Das läuft dann höchstens über externe VOIP-Anbieter oder man muss auf einen regulären Festnetzanschluss per (V)DSL oder Kabel setzen.


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5. sonstige Fragen

Kann ich die my Home SIM auch in anderen Routern verwenden?
Ja, das ist kein Problem, wie ja auch unser Test des Homespot 2 Routers hier zeigte. Die SIM lässt sich sogar im Smartphone oder Tablet betreiben, dann aber nur innerhalb der Heimzone.

Gibt es wirklich eine Homezone?
Ja, O2 limitiert die Nutzung offiziell auf einen Heimbereich, welcher um die angegebene Bestelladresse liegt. Wie weit der Radius genau reicht lässt sich leider nicht genau beziffern. Man kann aber unserer Erfahrung nach mit gut 300-500 Metern rechnen. Wir konnten allerdings keine Einschränkungen feststellen und die SIM auch hunderte Kilometer abseits der Homezone nutzen. Ob das an der speziell für uns gestellten Test-SIM liegt oder nicht, ist leider nicht eindeutig geklärt. Am besten einfach ausprobieren!


Weiterführendes

» hier gehts zu O2
» LTE Speedtest durchführen
» O2 Homespot 2 (2021) Testbericht
» O2 Homespot installieren und einrichten



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