Congstar Homespot Tarife

Der Zuhause-Tarif mit LTE von congstar


Die Marke „congstar“ steht seit Jahren für günstige Mobilfunktarife im ausgezeichneten Netz der Telekom. 2018 wurde die Telekomtochter bereits zum siebten Mal in Folge „Mobilfunkanbieter des Jahres“ bei der Connect-Leserwahl[1]. Neben preiswerten Smartphone-Paketen und Tarifen fürs Tablet, richtet sich „congstar Homespot“ an eine ganz andere Zielgruppe – nämlich der Nutzung Zuhause als DSL-Alternative. Wir zeigen, was der Tarif bietet, für wen dieser geeignet ist und wie hoch die Kosten sind. Natürlich hat unsere Redaktion das Angebot auch ausführlich getestet.

congstar Homespot Wifi Router


Was ist congstar Homespot?

Seit 2016 bietet congstar eine für den Anbieter völlig neue Tarif-Kategorie. Mit „congstar Homespot“ möchte man nun auch Kunden erreichen, welche zu Hause schnell surfen möchten, aber ganz ohne Festnetz. Realisiert wird der Internetzugang via LTE/UMTS. Nutzen lässt sich der Tarif aber auch als günstiger Internetanschluss für Zweitwohnsitze, Ferienwohnungen und vielem mehr. Geworben wird nicht ohne Grund mit dem Slogan „Auspacken, einschalten, sofort lossurfen via Mobilfunk“! Das Angebot ähnelt in gewisser Weise Vodafones Gigacube Angebot. Dennoch gibt es einige Unterschiede zwischen den beiden Offerten.



Erstmals LTE bei congstar, aber …

Die Homespot-Tarife nutzen, sofern vor Ort verfügbar, auch das schnelle LTE-Netz der Telekom. Mit der Einführung im Jahr 2017, brach der Anbieter erstmals mit dem firmeneigenen „Tabu“ in Punkto 4G/LTE. Alle sonstigen, bislang erhältlichen Mobilfunktarife von congstar, sind bekanntlich explizit nur 3G-fähig. Das betont man bei congstar geradezu als Mantra. Einzig zu den Allnetflats kann LTE als kostenpflichtige Option zugebucht werden.

Was kosten die Homespot-Tarife?

Mittlerweile können Neukunden aus insgesamt 3 Varianten wählen, jeweils mit und ohne Vertragslaufzeit. Erfreulicher Weise ist die Preisgestaltung äußerst simpel. Allgemein gilt: Alle Pakete bieten bis zu 50 MBit per LTE im exzellenten Telekomnetz. Die Preisunterschiede rühren also nur vom enthaltenen Datenvolumen.

Homespot M: Die Einsteigervariante bietet 30 GB monatliches Datenvolumen.

Homespot L: Hier stehen immerhin schon 100 GB im Monat zur Verfügung.

Homespot XL: Im Premiumtarif warten satten 200 GB im Monat auf Kunden mit hohem Datenumsatz. Damit steht nichteinmal mehr dem Netflix-Abend etwas im Weg!

Homespot Taife Homespot 30 Homespot 100 Homespot 200
Nutzung von LTE möglich möglich möglich
Datenrate bis 50 MBit 50 MBit 50 MBit
Uploadrate bis 25 MBit 25 MBit 25 MBit
Datenvolumen mit Vertrag 30 GB 100 GB 200 GB
Datenvolumen Flex 30 GB 100 GB 200 GB
Speedon 10 GB für … 10 € 10 € 10 €
Pausierung bis 180 Tage im Jahr möglich möglich möglich
nutzbar in Heimbereich Heimbereich Heimbereich
Preis 20 € 30 € 55 € 45 €
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Was ist die Flex-Variante?

Hier bietet congstar eine Variante, bei der man sich nicht zwingend 24 Monate binden muss. Im Gegensatz zu den ersten Homespot-Tarifen ist das Datenvolumen mittlerweile identisch zu den Vertragstarifen. Einzig die Einmalgebühr bei Bestellung liegt um 20 € höher...

congstar Homespot auf der IFA

Volumen nachbuchen

Trotz des eigentlich relativ üppigen Volumens, kann bei Bedarf auch mehr nachgebucht werden. Sollte man innerhalb eines Monats doch mal in die Drossel rutschen, lassen sich 10 GB für 10 € nach ordern. Der relative Preis pro GB fällt mit 1 € erfreulich gering aus. Wie eine Studie Mitte 2016 zeigte, liegt der EU-weite Durchschnittspreis pro GB bei rund 2,80 € - in Deutschland sind sogar noch höhere Werte die Regel.

Homespot pausieren?

Seit Januar 2019 bietet congstar eine neue Option, die Geld sparen kann. Falls man den Homspot-Tarif einige Zeit nicht benötigt, etwa weil dieser nur fürs Ferienhaus gedacht ist, kann pro Jahr eine Pause bis 180 Tage aktiviert werden. In dieser Zeit zahlt man dann keine Grundgebühr. Für die Aktivierung der Pause fällt allerdings eine kleine Gebühr von je 20 € an.

Homespot im Vergleich zu "Vodafones GigaCube"

Vodafone bietet mit dem "GigaCube" eine ähnliche Lösung, welche in einigen Belangen aber etwas besser ist, wie unser Vergleich folgend zeigt! Betrachtet man die relativen Kosten pro GB Datenvolumen bei den Paketen mit 200 GB, liegen die Kosten mittlerweile gleichauf. Einst hatte hier Vodafone einen klaren Vorsprung. Ein elementarer Vorteil der Gigacube Tarife bleibt aber bestehen. So lässt sich Vodafones DSL-Alternative bundesweit nutzen, während der Homespot-Einsatz auf einen festzulegenden Wohnbereich beschränkt ist. Der ist zwar wechselbar, doch für jede Änderung verlangt congstar 20 Euro Bearbeitungsgebühr. Auch der beinhaltete GigaCube-Router ist um Längen moderner. Hier eine Zusammenfassung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Überblick:

Vergleich Vodafone GigaCube congstar Homespot
LTE-fähig ja ja
Mobilfunknetz Vodafone Dt. Telekom
Datenrate bis 200 MBit 50 MBit
Inklusivvolumen 50 GB bis 200 GB (!) 30 bis 200 GB
Kosten je GB für 200 GB 0,23 € 0,23 €
Drosselung auf 32 KBit 384 KBit
Flexi-Variante ja (nur bei Nutzung zahlen) ja (monatlich kündbar)
Telefonie nein (per Trick) nein
bundesweite Nutung ja nein, nur am Wohnort / Homezone
ext. LTE-Antenne möglich [infos] ja nein
Router Gigacube Alcatel Linkhub
Preis pro Monat 24.99 - 44.99 € 20 - 45 €
Unsere Wertung Preis/Leistung
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Seit Januar 2019 bietet congstar eine neue Option, die Geld sparen kann. Falls man den Homspot-Tarif einige Zeit nicht benötigt, etwa weil dieser nur fürs Ferienhaus gedacht ist, kann pro Jahr eine Pause bis 180 Tage aktiviert werden. In dieser Zeit zahlt man dann keine Grundgebühr. Für die Aktivierung der Pause fällt allerdings eine kleine Gebühr von je 20 € an.

Alternativen ohne Drosselung?

Gerade Vielsurfer stoßen mit Volumenbegrenzungen von 30-100 GB meist schnell an Grenzen. Wer Angebote sucht, die "echte Flatrates" sind, sollte einen Blick hier auf die Telekom Hybrid-Tarife werfen. Diese kombinieren DSL mit LTE und sind vollkommen unlimitiert nutzbar! In den meisten Regionen Deutschlands kann Hybrid schon genutzt werden.

Vodafone GigaCube

Leider keine Telefonie

Wie schon erwähnt, umfasst das Angebot keine Festnetztelefonie. VOIP, wie Skype, ist aber explizit erlaubt, so dass der „Nachteil“ für viele verschmerzbar sein dürfte. Ohnehin verzichten viele Verbraucher heute bereits auf einen Festnetzanschluss und telefonieren rein mobil. Eine mobile Allnetflat am Smartphone ist schließlich nicht mehr sehr teuer. Beispiel: Die congstar Allnetflat gibt es schon ab 20 € pro Monat.


Regionale Nutzungsbeschränkung

Wer nun auf die Idee kommt, seine Homespot SIM in ein Tablet zu packen (praktisch als günstigen Mobilfunktarif mit LTE für unterwegs), den enttäuscht congstar leider. Denn technisch funktional ist das Angebot nur innerhalb einer Art „Homezone“. Bei der Bestellung muss diese ausgewählt werden. Die Reichweite entspricht dann der Funkweite Ihrer lokalen LTE-Zelle. Das können 300 Meter sein oder 3-5 Kilometer. Bezüglich der Reichweite, lässt sich leider keine allgemeingültige Aussage treffen. In unserem ausführlichen Homespot-Testbericht, haben wir aber einmal in der Praxis nachgemessen.

Die Änderung des Home-Bereiches ist übrigens auch möglich, z.B. bei einem Umzug oder wenn man längerfristig an einem bestimmten Ort Urlaub macht. Umgestellt wird der Surfbereich via Kundenservice. Dafür fallen je 20 € Gebühr an.

Illustration Reichweite Heimbereich congstar | Karte: Openstreetmap.de


Hardware: "WLAN LTE-Router von Alcatel

Interessenten bietet congstar bei der Bestellung hier auf www.congstar.de gleich ein passendes Endgerät mit dazu. Lange Zeit wurde der „Huawei E5180s-22“ ohne Telefonie-Funktion angeboten. Seit Mai 2018 gibt es ein neues, flacheres Endgerät vom Hersteller Alcatel - dem HH40V. Das LTE-Modem genügt der Kategorie 4 (CAT4), kann also prinzipiell auch mit anderen LTE-Tarifen bis 150 MBit betrieben werden.



Der Router besticht durch sein elegantes, flaches Design und bietet per WLAN Konnektivität für bis zu 32 Endgeräte. Externe Antennen zur Empfangsverbesserung, lassen sich mit der neuen Version von 2018 endlich auch anschließen. Das hilft insbesondere dann, wenn die Signalstärke vor Ort nicht optimal ist. Das Gerät ist zudem mit einmalig 85 € € Zuzahlung bei Vertragsabschluss relativ günstig. Alternativ können sich Neukunden aber auch für die Miete des Routers entscheiden, wofür 3,50 € monatlich anfallen.

Glücklicher Weise lässt sich aber jedes beliebige Endgerät (idealer Weise unterstützt dies LTE) nutzen. Sehr empfehlenswert ist unserer Meinung nach der „LTE 4056“ von Zyxel, welcher sogar CAT 6 (LTE-Advanced) unterstützt und der Netgear Nighthawk. Früher oder später hebt congstar vielleicht die Datenrate auf deutlich über 50 MBit an?! Dann ist man bereits für die Zukunft gerüstet. Direkt im Telekomnetz gibt es zumindest seit einiger Zeit keine Speedlimitierung mehr. Alle Mobilfunkkunden surfen mit „LTE Max“, also aktuell mit maximal 300 MBit/s.

Tasten, Anschlüsse und LEDs des LTE Homespots

Der LTE-Cube verfügt über mehrere Info LED-Leuchten, die einiges über den aktuellen Betriebszustand des Routers verraten. Ganz vorne rund zunächst der Netztaster zum Ein- und Ausschalten.



Unter dem congstar Logo befinden sich insgesamt 5 Info LEDs. Einmal die Power-Kontrollleuchte sowie die WLAN-Anzeige. Es folgt ein Symbol das signalisiert, ob ein LAN-Port belegt ist. Die Netzwork LED zeigt, ob eine aktive Internetverbindung anliegt. Rechts gibt es zu guter Letzt noch eine simple, dreigeteilte Balkenansicht, welche zumindest grob die Empfangsgüte wiedergibt.

Auf der Rückseite befinden sich zwei LAN-Ports (RJ45), zwei SMA-Antennenanschlüsse, sowie der Stromanschluss in Form einer USB-B-Buche. Für Notfälle bietet der Reset-Taster auf der rechten Seite die Möglichkeit, den Router auf Werkszustand zurückzusetzen.


Verfügbarkeit: Wo ist das überall schon möglich?

Da die Abwicklung über das gut ausgebaute LTE-Netz der Telekom erfolgt, lautet die Antwort „nahezu überall“. Die LTE-Versorgung beträgt dem Unternehmen nach heute schon 98 Prozent und kann hier direkt bei der Telekom auf einer Karte nachgeprüft werden! Die Congstar Homespot-Tarife sind daher fast überall verfügbar. Während der Bestellung wird zudem extra noch ein Verfügbarkeitscheck durchgeführt.

Erfahrungsbericht und Speedtest

Wir haben das Angebot natürlich ganz genau getestet. Wie lief die Bestellung? Ist die Einrichtung einfach und was muss man tun? Welche Beschränkungen gibt es und wie schnell ist das Internet? In unserem ausführlichen Testbericht gibt es die Antworten!




Alternativen zu Homespot

Wem das Angebot nicht zusagt, hat noch einige andere Optionen. LTE für Zuhause gibt es noch von Vodafone und der Telekom. Bei dem schon vorgestellten Gigacube von Vodafone, ist das Datenvolumen monatlich ebenfalls beschränkt. Der wohl attraktivste Tarif kommt von der Konzernmutter. Mit Magenta-Hybrid werden DSL und LTE zu einem Anschluss zusammengefasst. Eine Datenlimitierung (Drosselung) findet hier nicht statt.

Häufige Fragen zum Produkt

Kann ich die congstar Homespot SIM auch in andere Geräte einlegen und mitnehmen?
Prinzipiell kann die SIM in jedem beliebigen LTE-Endgerät betrieben werden. Allerdings ist der Nutzungsradius begrenzt. Genauer gesagt auf die Reichweite der Heimischen, vor Ort am nächsten liebenden LTE-Zelle. Eine Art „Homezone“ also. Der Betrieb außerhalb ist leider nicht möglich. Mehr dazu in unserem Testbericht.


Wie lautet die APN bei congstar Homespot?
Die nötige APN ist schon im Router hinterlegt. Wer Sie dennoch benötigt, z.B. für ein anderes Endgerät: Sie lautet internet.telekom

Darf ich VOIP nutzen?
Ja, glücklicher Weise schränkt congstar die Nutzung nicht ein bzw. erlaubt diese sogar explizit.


Gibt es die Tarife auch ohne Mindestlaufzeit?
Ja, die Homepsot-Tarife können auch als Flex-Variante bestellt werden. Mit diesen gibt es keinerlei Vertragsbindung.

Fällt ein Bereitstellungsentgelt an?
Ja, einmalig 10 Euro für Versand, SIM, Aktivierung etc.

Kann ich die Homezone Adresse wechseln?
Ja das ist möglich, dafür fällt allerdings eine Gebühr in Höhe von 20 € an.

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[1] https://www.congstar.de/weiterleitung/?r=https%3A%2F%2Fwww.connect.de%2Fnews%2Fconnect-leserwahl-2018-netze-dienste-hersteller-gewinner-sieger-3198408.html


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