O2 LTE für Zuhause

Alles zum O2 Homespot LTE-Tarif


O2 für daheim von O2 verfügbar?


Nicht überall ist schnelles Internet über die DSL-Leitung, Kabel oder gar Glasfaser verfügbar. LTE für Zuhause ist daher eine interessante Alternative zu kabelbasiertem Breitbandinternet. Die Daten kommen einfach per Funk zum Kunden. Anfang 2018 startete auch O2 ein entsprechendes Angebot, welches „WLAN für Überall“ verspricht. Egal, ob als DSL-Alternative oder zum Campen. Wir zeigen, was der O2 Homespot Tarif alles bietet, für wen er geeignet ist, was das kostet und welche Alternativen erhältlich sind.


Konzept hinter dem O2 HomeSpot

Das Konzept ist so einfach wie raffiniert. Schnelles Internet für „überall“. Nur Homespot Router in die Steckdose und mit bis zu 150 MBit schnell im Internet surfen. Irrelevant, ob daheim oder unterwegs und ohne DSL-Anschluss. Prinzipiell sind also eine ganze Menge Nutzungsszenarien denkbar, wie etwa als Anschluss für ein Wochenendhaus am See, zum Camping, in der Ferienwohnung oder eben als Alternative, falls vor Ort noch kein DSL angebunden wurde. Der dazu erhältliche Homespot-Router bringt zudem alle Ihre Geräte per WLAN ins Internet.



Wie hoch ist das Inklusivvolumen?

Der O2 Homespot bietet monatlich bis zu 20 GB (Gigabyte) LTE-Datenvolumen. Das reicht in etwa für:

  • 120-500 Stunden surfen (bei ca. 50-200 MB/h)
  • 100.000 Google Anfragen
  • 40.000 Fotos verschicken (á 5 MB)
  • 20-50 Stunden Videostreaming in HD
  • ca. 70 Stunden Videostreaming mittlere Qualität z.B. per Mediathek
  • 500-12000 Apps laden
  • 1 Jahr hintereinander Skypen


Einen unlimitierten DSL-Anschluss kann der Homespot dennoch nicht komplett ersetzen, zumindest wenn man häufig Videos oder gar Netflix schauen möchte. Sofern man dies aber zumindest einschränkt, kann das Volumen für einen Monat durchaus reichen. Gerade, wenn der Homespot eher als portabler Anschluss auf Reisen oder in Zweitwohnsitzen eingesetzt wird.

Wer dennoch einmal mehr als die inkludierten 20 GB in einem Monat verbraucht, wird nicht etwa auf langsame 32 Kbit/s gedrosselt, sondern surft mit moderaten 1 MBit weiter die sogenannte "Weitersurfgarantie". Ähnlich also wie bei den O2-Free Angeboten.

Bestellbar ist der Homespot hier auf der Homepage von O2


Was kostet O2 Homespot?

Insgesamt kann das Homespot Angebot mit drei verschiedenen "O2 My Data" Paketen kombiniert werden. Diese bieten 20 GB, 10 GB oder 1 GB. Letzteres ist natürlich kaum empfehlenswert, nicht einmal für Wenignutzer. Zudem entfällt hier die Drossel auf 1 MBit.

Wenn Sie bereits Kunde sind reduziert sich der Monatspreis um 10 Euro - also falls zum Beispiel schon ein O2-Free Smartphone-Vertrag oder DSL-Anschluss gebucht wurde.

O2 Homespot Tarife O2 my Data L O2 my Data M O2 my Data S
LTE inklusive ja ja ja
Datenrate bis maximal 150 MBit 150 MBit 150 MBit
Datenvolumen bis 20 GB / Monat 10 GB / Monat 1 GB / Monat
Tarif bundesweit nutzbar ja ja ja
EU Roaming? ja ja ja
mit Telefonie nein nein nein
Drosselung auf 1 MBit/s 1 MBit/s 32 KBit/s
Preis monatlich ab 34.99 € 24.99 € 14.99 €
Vorteil für O2 Kunden 10 € / Monat 10 € / Monat 10 € / Monat
zum Anbieter « hier gehts zu O2 »

Der Homespot LTE-Router

O2 bietet für Neukunden einen passenden LTE-Router von Huawei an, den B525. Diesen stellen wir hier im O2 Homespot Testbericht ausführlich vor. Er bietet prinzipiell alles nötige zur Etablierung eines modernen, schnellen WLANs mit LTE-Versorgung. Für Neukunden, die sich für eine Mindestlaufzeit entscheiden, ist das Geräte sogar praktisch kostenlos (1 € Symbolpreis). Ohne Bindung, fallen rund 120 Euro an, was aber immer noch vergleichsweise günstig ist für die Leistung, welche der Homespot bietet.



Telefonie mit dem O2 Angebot?

Auch auf einen Festnetzanschluss muss man prinzipiell nicht verzichten. Im Homespot Tarif selbst ist keine Telefonieoption oder Festnetzflat enthalten. Doch der Router bietet rückseitig einen passenden Anschluss. Im Routermenü selbst kann ein SIP-Account hinterlegt werden. Wie wir im Test zeigten, funktioniert das überaus einfach und zuverlässig, solange die LTE-Empfangsstärke ausreichend ist.


Verfügbarkeit: Wo kann man das Angebot schon nutzen?

Kurz gesagt überall da, wo O2 sein 3G oder 4G-Netz schon ausgebaut hat. LTE von O2 war Anfang 2018 für ca. 80 Prozent der Fläche verfügbar. Bis 2019 soll die Quote aber auf nahezu 100 Prozent ausgeweitet werden. Wer es ganz genau wissen will, kann hier auf der O2-Ausbaukarte seine aktuelle Versorgungslage prüfen.


Vorteile & Nachteile im Überblick

Fassen wir noch einmal kurz zusammen, was das O2-Homespot Paket für Vorteile bietet und wann sich die Buchung im Einzelfall lohnt.

  • überall* mit bis zu 150 MBit schnell ins Internet (* wo O2 LTE vorliegt)
  • an jeden Ort in Deutschland mitnehmbar
  • auch portabler Einsatz, z.B. am LTE-fähigen Tablet
  • optional mit SIP-Telefonie (siehe Testbericht)
  • Weitersurfgarantie mit 1 MBit wenn Volumen aufgebraucht


Nachteilig finden wir vor allem das vergleichsweise geringe Maximalvolumen von nur 20 GB. Die erste Version bot immerhin 50 GB. Vodafones GigaCube z.B. lockt mit bis zu 200 GB monatlich. Auch dass keine Flexiversion ohne Mindestvertragslaufzeit mehr angeboten wird, stimmt uns traurig. Denn so zahlt man auch bei Nichtnutzung monatlich den Grundbetrag.

Lohnen könnte sich die Offerte also für alle, die einen leistungsstarken Internetzugang suchen, welcher nicht leitungsgebunden ist. Eher ungeeignet ist der Homespot dagegen, falls O2 vor Ort kein LTE bereitstellen kann oder monatlich sehr hohe Datenvolumina benötigt werden. Ausweichmöglichkeiten siehe folgend …


Alternativen zum O2 Homespot

O2 ist nicht der einzige Anbieter, welche derartige Lösungen bietet. Sowohl die Deutsche Telekom, als auch Vodafone und congstar bieten ähnliche Tarife. Bei Vodafone heißt das Angebot „GigaCube“. Congstars Pendant nennt sich verwirrender Weise ebenfalls „Homespot“. Die Deutsche Telekom stellt seit 2011 in Gebieten ohne DSL „Call & Surf via Funk“ bereit. Sofern wenigstens ein langsamer DSL-Zugang mit IP-Fähigkeit vorliegt, können die Hybrid-Tarife (ohne Volumenbegrenzung) gebucht werden.


Was bei der Konkurrenz besser ist, was nicht?

Bei Vodafones Gigacube stehen 50 GB bis 200 GB monatlich bereit. Zudem leistet der LTE-Zugang 50 MBit mehr, also 200 MBit pro Sekunde. Telefonie ist allerdings ausgeschlossen, es sei denn, man trickst etwas. Congstars Homespot lässt sich leider immer nur an einer Adresse nutzen, was das Angebot sehr einschränkt. Dafür surft man im exzellenten Telekom-Netz, aber mit maximal 40 MBit, je nach Tarif. Beim Datenvolumen können bis zu 50 GB gebucht werden.


Tipp der Redaktion: MagentaHybrid von der Telekom [Infos & Tarife]. Denn hier sehen sich Verbraucher keiner nervigen Volumenbegrenzung konfrontiert, da LTE-Highspeed sonst nur ein festgelegtes Kontingent/Monat vorsieht – wie etwa auch bei Vodafone.

Blick zurück: Wie sahen die alten O2 Zuhause Tarife aus?

Was viele sicher nicht wussten ist, dass O2 bereits im Jahr 2011 einen ähnlichen Tarif startete und wenig später wieder einstellte. Damals war das LTE-Netz des Anbieters noch extrem rudimentär ausgeprägt und das Angebot stand in kaum ein dutzend kleinerer Städtchen zur Verfügung. Für Interessenten haben wir hier nochmal im Sinne der Nostalgie das alte Heim-Paket beschrieben.

Weiterführendes

» hier gehts zu O2
» O2 Homespot Tarif im Test
» Ratgeber zur Empfangsverbesserung bei LTE
» LTE Speedtest durchführen


Kontakt Impressum Presse Datenschutzerklärung
Alle Infos und Tarife auf dieser Webseite sind nach bestem Wissen und nach
sorgfältigen Recherchen entstanden. Dennoch geben wir keine Gewähr auf Richtig- und Vollständigkeit! © LTE-Anbieter.info

Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Alles zum Datenschutz