B-Router Serie von Vodafone im Überblick

LTE Boxen B1000–B4000 | Wo sind die Unterschiede?


B1000 Router von Vodafone
Vodafone hatte als erstes Unternehmen in Deutschland LTE als DSL-Alternative angeboten, noch vor der Deutschen Telekom. Das war bereits Anfang 2011, also vor 8 Jahren. Seither hat der Konzern schon mehrere Router für LTE-Zuhause-Kunden angeboten und vertrieben. Neben der Easybox für LTE, auch diverse Modelle der Bxxxx-Serie. Den Anfang markierte der B1000. Zwischenzeitlich war auch der B3000 und 3500 für Businesskunden erhältlich.

Dabei stellt sich mittlerweile die Frage, worin die Unterschiede zwischen den Versionen von damals bis heute liegen? Welche sind leistungsfähiger bzw. welchen sollte man den Vorzug bei einer Kaufentscheidung geben? Und sind die neusten Router immer auch die Besten? Wir klären auf!

Folgend haben wir die wichtigsten Eckdaten und Eigenschaften aller B-Router von Vodafone gegenüber gestellt und zusammengefasst. Zum Beispiel welche Datenrate maximal technisch möglich ist und welche Gerätekategorie die jeweilige Box unterstützt. Zudem zeigen wir, Modelle, die für das neue, superschnelle LTE-Advanced geeignet sind.


Version Hersteller Modell Band-Support [Hilfe] Kategorie max. Down/Up Release unsere Wertung mehr Infos
B1000 Huawei B390s-2 nur Band 20 (LTE800) LTE CAT3 50 | 10 Mbit/s Jan 11 » Details
B2000 Huawei B593u-12 nur Band 7 und 20 LTE CAT3 100 | 50 Mbit/s Apr 12 » Details
B3000 Huawei B593s-22 1/3/7/8/20 und 38 LTE CAT4 150 | 100 Mbit/s Mai 14 » Details
B3500 Huawei ? ? LTE CAT4 150 | 100 Mbit/s Ende 2015 -
B4000 Huawei E5186s-22 1/3/7/8/20 und 38 LTE CAT6 300 | 50 Mbit/s ?? » Details


B1000: Die erste Version unterstützte tatsächlich nur ein Frequenzband (LTE800), was zum damaligen Zeitpunkt allerdings wenig problematisch war. Es gab schlichtweg noch keine anderen Netze und der LTE-Ausbau in den Städten sollte erst 2 Jahre später starten. Der B1000 ist dennoch keinesfalls ein schlechter Router, im Gegenteil. Eher ein funktionales Arbeitspferd ohne Schnörkel und mit wenig Komfort, dafür zuverlässig. Ähnlich wie ein alter Käfer sozusagen.

B2000: Der B2000 brachte die Unterstützung eines weiteren Frequenzbandes bei 2600 MHz, so dass der Router prinzipiell auch in städtischen Regionen genutzt werden konnte, wo oft 2.6 GHz eher vorherrschend ist. Dadurch erhöhte sich gleichsam die maximale Datenrate auf 100 MBit. Das Gerät vertrieb Vodafone allerdings primär an Geschäftskunden. LTE-Zuhause für Privatnutzer erhielten später die "Easybox LTE". Breite Bedeutung genoss der B2000 daher eigentlich nie.

B3000: Im 1. Quartal 2014 führte Vodafone Schritt für Schritt den B3000 ein, der wiederum vorrangig Businesskunden offeriert wird. Das Modell unterstützt nunmehr alle relevanten LTE-Bänder und ist sogar kompatibel zur Kategorie 4 (CAT4). Somit lassen sich Datenraten von bis zu 150 MBit mit dem Router erreichen. Einen entsprechend leistungsstarken Tarif vorausgesetzt versteht sich. Abgesehen davon, ist der B3000 allerdings keine bedeutende Verbesserung zum Vorgänger. Die Änderungen halten sich in engen Grenzen.

B4000: Mit dem B4000 hatten wir die Hoffnung auf einen würdigen Nachfolger zum B1000 geben. Der Innovationssprung wäre groß gewesen. So stand als erster DE-Router der Support von LTE-Advanced (CAT6) und sogar VoLTE auf der Agenda. In Portugal wurde der B400 schon 2014 eingeführt. 2018 haben wir die Hoffnung begraben, dass es noch einen Nachfolger geben wird. Mittlerweile vertreibt Vodafone vor allem seinen Giga-Cube Tarif und das mit passenden Routern. Die B-Reihe dürfte daher hierzulande endgültig zu Ende sein.

Tipp: Die Preise für passende Zuhaue-Tarife von Vodafone, können Sie hier vergleichen


Bilder: © lte-anbieter.info


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